VW T1 aus Brasilien

Diskutiere VW T1 aus Brasilien im EU-Importe & RE-Importe Forum im Bereich AutoExtrem; hi @ all, mir hat sich vor kurzem die Möglichkeit aufgetan über Bekanntschaft einen VW T1 in Brasilien zu kaufen. Da ich total in die Optik und...
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n1gg1e

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hi @ all,

mir hat sich vor kurzem die Möglichkeit aufgetan über Bekanntschaft einen VW T1 in Brasilien zu kaufen. Da ich total in die Optik und den Hype den es um dieses Auto gab vernarrt bin, möchte ich mir diese Chance ungern entgehen lassen!

Warum ein deutsches Auto aus Brasilien importieren?
Dort zahlt man vom Kaufpreis nur einen Bruchteil was man in Deutschland momentan dafür hinlegen muss und die Fahrzeuge sind dort noch aussreichend vorhanden!

Ich habe leider nicht allzu viel Ahnung wie das mit dem Exportieren aus Brasilien ist und wie das dann mit dem Import nach Deutschland funktioniert... wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Informationen, wohin man sich z.B. wenden kann, geben könnt, mit was für Kosten ich rechnen muss und wie hoch diese Ausfallen können!

Nicht das ich am Ende doch eher bei dem Preis landen den ich in D zahlen würde!


mfg n1gg1e
 
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Dickie

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Nicht das ich am Ende doch eher bei dem Preis landen den ich in D zahlen würde!
Das wäre noch ein gutes Geschäft, im Normalfall wirst Du wohl mehr bezahlen.

Transport (Verschiffung) etwa 2.500 Euro, immerhin Südamerika, und dann 10% Einfuhrzoll auf den Kaufpreis inkl. der Transportkosten und dann 19% Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis inkl. der Transportkosten und inkl. des Einfuhrzolls.

Also über den Daumen gerechnet: Etwa 3.250 Euro allein Transport und die Zölle auf den Transport plus den Fahrzeugkaufpreis plus rund 30% Abgaben auf den Fahrzeugkaufpreis.

Und der Fahrzeugkaufpreis im Vertrag muss schon stimmen, liegt der bei dem üblichen 1 Dollar, dann holt der Zoll einen Sachverständigen, der den Fahrzeugwert schätzen muss und erhebt die notwendigen Abgaben vom Gutachter-Schätzwert. Du zahlst dann aber zusätzlich noch den Gutachter.

Und dann kommen noch die notwendigen Umbaukosten für zB. Rückleuchten und einiges mehr, damit das Ding der StVZO entspricht (Einzelzulassung nach StVZO §21, das Ding war ja noch nie innerhalb der EU zugelassen, also rein technisch) und dann kommen noch die Zulassungskosten (Verwaltung, das "Nummernschild"), die auch im mittleren dreistelligen Bereich liegen werden, da für ein derartig altes Fahrzeug ganz sicher keine COC-Bescheinigung beim KBA vorliegen wird, die mit geradezu lächerlichen 30 Euro angefordert werden kann.

Grob über den Daumen:
Ein Fahrzeug, das Du in Südamerika für 800 Dollar kaufst, wird Dich insgesamt 6.500 bis 7.000 Euro kosten, bis es bei Dir mit einem deutschen Kennzeichen tatsächlich vor der Tür steht.

Und wenn Du dann Pleite bist und den Wagen verkaufst, dann wird Dir ein Fan rund 1.000 Euro für das Ding bezahlen (wenn er wahnsinnig ist), denn der Wagen ist ja immerhin 35 Jahre alt und kein Stück restauriert und in dementsprechend schlechtem Zustand. Der Wagen hat ja nur neuen TÜV, mehr allerdings noch nicht.

Unterhalt ist auch nicht ganz billig, das Ding läuft wie ein normales Fahrzeug. Die Steuer- und Versicherungsnachlässe für einen Oldtimer ("H" oder "07" Kennzeichen) wirst Du nicht bekommen, denn dafür muss der Wagen mindestens 30 Jahre alt sein, als Starttermin der 30 Jahre gilt NICHT das Herstellungsjahr, sondern die erstmalige Zulassung zum Straßenverkehr innerhalb der EU und das ist bei einem Südamerika-Import ziemlich genau der Tag, wenn Du den Wagen zulassen lässt.
 
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Unterhalt ist auch nicht ganz billig, das Ding läuft wie ein normales Fahrzeug. Die Steuer- und Versicherungsnachlässe für einen Oldtimer ("H" oder "07" Kennzeichen) wirst Du nicht bekommen, denn dafür muss der Wagen mindestens 30 Jahre alt sein, als Starttermin der 30 Jahre gilt NICHT das Herstellungsjahr, sondern die erstmalige Zulassung zum Straßenverkehr innerhalb der EU und das ist bei einem Südamerika-Import ziemlich genau der Tag, wenn Du den Wagen zulassen lässt.
Steht bitte wo ?

