USA Body Kits Eintragung?

Diskutiere USA Body Kits Eintragung? im TÜV-Fragen Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo! Sorry wenn das Thema schon zu oft durchgekaut wurde, bin neu hier! Also ich hab folgendes Problem! Ich wollte mir ein Body Kit aus den...
W

Weihnachtsman

Threadstarter
Dabei seit
15.07.2005
Beiträge
2
Hallo!

Sorry wenn das Thema schon zu oft durchgekaut wurde, bin neu hier!

Also ich hab folgendes Problem! Ich wollte mir ein Body Kit aus den USA bestellen! Es wäre aus GFK, aber dazu kommt das es nicht für mein Auto wäre und somit noch angepasst werden müsste! Das einzige gute wäre das das Body kit von Bomex kommt also von keiner 0815 Firma!

Gib es irgendeine Möglichkeit das Ding einzutragen???

Was kostet mich ein Materialgutachten? Wo kann ich es machen lassen?
Hab gehört das man dann gleich zwei davon bestellen kann/muss weil das eine dabei zerstört wird!? Stimmt das?

Was kostet mich ein Teilegutachten? Muss Ich damit dann etwa innen Windkanal?

Würde es billiger werden, wenn ich mir das in Deutschland mit Teilegutachten oder ABE nachbauen liese?

MFG Weihnachtsman!
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Richtig, es wurde schon oft durchgekaut, deshalb hier nur kurz und knapp auf Deine fragen, für den Hintergrund warum ja oder nein bitte die Suche benutzen.

...kommt das es nicht für mein Auto wäre und somit noch angepasst werden müsste...
Kritisch, da "Nacharbeiten" nicht mehr "in einem Guß" mit dem Grundteil sind und eventuell Befestigungslöcher in Stellen gebohrt werden müssen, die nicht für die Befestigung ausgelegt sind.

...Das einzige gute wäre das das Body kit von Bomex kommt also von keiner 0815 Firma!...
Hat leider überhaupt nichts zu sagen, es gibt gute Kits, die bei einer Eintragung keine Probleme machen und von gleichen Hersteller schlechte Kits, die man sich nicht mal über das Bett hängen sollte.

...Was kostet mich ein Materialgutachten?...
ca. 800 Euro.
Aber praktisch nichts, da es ausschließlich etwas über das Material (deshalb heißt es auch nur "Material"-Gutachten), also GFK etwas aussagt, aber überhaupt nichts über das fertige Teil (dieses heiß dann ja auch "Teil"e-Gutachten).
Materialgutachten kannst Du bei fast jedem Hersteller oder größerem Verkäufer von GFK-Materialien herunterladen, da aber mittlerweile auch dem letztem Sachverständigen klar ist, was GFK für Materialeigenschaften hast, ist dieses Materialgutachten für GFK völlig überflüssig und hilft Dir auch keinen einzigen Schritt weiter.

... Wo kann ich es machen lassen?...
zB. bei der Bundesanstalt für Materialprüfung in Berlin

...Was kostet mich ein Teilegutachten?...
ca. 3.500 Euro

...Muss Ich damit dann etwa innen Windkanal?...
Ja, für aerodynamische Bauteile ist ein Luftleitgutachten zur Erstellung eines Teilegutachten zwingend notwendig.

...Würde es billiger werden, wenn ich mir das in Deutschland mit Teilegutachten oder ABE nachbauen liese? ...
Nein, denn denn ein Teilegutachten kostet nunmal so viel wie ein Telegutachten kostet, es ist völlig egal, woher das Bauteil stammt.

Aber wieso willst Du unbedingt ein Teilegutachten machen lassen, das ist doch nur sinnvoll, wenn man das Teil dann "in Serie" herstellt und für dann für andere (auch Kunden genannt) die Eintragung erleichtern will.

Derartige Teile werden als Sonderabnahme StVZO §21 abgenommen und eingetragen.
Die Kosten dafüt werden nach Aufwand berechnet.
Mit dem Teil vor der Montage zum Sachverständigen, dann erfährt man schon mal, ob es überhaupt aufgrund seiner Form (gefährliche Kanten, ...) und Ausführung (Stabilität, ...) eintragbar wäre (da scheitert es meistens schon) dann die genannten Auflagen erfüllen (bei stark aerodynamischer Formgebung wird dann auch ein Windkanaltest notwendig sein) und dann mit dem angebaute Teil und den geforderten nachweisen wieder hin und eintragen lassen.

Ist es "gutes" Teil und der Windkanal aufgrund der Form nicht notwendig, dann ist das mit rund 150 bis 200 Euro erledigt.

Eine pauschale Aussage ist ohne Besichtigung (anfassen) des Teils durch einen Sachverständigen nicht möglich. Und der persönliche Eindruck über Stabilität ist nicht ausschlaggebend, denn auch ein "sehr stabil" kann schon ein "zu fest und hart für den Unfall-(Fußgänger)schutz" sein.
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
@Dickie

Das meiste hast Du ja schon gesagt.
Nur ein paar Sachen möchte ich berichtigen bzw. ergänzen:

1. GFK wird nicht gegossen sondern laminiert.
2. Ein Materialgutachten ist Grundlage für Teilegutachten und ABE und somit alles andere als wertlos. Ein von irgendeinem Hersteller "runtergeladenes" Materialgutachten zu verwenden ist URKUNDENFÄLSCHUNG ! Daher erkennen die meisten Prüfer nur noch handschriftlich beglaubigte Materialgutachten an.
3. Alle Anforderungen und erforderlichen Prüfungen sind in der VDTÜV744-Prüfanweisung für luftleittechnische Einrichtungen an Kraftfahrzeugen aufgeführt.
Dort steht auch ob eine Auf-/Abtriebsmessung erforderlich ist. Diese wird im seltesten Fall im Windkanal geprüft sondern auf einer Teststrecke der Prüfinstutition. Da die Miete für einen Windkanal viel zu teuer wäre.
4. Teilegutachten können nur Leute/Unternehmen in Auftrag geben, die eine reihenweise Fertigung betreiben, ein Qualitätsmanagement gem. ISO9002 unterhalten und dieses mindestens verifiziert worden ist.
5. Sinnvoll wäre es, eine Typprüfstelle der DEKRA oder des TÜV (keine Werkstatt-TÜVs) aufzusuchen und dort Kontakt mit dem Typprüfer aufzunehmen. Alles mit ihm vorher absprechen (Bilder mitnehmen) und Kostenschätzung vornehmen lassen. Nach dem Anbau im unlackiertem Zustand vorfahren und erforderliche Prüfungen durchführen lassen. Sollten alle Prüfungen positiv verlaufen sein, wird der Kit nach §21StVZO per Einzelbetriebserlaubnis zugelassen.

