Wasserflecken

Diskutiere Wasserflecken im Autowäsche und Co. Forum im Bereich Fahrzeugpflege und Aufbereitung; HI ICh habe mein Auto immer in der Waschanlage waschen lasse. Aber auf dauer schien mir dieses doch zu teuer und entschloss mich nun selber zu...
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Blackwings

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HI
ICh habe mein Auto immer in der Waschanlage waschen lasse.
Aber auf dauer schien mir dieses doch zu teuer und entschloss mich nun selber zu putzen.

Zuerst hab ich in meinen Hochtruckreiniger nen Waschshampoo von Sonax hineingekippt und damit das Auto abgespült, anschliesen mit schwamm abgewaschen, dan noch mit hochtruck alle shampoo, dreck reste entfernt. So nun entstehen aber überall Wasserflecken wen ich nicht gleich nach den abspühlen das auto trockne, aber wie soll ich es trocknen? Hab so eine art leder tuch von Sonax zum "abledern" aber versteh das irgendwie nicht den das auto wird dadurch nicht trocken.
Kann mir wer tipps geben wie und womit ich die Wasserflecken vermeide und das Auto schnell trocken bekomme?
Danke
 
Alex1985

Alex1985

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Hi!

Ich "leder" mein Auto auch immer ab. Dadurch wird es relativ trocken, dann geh ich noch leicht mit nem normalen Spültuch vom Aldi drüber un trocken is der Lack.

Vielleicht hast du vergessen, das Leder vorher nass zu machen!?
 
stupyx

stupyx

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Deine vielen Wasserflecken liegen daran, das das Wasser aus dem Hausanschluss sehr kalkhaltig ist. Man nennt das auch hartes Wasser. Dagegen hilft eigentlich nur chemischer Zusatzt von Wasserenthärtern. Aber ich hab noch keine Wasserenthärter gefunden die extra zur Lackpflege dienen.

Also Calgon und Co. sind ja Wasserenthärter. Aber ob die sich mit dem Lack vertragen??? Ansonsten hab ich es schon mit Weichspüler versucht!!! Also es bewirkt zwar etwas, aber kleine Kalkflecken bleiben trotzdem. Haarwaschmittel, also Haarshampoo, soll auch einen grossen Anteil Wasserenthärter beinhalten!!!

Aber die umweltfreindlichste Methode ist immer noch das Abtrocknen mit Handtüchern.
 
L

LuckOr82

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Hallo,

kenn das auch, vorallem auf schwarz sehr ärgerlich. Versuchs doch bitte mal mit Wasseraufbereiter von Tetra (Aquarienzubehör). Zuerst ganz normal waschen und anschließend mit frischem Wasser und ein wenig Tetra drin nochmal drüber.

mfg
 
T

Tuningfreak

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Man kann der Sache schon entgegenwirken indem man ein hochwertiges Shampoo benutzt was integrierte Wasserenthärter hat. Problem stellt sich nur wenn der Wagen nach der Wäsche abgespritzt wird! Ich hatte früher gute Ergebnisse als ich Klarspüler beigemischt habe, ist ja vom Sinn her das Selbe. Probiers aber erstmal mit guten Shampoo und einem Trockentuch sofort nach der Wäsche, dazu Sonne vermeiden und nur auf kühlen Lack anwenden, dann hast Du idR genügend Zeit um Wasserreste zu entfernen bevor sie antrocknen.
 
J

Jocker-Stlye

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Das is meiner meinung nach nicht nur kalk. Wenn es regnet und dann licht aufs auto scheint entstehen wasserfelcken. Also müsste es ja kalk regnen :D

einfach abledern. Leder nassmachen auswringen und viel spaß^^ brauchst so 30min fürs auto. Dann haste keine Flecken mehr.
 
stupyx

stupyx

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Im Regenwasser mag kein Kalk sein, dafür aber sehr viel anderer Dreck. Man soll regenwasser ja auch nciht trinken, weil da so viele Schadstoffe drin sind. Also ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich bin der meinung, das auf meinem Auto nie Kalkflecken vom Regen sind!??!? Bin mir jetzt aber nicht sicher.