Das mit dem Zulassung in der EU stimmt nicht. Es zählt das Datum der Erstzulassung, egal wo. Manche Zulassungsstellen akzeptieren sogar nur das Erstzulassungsjahr ( also eventuell schon bei 29,5 Jahren ). Du mußt als Halter nur nachweisen das der Wagen schon vor 30 oder mehr Jahren zum ersten Mal zugelassen wurde. Kannst du das - und der Wagen erfüllt alle Kriterien - bekommst du die H-Zulassung mit allen daran hängenden Rechten und Pflichten.

Das hier sind die Zulassungskriterien laut TÜV Süd:

*Zitat*
Inhalt:

1. Allgemeine Voraussetzungen
2. Anforderungskatalog
3. Entscheidungsmatrix zur Beurteilung von Abweichungen

Voraussetzungen für eine positive Begutachtung gem. § 21c StVZO:
Grundsätzliches zum Geltungsbereich der Richtlinie für Oldtimerfahrzeuge:

· Nur Fahrzeuge, die vor mehr als 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sind,
können als Oldtimer positiv begutachtet werden und die Schlüsselnummer „98
erhalten. Die Nachweispflicht liegt beim Fahrzeughalter.
Bei der Festlegung des
Fahrzeugalters legen manche Zulassungsbehörden nicht das exakte Datum der
Erstzulassung zugrunde, sondern nehmen lediglich Bezug auf das Jahr der
Erstzulassung. Z.B. wird am 15. Januar 1999 ein VW Käfer mit einer EZ vom 28.
November 1969 anerkannt. Da die Vorgehensweise diesbezüglich unterschiedlich
ist, wird empfohlen, bereits im Vorfeld mit der zuständigen Verwaltungsbehörde im
Einzelfall Kontakt aufzunehmen.

· Gleichzeitig zur Begutachtung nach § 21c StVZO erfolgt eine Untersuchung im
Umfang einer HU nach § 29 StVZO, wenn das Fahrzeug eine gültige
Betriebserlaubnis besitzt und die letzte HU mehr als zwei Monate zurückliegt. Liegt
keine gültige Betriebserlaubnis vor, ist ein Gutachten gem. § 21 StVZO und eine
Begutachtung gem. § 21c StVZO erforderlich.


· Die Originalität (siehe „Anforderungskatalog) muß gegeben sein. Bei einigen
Merkmalen kann im Einzelfall davon abgewichen werden (Absprache mit dem
zuständigen Oldtimer-Fachmann).

· Anerkennungsfähige Umbauten müssen in den ersten 10 Jahren der Zulassung
erfolgt sein (Abmeldezeiträume unterbrechen diese Zehnjahresfrist nicht), d.h. sie
müssen mindestens 20 Jahre alt sein. Sogenannte „Hot-Rod-Fahrzeuge werden
grundsätzlich nicht anerkannt, es sei denn, der Umbau erfolgte vor mehr als 20
Jahren. Ausnahmen sind in den Fällen möglich, in denen im Anforderungskatalog
ausdrücklich ein anderer Sachverhalt aufgeführt wird. Die Fahrzeuge und deren
Umbauten müssen immer den Vorschriften der StVZO genügen. Z.B. sind
scharfkantige Originalteile trotz Originalität nicht zulassungsfähig.

· Das vorgestellte Fahrzeug muß in einem erhaltungswürdigen Zustand sein. Als
Voraus-setzung dafür gilt eine bestandene HU und mindestens ein Zustand 3 aus
den ein-schlägigen Bewertungsstufen der Oldtimerliteratur.

*Zitat Ende*


Ich kann hier nichts von einer zwingenden Erstzulassung in der EU lesen. ;)

Gruß

Michael
 
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Dickie

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Das hier sind die Zulassungskriterien laut TÜV Süd:
...
Voraussetzungen für eine positive Begutachtung gem. § 21c StVZO:
Erstes Problem: für die Zulassung (verwaltungsrechtlich, Kennzeichenzuteilung) ist nicht der TÜV sondern die Zulassungsstelle zuständig. Der TÜV überprüft "nur" die technische aber nicht die verwaltungsrechtliche Zulässigkeit.