MfG
JayJayS
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
jayjays schrieb:
@Dickie

Das meiste hast Du ja schon gesagt.
Nur ein paar Sachen möchte ich berichtigen bzw. ergänzen:

1. GFK wird nicht gegossen sondern laminiert.

"Aus einem Guß" bezieht sich auf das Materialgefüge und aufgrund der Verarbeitung ist es ein Gießvorgang. Das Glas- oder Kohle-Laminat wird vom Harz umschlossen. Das Harz ist Formgebend, das Glas ist Festigkeitsgebend.

2. Ein Materialgutachten ist Grundlage für Teilegutachten und ABE und somit alles andere als wertlos.

Es ist für die Eintragung völlig wertlos, ein Materialgutaschten sagt ausschließlich etwas über das verwendete Material aus, also dem Glasgewebe und dem Harz. Materialgutachten sind standartisiert und beziehen sich immer auf eine "Normplatte" mit exakt festgelegten Abmessungen und Dicken.

Ein Materialgutachten für Glasfaser ist mittlerweile genauso überflüssig wie für Blech, GFK ist seit über 50 Jahren fester Bestandteil im Fahrzeugbau und jeder Sachverständige hat die Materialeigenschaften für GFK genauso wie für Stahl-Blech im Studium bis zum Erbrechen durchgekaut.

Da sich ein Materialgutachten auf eine Normplatte bezieht, lässt sich aus dem Bruchverhalten dieser Normplatte nicht auf die Festigkeit des fertigen Bauteils schließen, denn dieses Bauteil kann Dicker oder Dünner gefertigt sein.

Deshalb für die Eintragung überflüssig, oder benötigst Du für die Eintragung eines "Bösen Blick" aus Blech (angeschweißte Blende) eine Materialgutachten für Stahlblech. Für ein Teilegutachten muss bei Antragstellung ein Materialgutachten beigefügt werden, das muss aber auch bei einem Blechteil gemacht werden.


Ein von irgendeinem Hersteller "runtergeladenes" Materialgutachten zu verwenden ist URKUNDENFÄLSCHUNG !

Völliger Blödsinn, es wird weder ein vorhandenes Gutachten verfälscht, noch ein Schreiben zu einem Gutachten "umgebaut". Es sind offizielle Materialgutachten für GFK, CFK, Aramidgeweben, usw. . Das kann man auch alles kostenfrei bei der Bundesanstalt für Materialprüfung in Berlin beziehen. Es sind amtlich bestätigte und unveränderte Materialgutachten.

Daher erkennen die meisten Prüfer nur noch handschriftlich beglaubigte Materialgutachten an.

Noch blödsinniger, wer darf denn solche Materialgutachten handschriftlich beglaubigen: der Pfarrer, ein Notar oder die Oma. Das war ja nun völlig daneben.

Was will ein Sachverständiger gegen ein amtliches Materialgutachten einer Bundesanstalt sagen. Auf Basis dieser Gutachten werden (zulässig) riesige Häuser gebaut, ohne genau dieses Gutachten dieser Bundesanstalt oder eines anderen zugelassenen "Gutachterladens" kommt kein Glasfussel an oder in ein Gebäude.


3. Alle Anforderungen und erforderlichen Prüfungen sind in der VDTÜV744-Prüfanweisung für luftleittechnische Einrichtungen an Kraftfahrzeugen aufgeführt.
Dort steht auch ob eine Auf-/Abtriebsmessung erforderlich ist. Diese wird im seltesten Fall im Windkanal geprüft sondern auf einer Teststrecke der Prüfinstutition. Da die Miete für einen Windkanal viel zu teuer wäre.

Alle Hersteller prüfen nur noch im Windkanal, nicht mehr auf freier Strecke. Die meisten (seriösen) Tunighersteller testen im Windkanal, da kann man nämlich ohne weitere Einflüsse direkt messen.

Windkanal ist nicht billig, aber eine zugelassene Strecke, wie zB. die von VW, kostet pro Stunde 782 Euro + MwST, zuzüglich die Meßarmaturen (Aufbau- und Eichzeit beachten)und den Sachverständigen, inkl. Anreise und Spesen. Wenn man sich mal "einen Frontspoiler" genau durchrechnet und zur richtigen Zeit bei einem Fahrzeughersteller nachfragt, dann wird ein Windkanal sogar erheblich billiger, als ein Gutachten über Meßstrecke.

Das nicht ganz billige Problem an der Meßstrecke: wie messe ich einen Auftrieb an einem bewegten Fahrzeug. Im Windkanal stelle ich das Fahrzeug (Waageplatform) hin, schalte den Wind ein und habe nach 15 Minuten einen Rechnerausdruck mit allen Werten (Achslasten, Windgeräusche, Luftwiderstand, Luftwiderstandbeiwert, ... ) und bin nach 45 Minuten fertig und raus aus der Halle.



4. Teilegutachten können nur Leute/Unternehmen in Auftrag geben, die eine reihenweise Fertigung betreiben, ein Qualitätsmanagement gem. ISO9002 unterhalten und dieses mindestens verifiziert worden ist.

Auch falsch, Auftraggeber kann jeder sein, ausschließlich die Produktion muss zertifiziert sein. Somit ist es zB. jedem deutschen Importeur (ist "nur" ein Händler) eines Ami-Bodykit möglich, ein Teilegutachten zu beantragen und zu erhalten.

