Wertverlust

Diskutiere Wertverlust im Fiat Ducato / Fiat Doblo Forum im Bereich Fiat; Mit Schrecken habe ich heute gelesen, dass Citroen den Berlingo als Sondermodell mittlerweile für knapp 10tsd. Euro anbietet. Ein Nachlass von...
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belmondo2004

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Mit Schrecken habe ich heute gelesen, dass Citroen den Berlingo als Sondermodell mittlerweile für knapp 10tsd. Euro anbietet. Ein Nachlass von über 30 %. Beim Doblo wurden ja auch schon kräftig Rabatt gewährt. Das bedeutet für die Wertstabilität nichts gutes. Ich denke mal in den ersten 3 Jahren ist der Doblo praktisch unverkäuflich, wenn ich für das Gleiche bzw. nur wenig mehr einen Neuwagen bekomme. Auch als älterer Gebrauchter wird es schwer werden, da das Angebot an dieser Art wagen ja sehr gross ist und in ein paar Jahren vielleicht noch grösser ist.

Wahrscheinlich wird man den Doblo, wenn es denn mal sein muss, nur weit unter Schwacke-Wert verkaufen können. :(
 
L

ludes

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Das ist leider so, hast du richtig erkannt.

Wer soll schon für teures Geld einen Gebrauchten kaufen, wenn er zu 0% einen neuen finanzieren kann.

Hast du mal geschaut was deiner noch Wert ist?

Bei Fiat lohnt sich ein Verkauf manchmal gar nicht mehr.

Am besten fahren bis man ihn aus der Garage kehren kann . . . :D

Beste Grüße
ludes
 
detlef54

detlef54

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also ich kann mich nur Ludes Antwort anschließen,
ich denke wir haben unsere Doblos auch für einen fairen-spricht angemessenen Preis erworben, ( Preis-Leistung-Verhältnis stimmt), der geringe Wiederverkaufswert betrifft nicht nur die Marke Fiat, auch andere ausländische Fahrzeuge haben einen hohen Wertverlust gegenüber bestimmter Marken( nicht nur deutsche) aber darüber sollte man sich schon vor den Erwerb in klaren sein.
Ich persönlich gehöre nicht zu denjenigen die alle paar Jahre ein neues FHz. haben müssen....
man kann doch heut zu Tage sein Auto ganz locker 10 Jahre (oder 250-300000km) ohne Probleme fahren( notfalls bis er aus einander fällt:D)...selbst dann kann man sich noch eine Entsorgungprämie zahlen lassen( ich glaube Fiat hat mal 3000€ gezahlt) Also längerfristig, nur so kann die Rechnung aufgehen;)
 
B

belmondo2004

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Ihr habt natürlich recht, trotzdem kann ja mal der Tag kommen, wo man einfach ein neues Auto braucht. Sei es, weil man das alte wirklich satt ist oder weil die teuren Reparaturen anstehen und man lieber in ein neues investiert. Dann sieht es allerdings schlecht aus mit dem Verkauf, würd ich mal behaupten.
 
El Doblò

El Doblò

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Ey Doblòs,

erst ein eh schon halbwegs preiswertes Auto entweder beim freien Importeur kaufen oder fette Rabatte beim FFH rauspressen und damit das Preisgefüge noch weiter nach unten ziehen und sich dann noch über Wertverlust beschweren!

Das ist ist nun mal u. a. das Ergebnis von "Geiz ist ist geil!" und/ oder auch neudeutsch Globalisierung, Shareholder Value und Win/Win.

Da machen wir alle fleißig mit und wundern uns dann nur, dass unsere Arbeitsplätze im nächsten Osten, im Nahen Osten oder noch weiter im Fernen Osten landen.

Jetzt mal im Ernst:
Autos waren noch nie eine Wertanlage außer in Mangelwirtschaften wie z. B. ehedem in der DDR. Unsere Ex-ostzonalen Freunde werden das bestätigen können.
Auch die Oldtimerspekulationsblase ist schon vor langen Jahren geplatzt.

Wahrscheinlich wird man den Doblo, wenn es denn mal sein muss, nur weit unter Schwacke-Wert verkaufen können.
Das ist doch jetzt schon so und das gilt für jedes Auto!

Schwacke ist im Handel vollkommen bedeutungslos, wer sich danach richtet, ist selbst schuld. Schon mal was von Nachfrage und Angebot gehört, auch landläufig als Markt bekannt? Der richtet das und nicht ausgedachte Preislisten. Was hilft Dir Schwacke, wenn niemand Dein Auto haben will, Du es aber loswerden willst?!

Also schön lange den Doblo fahren, nach zwei Jahren ist eh schon die erste Hälfte vom Wert verbraten, dann tuts auch nicht mehr so weh!

Sei es, weil man das alte wirklich satt ist...
Tsts, was soll das denn heißen, sowas wollen wir hier aber nicht noch mal hören, ich finde den Doblo nach einem 3/4-Jahr immer besser, wie gehts Euch?