Es könnte aber auch sien, das der Regen nur den Restkalk von deinem Auto wäscht und dann halt wieder mit Kalkflecken trocknet.
 
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Dickie

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Jocker-Stlye schrieb:
Das is meiner meinung nach nicht nur kalk.

Richtig

Wenn es regnet und dann licht aufs auto scheint entstehen wasserfelcken.
Genau genommen falsch.

Wenn das Wasser weg ist (verdunstet), dann kann es kein Wasserfleck mehr sein. Lasse mal "pures" Wasser, also demineralisiertes (destilliertes) Wasser irgendwo verdunsten, da sind keine Rückstände oder Flecken. Wasser mach NIE irgendwelche Flecken.

Es ist nicht das Wasser, sondern das ganze andere Zeugs, was im Wasser drin ist und dann zurückbleibt, wenn das Wasser "verschwindet" (verdunstet).

Beim Leitungsheimer eben hauptsächlich Kalk und ein paar Mineralsalze, bei Regenwasser findest Du alles, was so in der Luft rumschwirrt, abgefangen von Blütenstaub über "echten" Umweltschmutz, der dann zurückbleibt. Das (rückstandsfrei verdunstende) Wasser war nur der "Spediteur" für das ganze unschöne Gelumpe.
 
stupyx

stupyx

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Also ich hab extra nochmal nach geschaut, und es entstehen devinitiv Staubflecken, ohne Kalk!!!!

Heut morgen war alles voller Wasserperlen und jetzt sind es halt nur noch leicht bräunliche Staubfleckchen.
 
Flarezader

Flarezader

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Hello!

Also wenns am Kalkgehalt des Wasser liegen sollte, schau mal im Baumarkt vorbei.. dort gibt es ja so interessante Siebe als Einsatz für Wasserleitungen bzw. die Hähne, die den Kalk zwar nicht vernichte, aber zerfeinern sag ich mal.. hatten sowas mal bei uns im Haus weil dort auch extrem viel Kalk im Wasser war.. (Hat man immer besonders schöm im Wasserkocher gesehen..) nachdem das Ding da drin war wars weniger geworden, zwar nicht ganz weg aber weniger (nervig) als vorher.
 
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Dickie

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Flarezader schrieb:
dort gibt es ja so interessante Siebe als Einsatz für Wasserleitungen bzw. die Hähne, die den Kalk zwar nicht vernichte, aber zerfeinern sag ich mal..
Das ist tatsächlich interessant.

Kalk im Wasser "schwimmt" als Ion durch die Gegend (war da nicht mal was mit "gelösten Stoffen") ein "Filter" müsste eine Durchlässigkeit haben, die auf atomarer Ebene liegt um Ionen aufzuhalten.

Eine "Zerfeinerung" würde bedeuten, dass dabei Ionen "zerbröselt" werden. Die Technik gibt es tatsächlich, sowas nennt sich aber nicht "Filter" sondern Atomkraftwerk. ;)

Der Trick dahinter: Je wärmer das Wasser (und die darin gelösten Härtebildner) ist, um so "schneller" möchte sich Kalk irgendwo anlagern. Diese "Filter"-Einsätze sind nichts anderes als eine zusätzliche Fläche, an dem sich "vorbeiströmender Kalk" schon anlagern kann.

Allerdings liegt da auch schon der Haken bei, warmes Wasser (genauer die Härtebildner darin) regieren völlig anders, als bei kaltem Wasser. Ist das Wasser kalt, also normale "Rohrtemperatur", dann sind die Härtebildner komplett träge und lagern sich nun überhaupt nicht gern irgendwo an. Bleiben vollständig im Wasser vorhanden, keine "Filter"-Wirkung und damit auch vollständig als Kalk-Fleck auf dem Lack.