5. Sinnvoll wäre es, eine Typprüfstelle der DEKRA
(neue Bundesländer und Berlin)
oder des TÜV (alte Bundesländer)
(keine Werkstatt-TÜVs) aufzusuchen und dort Kontakt mit dem Typprüfer
(Sachverständigen, also ein aaS, kein Prüfingenieur, also kein PI)
aufzunehmen. Alles mit ihm vorher absprechen (Bilder mitnehmen)
(falsch, das Bauteil mitnehmen, wie soll ein Sachverständiger an einem Bild die Materialausführung beurteilen)
und Kostenschätzung (wofür ???) vornehmen lassen. Nach dem Anbau im unlackiertem Zustand vorfahren
(unnötig, wenn der Sachverständige das Bauteil in unmontierten Zustand besichtigt hat, und eine Montage freigegeben hat, dann kann das auch lackiert vorgeführt werden)
und erforderliche Prüfungen durchführen lassen. Sollten alle Prüfungen positiv verlaufen sein, wird der Kit nach §21StVZO per Einzelbetriebserlaubnis zugelassen.
Die Einzelbetriebserlaubnis ist eine "Sonderabnahme", wobei es oft auch nach §19.3 mit rund 35 Euro geht, kommt auf das Vorgespräch an.
Bitte nicht zu schwarz malen, es geht alles wesentlich leichter und auch billiger über einen Windkanal oder auch §19.3, weiß ich zur Genüge, damit verdiene ich meine Brötchen.
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Rein fachlich / rechtlich bleibt es bei einer 21er, vom Aufwand / Kosten wie eine 19.3, selbst bei einem US-Bodykit ohne Gutachten.

Da es sich in meinen Fällen um Kundenfahrzeuge geht, handelt es sich auch nicht um Abnahmen von jemandem, den "ich kenne", sondern um absolut wasserdichte Geschichten bei Hauptniederlassungen des TÜV, und das in Berlin, wo ja 21er gemäß Einigungsvertrag ausschließlich von der Dekra gemacht werden dürfen.

Es kommt auf die Vorarbeit, also Absprachen und zwischen durch mal vorbeifahren oder zur "Baustellenbesichtigung" einladen, an. Dann ist letzendlich die eigentliche Abnahme vom Aufwand sogar her leichter, als eine "echte" 19.3.

Wenn ich den Sachverständigen von Anfang an mit einbeziehe, gibt es die wenigsten Probleme und auch Kosten, denn Vorgespräche / Beratungen sind kostenfrei.
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
Dickie schrieb:
Zitat von jayjays
@Dickie

Das meiste hast Du ja schon gesagt.
Nur ein paar Sachen möchte ich berichtigen bzw. ergänzen:

1. GFK wird nicht gegossen sondern laminiert.

"Aus einem Guß" bezieht sich auf das Materialgefüge und aufgrund der Verarbeitung ist es ein Gießvorgang. Das Glas- oder Kohle-Laminat wird vom Harz umschlossen. Das Harz ist Formgebend, das Glas ist Festigkeitsgebend.

Laminat ist es erst, wenn eine chemiche Verbindung zwischen Harz und Gewebe hergestellt wurde und nicht schon vorher ! Damit ist es auch kein Gießvorgang !

2. Ein Materialgutachten ist Grundlage für Teilegutachten und ABE und somit alles andere als wertlos.

Es ist für die Eintragung völlig wertlos, ein Materialgutaschten sagt ausschließlich etwas über das verwendete Material aus, also dem Glasgewebe und dem Harz. Materialgutachten sind standartisiert und beziehen sich immer auf eine "Normplatte" mit exakt festgelegten Abmessungen und Dicken.

Ein Materialgutachten für Glasfaser ist mittlerweile genauso überflüssig wie für Blech, GFK ist seit über 50 Jahren fester Bestandteil im Fahrzeugbau und jeder Sachverständige hat die Materialeigenschaften für GFK genauso wie für Stahl-Blech im Studium bis zum Erbrechen durchgekaut.

Da sich ein Materialgutachten auf eine Normplatte bezieht, lässt sich aus dem Bruchverhalten dieser Normplatte nicht auf die Festigkeit des fertigen Bauteils schließen, denn dieses Bauteil kann Dicker oder Dünner gefertigt sein.

Deshalb für die Eintragung überflüssig, oder benötigst Du für die Eintragung eines "Bösen Blick" aus Blech (angeschweißte Blende) eine Materialgutachten für Stahlblech. Für ein Teilegutachten muss bei Antragstellung ein Materialgutachten beigefügt werden, das muss aber auch bei einem Blechteil gemacht werden.

GFK-Laminate können aus den verschiedensten Polyesterharzen mit verschiedenster Einstellung gefertigt werden und sind somit alles andere als Standardisiert.
Das Materialgutachten bestätigt die Splitterfestigkeit des verwendeten Laminates und damit der Materialzusammensetzung. Die Prüfstücke sind lediglich in der Größe und die Prüfbedingungen genormt, aber nicht in der Materialdicke.


Ein von irgendeinem Hersteller "runtergeladenes" Materialgutachten zu verwenden ist URKUNDENFÄLSCHUNG !

Völliger Blödsinn, es wird weder ein vorhandenes Gutachten verfälscht, noch ein Schreiben zu einem Gutachten "umgebaut". Es sind offizielle Materialgutachten für GFK, CFK, Aramidgeweben, usw. . Das kann man auch alles kostenfrei bei der Bundesanstalt für Materialprüfung in Berlin beziehen. Es sind amtlich bestätigte und unveränderte Materialgutachten.

Daher erkennen die meisten Prüfer nur noch handschriftlich beglaubigte Materialgutachten an.

Noch blödsinniger, wer darf denn solche Materialgutachten handschriftlich beglaubigen: der Pfarrer, ein Notar oder die Oma. Das war ja nun völlig daneben.

Was will ein Sachverständiger gegen ein amtliches Materialgutachten einer Bundesanstalt sagen. Auf Basis dieser Gutachten werden (zulässig) riesige Häuser gebaut, ohne genau dieses Gutachten dieser Bundesanstalt oder eines anderen zugelassenen "Gutachterladens" kommt kein Glasfussel an oder in ein Gebäude.

Wer ein Materialgutachten für ein Laminat verwendet, welches nicht identisch (Harzart, Gewebeart, Lagenzahl, etc.) zusammengesetzt ist wie das Prüfstück, täuscht ein geprüftes Laminat vorsätzlich vor. Damit ist der Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt !

