WTF? "serien" federn brauchen ne abe?!

Diskutiere WTF? "serien" federn brauchen ne abe?! im TÜV-Fragen Forum im Bereich AutoExtrem; wir diskutieren da in nem anderen forum grad über so ne sache die MIR nicht klar ist. vielleicht kann sich mal der eine oder andere "tüv mensch"...
onkel-howdy

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wir diskutieren da in nem anderen forum grad über so ne sache die MIR nicht klar ist. vielleicht kann sich mal der eine oder andere "tüv mensch" zu äusern:

tüv durchgefallen weil -> feder gebrochen -> fix zu atu hin, neue gekauft (SERIEN höhe halt nur anstatt von vw weil zu teuer von atu), eingebaut -> tüv will eine abe sehen!

bei tieferlegungsfedern oder sonstigem -> korrekt! da müssen papiere her. aber bei federn die einer serienfeder nachgebaut sind? das wär mir mal komplett neu!?
 
Mopped

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Wenn die Federn von einem anderen Hersteller als Serie verwendet werden, "muß" ein Gutachten, oder ABE vorgelegt werden.
Die Federn könnte man sich ja selber gedreht haben ;):D
Man braucht halt einen Wisch, der angibt das diese die gleiche Belastung aushalten wie Serienteile.
 
onkel-howdy

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also ich schraub seit über 15 jahren an autos und hab grob geschäzt schon 20 mal die federn getauscht. und noch NIE hab ich ne abe oder sontiges gesehen...?(
 
Mopped

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Ist aber so.
Irgendwo muß ja mal ein Festigkeitsgutachten erstellt worden sein und genau das will der Tüv Mensch halt sehen. Penibler Mensch halt ;(
Generell gilt für Austauscteile, das deren Eignung nachgewiesen sein muß, auch wenn sich oft keiner drum schert.
Da könnte sich ja selber Ersatzteile bauen und reinschrauben. Macht keinen Unterschied.
 
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rubberduck0_1

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Hallo,

eine sehr interessante Frage und sehr schwer beantwortbar!

Generell gilt für Ersatzteile (ob nun original oder aus dem Zubehör), daß sie zugelassen sein müssen.
Nicht zugelassene Bauteile/Baugruppen sind vom "Verkäufer" zu kennzeichnen, wie beispielsweise: "nur für den Rennsport", "nicht im öffentlichen Strassenverlehr zulässig", "keine Zulassung in der StVZO",.... .

Bei vielen Bauteilen (wie Beleuchtung, Scheiben, Auspuffanlagen, Bremscheiben und Beläge) ist die recht einfach, da sie mit einem Prüfzeichen ("e-Prüfzeichen" oder "Doppelsinuskurve" mit einer Nummer) versehen sind.
Sie dürfen natürlich nur entsprechend ihres Verwendungsbereichs und ihrer Anbauvorschriften verwendet werden.

Andere Ersatzteile, die nicht der Pflicht des Führens eines Prüfzeichen unterliegen, dürfen verwendet werden, wenn kein ausdrücklicher Ausschluss (wie oben beschrieben) vorliegt und sie für das entsprechende Fahrzeug vorgesehen sind.
Dazu gehören beispielsweise Spurstangenköpfe, Traggelenke, Stoßdämpfer und auch Federn (wenn sie als Ersatzteil dienen), ... . Es würde im Regelfall kein Prüfer für ein neues Taggelenk oder einen Spurstangenkopf eine ABE oder ähnliches fordern.
Bei Fahrwerksfedern herrscht dagegen eine große Verunsicherung, da meistens dessen Tausch zum Tuning des Fahrzeugs dient und dafür ein Nachweis unerläßlich ist (im Regelfall ein Teilegutachten oder eine ABE).

Der Prüfer hat also erstmal keinen Fehler begangen, wenn er einen "Nachweis" für die Zubehörfedern haben möchte, wenn es unsicher ist bzw. nicht eindeutig erkennbar ist, daß es sich dabei um Serienersatzteile handelt. Da hat dann aber der Fahrzeughalter das Problem, einen Nachweis als Serienerstzteil zu erbringen, da solche Dokumente beim Kauf nicht ausgehändigt werden - selbst wenn, es besteht vom Halter keine Aufbewahrungspflicht!