Oder man benutzt derartige "Filter", muss dann aber sein Fahrzeug mit sehr heißem (richtig heißem) Wasser abspülen. Hat aber auch einen klitzekleinen Nachteil: Die Kalkmenge verringert sich zwar etwas, weil sich das Zeugs bereits vorher (zu geringen Teilen) woanders anhaftet, aber die restliche verbliebene Kalkmenge hat aufgrund der Hitze eine wesentlich bessere "Klebewirkung". Man hat minimal weniger Kalk im Wasser, aber dafür sitzt der Kalkfleck dann richtig stramm auf dem Lack.

Nichts anderes der gute alte Kesselstein, also ein Kalkwürfel im Wasserkessel, an dem sich der Kalk schon zumindest anlagern könnte, wenn er den wollte.

Gerade im Bereich Wassertechnik / Wasseraufbereitung wird derartig viel Scharlatanerie betrieben, wo es nur um das Geld des Kunden geht und nicht um tatsächliche Wasserverbesserung. Rund 90% aller angebotenen "Geräte" im Privatbereich und rund 80% im gewerblichen Bereich sind reine Placebos ohne oder nur theoretisch vorhandenen Nutzen.
 
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stupyx

stupyx

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Ein Fusionssieb!!!! *lol*

Ich denk aber mal das Kalk nict wirklich nur in Atomgrösse im Wasser vorhanden ist. Man kennt das ja, das man sich ein Glas Wasser aus dem Wasserhahn holt, und dann schwimmen da halt diese weissen Fusseln drin. Ich denke mal das es bei dem Sieb ausschliesslich um diese grösseren Kalkstücke geht.
 
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Dickie

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stupyx schrieb:
Ich denk aber mal das Kalk nict wirklich nur in Atomgrösse im Wasser vorhanden ist.

Doch, ausschließlich als Calziumcarbonat und das sind als "Materieform" nur Ionen.
Wie ist das mit Salz im Wasser, als "Partikel" sichtbar oder in gelöster Ionenform?Kalk ist wie auch Salz in gelöster Form ausschleßlich in Ionenform, erst wenn der Sättigungsgrad erreicht ist, fallen Kristalle aus, dann als Kalk-"Brösel" oder hübsche Salzkristalle, die man selber an einem Bindfasden "züchten" kann.


Man kennt das ja, das man sich ein Glas Wasser aus dem Wasserhahn holt, und dann schwimmen da halt diese weissen Fusseln drin.

Das ist kein Kalk, sondern irgendwelche anderen Schwebstoffe.
Kalk ist in "materialisierter" Form immer noch ein Stein und würde als "Sand" auf dem Boden des Glases liegen.


Ich denke mal das es bei dem Sieb ausschliesslich um diese grösseren Kalkstücke geht.
Hat Du Steine in der Wasserleitung ?

Aber wenn ihr "weiße Fusseln" im Trinkwasser habt, dann würde ich mal schleunigts bei den zuständigen Wasserwerken anrufen oder die eigenen Leitungen überprüfen lassen, "so richtig" ist das mit Sicherheit nicht. ;)

Kalk ist auch zwingend im Wasser notwendig. Wasser in reiner Form (zB. destilliertes Wasser) ist hochgradig aggressiv (alkalisch) und zerfrisst völlig problemlos Wasserleitungen, egal ob Stahl (auch Edelstahl V2A) oder Kupfer in kürzester Zeit. Das massive ausschließliche Trinken von destilliertem Wasser führt in erstaunlich kurzer Zeit (nur etwa 10 Tage) zu einem recht schmerzhaften Tod.

Echte Gewerbe-Gläser-Spülmaschinen, die mit destilliertem (demineralisiertem oder Osmose-) Wasser arbeiten (man spart das Nachpolieren von Gläsern und Besteck, weil Demiwasser ohne Rückstände verdunstet) sind wesentlich teurer, als "normale" Gewerbespülmaschinen, weil alle mit dem Demiwasser in Berührung kommenden Teile aus Edelstahl, Mindestqualität V4A sein müssen. Eine Maschine aus "nur" V2A ist nach sechs Monaten regelrecht durchgerostet und tropft wie ein Schwamm.

Kalk wird daher bei nicht ausreichender Wasserhärte des "Basiswassers" (Grundwasser oder Stausee) im Wasserwerk sogar zugefügt (über Kalkmilch), damit die Wasserleitungen und auch der Mensch überleben.
 