3. Alle Anforderungen und erforderlichen Prüfungen sind in der VDTÜV744-Prüfanweisung für luftleittechnische Einrichtungen an Kraftfahrzeugen aufgeführt.
Dort steht auch ob eine Auf-/Abtriebsmessung erforderlich ist. Diese wird im seltesten Fall im Windkanal geprüft sondern auf einer Teststrecke der Prüfinstutition. Da die Miete für einen Windkanal viel zu teuer wäre.

Alle Hersteller prüfen nur noch im Windkanal, nicht mehr auf freier Strecke. Die meisten (seriösen) Tunighersteller testen im Windkanal, da kann man nämlich ohne weitere Einflüsse direkt messen.

Windkanal ist nicht billig, aber eine zugelassene Strecke, wie zB. die von VW, kostet pro Stunde 782 Euro + MwST, zuzüglich die Meßarmaturen (Aufbau- und Eichzeit beachten)und den Sachverständigen, inkl. Anreise und Spesen. Wenn man sich mal "einen Frontspoiler" genau durchrechnet und zur richtigen Zeit bei einem Fahrzeughersteller nachfragt, dann wird ein Windkanal sogar erheblich billiger, als ein Gutachten über Meßstrecke.

Das nicht ganz billige Problem an der Meßstrecke: wie messe ich einen Auftrieb an einem bewegten Fahrzeug. Im Windkanal stelle ich das Fahrzeug (Waageplatform) hin, schalte den Wind ein und habe nach 15 Minuten einen Rechnerausdruck mit allen Werten (Achslasten, Windgeräusche, Luftwiderstand, Luftwiderstandbeiwert, ... ) und bin nach 45 Minuten fertig und raus aus der Halle.

Wer schon aus Berlin kommt und das sein täglich Brot sein soll, der wird sicherlich schon auf dem DEKRA-Testgelände am Lausitzring gewesen sein. Dort werden fast täglich Luftleitprüfungen und Anderes durchgeführt. Wenn nur noch im Windkanal getestet werden würde, wären die 8 Windkanäle in Deutschland wohl die nächsten 10 Jahre ausgebucht !

4. Teilegutachten können nur Leute/Unternehmen in Auftrag geben, die eine reihenweise Fertigung betreiben, ein Qualitätsmanagement gem. ISO9002 unterhalten und dieses mindestens verifiziert worden ist.

Auch falsch, Auftraggeber kann jeder sein, ausschließlich die Produktion muss zertifiziert sein. Somit ist es zB. jedem deutschen Importeur (ist "nur" ein Händler) eines Ami-Bodykit möglich, ein Teilegutachten zu beantragen und zu erhalten.

VÖLLIG FALSCH ! Der Hersteller/Importeur muß mindestens verifiziert sein. Ob die Produktion hinter den sieben Bergen ein Qualitätsmanagement unterhält ist völlig Wurscht ! Der Vertreiber hat für eine gleichbleibend gute Qualität zu sorgen und haftet dafür.

5. Sinnvoll wäre es, eine Typprüfstelle der DEKRA
(neue Bundesländer und Berlin)
oder des TÜV (alte Bundesländer)
(keine Werkstatt-TÜVs) aufzusuchen und dort Kontakt mit dem Typprüfer
(Sachverständigen, also ein aaS, kein Prüfingenieur, also kein PI)
aufzunehmen. Alles mit ihm vorher absprechen (Bilder mitnehmen)
(falsch, das Bauteil mitnehmen, wie soll ein Sachverständiger an einem Bild die Materialausführung beurteilen)
und Kostenschätzung (wofür ???) vornehmen lassen. Nach dem Anbau im unlackiertem Zustand vorfahren
(unnötig, wenn der Sachverständige das Bauteil in unmontierten Zustand besichtigt hat, und eine Montage freigegeben hat, dann kann das auch lackiert vorgeführt werden)
und erforderliche Prüfungen durchführen lassen. Sollten alle Prüfungen positiv verlaufen sein, wird der Kit nach §21StVZO per Einzelbetriebserlaubnis zugelassen.
Die Einzelbetriebserlaubnis ist eine "Sonderabnahme", wobei es oft auch nach §19.3 mit rund 35 Euro geht, kommt auf das Vorgespräch an.
Der Laie der hier im Forum fragt, wird nix mit aaS, PI, Saam.T. und den ganzen anderen Kürzeln anfangen können. Wenn er bei der TYPPRÜFSTELLE sein anliegen vorträgt, wird er schon an den Richtigen verwiesen !

Fazit:
Wer soviel Mist auf einmal schreibt, der hat von dem Thema reichlich wenig Ahnung auch wenn er hier etwas anderes vorgibt. Aber in Berlin gibt es zahlreiche Hinterhof-GFK-Buden die Ihre "Gießstücke" mit falschen Materialgutachten bei Ebay under das Volk werfen. Scheinbar ist dies hier einer von Ihnen ! Oder Dickie ?

MfG
JayJayS
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
... chemische Verbindung zwischen Harz und Gewebe ...
Soso, meiner Ansicht handelt es sich um eine mechanische Verbindung, bei der das Harz das Gewebe fest umschließt und nicht "anlöst". Suche mal bei bekannten Suchmachinen unter Laminat.

Da Harz nur das Gewebe umschließt, ist der fertige "Materialaufbau" absolut identisch mit einen eingegossenen Stück Design.

Und genau wegen dieser "Gießtechnik" und rein mechanischen Verbindung hat man nunmal mit Kohlefasergewebe eine wesentlich höhere Festigkeit, als mit Glas. Kohlefaser hat eine sehr feingliedrige Oberfläche, ähnlich wie das Gefieder bei Vöglen, Glas hat eine harte und glatte Oberfläche. Wird Glas eingegossen, gibt es keine Probleme beim vollständigen umhüllen und der kraftschlüssigen Verbindung zwischen Faser und Harz.

Bei Kohlefaser muss nach dem Tränken mit Harz ein Vakkum erzeugt werden, damit die Luft "im Gefieder" abgasaugt wird und dann mit Wärme das Harz verdünnt wird, damit es genau in diese feinsten Verästelungen eines Kohlefasergewebes eindringen kann. Mit diesem "Trick" erreicht man hauptsächlich die erheblich höhere Festigkeit bei CFK gegenüber GFK.