Zweites Problem: von wann ist denn diese TÜV-Aussage?
Vor dem 1.3.2007 auf Basis des StVZO §21c, wie es wohl so aussieht
oder etwas neuer, also nach dem 1.3.2007, wo es den StVZO §21c nicht mehr gibt und das ganze Zulassungsgraffel in der erst seit dem Zeitpunkt geltenden Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) komplett neu geordnet ist. ;)

Drittes Problem: da der StVZO §21c nicht mehr existiert, muss man sich mächtig durchwühlen:

FZV §2 Begriffsbestimmungen, Absatz 22
Oldtimer: Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen


FZV § 9 Besondere Kennzeichen
(1) Auf Antrag wird für ein Fahrzeug, für das ein Gutachten nach § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung vorliegt, ein Oldtimerkennzeichen zugeteilt. Dieses Kennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer nach § 8 Abs. 1. Es wird als Oldtimerkennzeichen durch den Kennbuchstaben "H" hinter der Erkennungsnummer ausgewiesen.

StVZO §23 Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer
Zur Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer im Sinne des § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ist ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers oder Prüfingenieurs erforderlich. Die Begutachtung ist nach einer im Verkehrsblatt nach Zustimmung der zuständigen obersten Landesbehörden bekannt gemachten Richtlinie durchzuführen und das Gutachten nach einem in der Richtlinie festgelegten Muster auszufertigen.

In diesem "Verkehrsblatt" war bis zum 28.2.07 der Hinweis auf den StVZO §21c, aber den gibt es nicht mehr, das wurde deshalb geändert in den FZV §7 "Zulassung im Inland nach vorheriger Zulassung in einem anderen Staat" und in diesen §7 geht es ausschließlich nur noch um eine Anerkennung von Zulassungen, die "in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erstmals in Betrieb genommen worden ist".

Vermutlich ist da etwas "durch die Lappen gegangen" oder einer hat nur die Überschrift mit dem "anderen Staat" gelesen und nicht bedacht, dass es sich nur noch um den EG-Raum handelt, oder es ist tatsächlich ganz bewusst eingegrenzt worden ?(

Ändert aber nichts daran, dass seit 1.3.07 das gesetzlich auf Erstzulassung in einem EG-Staat begrenzt ist. Hat man Glück, und der Sachverständige hat immer noch "altes Recht" im Kopf, dann hat man Glück, geht es knallhart nach der aktuellen gesetzlichen Situation, dann hat man mit einem Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land seit 1.3.07 keine gesetzliche Basis für eine "H"- oder "07"-Zulassung mehr.
 
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GTX

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Ändert aber nichts daran, dass seit 1.3.07 das gesetzlich auf Erstzulassung in einem EG-Staat begrenzt ist............................................................................... hat man mit einem Fahrzeug aus einem Nicht-EU-Land seit 1.3.07 keine gesetzliche Basis für eine "H"- oder "07"-Zulassung mehr.
Ich finde auch in den Bestimmungen der FZV die du gepostet hast keinen Hinweis auf eine zwingende Erstzulassung in der EU, ist das gleiche Problem wie deine falsche Behauptung mit der Vorschrift bezüglich EURO 4 für Gebrauchtwagen aus dem Ausland.

Noch etwas: 07er Kennzeichen dürfen auf Fahrzeugen verwendet werden für die keine Betriebserlaubnis vorliegt ( bzw vorliegen muß ), somit auch für alle Oldies der Welt ab 30 Jahren. Natürlich inklusive der damit verbundenen Restriktionen.

Wenn jemand etwas vergessen hat in eine Verordnung aufzunehmen ist es gesetzlich nicht relevant, es gilt das geschriebene Wort der Verordnung.

Ausserdem würde es der Zulassungsmöglichkeit eines US Oldies in Deutschland stehen, ich kenne mittlerweile aber welche die keine Probleme damit hatten.

Hier die Auskunft der Zulassungsstelle Böblingen bezüglich H-Kennzeichen:


"Oldtimer"-Zulassung (§ 23 StVZO i.V.m. § 2 Nr. 22 Fahrzeugzulassungsverordnung FZV)
Historikkennzeichen


ACHTUNG: Seit 01.03.2007 können Fahrzeuge nur noch am Hauptwohnsitz zugelassen werden.!!!