Schöne Grüße und nicht ärgern

El Doblò
 
KPW

KPW

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Also mir geht es nach 10 Monaten mit meinem Dobi glänzend.
Ich finde dieses Auto einfach genial! Es macht seinem Namen als Multipurposevehicle (Mehrzweckfahrzeug) alle Ehre. Für mich ist es genau die eierlegende Wollmilchsau, die ich immer wollte. Und dazu noch ein klein wenig anders im Design als alle anderen.
Ich darf noch zehn Jahre mein Haus abzahlen und so lange muss unser Doblo durchhalten, da wohl keine Knete für einen Neuen in dieser Zeit übrig sein wird. Das hatte ich mir beim Kauf des Doblo im letzten Jahr so vorgegeben. Ich weiß, das klingt sehr optimistisch. Aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, so lange mit unserem Family auszuhalten. Klar, man kann nie wissen was dazwischen kommt, aber mein derzeitiger Plan sieht so aus.
Demzufolge spielt das Thema Wertverlust bei uns kaum eine Rolle.
 
Sylverstar

Sylverstar

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Zu Bellmondo:

Also ich weiss garnicht warum du über so etwas nachdenkst wie Wertverlust. Wenn du nur 10 % deinen Doblo liebst wie ich dann willst du ihn doch eh nie wieder verkaufen oder ??? :-))))
 
B

belmondo2004

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Also erstmal liebe ich meine Frau und meine Kinder, aber mit Sicherheit nicht mein Auto. Der Doblo ist ein nettes Auto und wirklich sehr praktisch. Aber keiner von Euch, weiss doch wie es in 5 Jahren oder so aussieht. Vielleicht zeigen sich dann Verarbeitungsmängel die jetzt noch gar nicht abzuschätzen sind. Natürlich will ich den Doblo noch ne Weile fahren, aber ob jetzt die nächsten 10 Jahre... ich glaube eher nicht.
Meist ist es ja wirlich so, dass so nach 5-6 Jahenr die ersten Wehwehchen aufkommen. Ausserdem geht die Entwicklung im Automobilsektor ja heutzutage auch rasend schnell vonstatten. Da sind 10 Jahre echt schon Welten.
Ich bin eher so der Typ der alle paar Jahre mal einen Tapetenwechsel braucht.
 
El Doblò

El Doblò

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Liebe Freunde der Doblò - Kultur,

Ausserdem geht die Entwicklung im Automobilsektor ja heutzutage auch rasend schnell vonstatten. Da sind 10 Jahre echt schon Welten.
Wenn es mal nur so wäre!!

Der Fortschritt ist eine Schnecke!!

Nirgends kann man das so gut sehen wie bei der Entwicklung von Autos. Die Autoindustrie weigert sich ja bis heute, uns Verbrauchern Produkte anzubieten, die problemlos, störungsfrei und verschleißarm mindestens 10 Jahre laufen, obwohl die Technik dafür schon lange bekannt ist.

Beispiele gibt es genug:

Dem PKW wird vom Hersteller eine Lebensdauer von ca. 4000 Stunden zugebilligt. Das hört sich erstmal viel an, genauer betrachtet sind das gerade mal 166, 7 Tage oder 5,5 Monate. Jede popelige Heizung läuft Tausende von Stunden im Jahr und das über mindestens 20 Jahre. Jeder 40 t - LKW ist auf eine Laufleistung von mindestens 1 Million Km ausgelegt.

Thema Rost:
Obwohl Verzinkung als Korrosionsschutz schon im Altertum bekannt war, verkaufen uns die Autofirmen bis heute Autos, die im Zeitraffertempo durchrotten, entweder als Ergebnis schlampiger Verarbeitung oder mangelhafter Konstruktion - oft geht beides Hand in Hand.

Die Technik in unseren ach so tollen Autos ist die antiquierte Technik des auslaufenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Mechanische Reibkupplungen, die nur mit permanentem Verschleiß funktionieren, ebensolche Bremsen, mechanische Getriebe mit Antriebswellen und Motoren, die gehüggelt und geschnüggelt werden müssen durch dauernde Wechsel allerlei Flüssigkeiten und was es da alles noch zu warten gibt in teuren Werkstätten - der Rubel bzw. Euro muss schließlich rollen - das alles wird nicht besser durch sogenannte Komfortelektronik oder pseudoschicken Schnickschnack wie z. B. Metalliclack, es blendet nur sehr viele Leute beim Kauf!

Dass es für obige Steinzeittechnik schon seit langen Jahrzehnten fast verschleißfreie Lösungen wie hydraulische Wandler, elektrische und hydraulische Strömungsbremsen, vollhydraulische selbstschmierende und vor allem verschleißfreie Ölradnabenmotoren und vielerlei Dinge wie z. B. störungsfrei über mindestens 500.000 Km laufende Motoren mehr gibt, wird dem PKW - Käufer nicht erzählt und schon gar nicht verkauft. Das ist übrigens keine Exotentechnik, sondern gängige Technik in LKWs, Bau - und Landmaschinen, wo die Kunden aus wirtschaftlichen Gründen auf hohe Standzeiten achten.

Aber wir Käufer lassen uns ja auch von Angeboten der Autofirmen einlullen und blenden. Solange die Mehrheit Breitreifen, fette Stereoanlagen oder dicke Motoren besser findet als Qualität und Lebensdauer und dafür bereit ist, jede Menge Kohle auf den Tisch zu legen, solange werden wir die Autos bekommen, die wir verdienen.

