Weniger Versicherungskosten für Fahranfänger?

Diskutiere Weniger Versicherungskosten für Fahranfänger? im KFZ-Versicherungen Forum im Bereich AutoExtrem; hi, ich wollte mal wissen welche möglichkeiten es noch gibt, dass man als fahranfänger nicht mit 240% eingestuft wird. also mein vater ist bei...

Kenny.....

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hi,

ich wollte mal wissen welche möglichkeiten es noch gibt, dass man als fahranfänger nicht mit 240% eingestuft wird. also mein vater ist bei 30-35%, aber wir haben schon 3 autos die alle auf ihn laufen, er sagt er kann nicht noch einen "zweitwagen" auf sich nehmen das würde nicht gehen, stimmt das? mein kollege meinte mal dass es auch irgendwie über die oma / opa geht, aber mein opa ist 85 und fährt bestimmt seit 10-15jahren kein auto mehr...geht dass dann noch das auto irgendwie auf den laufen zu lassen? was für möglichkeiten gibt es noch, dass man nicht so viel zahlen muss?

bin für jede hilfe dankbar.
 

Bohsem

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So in deiner Aussage sind mehrere Fragen "versteckt", hier nun die Antworten.

1. Fahranfänger fangen nicht überall auf 240% an, gibt einige Versicherungen die bei Fahranfängern unter bestimmten Vorraussetzungen (z.b. Fahrsicherheitstraining) auch eine bessere Ersteinstufung machen (z.b. 140%).
2. Die sog. "Zweitwagenregelung" ist nicht auf den Zweitwagen beschränkt. Also gilt diese auch für den 2ten oder 3ten oder 100ten PKW.
Die ist in der Regel auch 140%, bei Fahrerkreis Fahranfänger.
3. Die Prozente von deinem Opa sind nach 7 Jähriger Nichtnutzung bei den meisten Versicherungen weg. Somit Dumm gelaufen.

Für Einzelheiten bitte weitere Infos.
 

Kenny.....

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hallo,

danke für deine antwort. hat mir schon geholfen. wenn mein vater, wie gesagt nun bei 30-35% ist. bei wie viel % ist dann der vierte wagen bzw warum ist dieser dann bei 140% mit nem fahranfänger und nicht vll bei 80 oder 90% ? mein vater hat mal mit unserer versicherung geredet, die meinten dass ich mit 135% eingestuft werden würde, da wird schon länger bei ihnen sind wegen haus etc etc...

das mit dem fahrsicherheitstraining wollte ich eh machen, damit entfällt auch 1jahr probezeit von den 2jahren die man anfangs hat. und wie viel % geht man jährlich runter, wenn man unfallfrei blieb, 5%, 10% oder ist das versicherungsabhängig?
 

kleiner_klaus

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Für die erstmalige Einstufung eines "Zweit"-Wagens gibt es keine starren Vorgaben oder
gar "gesetzliche Vorschrften", daher auch nur das "üblichereise", weil es viele
Versicherungen mit den "normalerweise" 140% so machen.

Genauso die Regelung, dass ein Fahrsicherheitstraining irgendwelche Prozente purzeln
lassen, ist eine rein freiwillige Geschichte, die einige Versicherungen anbieten, andere
aber nicht, somit kann pauschal leider garnichts genaues geschrieben werden, außer:
Rumfragen und erkundigen.

Aber schon aufpassen mit den Fahrsicherheitstraining:
Es gibt da auch unterschiedliche Geschichten, nicht alle angebotenen Fahrtrainings
lassen die Probezeit verkürzen. Dieses "kleine" Training beim ADAC, der nur über einen
Vormittag geht, auch nicht, nur der "große" Tageskurs lässt die Probezeit verringern.
Auch hier: besser diesbezüglich genau bei der Fahrerlaubnisbehörde nachfragen.

Und ein drittes mal aufpassen (oder genau nachfragen):
Ein Fahranfänger erhöht nunmal das Risiko für die Versicherung, teilweise gibt es dann
prozentale Aufschläge, also zB. auf "übliche" 140% dann 15% nochmal zusätzlich, die
dann bei genügend Fahrerfahrung "üblicherweise" nach 2 Jahren wieder wegfallen, oder
auch pauschale Aufschläge von 50 Euro (oder was auch immer), die dann erst auf Antrag
wieder wegfallen.

Bei den Versicherungsverträgen gibt es in dieser Richtung keine "Vorschriften", das ist
rein rechtlich ein frei verhandelbarer Vertrag, also sollte man nicht nur die genannten
135% so einfach "schlucken", sondern ruhig nochmal mit dem Versicherungsvertreter
"nachverhandeln", also etwas versuchen zu "drücken", klappt meistens auch, insbesondere
wenn schon einige Fahrzeuge versichert sind und man einiges an Geld regelmäßig bezahlt.
 

Bohsem

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Als Fahranfänger hast du grundsätzlich schlechte Karten.
140% halte ich für ordnungsgemäß, eventuelle 10% individueller Risikonachlass auf den Beitrag halte ich für machbar.
Aus meiner Arbeit ist leider auch der Satz von 140% bei Fahranfängern gerechtfertigt, da diese auch "wirklich" ein höheres Unfallaufkommen verursachen.
Da ich hier keine Schleichwerbung machen will, sag ich nichts zu den Tarifbeiträgen meiner Gesellschaft.
 
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