Begriffsbestimmung:

Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren (maßgebend ist der Tag der Erstzulassung ! ) erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen




Erforderliche Unterlagen:



Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung des Halter (gegen eine Gebühr von 2,50 Euro können auch wir eine Auskunft aus dem Melderegister der Städte und Gemeinden des Landkreises einholen);
ggfs. Vollmacht für Vertreter und dessen Ausweis oder Pass
Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief
Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein oder Abmeldebescheinigung ( wenn das Fahrzeug vor dem 01.10.2005 abgemeldet wurde)
Versicherungsbestätigung ( allgem.Kennz. muss angekreuzt sein ! ) (frühere Versicherungsdoppelkarte)
Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer gem. § 23 StVZO muss vorliegen
Gültige Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO oder bei fehlenden Zulassungsdokumenten ein Gutachten nach § 21 StVZO
Gültige Abgasuntersuchung ( Benziner ab dem 01.07.1969, Diesel ab dem 01.01.1977)
Kennzeichen (nur wenn das Fahrzeug noch zugelassen ist)
Gebühr mit Halterwechsel: 28,90 € zzgl. 0,30 ct. je Dokumentensiegel
Gebühr ohne Halterwechsel: 26,80 € zzgl. 0,30 ct. je Dokumentensiegel
Je nach Einzelfall können sich die Zulassungsgebühren erhöhen !

Hinweise:

Die Oldtimer mit H-Kennzeichen unterliegen keiner Nutzungsbeschränkung. Die Fahrzeuge benötigen eine Betriebserlaubnis und fallen unter das Zulassungsverfahren.

Kfz-Steuer:

Derzeit für Motorräder 46,02 €

für übrige Fahrzeuge 191,73 €



Hier der § 23 StVZO, der noch immer gültig ist, Zitat von obigem Text: Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer gem. § 23 StVZO muss vorliegen


B. Fahrzeuge

II. Betriebserlaubnis und Bauartgenehmigung

§23 Gutachten für die Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer

Zur Einstufung eines Fahrzeugs als Oldtimer im Sinne des § 2 Nr. 22 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ist ein Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers oder Prüfingenieurs erforderlich. Die Begutachtung ist nach einer im Verkehrsblatt nach Zustimmung der zuständigen obersten Landesbehörden bekannt gemachten Richtlinie durchzuführen und das Gutachten nach einem in der Richtlinie festgelegten Muster auszufertigen. Im Rahmen der Begutachtung ist auch eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung nach § 29 durchzuführen, es sei denn, dass mit der Begutachtung gleichzeitig ein Gutachten nach § 21 erstellt wird.


Mir fehlt noch immer der Hinweis zur zwingenden Erstzulassung in der EU. ;)


@ n1gg1e : Kleiner Tip, frag bei der für dich zuständigen Zulassungsstelle nach und laß es dir schriftlich bestätigen ( wie hier von der Zulassungsstelle Böblingen auch im i-net ).

Dann bist du auf der sicheren Seite. ;)

Gruß

Michael
 
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Dickie

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Mir fehlt noch immer der Hinweis zur zwingenden Erstzulassung in der EU.
Schau in das "Verkehrsblatt", nach dem der Sachverständige die Oldi-Untersuchung durchführen muss. Das muss ja "irgendwie" verändert worden sein, denn in dem "alten" Verkehrsblatt von 1997, das bisher Basis der Untersuchung war, ist genau wie Du anfangs gepostet hast, der Satz "Gutachten nach StVZO §21c" aufgeführt.

Da es den §21c seit 1.3. nun nicht mehr gibt, kann kaum dieses Verkehrsblatt von 1997 noch Anwendung finden.

Warum soll ich bei der Zulassungsstelle nachfragen?
Die haben darüber keine Ahnung (dürfen die nicht haben), denn denen geht es neben Perso und Verwaltungskosten nur um das Gutachten.

Der Sachverständige muss in dem Gutachten das "korrekte" Alter bestätigen und und zwar aufgrund einer "Verkehrsblatt-VErsion" ab dem 1.3.07. Das Verkehrsblatt aus 97 ist nicht mehr gültig, denn es hat keine gesetzliche Basis mehr, denn der basierende § war der 21c und der ist weg.

Im aktuellen Verkehsblatt ist der Hinweis auf den FZV §7 und dort geht es nur um die EU.

Nicht die Zulassungsstelle fragen, sondern den aaS, nach welchem Verkehrsblatt er denn die Begutachtung macht, zeigt er Dir einen Zettel, der so beginnt:

Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern

Für Fragen zur Begutachtung von Oldtimern wenden Sie sich bitte an Ihr TÜV Service
Center. Ihr nächstgelegenes Service Center finden Sie unter www.tuevs.de

Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern gem. § 21c StVZO
Präambel

Im Rahmen von Begutachtungen gem. § 21c StVZO treten ...


dann war es dass, zeigt er Dir den aktuellen, dann steht dort FZV §7, und dann schaue in den FZV §7, was da steht.

Die "Mess-Basis" für die Erstzulassung war bis zum 28.2. tatsächlich die Erstzulassung "irgendwo", da bis zum 28.2. nur die StVZO §21c dafür zuständig war, seit 1.3. steht im Anforderungskatalog für die Begutachtung (diesem "Verkehrsblatt") tatsächlich der FZV §7 als zu berücksichtigender Paragraph für das Erstzulassungsdatum drin und nach FZV §7 sind das nur EZ innerhalb der EU.
 