Mein Vorgängerauto vor dem Doblò war ein 20 Jahre alter VW Polo 86 C Steilheck, 1050 ccm mit 45 PS. Das Auto hatte z. B. Hydrostößel, etwas, was der 1,9er Doblò heutzutage noch nicht hat und somit der FIAT - Werkstatt regelmäßigen Umsatz beschert.
Was den neuen Doblò vom alten Polo im Großen und Ganzen unterscheidet, ist der geballte Einsatz von Elektronik - 60 % aller Fahrzeugdefekte sind heutzutage Elekronikfehler. Na, das sind doch tolle Aussichten, oder??

Den Polo habe ich übrigens noch verkauft und er fährt immer noch, ein wahres Langzeitauto der Vor-Lopez-Ära!! Ich bin noch nie so problemlos und preiswert Auto gefahren!! Ob das der Doblò auch schafft?

Die Mechanik des Doblò ist fast das Gleiche wie beim Polo, was mir auch ganz recht ist, der Doblò ist an manchen Stellen sogar simpler als der Polo, z. B. die Hinterachskonstruktion.

Vielleicht sollte die Autoindustrie sich mal ein Beispiel an den Computerherstellern nehmen, die immer bessere Produkte für immer weniger Geld anbieten. Ich befürchte aber, dass das nur ein frommer Wunsch bleiben wird.

Ich bin eher so der Typ der alle paar Jahre mal einen Tapetenwechsel braucht.
Also belmondo2004, hinter der neuen Tapete wirst Du wohl die alte Wand finden, überlegs Dir also noch einmal!

So jetzt reichts, schönen Abend noch

El Doblò
 
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belmondo2004

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@ El Doblo

So ganz unrecht hast du natürlich nicht. Erstmal fahr ich den Doblo noch ein paar Jährchen und dann sehen wir weiter.
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Boh, was geht denn hier ab :D



Nirgends kann man das so gut sehen wie bei der Entwicklung von Autos. Die Autoindustrie weigert sich ja bis heute, uns Verbrauchern Produkte anzubieten, die problemlos, störungsfrei und verschleißarm mindestens 10 Jahre laufen, obwohl die Technik dafür schon lange bekannt ist.

Schon gewusst, dass zB. in Finnland die Verbrauchergesetze eine lebenslange Gewährleistung vorschreiben und auch dort alle Fahrzeuge verkauft werden?

Beispiele gibt es genug:

Dem PKW wird vom Hersteller eine Lebensdauer von ca. 4000 Stunden zugebilligt. Das hört sich erstmal viel an, genauer betrachtet sind das gerade mal 166, 7 Tage oder 5,5 Monate.

Wie man doch Statistiken verbiegen kann :rolleyes:

Die 4000 Stunden beziehen sich nicht auf Lack oder Karosserie, sondern auf die mechanischen Komponenten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h, somit sind wir bei geradezu "lächerlichen" 400.000 Kilometer.


Jede popelige Heizung läuft Tausende von Stunden im Jahr und das über mindestens 20 Jahre.

Richtig, weil sie eben "popelig" und im Vergleich zu einem Kraftfahrzeug eben nicht sehr komplex ist.
Was glaubst Du, wie lange ein Bleistift hält, wenn man ihn nicht benutzt ;)


Jeder 40 t - LKW ist auf eine Laufleistung von mindestens 1 Million Km ausgelegt.

Alles nur ein Problem der Stabilität, aber kaum ein PKW-Nutzer wird sich einen Kompaktwagen kaufen, der 3 Tonnen wiegt, 16 Liter Diesel benötigt und aus Verschleißschutz bei 100 km/h abriegelt. :rolleyes:

Thema Rost:
Obwohl Verzinkung als Korrosionsschutz schon im Altertum bekannt war,

Aber nicht in unserer Galaxie, für Elektrogalvanik war immer noch erst die Erfindung der Elektrizität notwendig. :rolleyes:

verkaufen uns die Autofirmen bis heute Autos, die im Zeitraffertempo durchrotten, entweder als Ergebnis schlampiger Verarbeitung oder mangelhafter Konstruktion - oft geht beides Hand in Hand.

Es gibt doch genügend Hersteller, die 30 Jahre Garantie gegen Rost anbieten oder das Fahrzeug aus einem Material besteht, was nicht rosten kann, aber das Ganze hat wohl etwas mit Kosten zu tun, und wenn sich ein Käufer für die preiswertere Variante ohne Rostschutz entscheidet, dann ist das doch kaum ein Problem der Hersteller.

Die Technik in unseren ach so tollen Autos ist die antiquierte Technik des auslaufenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.

Naja,
um bei dem Satz zu klatschen muss man aber schon über 1,8 Promille haben.


Mechanische Reibkupplungen, die nur mit permanentem Verschleiß funktionieren,

Kauf doch ein Automatikgetriebe mit Wandler, aber maul dann nicht über Mehrpreis des Teils oder Leistungsverlust, weil nunmal keine feste Verbindung vorhanden ist.

ebensolche Bremsen,

Ohne Reibung geht das nunmal nicht.

mechanische Getriebe mit Antriebswellen und Motoren, die gehüggelt und geschnüggelt werden müssen durch dauernde Wechsel allerlei Flüssigkeiten

Wo Teile eine Geschwindigkeitsdifferenz haben, muss nunmal auch die entstehende Reibung durch Schmiermittel massiv reduziert werden, wie sonst?

und was es da alles noch zu warten gibt in teuren Werkstätten - der Rubel bzw. Euro muss schließlich rollen - das alles wird nicht besser durch sogenannte Komfortelektronik oder pseudoschicken Schnickschnack wie z. B. Metalliclack, es blendet nur sehr viele Leute beim Kauf!