P

Plex

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Uff, wo hast du das denn her?

Dest. Wasser ist nicht alkalisch, sondern mit einem pH-Wert von 7 ziemlich neutral! (Stichwort: Autoprotolyse des Wassers)

Und mit VA-Stahl stellt reines Wasser auch nicht so furchtbar viel an, auf jeden Fall nicht mehr, als "normales" Wasser auch. Ich glaube das Problem hier ist eher, dass die Reiniger für Industriespülmaschinen sehr aggressiv sind, schließlich dauert da so ein Spülgang ca. 5 Minuten, was eine Haushaltsspülmaschine so in 1,5 bis 2,5 Std. macht. Gut, normalerweise wird das Zeug da so schnell gespült, das keine angetrockneten Reste da sind, aber trotzdem, die lustigen orangenen Etiketten auf den Reinigern stehen da nicht aus Spaß drauf, man sollte damit auch nicht von Hand spülen.
Zusammen mit der Wassertemperatur von um die 90°C gibt das ganze also eine recht aggressive Brühe, das hat aber nichts mit dem dest. Wasser zu tun.

Trinken kann man das Zeug auch recht gefahrlos, es gibt da so ein paar "Gesundheitsapostel" (meiner Meinung nach Spinner), die darauf schwören, weil das Wasser keine Schadstoffe enthält. Allerdings auch keine Mineralstoffe, aber jeder nach seiner Fasson.

Grund für das "nichtsterben" ist, dass der osmotische Druck deshalb nicht so hoch ist, wie erwartet, weil man die meisten Mineralstoffe mit der Nahrung aufnimmt. Da macht es nichts aus, wenn der Essensbrei im Magen noch ein wenig mit mineralstoffarmen Wasser gestreckt wird. Solange man sich also vernünfitg ernährt, kann man auch dest. Wasser trinken, die letale Dosis liegt dann bei der von Leitungswasser auch, Stichwort Wasservergiftung.

Man sollte sich aber kein dest. Wasser intravenös verabreichen, das führt dann tatsächlich dazu, dass die roten Blutkörperchen sich "vollsaugen und platzen". (Hämolyse)
 
Flarezader

Flarezader

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hm..

Das mit dem demineralisiertem Wasser habe ich noch nicht gewusst, also das es schadhaft ist (was nicht heißen soll das ich es trinken würde..). Hätte dazu allerdings ne Frage.. die ein wenig vom Thema abweicht..

Ich habe bei mir zu Hause 2 Nebler, also diese tollen Ultraschalldinger in Glasschalen die das Wasser "verdampfen" lassen... Wäre es denn auch schädlich für mich wenn ich diese Geräte mit dem "Demi-Wasser" laufen lassen würde? Weil das wollte ich mal ausprobieren.. ständig diese blöden Kalkreste aus den Schalen zu putzen wenn man das Wasser mal trocknen lässt bzw. die Geräte net laufen ist schon ein wenig nervig.. Nicht das ich irgendwann zu viel Dampf eingeatmet habe und mich wunder wieso es mir dann irgendwie scheiße geht :D
 
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Plex

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Jetzt musst du nur kurz überlegen, warum du den Kalk aus der Schale entfernen musst...
Richtig, weil er nicht mit verdampft. Das ist auch ein Grund, warum sauberes Regenwasser sehr weich ist (wenn man eben mal von dem ganzen Dreck absieht, den es aus der Atmosphäre wäscht auf dem Weg zur Erde zurück), beim Verdampfen verdampft nur das Wasser, die darin gelösten Stoffe bleiben zurück. Wär das nicht so, hätten wir garkeine Probleme mit Kalkflecken!

Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, Wasserdampf ist immer destilliertes Wasser, weil, ja weil das eben das Destillieren ist: Wasser zum sieden erhitzen bis es verdampft, und dann wieder kondensieren, schon hat man destilliertes Wasser!
 
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Dickie

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Plex schrieb:
Uff, wo hast du das denn her?