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Hast du auch den § 6 FZV gelesen ? Dort steht etwas von verzollten Fahrzeuge die von ausserhalb der EU eingeführt wurden.

Abschnitt 2
Zulassungsverfahren

§ 6 Antrag auf Zulassung

(1) Die Zulassung eines Fahrzeugs ist bei der nach § 46 örtlich zuständigen Zulassungsbehörde zu beantragen. Im Antrag sind zur Speicherung in den Fahrzeugregistern folgende Halterdaten nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes anzugeben und auf Verlangen nachzuweisen:

-
-
-
-
-

6) Sofern das Fahrzeug aus einem Staat, der nicht Mitgliedstaat der Europäischen Union oder nicht anderer Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ist, eingeführt oder aus dem Besitz der im Bundesgebiet stationierten ausländischen Streitkräfte, der im Bundesgebiet errichteten internationalen militärischen Hauptquartiere oder ihrer Mitglieder erworben wurde, ist mit dem Antrag der Verzollungsnachweis vorzulegen. Wird dieser nicht vorgelegt, hat die Zulassungsbehörde das zuständige Hauptzollamt über die Zulassung zu unterrichten.


Eine Bestätigung ( Gutachten ) das es sich um einen Oldtimer nach der gesetzlichen Regelung ( original und älter als 30 Jahre ) handelt, dazu eine Untersuchung nach § 21 oder § 29 ( je nach Sachlage ) und der Fisch ist geputzt.

Bist du nicht der Meinung ? Dann erkläre mir und den anderen Usern bitte warum man explizit auf verzollte Fahrzeuge aus nicht EU Staaten hinweist wenn sie nicht zulassungsfähig sind. Der Pragraph widerlegt auch deine immer wieder gerne genannte EURO 4 Abgasnorm für Fahrzeuge aus nicht EU Ländern bei Erstzulassung in Deutschland wenn sie im nicht EU Ausland schon zugelassen waren.

Ich habe einen aaS gefragt. Ich könnte sogar in meinem Jetta ( BJ 88 / EURO 1) einen Motor mit Mehrfachvergasern und ohne Kat einbauen. Das Fahrzeug hat es zu der Zeit auch ohne Kat gegeben und die Abgasnorm damals war E1. E1 hatten damals alle Fahrzeuge ohne Kat oder mit U-Kat.
 
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Dickie

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Hast du auch den § 6 FZV gelesen ? Dort steht etwas von verzollten Fahrzeuge die von ausserhalb der EU eingeführt wurden.

Was interessiert das bei diesem Thema?
Da geht es nur darum, dass die Fahrzeuge auch verzollt sind und entweder man weist die Verzollung bei der Zulassung des Fahrzeugs nach, oder die Zulassungsstelle geht beim Zoll petzen.

Mehr steht da doch nicht drin.


Eine Bestätigung ( Gutachten ) das es sich um einen Oldtimer nach der gesetzlichen Regelung ( original und älter als 30 Jahre ) handelt,

Bingo, volle Punkte.

Man benötigt ein Gutachten.

Nichts anderes schreibe ich die ganze Zeit.


dazu eine Untersuchung nach § 21 oder § 29 ( je nach Sachlage ) und der Fisch ist geputzt.

Und da kommen die ersten Feinheiten:

Siehe §7 FZV:
Kommt das Fahrzeug aus der EU, dann §29 und das ist eine "stinknormale" HU, wie sie jedes "deutsche" Fahrzeug alle 2 Jahre machen muss.

Kommt das Fahrzeug NICHT aus der EU, dann eine §21 fällig und das ist immer noch eine Vollabnahme und nennt sich auch "Erteilung einer Betriebserlaubnis", womit sich eigentlich auch die Sache mit dem 07-Kennzeichen und "keine BE notwendig" erledigt haben sollte.

Für ein 07 Kennzeichen wird tatsächlich keine BE benötigt, allerdings muss immer eine BE erstellt werden, wenn der Wagen aus dem Nicht-EU-Raum kommt.

Die BE ist nicht wegen dem 07 notwendig, sondern grundsätzlich für eine Zulassung, ob normal oder H oder 07 ist völlig egal.

Wobei wir auch wieder beim Abgasproblem sind:
Zur Erteilung der BE müssen die aktuell gültigen Grenzwerte erfüllt sein (steht zumindest in der Anlage des STVG) und wie soll nun ein Importfahrzeug aus dem Nicht-EU-Raum eine Zulassung erhalten, wenn es nach FZV §7 eine Vollabnahme machen muss, aber diese Vollabnahme nicht bestehen kann, weil es die derzeitige Euro4 nicht erfüllt.