Aber das ist doch eine Problematik des Käufers und nicht der Herstellers. Wenn ein Käufer auf Metallik steht, dann wäre es doch als Hersteller dumm, sowas nicht im Programm zu haben.

Das Produkt bestimmt doch immer noch der Kunde durch sein Kaufverhalten.


Dass es für obige Steinzeittechnik schon seit langen Jahrzehnten fast verschleißfreie Lösungen wie hydraulische Wandler

mit enormen Wirkungsgradverlusten, also deutlichem Mehrverbrauch

, elektrische und hydraulische Strömungsbremsen,

Geht aber nicht bis zum Stillstand, denn eine Strömungsbremse "lebt" von einer Drehzahldifferenz und je geringer die Drehzahldifferenz um so geringer die Bremswirkung.

Ein im Schritttempo rollendes Fahrzeug ohne Bremsfunktion ist gar lustig, wenn die Ampel Rot ist oder am Bahndamm die Schranke unten.:rolleyes:


vollhydraulische selbstschmierende und vor allem verschleißfreie Ölradnabenmotoren

kein Problem, aber wer will nicht schneller als 70 km/h fahren ?

Aber auch hier ist Dir doch auch klar, dass auch eine Selbstschmierung eine Schmierung ist, bei der das Schmiermittel regelmäßig gewechselt werden muss. Zum Thema "verschleißfrei" bei den Radnabenmotore, solltest Du vielleicht mal dort nachfragen, wo die Dinger benutzt werden und Dir mal ansehen, was Du als "verschleißfrei" bezeichnest

Dagegen ist ein klassisches Radlager unkaputbar.


und vielerlei Dinge wie z. B. störungsfrei über mindestens 500.000 Km laufende Motoren mehr gibt, wird dem PKW - Käufer nicht erzählt und schon gar nicht verkauft.

Zum einen gibt es die, zum Anderen wird es auch den Käufern erzählt, nur die Käufer kaufen das nicht, weil die Dinger ihnen zu teuer sind, zu wenig Leistung haben und zu viel Sprit schlucken.

Das ist übrigens keine Exotentechnik, sondern gängige Technik in LKWs, Bau - und Landmaschinen, wo die Kunden aus wirtschaftlichen Gründen auf hohe Standzeiten achten.

Bei entsprechenden Spritverbrächen aufgrunf entsprechender Dimensionierung der Teile und damit verbundener Gewichte.

Sowas gibt es aber auch im "normalen" Automoblbau, nur kaufen das nicht so viele, weil sie es tatsächlich überhaupt nicht haben wollen.


Aber wir Käufer lassen uns ja auch von Angeboten der Autofirmen einlullen und blenden. Solange die Mehrheit Breitreifen, fette Stereoanlagen oder dicke Motoren besser findet als Qualität und Lebensdauer und dafür bereit ist, jede Menge Kohle auf den Tisch zu legen, solange werden wir die Autos bekommen, die wir verdienen.

Absolut richtig, Produkte sind immer "zielgruppen-orientiert" und wenn das aufgeht, dann ist es so.

Mein Vorgängerauto vor dem Doblò war ein 20 Jahre alter VW Polo 86 C Steilheck, 1050 ccm mit 45 PS. Das Auto hatte z. B. Hydrostößel, etwas, was der 1,9er Doblò heutzutage noch nicht hat und somit der FIAT - Werkstatt regelmäßigen Umsatz beschert.

So ganz ohne sind Hydrostößel nun auch nicht, denn sich permanent selbstverstellende Ventilsteuerzeiten mit flaschem Öl (Geiz-ist-geil-Öl) sind nun auch nicht so dolle.

Was den neuen Doblò vom alten Polo im Großen und Ganzen unterscheidet, ist der geballte Einsatz von Elektronik - 60 % aller Fahrzeugdefekte sind heutzutage Elekronikfehler. Na, das sind doch tolle Aussichten, oder??

Nun sind wir wieder am Statistikdrehen, dass "zufällig" komplett falsche Schlussfolgerungen gezogen werden.

Natürlich kann alles kaputgehen, was vorhanden ist, und somit eine vorhandene Elektronik ein Fahrzeug außer Betrieb setzen, was bei einem Fahrzeug ohne diese Elektronik nicht passieren wird, ABER:

Die Elektronik selber verhilft doch gerade zu wesentlich längeren störungsfreien Fahreten als vorher, weil zB. das Gemscih so zemlich immer exakt ist und es nicht zu extremen Temperaturproblemen kommt, weil es abmagert und dann die Zylinderkopfdichtung himmelt.

60% Ausfall wegen Elektronikfehler mag ja sein, aber "früher" ist man alle 15.000 Kilometer mal wegen mechanischer Probleme liegengeblieben und empfand es als völlig normal, heute ist ein Liegenbleiben nach 60.000 Kilometer eine Katastrophe, die "früher" wegen fehlender Elektronik niemals passiert wäre.