Das mache ich seit rund 20 Jahren beruflich ;)

Dest. Wasser ist nicht alkalisch, sondern mit einem pH-Wert von 7 ziemlich neutral! (Stichwort: Autoprotolyse des Wassers)

Und mit VA-Stahl stellt reines Wasser auch nicht so furchtbar viel an, auf jeden Fall nicht mehr, als "normales" Wasser auch.

Nein, ein Irrtum.
Rufe mal bei einem Profi an, keinem "Wasserberater" auf einem Verbindungsgang einer Messe, sondern die Berater der Maschinenhersteller, zB. unter www.hobart.de oder www.meiko.de oder www.winterhalter.de.

Die Firmen Hobart und Meiko haben in ihren Firmenräumen im Werk (Offenburg) Maschinen im Austellungsraum, die von Demiwasser durchlöchert wurden.

Oder bei der Firma www.mkn.de in Wolfenbüttel oder "Rational-Küchentechnik" (Landsberg am Lech), die stellen Koch- und Gargeräte her, die ebenfalls durch den Einsatz von Demiwasser völlig zerfressene zerfressene Edelstahl-Heizkörper wegen Demieinsatz (statt nur teilentsalztem Wasser), haben.


Ich glaube das Problem hier ist eher, dass die Reiniger für Industriespülmaschinen sehr aggressiv sind, schließlich dauert da so ein Spülgang ca. 5 Minuten, was eine Haushaltsspülmaschine so in 1,5 bis 2,5 Std. macht. Gut, normalerweise wird das Zeug da so schnell gespült, das keine angetrockneten Reste da sind, aber trotzdem, die lustigen orangenen Etiketten auf den Reinigern stehen da nicht aus Spaß drauf, man sollte damit auch nicht von Hand spülen.

Diese Etiketten sind Pflicht, weil es sich um gewerblichen Einsatz handelt und die Gefahrgutverordnung gilt. Auf "Pril" oder "Somat" befinden sich in der "Gewerbeausführung" genau die gleichen Etiketten bei gleichem Inhalt wie ind er Haus- und Heim-Version.

Auch Gewerbespülmittel muss exakt die gleichen Umweltanforderungen erfüllen, wie Haushaltsreiniger, da hilft auch gern ein Berater von "Dr. Schnell" oder ähnliche Firmen.


Zusammen mit der Wassertemperatur von um die 90°C gibt das ganze also eine recht aggressive Brühe, das hat aber nichts mit dem dest. Wasser zu tun.

Falsch, die eingesezten Reiniger nicht NICHT agressiver als normale Haushalts-Maschinenspülmittel.

Die bessere Reinigungsleistung stammt ausschließlich aus der besonderen Spültechnik und Wassertemperaturen von 90°C gibt es auch in keiner Maschine.

Erster Gang ist Abspülen mit kaltem Wasser ohne Reiniger (Lösung von Stärke und Eiweiß, ca. 15 Sekunden)
Zweiter Gang ist Waschen mit einer Waschtemperatur von etwa 50°C, bei Temperaturen über etwa 65°C würde das Geschirr regelrecht "platzen", es wurde vorher ja mit kaltem Wasser abgespült und musste auch mit kaltem Wasser abgespült werden, Waschdauer des Hauptwaschganges ca. 30 Sekunden.
dritter und letzter Gang nur noch abspülen mit klarem Wasser mit ca. 75°C (etwa 6 Sekunden, Temperatur muss mindestens 72°C zur Keimabtötung haben)

Der ganze Spass dauert mit Zwischenpausen zum Abtropfen nur 60 Sekunden (eine einzige Minute vom Starten bis fertig), Maschinen mit 5 Minuten sind die Semi-Maschinen für Kindertagesstätten oder Etagenküchen (sogenannte "Milchküchen") in Seniorenheimen. 5 Minuten kann sich heutzutage kaum ein Restaurant mehr leisten. Der Spüler benötigt etwa eine Minute zum Einräumen, der würde bei einer 5-Minuten-Maschien dann 4 Minuten rumstehen. ;)

Es liegt tatsächlich ausschließlich am Demiwasser.