Schon aus dieser Verarbungsnotwendigkeit ist erkennbar, dass es sich ausschließlich um einen Gieß-(Fließ) Vorgang handelt und nicht um einen chemischen Prozess.

... Die Prüfstücke sind lediglich in der Größe und die Prüfbedingungen genormt, aber nicht in der Materialdicke...
DIN suchselberraus: Normplatte für Materialgutachten Splitterwirkung und Brandverhalten 300 x 300 x 3 mm. Die Dicke ist vorgegeben, muss es auch, ansonsten hat man doch niemals vergleichbare Gutachten und kann beurteilen, welche Faserverbindung, also Material der Faser und Material (Mischung) des Harzes besser oder schlechter ist.

...Wer ein Materialgutachten für ein Laminat verwendet, welches nicht identisch (Harzart, Gewebeart, Lagenzahl, etc.) zusammengesetzt ist wie das Prüfstück, täuscht ein geprüftes Laminat vorsätzlich vor. Damit ist der Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt ! ...
Ist immer noch falsch, da kannst Du auf den Boden rumtrampeln, ist falsch und bleibt falsch. Für eine Urkundenfäschung muss eine Urkunde ver- oder gefälscht werden, das passiert doch überhaupt nicht, die Urkunde (der Zettel) wird doch überhaupt nicht verändert, weder vom Inhalt noch sonstirgendwas. Die Urkunde (Materialgutachten) bleibt wie sie ist.
Was man in dem genannten Beispiel macht: Gutachten für ein "falsches" Werkstück, ist ein Betrug. Es wird schon bestraft, allerdings nicht wegen Urkundenfälschung, denn die Urkunde ist doch völlig in Ordnung und unverändert.

Das Ding mit den Luftkanälen:
es gibt einige mehr, als die Acht und die "freien" sind auch gut und langfristig ausgebucht, und genau wegen dieser extremen Überbuchung der festen Kanäle wegen der geringeren Kosten / Wetterunabhängighkeit bekommt man keine kurzfristigen Termine und muss auf die teureren freien Strecken ausweichen.
Auf dem Lausitzring bekomme ich von Jetzt auf Vorhin einen Termin, brauche nur noch ein Testteam mit Meßgeräten, in einem europäischen Windkanal muss man mit mindestens 6 Moaten anstehen rechnen, in einem Deutschen kann es schon mal 2 Jahre dauern, je nachdem, wie lange ich das Ding brauche.

...Der Hersteller/Importeur muß mindestens verifiziert sein. Ob die Produktion hinter den sieben Bergen ein Qualitätsmanagement unterhält ist völlig Wurscht ! Der Vertreiber hat für eine gleichbleibend gute Qualität zu sorgen und haftet dafür....
Auch Kram, es geht in der EU-Richtlinie ausschließlich um eine zertifizierte Produktion, nicht um Hersteller oder Importeur. Bestes Beispiel:
Hausgeräte-"Firma" AEG: die gibt es schon lange nicht mehr, ist nur noch ein Name unter dem verkauft wird (Lizenzrechte), somit gibt es keinen "Hersteller" AEG und auch keinen "Importeur" AEG und noch nicht mal eine "Produktion" AEG. Es gibt eine Produktionsfirma, die ist zertifiziert und deren Produkte werden über verschiedene (unzertifizierte) Vertriebsfirmen als AEG und noch weitere vertrieben.
Auch nicht richtig, dass "der Vertreiber" haftet, denn einen "Vetreiber" gibt es nicht, es gibt nur Händler und der Tuninghändler an der Ecke mit seiner kleinen Verkaufsbude, der haftet, denn der ist auch der einzige, der mit dem Endkunden einen Vertrag, den Kaufvertrag, hat und der muss nicht zertifiziert sein.

Was soll der Tiefschlag, blos weil man unbedingt Recht behalten will, in Berlin gibt es fast keine GFK-Pfuscher, da ist es östlich von Berlin viel billiger zu produzieren. Meine persönliche Erfahrung mit GFK (Glas), CFK (Kohle), AFK (Aramid) und anderen "Spielarten" habe ich während nach meinem Studium für Verfahrenstechnik als Produktionsberater bei der Firma Yachtbau-Dehler in Meschede/Freienohl gemacht. Die waren mal der größte GFK-Yachten Hersteller in Deutschland und haben Segel-Boote von 5 bis 14 Meter länge gebaut.
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
@Dickie

Verfahren:
Dann "gieß" mal weiter Yachten und Segelboote. Hat wohl schon seinen Grund, das der Hersteller mal der größte davon WAR ! Bei solchen Mitarbeitern...

Cemische Reaktion:
GFK besteht aus einem Glasfasergewebe und Harz. Das Harz ist mit einem Verflüssiger (Styrol) versetzt. Dieser ist im Harz chemisch gebunden. Mit der Zugabe von Härter wird die molekulare Bindung zwischen Harz und Styrol aufgespalten und das Styrol kann aus dem Harz entweichen. Ohne das Styrol härtet das Harz in der Regel innerhalb von 48 Stunden voll aus und ist dann chemisch stabil. Somit ist es ein chemisches Verfahren.

Materialgutachten:
Ein Materialgutachten für GFK wird in der Regel gemäß DIN 52306 (Kugelfallversuch) und DIN 52307 (Pfeilfallversuch) durchgeführt. Die Materialdicke der Versuchsstücke wird nach DIN 50014 ermittelt !
Die Laminatdicke ergibt sich aus dem Flächengewicht (Dicke) der Lagen und deren Anzahl.
Logischerweise ist ein Laminat aus 5 Lagen 100g/m2 Glasfasermatte dünner als ein Laminat aus 3 Lagen 600g/m2.
Da die besagten GFK-Teile östlich von Berlin viel billiger produziert werden können, liegt auch daran, das hier meist nur 1 Lage einer 450 oder 600g/m2 Matte verarbeitet, oder besser zusammengeschmiert wird (Harz in Form GIEßEN und bissl mit Pinsel breit gewischt). Das ist aber KEIN LAMINAT sondern MÜLL ! Diesen Teilen von genau solchen Herstellern verdankt GFK seinen schlechten Ruf !