Wenn heute ein Kraftfahrzeug liegenbleibt, dann ist es oftmals tatsächlich die Elektronik, aber dass "früher" (ich rede hier von rund 30 Jahre) ein Fahrzeug rund 6 bis 8 mal öfter liegegngeblieben ist, dass weiß heute keiner mehr.

Diese vorgebrachte "Logik" ist die gleiche Schlussfolgerung wie:
30% aller Unfälle passieren im Suff, somit passieren doch 70% aller Unfälle im nüchternen Zustand. Ergo: Nüchtern Fahren verbieten und schon passieren 70% weniger Unfälle, genau die 70% die jetzt bei nüchternen Fahrern passieren. :rolleyes:


Vielleicht sollte die Autoindustrie sich mal ein Beispiel an den Computerherstellern nehmen, die immer bessere Produkte für immer weniger Geld anbieten. Ich befürchte aber, dass das nur ein frommer Wunsch bleiben wird.
Ich glaube nicht.
1. Mal ein Blick auf die Preise gemacht, insbesondere dem Preisverfall.
Nach drei Jahren auf den Müll weil keiner mehr solch hinterwäldlerischen Mist mehr kaufen will.
2. Rechne doch einfach mal die heute benötigte Festplattenkapazität in benötigter Kraftstoffmenge um, oder auch nur den Energieverbrauch.
Allein beim Energieverbrauch hätte Dein Sprung vom Polo auf den Doblo einen rud 15fachen Mehrverbrauch gebracht.
3. Alle drei Tage meldet Dein Bremssystem einen "schweren Ausnahmefehler" mit der Bitte um Neustart.

4. Aber genau das macht doch die Autoindustrie und genau über dieses Verhalten beschwerst Du dich doch: Einbau von Funktionen, die niemand braucht, die unnötig Geld kosten und Ressourcen fressen und damit Leistung und Sprit kosten.

5. Wie war das mit dem Kundenverhalten nochmal ?
Für ein wenig Internet und drei Briefe im Monat und vielleicht das Haushaltsbuch muss es schon ein Doppelprozessor-System mit 2 GB sein, aber anderen eine Vogel zeigen, wenn sie für den Weg zum Breifkasten dann auch einen siebensitzigen Lambo haben wollen.

Wie viele Haushalte haben schon einen klassischen Taschenrechner in Benutzung und fahren nicht mal schnell den PC dafür hoch, weil man den doch ohnehin vielleicht heute abend doch noch benötigt.

Mal an den Stromverbrauch gedacht?

Die ganze Leute, die sich aus Platz- (eher wohl Image-) Gründen eine Laptop kaufen und dann anschließend nicht nur eine kabellose Tastatur und Maus, sondern auch den kompletten Rechner mit gesamter USB-Verdrahtung auf den Schreibtisch rumfliegt, bei einer tatsächlichen Rechenleistung unterhalb des alten Towers, dafür aber zu doppleten Kosten des Gerätes gegenüber eines Mini-Towers und dann aber cool vor einen 15 Zoll Monitor sitzen.

Also belmondo2004, hinter der neuen Tapete wirst Du wohl die alte Wand finden, überlegs Dir also noch einmal!

So jetzt reichts, schönen Abend noch

El Doblò
 
El Doblò

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Ja, hier gehts ab!!

Schon gewusst, dass zB. in Finnland die Verbrauchergesetze eine lebenslange Gewährleistung vorschreiben und auch dort alle Fahrzeuge verkauft werden?
Ja, in Finnland und den Niederlanden ist die Gewährleistungsdauer unbegrenzt. Dafür erschwert sich aber nach den ersten 2 Jahren ab Erhalt der Ware die Beweislast der Verbraucher: sie müssen nämlich beweisen, dass das Produkt die normal zu erwartende Lebensdauer nicht erreicht hat und dass sie die Ware ordnungsgemäß benützt haben, was nichts anderes heißt, als dass der Käufer, der im Regelfall Nichtfachmann ist, im Streitfall mal ganz schnell der Dumme ist, weil er diesen Beweis schwer oder gar nicht führen kann.

Die 4000 Stunden beziehen sich nicht auf Lack oder Karosserie, sondern auf die mechanischen Komponenten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h, somit sind wir bei geradezu "lächerlichen" 400.000 Kilometer.
Heißt das im Umkehrschluss, wenn ich im Berliner Großstadtverkehr normalerweise eine Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 30 Km/h erreiche und diese 30 Km/h ein Drittel von 100 Km/h und ein Drittel an Verschleiß sind, dass mein Wagen dann sogar eine dreifach höhere Lebensdauer hat, also dann 1,2 Millionen Km erreicht?

Jetzt mal im Ernst, um eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 Km/h zu erhalten, müsste ich permanent auf der Autobahn sein, dürfte diese kaum verlassen und müsste meistens erheblich schneller als 100 Km/h fahren, um etwaige Stillstandzeiten wie Pausen oder Staus auszugleichen.

Jede popelige Heizung läuft Tausende von Stunden im Jahr und das über mindestens 20 Jahre.