Wasser ist in demineralisiertem Zustand hochgradig Mineralien-"saugend", ab einer Wassertemperatur von 60°C sogar aggressiver als 40%tige Schwefelsäure.

Ein normales 1/2 Zoll Kupferrohr ist nach ziemlich genau 6 Monaten von innen aufgelöst.

Referenzen kann ich auch gerne nennen: "Hotel am Palast der Republik" wurde nach der Wende mit einer zentralen Demianlage ausgerüstet, die auf jeder Etage die Gläserspülmaschien versorgte, nach ziemlich genau 6 Monaten waren alle zuführenden Kuferwasserleitungen durch und das gesamte Hotel musste komplett neu die Installation ausgeführt werden. Es wurde dann (wie bereits vorher vorgeschlagen) alle Demileitungen in Kunststoff ausgeführt.

Für die Referenzen bei den Geräteherstellern die Firmen Hobart und Meiko, die zwei größten deutschen Hersteller für gewerbliche Geschirrspülmaschinen, "normale" Ausführung ist V2A, spezielle Gläserspülmaschinen dann in V4A für Demiwasser

Öhm, gerade reine Gläseerspülmaschienen haben aus Glas- und Besteckschutzgründen (Silberbestecke) einen wesentlich "harmloseren" Reiniger, als Du in Deiner privaten Prilpulle ;)


Trinken kann man das Zeug auch recht gefahrlos, es gibt da so ein paar "Gesundheitsapostel" (meiner Meinung nach Spinner), die darauf schwören, weil das Wasser keine Schadstoffe enthält. Allerdings auch keine Mineralstoffe, aber jeder nach seiner Fasson.

Falsch.
Demiwasser führt zu extremen Mineralstoffentzug, an der Zellwand entseht ein derartiger "Mineralien-Sog", dass bereits nach wenigen Stunden erste Zellen unwiederbringlich zerstört sind, weil sämtliche Mineralien komplett aus der Zelle herausgesogen wurden.

Demiwasser zum Trinken funktioniert nur dann, wenn mit Mineralstoffzugaben der Effekt ausgeglichen wird.

Iss einen Tag nichts und trinke dafür ersatzweise 3 Liter Demiwasser und nichts anderes und Du bist am nächsten Morgen platt, als wenn Du am Tag vorher einen Maraton in großer Hitze gelaufen bist.

Das dies Spinner sind, die so etwas vorschlagen, muss ich uneingeschränkt zustimmen.


Man sollte sich aber kein dest. Wasser intravenös verabreichen, das führt dann tatsächlich dazu, dass die roten Blutkörperchen sich "vollsaugen und platzen". (Hämolyse)
Hämolyse stimmt schon, aber nicht vollsaugen, sondern absaugen.
Demiwasser "saugt" so stark an der Zellwand, dass diese reist, wie ein Staubsauger an einem Luftballon. ;)
 
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Plex

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Wie sagt man so schön: die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube...

Ich fang beim Physiologischen an, dem kann ich nämlich mit gesicherter Erkenntnis widersprechen!;)

Dickie schrieb:
Falsch.
Demiwasser führt zu extremen Mineralstoffentzug, an der Zellwand entseht ein derartiger "Mineralien-Sog", dass bereits nach wenigen Stunden erste Zellen unwiederbringlich zerstört sind, weil sämtliche Mineralien komplett aus der Zelle herausgesogen wurden.

Hämolyse stimmt schon, aber nicht vollsaugen, sondern absaugen.
Demiwasser "saugt" so stark an der Zellwand, dass diese reist, wie ein Staubsauger an einem Luftballon.
Stichwort Osmose, Diffusion durch eine semipermeable Membran: Die Zellwand lässt keine gelösten Stoffe durch, sondern nur Wassermoleküle. Für den Transport durch die Zellmembran sind Membranmoleküle zuständig (z.B. Ionenkanäle), Wasser kann so durch. Durch die unterschiedliche Konzentration von gelösten Stoffen im Inneren und äußeren der Zelle strömt Wasser in die Zelle ein, um die Konzentrationen anzugleichen (Osmose). Nun ist aber so eine Zellmembran nicht so stabil, deswegen platzen die irgendwann, wenn der Druck im inneren zu hoch wird. Es gibt übrigens Bakterien, die halten bis zu 50 atm Überdruck aus.