Zertifizierung/Verifizierung:
Um in Deutscvhland ein Anbauteil für den deutschen Straßenverkehr zuzulassen, ist weder eine Zertifizierung, noch eine Verifizierung notwendig. Hierzu reicht eine Anfangsbewertung/Herstellerbericht.
Der Importeur haftet im Produkthaftungsfall, da weder Deutschland noch die EU Vollstreckungsgewalt im herstellerland (z.B. China, Japan, etc.) hat !
Beispiel:
Der Automobilhersteller Toyota fertigt seine Fahrzeuge in Japan, vertreibt diese über den Importeur Toyota Deutschland. Toyota Deutschland muß für jedes neue Modell eine Betriebserlaubnis erlangen. Dafür muß Toyota Deutschland ein QM nachweisen, welches verifiziert oder zertifiziert sein kann. Andernfalls müßte es in jedem Land erneut eine Betriebserlaubnis beantragen.
Tritt ein Produkthaftungsfall ein, ist Toyota Deutschland verpflichtet, eine Rückrufaktion zu starten und den Mangel zu prüfen und ggfs. abzustellen.
Wie das Toyota Deutschland mit Toyota in Japan regelt ist interne Vertragsangelegenheit.
Noch ein Beispiel:
Erebuni ist als Hersteller für Spoiler NICHT zertifiziert oder verifiziert.
Der Importeur ECKL ist zertifiziert und gibt die TÜV-Gutachten in Auftrag.
Er ist für alle Ansprüche jeglicher Art erster Ansprechpartner und haftet.

Urkundenfälschung:
Ob es nun Betrug oder Urkundenfälschung ist, überlasse ich den Richtern. Ich bin kein Rechtsanwalt und schließe dieses Thema damit ab. Straftat ist es so oder so.

AEG:
AEG ist dann nur eine Marke und kann von dem jeweiligem Rechteinhaber der Marke verwendet werden. Dies ist genauso bei CLIFFORD, deren Markenrechte die Firma Directed hat und ihre Alarmsysteme unter CLIFFORD und VIPER verkauft. Beides sind die gleichen Anlagen mit leicht geändertem Design. Die Technik ist identisch. Die CLIFFORD-Anlagen haben aber nichts mehr mit den Anlagen bis 2001 zu tun. Daher gibt es auch den begehrten Vorwarnton nicht mehr !

Abschließend muß ich feststellen, daß Yachten und Segelboote hier nicht in dieses Forum und auch nicht zu diesem Thema passen. Ich habe keine Lust über was zu streiten, was ich tagtäglich erfolgreich praktiziere und lasse Dicke in seinem Glauben alles zu wissen.
Mein 1. Beitrag war lediglich für den Laien bestimmt und deshalb fachlich nicht ins kleinste Detail ausgeführt. Die wichtigsten Sachen wurden jedoch genannt. Alles andere ist Fitzelei und führt beim Fragesteller nur zu Verwirrung. Damit ist das Thema hiermit für mich beendet. Wenn Dickie so toll ist, kann er doch Tuningteile bauen und verkaufen. Wir sprechen uns dann in einem Jahr wieder und schauen wer weiter gekommen ist. Der "GIEßER" oder der Laminierer !

MfG
JayJayS
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
jayjays schrieb:
Hat wohl schon seinen Grund, das der Hersteller mal der größte davon WAR ! Bei solchen Mitarbeitern...

War kein Mitarbeiter, sondern nur extrener Berater, der festgestellt hat, dass die Produktion fast optimal lief, nur der kleine Management-Fehler gemacht wurde, fast den gesamten Vertrieb zu entlassen, um Gelder zu sparen. Es dürfte klar sein, wieviel man ohne Verkäufer noch verkauft.

Cemische Reaktion:
GFK besteht aus einem Glasfasergewebe und Harz ... Somit ist es ein chemisches Verfahren.

Für das Harz, nicht für die Verbindung zwischen Gewebe und Harz.

Da die besagten GFK-Teile östlich von Berlin viel billiger produziert werden können, liegt auch daran, das hier meist nur 1 Lage einer 450 oder 600g/m2 Matte verarbeitet, oder besser zusammengeschmiert wird (Harz in Form GIEßEN und bissl mit Pinsel breit gewischt). Das ist aber KEIN LAMINAT sondern MÜLL ! Diesen Teilen von genau solchen Herstellern verdankt GFK seinen schlechten Ruf !

Wenn es wenigstens Laminat auf Gewebebasis wäre, dort hat man mittlerweile auch schon festgestellt, dass Glashechsel als Spritzlaminat noch billiger zu produzieren sind.

Zertifizierung/Verifizierung:
Um in Deutscvhland ein Anbauteil für den deutschen Straßenverkehr zuzulassen, ist weder eine Zertifizierung, noch eine Verifizierung notwendig. Hierzu reicht eine Anfangsbewertung/Herstellerbericht.

Alles ganz nett, nur benötigt man zur Erteilung eines Teilegutachtens / ABE / EU-Betriebserlaubnis immer noch den Nachweis einer zertifizierten Produktion. Genau aus der Problematik heraus sind ja ältere Gutachten erloschen, da in den Gutachten kein Hinweis auf eine zertifizierte Produktion vorhanden ist (war damals auch nicht notwendig).
Die Haftung ist was anderes.
Toyota ist auch äußerst schlechtes Beispiel, die sind komplett zertifiziert, auch die Produktion in Japan, allerdings nicht nach DIN-ISO, sondern nach deren Vorschriften und jeder deutsche Hersteller sollte froh sein, dass diese hier nicht Grundlage der Erteilung sind.


AEG:
AEG ist dann nur eine Marke
AEG ist viel mehr, mit "AEG" gibt es in Deutschland 4 Rechteinhaber, die dann nur das Produkt mit einem Aufkleber versehen und 3 unterschiedliche (zertifizierte) Hersteller.

Wenn Dickie so toll ist, kann er doch Tuningteile bauen und verkaufen. Wir sprechen uns dann in einem Jahr wieder und schauen wer weiter gekommen ist.
Mache ich doch garnicht und wo ich mit dieser Nichttätigkeit nächstes Jahr stehe, weiß ich jetzt schon.

