Verkehrsunfälle: Anzahl der Verkehrstoten 2016 weiter gesunken

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Obwohl die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Verkehrstoten sicherlich nie auf Null sinken werden, hat diese Zahl im vergangenen Jahr 2016 mit 3.280 Personen einen weiteren Rückgang in Höhe von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr uns somit auch einen neuen historischen Tiefststand seit 1950 erreicht





Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind tragisch und oftmals nicht auszuschließen. Doch Verkehrsunfälle mit Unfalltoten sind, auch wenn sie in den letzten Jahren stark rückläufig sind, immer noch präsent und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ganz auszuschließen sein.

Laut einer Prognose des ADAC besagt. soll die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland im Jahr 2016 auf 3.280 Personen abgesunken sein, was einem Rückgang von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Zudem würde die prognostizierte Zahl einen neuen historischen Tiefststand seit 1950 darstellen.

Seit dem Höchststand der Verkehrstoten im Jahr 1970 ist diese Zahl Jahr für Jahr als rückläufig zu betrachten - mit Ausnahme von einem kleinen Knick Anfang der 90iger Jahre. Sollte sich die ADAC-Prognose bewahrheiten, hätten 2016 insgesamt 179 Personen weniger bei einem Unfall ihr Leben verloren als noch im Vorjahr. Als Grund für den Rückgang der Verkehrstoten sieht der ADAC aber weniger die bessere Technik, die in modernen Fahrzeugen eingesetzt wird und auch nicht eine größere Vorsicht in der Verkehrsteilnahme, wobei beide Faktoren zweifelsohne auch für die Rettung von Menschenleben verantwortlich sind. Den Rückgang im vergangenen Jahr sehen die Experten vom ADAC hauptsächlich an den Witterungsverhältnissen, welche besonders im Frühjahr 2016 als sehr schlecht zu bezeichnen gewesen sind. Die soll die Leute oft daran gehindert haben, sich aufs Fahrrad zu setzen oder auch wie in den Vorjahreszeiträumen verstärkt zu Fuß auf die Straße zu gehen, was wiederum in einem erhöhten Unfallrisiko mit Todesfolge münden würde.

Zusätzlich teilt der ADAC mit, dass zwar die Anzahl der Verkehrstoten gesunken ist, dabei aber die Anzahl der Verkehrsunfälle sowie der Personen, die dabei verletzt worden sind, angestiegen ist. Letztendlich konnte man einen Anstieg der Verkehrsunfälle um 2,1 Prozent auf 2,57 Millionen registrieren. Aus diesem Grund empfiehlt der Automobilclub seinen Lesern auch beim nächsten Fahrzeugkauf auf moderne Assistenzsysteme zu achten.


Quelle: faz.net


Meinung des Autors: Da ich immer wieder sehen muss, dass einige Verkehrsteilnehmer, seien es Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer immer noch mit Handy (Smartphone) am Ohr unterwegs sind, brauche ich mich nicht wundern, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle nicht sinkt. Ich persönlich prognostiziere für 2017 sogar einen Zuwachs an Unfällen, da immer mehr Technik auf uns zurollt, von welcher der "mündige" Bürger in höchstem Maße abgelenkt wird. Wenn man Auto fährt, fährt man Auto, und macht nichts anderes, als sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren. Hierfür müssten wesentlich stärkere Kontrollen eingeführt werden - nicht wegen 10 km/h zu schnell fahren, sondern Handy am Steuer etc. - und ein Verstoß nicht nur mit läppischen 100 Euro, sondern 30 Tagessätzen geahndet werden, damit das auch fair bleibt. Aber mich fragt ja keiner.
 
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