Man kann das ganze auch Experimentell zeigen, indem man Blut in dest. Wasser oder in konzentrierte Salzlösung gibt. Beim Salzwasser passiert genau das Gegenteil, das Wasser wird aus den Blutzellen "abgesaugt" und diese schrumpeln zusammen. Hier kann man aber anschließend Filtrieren und erhält eine klare Lösung + verschrumpelte Blutkörperchen, bei dest. Wasser bleibt die Lösung nach dem Filtrieren rot, weil sich das Hämoglobin in der Lösung verteilt hat, da die Zellen geplatzt sind.

Hierzu auch noch ein Link:
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/615244

Man kann das dest. Wasser auch problemlos trinken, Erklärung siehe mein vorletztes Post und den Artikel.

Zum dest. Wasser und dem Stahl:

An der Uni, wo gerade in der Anorganischen Chemie größere Mengen von dest. Wasser gebraucht wird, kann ich nur sagen, dass zumindest die Wasserhähne und Edelstahlbecken, an denen das Wasser gezapft wird, auch nach Jahren noch recht gut aussieht ;)

Du hast zwar recht, wenn du sagst, dass dest. Wasser ein regelrechter Mineraliensauger, aber ich muss mein Edelstahl ja erstmal in eine lösliche Form bringen. In metallischer Form löst sich der Stahl nämlich überhaupt nicht. Also muss vorher eine Oxidation passieren, dazu muss ich mir erst einmal die Standardpotentiale anschauen, schließlich sind nicht so viele Reaktionspartner da, die sich hier beteiligen können.

Vielleicht sollte ich mal einen Besuch der von dir angegebenen Firmen in Erwägung ziehen und mich da mal vor Ort Informieren.

Aber mit zwei Sachen hatte ich zumindest recht:
-Hobart erzählt auf seiner Seite zumindest etwas von Klarspülen bei 85°C
-Auf der Seite von Dr.Schnell kannst du dir die Sicherheitsdatenblätter der Verkauften Industrie- sowie Handreiniger anschauen. Und wenn ich mir die zusammensetzung durchlese, dann sind die Industriereiniger doch irgendwie eine "Spur" aggressiver ;)

Ansonsten: Memo an mich: Bei Firmen nachfragen, Standardpotentiale nachsehen.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber noch bin ich nicht überzeugt! ;)


Nachtrag: Hier hab ich noch was gefunden:
http://www.huber.de/hp659/Einsatzbereiche-von-Edelstahl.htm

Vorallem der Teil über dest. Wasser klingt interessant! ;) Ich stehe noch auf dem Standpunkt, das die Reiniger daran schuld sind! :D
 
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Flarezader

Flarezader

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Sorry das ich mit so einem schlichten Kommentar dazwischenplatze, aber ich muss schon sagen ich finds echt genial wie viel Ahnung hier manche haben! Ich erfahre hier Dinge die ich noch nie zuvor gehört habe, also bitte viel weiterdiskutieren, mir machts echt Spaß soviel über die ganzen Sachen zu erfahren!

@Plex: Thx für deine Antwort, dann kann ich ja gleich endlich den den Kanister mit dem Demi-Wasser auspacken und in meine Nebler giessen :)
 
stupyx

stupyx

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Das geht ja nur darum, das destiliertes Wasser so viele Stoffe aufnehmen und entziehen kann. Das macht es ja nur "agressiv".

Das ist beim trinken ja auch nur das Ding, das der Körper an Entsalzung oder sowas stirbt, weil das Wasser alles rauszieht.

Aber das mit dem Rohre zerfressen hat auch noch einen anderen Grund!!! Kühlwasser ist ja auch destilliertes Wasser und zerfrisst nicht nach 6 Monaten den ganzen Motorblock.
 
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Wasserflecken

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