Daher dieses merkwürdige Verhalten, das sollte ein Mitbewerber platt gemacht werden. Bin ich aber nicht, bin nur Kunde.
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
@Dickie

Um es abzuschliesen:

1. Für mich gibt es keine Mitbewerber !
Ich mache ein eigenes Design, welches innerhalb der EU Geschmacksmustergeschützt ist.
Entweder es gefällt dem Kunden oder nicht. Demzufolge kauft er es oder nicht. Und nicht weil es ein anderer vieleicht billiger anbietet ! Das ist der Unterschied zu den Ostblock-Teilen.

2. Das Faserspritzen eignet sich maximal für Motorhauben. Für Stoßstangen, Schweller und Spoiler ist es gänzlich ungeeignet. Weiter werden hier keine "Hächsel" oder Schnitzel verarbeitet sondern Rovingstränge, die erst in der Pistole geschnitten werden. Ähnlich dem zerbrechen von Spagettis. Daran erkennt man wieviel Ahnung Du wirklich hast !

3. Wer eine Allgemeine Betriebserlaubniss erwirken kann, steht im Merkblatt für Anfangsbewertung (MAB) des Kraftfahrtbundesamtes auf Seite 6 unter Punkt 1 !
Dieses zählt, da es sich beim KBA um das höchste deutsche Kremium im Straßenverkehrrecht handelt.
Weiter sind ältere Gutachten nicht erloschen. Wer bereits vor 1998 eine ABE oder Teilegutachten erwirkt hat, muß keine Anfangsbewertung mehr durchführen lassen. Lediglich für die Erteilung von EG-Typgenehmigungen muß ein QM nach ISO 9002 nachgewiesen werden !

Hiermit Thma beendet, sonst werde ich einen Moderator bitten, daß Tema zu schließen.

MfG
JayJayS
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Boh, 6 Wochen für eine Antwort.
Naja, nicht alles steht in Wikipedia, da muss man schon ganz schön für suchen.

...Ähnlich dem zerbrechen von Spagettis. Daran erkennt man wieviel Ahnung Du wirklich hast !...
Heute schon, ändert aber nichts an der Ungeeingetheit für GFK-Fahrzeugteile, was ich ja auch schon genannt hatte.

Schlussmachen ist besser so, ich glaube, Du hast mich immer noch in der falschen Schublade.
 
A

astracar

Chef-Einträger
Dabei seit
01.12.2004
Beiträge
2.907
Ort
D:Bayern/Mittelfranken
Tach!

Nö, warum sollte ich schließen? Es geht um Eintragung eines Bodykits.

Und eigentlich nicht direkt um Werkstoffwissenschaften. Obwohl das doch ganz interessant ist.

Ihr müsst das ja nicht übers Forum ausmachen, wer Recht hat. Schickt euch bitte ein paar PN´s, da könnt ihr euch lustig austauschen.

Wenn ihr zu einer Einigung gekommen seid, darf es der "Sprecher" hier Posten.
Also bitte keine persönlichen Angriffe mehr im Thread.

gby
jl
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
@Dickie

Es soll in Deutschland auch noch Leute geben, die einer geregelten Arbeit nachgehen und nicht den ganzen Tag Zeit haben, zu Allem und Jedem Ihre geistigen Ergüsse hier zu posten. Ich gehöre zu denen die noch Arbeit haben und das mehr als genug. Das liegt aber sicher daran, daß ich von GFK-Verarbeitung keine Ahnung habe und die Teile verschenken oder in den Müll schmeisen muß, da es ja Deiner Meinung nach nicht geeignet ist. Weit gefehlt.
Nun wissen wir aber woher Du Deine "Informationen" beziehst.
Im Gegensatz zu Informationsmaterialen der Bundesämter unterliegen Internetnachschlagewerke keiner einheitlichen Kontrolle und jeder kann dort seine Interpretation für jedes einzelne Thema kundtun. Gib uns doch einfach mall nur einen Quellennachweis, aus dem Du Deine Informationen bezogen hast !
Ansonsten halte Dich mit weiteren Äußerungen mir gegenüber zurück oder komm aus Deiner Anonymität des Internets hervor und zeig was Du wirklich auf der "Waffel" hast.
Ich glaube nähmlich, daß da nicht viel ist.

MfG (an alle außer Dickie)
JayJayS
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
@qu1ck

Mir stellt sich gerade die Frage wen Du jetzt mit Deinem letzten Beitrag meinst !?

MfG
JayJayS
 
QP-23_Janne

QP-23_Janne

Dabei seit
16.03.2005
Beiträge
174
Ich geh mal davon aus er meint dich, jayjays (guckst du auch weiter unten, da hat er schonmal gesagt dass Dickie weiß wovon er spricht). Du wirst nämlich irgendwie ein bißchen zu persönlich und beleidigend - man kann sowas auch sachlich regeln.
 
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
VERBESSERUNGSVORSCHLAG !

Wenn ich ganz oben links auf dem Bildschirm lese:
Autoextrem.de>Das Meinungs-Portal

schlage ich doch glatt vor, macht "DICKIE´S MEINUNGSPORTAL" daraus.

Ich möchte bitte eine logische Erklärung dafür, das ausgerechnet "Dickie" hier DIE AHNUNG von Allem und Jedem haben soll.
Wenn ich mir so einige Beiträge von ihm so durchlese, muß ich als Kraftfahrzeugtechniker-Meister(wers nicht glauben sollte dem kann ich den Meisterbrief gern faxen) überlegen, ob ich teilweise heulen oder mich totlachen soll.
Ich sage ja gar nicht das er keine Ahnung hat über das was er da erzählt. So was werde ich mir ganz bestimmt nicht anmaßen. Ich weiß auch nicht alles. Wenn jedoch Aussagen in früheren Beiträgen mit Aussagen in diesem Thema völlig gegensätzlich sind, muß ich mich schon wundern. Der absolute Kracher ist aber die angebliche problemlose und völlig legale Eintragung einer NOS-Einspritzung. Selten so gelacht ! Werde mich in einer anderen freien Minute zu dem Thema an entsprechender Stelle noch äußern. Zur Zeit ist es einfach nur amüsant. So schlecht, daß es schon wieder gut ist.