Richtig, weil sie eben "popelig" und im Vergleich zu einem Kraftfahrzeug eben nicht sehr komplex ist.
"Popelig" beschreibt in diesem Fall nicht die Komplexität einer Hezung, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der wir erwarten, warmes Wasser aus Wand und einen warmen Hintern im Winter zu haben.
Übrigens sind heutige Heizungsanlagen hochentwickelte, sehr effiziente und dauerhafte technische Anlagen, die erstens sehr zuverlässig über lange Zeit arbeiten und mit einem Minimum an Wartung auskommen.

Beim Auto haben wir gar nicht die Erwartung, dass es störungsfrei fährt oder besonders lange hält und nehmen zum Teil gigantische Unterhalts - und Wartungskosten hin.

Richtig, mein Reden!



...aber kaum ein PKW-Nutzer wird sich einen Kompaktwagen kaufen, der 3 Tonnen wiegt, 16 Liter Diesel benötigt und aus Verschleißschutz bei 100 km/h abriegelt.
Doch, genau so etwas kaufen wir, müssen wir kaufen, weil es leider nx intelligenteres gibt. Mein 1,3er Doblò - Family hat ein Leergewicht von 1495 Kg und ein Gesamtgewicht von 2020 Kg. Leicht ist doch was anderes, oder?
16 Liter Diesel braucht er nicht, doch empfehle ich jedem einen Blick in den "Leitfaden zum Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen" der DAT - Deutschen Automobil Treuhand (auch im Internet) zu werfen. da wird Vielen der Zahn gezogen, wie sparsam doch ihr Schätzchen ist, speziell im Stadtverkehr, in dem die Mehrzahl sich bewegt. Der Doblò schneidet da übrigens recht vorzüglich ab.

Was glaubst Du, wie lange ein Bleistift hält, wenn man ihn nicht benutzt
Ewig natürlich, kann aber keine Verbindung zum Thema erkennen.

Aber nicht in unserer Galaxie, für Elektrogalvanik war immer noch erst die Erfindung der Elektrizität notwendig.
Vollkommen richtig, meistens wird aber mit Feuerverzinkung gearbeitet, da gibts keine Galvanik.

Es gibt doch genügend Hersteller, die 30 Jahre Garantie gegen Rost anbieten ...
Meines Wissens ist Daimler Benz mit Maybach der Einzige, aber eine Garantie ist im Gegensatz zur gesetzlich festgelegten Gewährleistung eine freiwillige Leistung des Herstellers, die auch nur dann gegeben wird, wenn ich jährlich einen natürlich kostenpflichtigen Blick der Vertragswerkstatt drauf werfen lasse. Wieviel diese Garantie in 30 Jahren wert ist, weiß ja auch keiner.

Meine Waschmaschine, mein Gasherd und mein Kühlschrank sind auch verznkt, müssen aber nie zur Nachkontrolle. Da gehts dann also.

das Fahrzeug aus einem Material besteht, was nicht rosten kann, aber das Ganze hat wohl etwas mit Kosten zu tun, ...
Na, dann hätte der Trabant ja richtig teuer sein müssen, der bestand nämlich aus mit Phenolharz getränkter russischer Baumwolle

..., und wenn sich ein Käufer für die preiswertere Variante ohne Rostschutz entscheidet, dann ist das doch kaum ein Problem der Hersteller.
Doch, es gibt nämlich den berühmten Stand der Technik, vielzitiert in Angeboten im Baubereich und Leistungsheften im Maschinenbau.
Und mangelnde Korrosionsvorsorge ist wahrhaftig kein Stand der Technik, nirgends würden Kunden so etwas akzeptieren. Bei Autos wird Rost quasi als gottgegebenes Schicksal hingenommen. Riesige Werte werden im Zeitraffertempo vernichtet und alle gucken zu.


Naja,
um bei dem Satz zu klatschen muss man aber schon über 1,8 Promille haben.
Mindestens, ich hatte 3,6.

Kauf doch ein Automatikgetriebe mit Wandler, aber maul dann nicht über Mehrpreis des Teils oder Leistungsverlust, weil nunmal keine feste Verbindung vorhanden ist.
Wollte ich auch, gab es aber nicht, wäre mir auch den Mehrpreis wert gewesen!

Der Leistungsverlust ist bei heutigen Automatiken nicht mehr vorhanden, bei wirklich intelligenter Steuerung fährt man sogar sparsamer als mit Schaltgetriebe, weil immer der günstigste Gang im Drehmomentoptimum eingelegt ist. Bei LKWs ist das Standard, da ist der Treibstoffverbrauch nämlich ein nicht unerheblicher Kosten faktor.

Schon mal was von Radnabenmotoren gehört, entweder hydraulisch oder elektrisch. Die kann man auch zum Bremsen nehmen, die elekrische Ausführung liefert gleich Energie.

Wo Teile eine Geschwindigkeitsdifferenz haben, muss nunmal auch die entstehende Reibung durch Schmiermittel massiv reduziert werden, wie sonst?
Richtig, deswegen wirds auch Zeit, dass der Verbrennungsmotor samt mechanischerm Antriebsstrang ins Museum kommt. Die Zukunft wird elektrisch sein, einfach gebaut, wartungsarm und effizient. Oder machtst Du bei Deiner Bohrmaschine einen Ölwechsel?