In besagtem Fall sollte sich der Fahrzeughalter vom "Verkäufer" ATU eine Bestätigung geben lassen, daß die Fahrwerksfedern als Serienersatzteile dienen. Reicht dies nicht für einen positiven Verlauf, so muß sich der Halter an den Hersteller der Federn wenden.
Sollte dies auch nichts nützen und es sich um einen namhaften Hersteller für Serienersatzfedern wie Spidan handeln, so denke ich, wäre mal ein nettes Gespräch mit dem Vorgesetzten des Prüfers ratsam, da dann der Fahrzeughalter alles unternommen hat, was ihm möglich ist.


Gruss.
 
Mopped

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@Rubberduck
Extrem viel Text, dafür das es nix anderes aussagt, als ich schon geschrieben hab ?(
 
LionHeart1986

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Ne, bei deiner Aussage entsteht der Eindruck, dass ein Nachweis sein MUSS, ist aber laut rubberduck0_1 nicht in allen Fällen notwendig und diese Fälle wurden genannt, außerdem hat er darauf hingewiesen, dass TÜV-Prüfer auch nur ein Arbeitnehmer ist und einen Vorgesetzten hat, den sollte man im Falle eines Falles ansprechen.
Außerdem entnehme ich der Aussage, dass es sogar ausreichen könnte, wenn man die Verpackung von dem eingebauten Teil mitbringt, wodrauf dann die ORG-ID steht oder so. Also irgendwie eine Verbindung herstellen zwischen dem eingebauten Teil und dem Auto.
 
onkel-howdy

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naja selst wen ich beim lokalen stahlgruber eine feder kaufe (weil die alte eben gerissen ist) gibts kein nachweis mit. auf nachfragen ernte ich da nur schulterzucken ;)
 
CossyRS

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naja selst wen ich beim lokalen stahlgruber eine feder kaufe (weil die alte eben gerissen ist) gibts kein nachweis mit. auf nachfragen ernte ich da nur schulterzucken ;)
und wenn dem die rechnung von a.t.u. zeigst? oder was sagt a.t.u. dazu?
kann mir jetzt auch nicht vorstellen das es dazu eine abe geben sollte bei originalen federn?(

wenn du eine beim schrott ausbaust die unkenntlich ist aber eine originale,hast ja auch nix schriftliches....
würd ganz einfach zu einer anderen prüfstelle gehen.
 
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rubberduck0_1

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@Rubberduck
Extrem viel Text, dafür das es nix anderes aussagt, als ich schon geschrieben hab ?(

Das ist nicht ganz unrichtig: Natürlich muß für die Federn ein Festigkeitsgutachten vorliegen; auch muß der Verwendungsbereich ganz klar abgesteckt sein - also alles ähnlich oder gleich wie bei einer ABE oder einem TGA. Aber es muß dem Verkäufer oder dem Händler/Großhändler kein entsprechendes Gutachten vorliegen, da es sich um Ersatzteil handelt und beim Kauf kein Ausschluß für den Betrieb im öffentlichem Strassenverkehr vorlag - ansonsten könnten diese Federn nicht als Ersatzteile verkauft werden.
Sollten die Zwischenhändler oder der Verkäufer trotzdem solche Teile ohne entsprechende Kennzeichnung am Produkt vertreiben, so verfügen sie mindestens über ein mangelhaftes Quatitätsmanagement oder sie betreiben Betrug.

Das kann ich mir aber kaum vorstellen, weil sich die Hersteller und Händler solcher Bauteile gegenseitig kontrollieren und nur darauf warten, daß beim "Anderen" Fehler passieren, um entsprechende Abmahnungen oder sogar Anzeigen zu tätigen, um den Ruf "der Anderen" zu schädigen!

Vielmehr würde ich beim Kauf von Ersatzteilen im Internet Bedénken haben, wenn dessen Herkunft nicht schlüssig ist. Bei Versandorten außerhalb der EG, wie der asiatische Raum, wäre ich da sehr mißtrauisch.