MfG
JayJayS
 
A

astracar

Chef-Einträger
Dabei seit
01.12.2004
Beiträge
2.907
Ort
D:Bayern/Mittelfranken
Tach!
Also bitte keine persönlichen Angriffe mehr im Thread.
Sacht ma, red ich schinesisch oder was?

Es wird hier über Bodykits und Gfk diskutiert, mehr nicht.

Alles andere gehört entweder ins off-topic-Forum oder in die Meckerecke.

@jayjays: JA, es ist ein Meinungsforum. Aber hier geht es um TÜV-Fragen, auch wenn sich das jetzt so ergeben hat.
Es gibt keine logische Erklärung dafür.

@ qu1ck speziell und alle anderen: Woher wollt ihr wissen, wer Recht hat?
Wer sagt denn, dass ich immer Recht habe? no one does so!
Anderen Usern, auch Dickie, analog!
Also kann hier keiner "Partei" ergreifen, wenn er nichts drüber weiß. Weil ich nur sagen kann, wer Recht hat, wenn ich auch Ahnung von der Materie habe.
Allerdings: Wenn man manchmal Fachleute "diskutieren" hört, ist das hier dagegen friedlich. Und ich rede von ( nachweislichen) Professoren an deutschen Hochschulen...

Ich will hier nicht wie der wilde Topics schließen, nur weil mal was neben dem Thema ist, aber irgendwann ist Schluss.
Ich will eine Schließung vermeiden, weil es ja irgendwann mal jemanden geben sollte, der DAZU was posten will, es aber nicht kann, weil hier zu ist.

Oh mann, jetzt laber ich schon selber mit...

Bittebittebitte nur noch zum Thema... ihr dürft über Faserspritzen und sonstiges diskutieren, alles, was nicht zum Thema gehört, wird gelöscht.
Das hat nichts von Meinungsfreiheit verbieten, sondern dient einzig und allein der Qualität der Threads.
Stellt euch mal vor, einer findet durch eine Suchmaschine diesen Thread hier, was täglich vorkommt. Und hat wegen einer durch diese ( mittlerweile gelöschten) sinn- und nutzlosen Beiträge unnötig angestachelten Fehde und die "speziell zum Thema nutzlosen" Beiträge wie meinem hier keinen Bock, einer eventuellen weiteren wertvollen Diskussion zu folgen.

Meinungen sind willkommen, aber hier bitte zum Thema.
Für alles andere gibt´s eigene Bereiche in diesem Meinungsforum.

Vorschlag: Einer von euch macht einen Thread in den angesprochenen Foren auf. Und da könnt ihr euch austoben, solange es nicht unter die Gürtellinie geht.

gby
jl
 
Zuletzt bearbeitet:
J

jayjays

Dabei seit
02.03.2003
Beiträge
38
Hi

Wer Interesse an ausländischen Bodykits hat und nicht weiß wie er sie legal eingetragen bekommt, schickt mir bitte eine PN am besten mit Link zu dem jeweiligen Bodykit.
Ich werde schnellstmöglich prüfen lassen und versuchen, eine Eintragung auf ganz legalem und offiziellen Weg zu ermöglichen. Die Überprüfung und Abnahme erfolgt gem. VD-TÜV 744 - Prüfanweisung für luftleittechnische Einrichtungen an Kfz bei einer DEKRA Typprüfstelle. Die Kosten belaufen sich auf 250-400€ für die Abnahme je nach Fahrzeugtyp. Sollten mehrere Interessenten für den gleichen Kit vorhanden sein, wirds noch etwas günstiger. Alles weitere wird per PN geklärt.

MfG
JayJayS
 
Thema:

USA Body Kits Eintragung?

Sucheingaben

bodykit ohne gutachten eintragen

,

bodykit eintragen ohne gutachten

,

bodykit aus usa eintragen lassen

,
bodykit tüv
, gfk bodykit eintragen, bodykit aus usa tüv, bodykit ohne gutachten eintragen lassen, sind bodykits aus america von guter qualität, bodykit aus amerika, kugelfallversuch din 52306, bodykit eintragen, wie viel kostet es ein Wide Body einzutragen, braucht man für ein Bodykit Eintragung , Amerikanisches bodykit tüv eintragung, bodykit ohne abe eintragen, materialgutachten aus den usa, bodykit aus usa eintragen, us bodykit eintragen, us car eintragungen ohne gutachten, bodykit eintragen material gutachte, bodykit mit teilegutachten, bodykits aus usa tüv, bodykits tüv, body kits usa, materialprüggutachten eintragen

USA Body Kits Eintragung? - Ähnliche Themen

  • Tesla Model 3: Finger weg von Grau-Importen aus den USA

    Tesla Model 3: Finger weg von Grau-Importen aus den USA: Viele potenzielle Tesla-Kunden in Deutschland warten auf das kompakte und vergleichsweise preisgünstige Elektrofahrzeug Model 3, doch bis zu...
  • Skoda: Markteintritt in den USA wird geprüft

    Skoda: Markteintritt in den USA wird geprüft: Bereits seit einiger Zeit gibt es Spekulationen, dass die Volkswagen-Tochter in nicht allzu ferner Zukunft auch in einem der wichtigsten...
  • Geschäftsmodell: Diesel Motoren aus USA importieren, es fallen viele an

    Geschäftsmodell: Diesel Motoren aus USA importieren, es fallen viele an: wie man hört, Es sei jedenfalls nicht damit zu rechnen, dass eine halbe Million Autos in die Schrottpresse geht, hieß es gestern in...
  • Rückruf: defekte Airbags in mehreren Millionen Fahrzeugen in den USA - Deutschland auch betroffen

    Rückruf: defekte Airbags in mehreren Millionen Fahrzeugen in den USA - Deutschland auch betroffen: Der Skandal um millionenfach verbaute Airbags des japanischen Zulieferers Takata mit gravierenden Funktionsstörungen ist trotz zahlreicher...
  • Rückruf: defekte Airbags in mehreren Millionen Fahrzeugen in den USA - Deutschland au

    Rückruf: defekte Airbags in mehreren Millionen Fahrzeugen in den USA - Deutschland au: Weiterlesen: Rückruf: defekte Airbags in mehreren Millionen Fahrzeugen in den USA - Deutschland auch betroffen
  • Ähnliche Themen

    Top