Aber das ist doch eine Problematik des Käufers und nicht der Herstellers. Wenn ein Käufer auf Metallik steht, dann wäre es doch als Hersteller dumm, sowas nicht im Programm zu haben.

Das Produkt bestimmt doch immer noch der Kunde durch sein Kaufverhalten.
Schon mal etwas von Werbung und dadurch stattfindende Manipulation gehört?
Unsere Wünsche werden erst durch den Hersteller geweckt!
Wir sind toll, wenn wir Metalliclack, dicke Schluffen, möglichst viele Auspuffrohre, fette Anlagen, die zur Kirchenbeschallung ausreichen und was es sonst noch für ein überflüssiges Zeug gibt, haben! Ey, das ist alles superwichtig, ohne das bist Du nur ein bedauernswerter Mensch und niemand wird Dich liebhaben!
Wers glaubt!

mit enormen Wirkungsgradverlusten, also deutlichem Mehrverbrauch
s.o.


Geht aber nicht bis zum Stillstand, denn eine Strömungsbremse "lebt" von einer Drehzahldifferenz und je geringer die Drehzahldifferenz um so geringer die Bremswirkung.
s.o. Radnabenmotoren

kein Problem, aber wer will nicht schneller als 70 km/h fahren ?
No problem, Hydraulikmotoren drehen weit über 12000 U/min.
Der Doblò - Serienreifen 185/65 R 15 hat einen Abrollumfang von 1,95m.
Bei 100 Km/h dreht obiger Reifen 855 U/min, bei 200 Km/h 1710 U/min.
Noch Fragen?

Aber auch hier ist Dir doch auch klar, dass auch eine Selbstschmierung eine Schmierung ist, bei der das Schmiermittel regelmäßig gewechselt werden muss.
Klar.

Zum Thema "verschleißfrei" bei den Radnabenmotore, solltest Du vielleicht mal dort nachfragen, wo die Dinger benutzt werden und Dir mal ansehen, was Du als "verschleißfrei" bezeichnest
Sind also die Land - und Baumaschinen die Fehlkonstrutionen? Die armen Bauern!

Dagegen ist ein klassisches Radlager unkaputbar.
Lagerdimnsionierung ist auch so ein Thema, würde den Rahmen aber doch jetzt sprengen.

Zum einen gibt es die, zum Anderen wird es auch den Käufern erzählt, nur die Käufer kaufen das nicht, weil die Dinger ihnen zu teuer sind, zu wenig Leistung haben und zu viel Sprit schlucken.
Der Käufer ist also mal wieder schuld und nicht der Hersteller. Böser Käufer! Sage ich schon immer, das Schlimmste sind die Kunden!

Bei entsprechenden Spritverbrächen aufgrunf entsprechender Dimensionierung der Teile und damit verbundener Gewichte.
Stabil muss nicht zwangsläufig schwer sein!

Sowas gibt es aber auch im "normalen" Automoblbau, nur kaufen das nicht so viele, weil sie es tatsächlich überhaupt nicht haben wollen.
Leider, wir wollen immer was Neues haben und immer viel wegschmeißen!
Schon mal was von Nachhaltigkeit gehört, Schonung der Ressourcen oder nach uns die Sintflut?
Was sage ich denn meinen Kindern mal, warum wir hier in Saus und Braus gelebt haben und leben?

Absolut richtig, Produkte sind immer "zielgruppen-orientiert" und wenn das aufgeht, dann ist es so.
Ja, das ist mir schon klar, wenn alle so Mäkelköppe wären wie ich, würde der Laden nicht so brummen.
Aber ab und zu sollten wir alle schon mal darüber nachdenken, was wir so machen und wie wir es machen. Dann müssen wir entscheiden, was richtig oder falsch ist.
Innovationen schaffen Veränderungen, gerade in den Produkt - und Absatzstrukturen der Märkte, die sich einige Unternehmen gesichert glaubten.
Der Momentan-Profit ist offenbar wichtiger, so dass die Neigung der Verantwortlichen, über den Tellerrand zu schauen, nicht besonders ausgeprägt ist.

So ganz ohne sind Hydrostößel nun auch nicht, denn sich permanent selbstverstellende Ventilsteuerzeiten mit flaschem Öl (Geiz-ist-geil-Öl) sind nun auch nicht so dolle.
Nie Probleme damit gehabt, frühzeitige Ölwechsel mit richtigem guten Öl helfen da weiter.

Die Elektronik selber verhilft doch gerade zu wesentlich längeren störungsfreien Fahreten als vorher, weil zB. das Gemscih so zemlich immer exakt ist und es nicht zu extremen Temperaturproblemen kommt, weil es abmagert und dann die Zylinderkopfdichtung himmelt.
Die Fahrten werden zwar nicht länger und störungsfreier, aber die moderne notwendige Abgasregelung ist ohne elektronische Motorsteuerung nicht möglich.

.
..aber "früher" ist man alle 15.000 Kilometer mal wegen mechanischer Probleme liegengeblieben und empfand es als völlig normal...
stimmt nicht, s.u. Ach, die guten alten Zeiten!

heute ist ein Liegenbleiben nach 60.000 Kilometer eine Katastrophe,
Der Anspruch auf Wartungsfreiheit ist grenzenlos!