Zwar gehört ATU nicht zu meinen favorisierten Werkstätten; allerdings gehe ich davon aus, daß sie keine Bauteile aus "fadenscheiniger Herkunft" vertreiben und auch über ein funktionierendes Quälitätmanagement verfügen!

Gruss.
 
A

Alex1804

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Hallo,

eine sehr interessante Frage und sehr schwer beantwortbar!

Generell gilt für Ersatzteile (ob nun original oder aus dem Zubehör), daß sie zugelassen sein müssen.
Nicht zugelassene Bauteile/Baugruppen sind vom "Verkäufer" zu kennzeichnen, wie beispielsweise: "nur für den Rennsport", "nicht im öffentlichen Strassenverlehr zulässig", "keine Zulassung in der StVZO",.... .

Bei vielen Bauteilen (wie Beleuchtung, Scheiben, Auspuffanlagen, Bremscheiben und Beläge) ist die recht einfach, da sie mit einem Prüfzeichen ("e-Prüfzeichen" oder "Doppelsinuskurve" mit einer Nummer) versehen sind.
Sie dürfen natürlich nur entsprechend ihres Verwendungsbereichs und ihrer Anbauvorschriften verwendet werden.

Andere Ersatzteile, die nicht der Pflicht des Führens eines Prüfzeichen unterliegen, dürfen verwendet werden, wenn kein ausdrücklicher Ausschluss (wie oben beschrieben) vorliegt und sie für das entsprechende Fahrzeug vorgesehen sind.
Dazu gehören beispielsweise Spurstangenköpfe, Traggelenke, Stoßdämpfer und auch Federn (wenn sie als Ersatzteil dienen), ... . Es würde im Regelfall kein Prüfer für ein neues Taggelenk oder einen Spurstangenkopf eine ABE oder ähnliches fordern.
Bei Fahrwerksfedern herrscht dagegen eine große Verunsicherung, da meistens dessen Tausch zum Tuning des Fahrzeugs dient und dafür ein Nachweis unerläßlich ist (im Regelfall ein Teilegutachten oder eine ABE).

Der Prüfer hat also erstmal keinen Fehler begangen, wenn er einen "Nachweis" für die Zubehörfedern haben möchte, wenn es unsicher ist bzw. nicht eindeutig erkennbar ist, daß es sich dabei um Serienersatzteile handelt. Da hat dann aber der Fahrzeughalter das Problem, einen Nachweis als Serienerstzteil zu erbringen, da solche Dokumente beim Kauf nicht ausgehändigt werden - selbst wenn, es besteht vom Halter keine Aufbewahrungspflicht!

In besagtem Fall sollte sich der Fahrzeughalter vom "Verkäufer" ATU eine Bestätigung geben lassen, daß die Fahrwerksfedern als Serienersatzteile dienen. Reicht dies nicht für einen positiven Verlauf, so muß sich der Halter an den Hersteller der Federn wenden.
Sollte dies auch nichts nützen und es sich um einen namhaften Hersteller für Serienersatzfedern wie Spidan handeln, so denke ich, wäre mal ein nettes Gespräch mit dem Vorgesetzten des Prüfers ratsam, da dann der Fahrzeughalter alles unternommen hat, was ihm möglich ist.


Gruss.
Hallo , ich bin total aufgelöst und stinke sauer. War beim TÜV, nicht das 1. Mal sonder das 3. Mal. Das Auto ist tadellos in Ordnung. AAAABER , als ich das vor 8 Jahren gekauft habe , NEU , hat die Firma das aufgemotzt. Für die Felgen gibt's ne ABE , für die Federn nicht. War mir total neu , dass das Auto tiefer gelegt wurde........
KEINER vorher hat's beanstandet. Aber dieser Knolch halt schon. Jetzt war ich da , MIT Papieren vom Federn Hersteller Wolf , JERZT muss ich nochmal zum TÜV, weil der gute Mann ei Gutachten schreiben "muss".
Eigentlich wollte ich ihn ja fragen , WAS Ihn an mir stört........ denn normal ist das nicht , für einen logisch denkenden Menschen. Zumal wenn sonst ALLES in Ordnung ist. Oder doch ?
 
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