Bist du nicht der Meinung ? Dann erkläre mir und den anderen Usern bitte warum man explizit auf verzollte Fahrzeuge aus nicht EU Staaten hinweist wenn sie nicht zulassungsfähig sind.

Die Fahrzeuge sind doch zulassungsfähig, wo habe ich behauptet, dass die nicht zulässungsfähig sind?

Man kann sie "dank" der neuen FZV nicht mehr mit H oder 07 zulassen, aber "normal" ganz sicher.

Der Pragraph widerlegt auch deine immer wieder gerne genannte EURO 4 Abgasnorm für Fahrzeuge aus nicht EU Ländern bei Erstzulassung in Deutschland wenn sie im nicht EU Ausland schon zugelassen waren.

Na dann versuche mal einen Golf mit roten Blinkern aus Dänemark ohne technischen Umbau und Anpassung an die derzeitige StVZO hier zuzulassen, auch wenn der Zoll hier einwandfrei bezahlt wurde.

Dänemark ist EU, also doch gar kein Problem

Oder einen Wagen aus Schweden mit Loch in der Motorhaube, wo oben der Kompressor rausschaut. ;)


Ich habe einen aaS gefragt. Ich könnte sogar in meinem Jetta ( BJ 88 / EURO 1) einen Motor mit Mehrfachvergasern und ohne Kat einbauen. Das Fahrzeug hat es zu der Zeit auch ohne Kat gegeben und die Abgasnorm damals war E1. E1 hatten damals alle Fahrzeuge ohne Kat oder mit U-Kat.
Was hat das mit der Problematik hier zu tun ?

Das ganze Thema ist der Oberbegriff: Bestandsschutz und dieser Bestandsschutz ist in der FZV leider neu geregelt und unterscheidet eben durch expliziete Trennung von §21 einer Vollabnahme nach aktuell geltenden Gesetzen für Nicht-EU-Fahrzeuge und einer "laschen" HU nach §29 für EU-Fahrzeuge.

Was war mit den ganzen 50 VW-Käfer, die sich einer hier auf Halde gelegt hat und die Umstellung der Abgasnormen "verpasst" hat. Da war auch "nur" eine §21 fällig und genau die ist an den Abgaswerten gescheitert.

Und bitte nicht die gleichen Wörter "Zulassung" im verwaltungs- und technischem Sinn verwechseln.

Frag doch mal den Sachverständigen nach dem neuen für ihn verbindlichen Prüfprotokoll für die Oldtimerbewertung, die seit 1.3.07 existiert.

Momentan existiert aufgrund einer "Umstellungszeit im Kopf" das gleiche Zulassungs- und Zulässigkeitschaos, wie zu Zeiten der auf dem Markt kommenden Quads, wo jeder Sachverständige tatsächlich schriftlich per Gutachten bestätigt hat, dass es sich bei einem Quad um ein einspuriges Fahrzeug gehandelt hat.
 
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Was war mit den ganzen 50 VW-Käfer, die sich einer hier auf Halde gelegt hat und die Umstellung der Abgasnormen "verpasst" hat. Da war auch "nur" eine §21 fällig und genau die ist an den Abgaswerten gescheitert.

Und genau hier liegt dein Denkfehler. Die 50 VW Käfer waren noch nie zugelassene NEUFAHRZEUGE aus brasilianischer Produktion und keine gebrauchten und bereits schon einmal zugelassene Oldtimer. Deswegen hattest du dich auch mit der EURO 4 Diskussion so vergallopiert. Für Neufahrzeuge galt damals EURO 3, die von dir angesprochenen Käfer schafften diese Hürde nicht und konnten technisch nicht auf diese Norm verbessert werden. Das gleiche Problem gab es auch mit den letzten ( neuen ! ) T2 aus Brasilien letztes oder vorletztes Jahr.

Noch mal für die ganz Langsamen: Das Fahrzeug hat die zum Zeitpunkt seiner Erstzulassung geltende Abgasnorm zu erfüllen und nicht die aktuell für Neufahrzeuge geltenden Abgasnormen. Das ist die Aussage eines aaS des TÜV Süd. Ein bereits schon einmal zugelassener Oldtimer aus Timbuktu ist kein Neufahrzeug und muß auch nicht die Abgaswerte eines aktuellen Neufahrzeugs erfüllen.