Wenn heute ein Kraftfahrzeug liegenbleibt, dann ist es oftmals tatsächlich die Elektronik, aber dass "früher" (ich rede hier von rund 30 Jahre) ein Fahrzeug rund 6 bis 8 mal öfter liegegngeblieben ist, dass weiß heute keiner mehr.
Weils nicht so war. Quark!
Ich weiß es auch noch heute, ich war nämlich dabei!
Ich bin vor 30 Jahren schon Auto gefahren,
MB Ponton, Heckflosse, Strich 8, Renault 4, Renault 16, VW K70, Simca 1000, VW Käfer, Opel Kadett, Opel Rekord, Hanomag Hentschel F20 und F35, Tempo Matador, Ford Transit, VW Bus T2, Ford Granada I, Fiat 500.
Rost war das Problem, die Mechanik hat im Regelfall die Karosse bei weitem überlebt. Der Schweißbrenner musste zu jedem TÜV-Termin angeschmissen werden, wenn das Auto älter war als 5 Jahre. Die Ölwechselintervalle waren kürzer - alle 5000 Km Motoröl, alle 10000 Km Getriebeöl. Kontakte alle 15000 neu, Ventile bei jedem Ölwechsel eingestellt und die Autos liefen zuverlässig.

Diese vorgebrachte "Logik" ist die gleiche Schlussfolgerung wie:
30% aller Unfälle passieren im Suff, somit passieren doch 70% aller Unfälle im nüchternen Zustand. Ergo: Nüchtern Fahren verbieten und schon passieren 70% weniger Unfälle, genau die 70% die jetzt bei nüchternen Fahrern passieren.
Die Argumentation ist abstrus!

Lügt denn der göttliche ADAC, von dem stammt diese Statistik nämlich??

1. Mal ein Blick auf die Preise gemacht, insbesondere dem Preisverfall.
Nach drei Jahren auf den Müll weil keiner mehr solch hinterwäldlerischen Mist mehr kaufen will.
Der Wertverfall beim Auto geht noch schneller, 50% in 2 Jahren.
Das Auto besitzt schon beim Kauf antiquierte Technik, der Rechner erst in 3 Jahren.

2. Rechne doch einfach mal die heute benötigte Festplattenkapazität in benötigter Kraftstoffmenge um, oder auch nur den Energieverbrauch.
Allein beim Energieverbrauch hätte Dein Sprung vom Polo auf den Doblo einen rud 15fachen Mehrverbrauch gebracht.
Hä!? Wirr?

3. Alle drei Tage meldet Dein Bremssystem einen "schweren Ausnahmefehler" mit der Bitte um Neustart.
Der Rechner startet im Regelfall wieder, das Auto nicht!

4. Aber genau das macht doch die Autoindustrie und genau über dieses Verhalten beschwerst Du dich doch: Einbau von Funktionen, die niemand braucht, die unnötig Geld kosten und Ressourcen fressen und damit Leistung und Sprit kosten.
Der Vergleich hinkt, Autos werden teurer, Rechner aber billiger.

5. Wie war das mit dem Kundenverhalten nochmal ?
Für ein wenig Internet und drei Briefe im Monat und vielleicht das Haushaltsbuch muss es schon ein Doppelprozessor-System mit 2 GB sein, aber anderen eine Vogel zeigen, wenn sie für den Weg zum Breifkasten dann auch einen siebensitzigen Lambo haben wollen.
Reichen 2GB Doppelprozessor für ein Haushaltsbuch?



So, jetzt ist Schluss, genug der halbschlauen Worte, so eine lange Antwort gebe ich erstmal nicht mehr, ich fahre am Freitag in den Urlaub

El Doblò
 
B

belmondo2004

Threadstarter
Dabei seit
11.05.2006
Beiträge
233
Könnten wir unser Statement bitte wieder auf ein erträgliches Mass schrauben? Bei den letzten Posting brauch man ja nen halben Tag zum durchlesen. ;)
 
W

wHb

Dabei seit
04.08.2006
Beiträge
76
Aber Hallöle,
belmondo2004 schrieb:
Könnten wir unser Statement bitte wieder auf ein erträgliches Mass schrauben? Bei den letzten Posting brauch man ja nen halben Tag zum durchlesen.
Alles läßt sich nicht in drei Sätzen sagen, manchmal trägt ein längerer Meinungsaustausch doch zum Verständnis der Problematik im allgemeinen und besonderen bei.
El Doblò schrieb:
So, jetzt ist Schluss, genug der halbschlauen Worte, ... Ich fahre am Freitag in den Urlaub
Hoffentlich erholsam und streßfei für Dich und Deine Mitfahrenden sowie knitterfrei und ohne unfreiwillige Pausen für Deine Kraftstoffkutsche.

wHb
 
KPW

KPW

Dabei seit
11.06.2006
Beiträge
277
Danke!
Ich liebe es , wenn ihr euch so gerne habt und eure Meinungsverschiedenheiten auf so hohem Niveau (und das meine ich wirklich ehrlich mit dem Niveau) hier kund tut. ;)
Und gelernt hab ich auch einiges dabei.
Umsonst waren die langen Statements auch aus folgendem Grund nicht.
Ich hab mich köstlich amüsiert. :))
Diese Rubrik sollte man in alle anderen Marken-Foren auch reinkopieren.


Schönen Urlaub Euch allen!!!
 
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