Was bitteschön haben rote Blinker mit der Abgasnorm zu tun ? Du versuchst mal wieder mit abwegigen Beispielen Tatsachen zu verdrehen. Es geht hier lediglich um deine Aussage das der Wagen nur dann als Oldtimer zugelassen werden kann wenn er schon einmal in der EU ( zwingend laut deiner Aussage ) zugelassen war. Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Ebenso das Beispiel mit dem Kompressor der aus der Haube schaut. Nennt man verkehrsgefährdende Teile und war noch nie zulassungsfähig in Deutschland. Erinnerst dich noch an die Diskussionen mit den Aluflügeln ? Genau das gleiche Thema. ;)

Mein Beispiel mit der Verzollung hat folgenden Hintergrund:

Ein Fahrzeug aus der EU muß nicht verzollt werden, soweit wirst du mir wohl Recht geben.
Ein Fahrzeug aus einem nicht EU Land muß verzollt werden, findet wohl auch deine Zustimmung.
Warum also soll die Zulassungsverordnung darauf hinweisen das ein Fahrzeug aus dem ( nicht EU ) Ausland bei der Zulassung verzollt sein muß wenn ich es nach deiner Aussage doch gar nicht zugelassen bekomme !?

Deine Einlassung das ein Fahrzeug aus Dänemark ordentlich verzollt wurde meinst du jetzt aber nicht Ernst, oder !? Wie du richtig schreibst ist Dänemark EU, seit wann wird bei innereuropäischem Handel wieder Zoll fällig ? ?(
 
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Noch mal für die ganz Langsamen: Das Fahrzeug hat die zum Zeitpunkt seiner Erstzulassung geltende Abgasnorm zu erfüllen und nicht die aktuell für Neufahrzeuge geltenden Abgasnormen. Das ist die Aussage eines aaS des TÜV Süd.

Dann schaue mal in die Richtlinien zur Abnahme nach StVZO §21.

Ein bereits schon einmal zugelassener Oldtimer aus Timbuktu ist kein Neufahrzeug

Mag so sein

und muß auch nicht die Abgaswerte eines aktuellen Neufahrzeugs erfüllen.

Das nicht.
Es handelt sich dabei um das Thema Bestandsschutz eine Altzulassung und das ist seit dem 1.3. und der damit gültigen FZV nur noch über den §7 geregelt.


Was bitteschön haben rote Blinker mit der Abgasnorm zu tun ?

Es handelt sich auch "nur" um eine technischen Prüfpunkt in der Liste und man sollte nicht veressen, dass es auch in Deutschland immer noch möglich ist, mit roten Blinkern zu fahren, nennt sich Bestandsschutz.

Du versuchst mal wieder mit abwegigen Beispielen Tatsachen zu verdrehen. Es geht hier lediglich um deine Aussage das der Wagen nur dann als Oldtimer zugelassen werden kann wenn er schon einmal in der EU ( zwingend laut deiner Aussage ) zugelassen war. Diese Aussage ist schlichtweg falsch.

Nur dass sie in der FZV so drinnsteht, dann ist die FZV falsch, auch gut.

Zeige mir doch bitte im §7 der FZV (und keine anderer regelt irgendwelche Bestandsgeschichten ehemals ausländischer Fahrzeuge), wo dies anerkannt werden kann.

Dort sind tatsächlich nur EU-Fahrzeuge aufgeführt.


Ebenso das Beispiel mit dem Kompressor der aus der Haube schaut. Nennt man verkehrsgefährdende Teile und war noch nie zulassungsfähig in Deutschland.

Sicher ??? ;)

Die Fußgängerschutz-Unfallrichtlinie (oder wie immer das Ding korrekt heißt) gibt es erst seit Anfang vergangenen Jahres, bis dahin konnte ein Sachverständigr derartige Geschichten tatsächlich "korrekt" legalisieren.


Erinnerst dich noch an die Diskussionen mit den Aluflügeln ? Genau das gleiche Thema. ;)

Nein.
1. existiert eine definierte Begründung für das Verbot und diese Begründung trifft auf die herausstehenden Motorteile nicht zu
2. wurden die Gutachten der Heckflügel zurückgezogen und für die Motorumbauten haben niemals Gutachten bestanden, die zurückgezogen werden konnten
3. Würden ansonsten auch alle positiven (herausstehenden) Motorhaubenhutzen darunter fallen und die sind trotz der Fußgängerrichtlinie immer noch zulässig und abnahmefähig, sogar bei den wesentlich schärferen Zulassungsbedingungen der Großserienhersteller.
Siehe BMW Mini, Mitzu Evo und ähnliche Fahrzeuge.


Mein Beispiel mit der Verzollung hat folgenden Hintergrund:

Ein Fahrzeug aus der EU muß nicht verzollt werden, soweit wirst du mir wohl Recht geben.

Falsch, es muss sehr wohl verzollt werden.

Ein Fahrzeug aus einem nicht EU Land muß verzollt werden, findet wohl auch deine Zustimmung.
Warum also soll die Zulassungsverordnung darauf hinweisen das ein Fahrzeug aus dem ( nicht EU ) Ausland bei der Zulassung verzollt sein muß wenn ich es nach deiner Aussage doch gar nicht zugelassen bekomme !?

Weil "Zoll" ein Pflichtpunkt ist, wie der mitgebrachte Personalausweis auch.

Es müssen für die Zulassung etliche Punkte erfüllt sein, fehlt ein Punkt, dann wird es nichts.

Ausländische Fahrzeuge sind doch nicht grundsätzlich "unzulassungsfähig" und nur weil kein generelles Verbot besteht, existiert doch aber keine grundsätzliche Unzulassungsfähigkeit.

Ein fabrikneuer Ford GT wird niemals zugelassen, wenn die Beleuchtung nicht stimmt, auch wenn er verzollt ist.

Du haust hier einige Dinge zusammen, die nicht zsammen gehören. Der Perso ist auch so ein "Prüfpunkt", hast Du den nicht dabei, wird es auch nichts mit der Zulassung, aber hat der Perso etwas mit der technischen Zulässigkeit des Fahrzeugs zu tun, eher wohl nicht.

Daher der Hinweis auf das verwürfeln der technischen Zuläassigkeit und der verwaltungsmäßigen Zulässigkeit, Zoll und Perso haben etwas mit Zulassung zu tun, aber nciht die technische Zulassung auf Basis der StVZO und der FZV.


Deine Einlassung das ein Fahrzeug aus Dänemark ordentlich verzollt wurde meinst du jetzt aber nicht Ernst, oder !?

Doch, natürlich

Wie du richtig schreibst ist Dänemark EU, seit wann wird bei innereuropäischem Handel wieder Zoll fällig ? ?(
Der wird nicht "wieder fällig", der ist schon immer fällig gewesen und noch nie weggefallen gewesen. ?(

Denk mal bitte an die Zollscherereien, die auch heute und morgen noch ein deutscher Italienurlauber hat, der in in Italien einen Totalschden mit dem Fahrzeug hat und dann dort verkauft oder verschrotten lässt?

Wieso bietet der ADAC in seiner Auslandsversicherung extra als Bestandteil diese Zollgebühren mit an?

Unter dem amtlichen Begriff "Zoll" sind alle Kosten zusammengafasst, die bei Grenzübertritt in Verbindung mit einer Einfuhr fällig werden. Es ist nicht nur der bekannte "Einfuhrzoll" von 10% (bei Fahrzeugen) aus Nicht-EU-Ländern gemeint, sondern auch die Mehrwertsteuer von 19% auf den Produktwert.

Innerhalb der EU ist der "Einfuhrzoll" weggefallen, aber nicht die Pflicht zur Zahlung der Mehrwertsteuer. Der Begriff "Mehrwertsteuer" ist amtlich nur richtig, wenn es sich um ein Produkt handelt, was im Land gekauft wird, in dem Moment, wenn es über eine Landesgrenze geht, dann nennt sich das ganze "Zoll", weil es eine Gebühr ist, die bei Import fällig wird (sobald die Freigrenzen überschritten sind).

Wenn im Sprachgebrauch des "normalen" Menschen der Begriff "Mehrwertsteuer" aus dem Begriff "Zoll" abgetrennt wird, na gut, aber amtlich ist das eine Einfuhrabgabe und nennt sich "Zoll".

Für ein Fahrzeug, was ich aus Dänemark einführe, benötige man zur Zulassung eine Zollbestätigung, ein Nachweis vom Zoll ("Tocherfirma" des Finanzamtes), dass alle Einfuhrabgaben ("Zölle") entrichtet sind, also auch das, was der deutsche "Normalo" unter "Mehrwertsteuer" kennt.

Man kann ja beim Dänischen Händler über das berühmte "Tax free" ein Produkt als Ausländer ohne (die dänische) Mehrwertsteuer zu zahlen auch kaufen und ohne Nachweis des deutschen Zolls, dass (innerhalb der EU) auch eine Mehrwertsteuer entrichtet wurde (wozu jeder EU-Bürger verpflichtet ist), amtlich zugelassen (Kennzeichen erteilt) einen Steuerbetrug begehen.
 
N

n1gg1e

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wow...!!!

Also eurer Diskusion zu verfolgen ist zwar anstrengend aber sehr aufschlussreich!
Ich denk dann werde ich meinen Gedanken über den Import nocheinmal ein wenig nach hinten verschieben und mich ersteinmal nochmal genau anhand der von euch angeführten punkte bei der zuständigen Behörde informieren.

also vielen Dank für eure Hilfe!


mfg n1gg1e
 
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