Tüvberichte Bremswerte unterschiedlich

Diskutiere Tüvberichte Bremswerte unterschiedlich im Bremsen Forum im Bereich Technik; Hi ja heute war es mal wieder so weit der Tüv mußte gemacht werden. hab ihn bis auf ein paar kleine Sachen also Achsmanchette und Spurstangenkopf...
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Hi ja heute war es mal wieder so weit der Tüv mußte gemacht werden. hab ihn bis auf ein paar kleine Sachen also Achsmanchette und Spurstangenkopf problemlos bestanden.
Nur was mich stutzig gemacht hat als ich den Prüfbericht bekommen habe sind die bremswerte vor 2 Jahren waren die an der VA laut messbericht Betriebsbremse 1 Achse Links 347 rechts 395 2. achse li 61 rechts 78. Feststellbremse 2. Achse 156 li 157 rechts.

und jetzt dieses Jahr Betriebsbremse 1 Achse li 180 rechts 190 2. achse auf beiden seiten 100 feststellbremse 110 breide seiten. Ja habs bestanden komisch. ist das normal? also das die Werte innerhalb von 2 Jahren so unterschiedlich sind und auf was kann das hinweisen?
 
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keiner eine ahnung? :-)
 
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Dickie

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Alles in Ordnung.

Es ist pro Rad nur eine Mindestbremswirkung vorgeschrieben, dafür muss der Rollenprüfstand auch eine "Mindestdrehlast" auf die Räder bringen. Diese Mindestlast ist geringer, als das, was ein Wagen heutzutage liefern kann.

In Deinem Test war die maximal Atriebs-Kraft der Rolle nicht all zu doll, dementsprechend war auch nicht viel Bremskraft notwendig, aber immer noch oberhalb der Mindestwerte, somit Dein Wagen zulässig und, was noch wichtiger ist: die Gleichmäßigkeit der Bremswirkung auf einer Achse, damit die Fuhre nicht ins Schleudern gerät, wenn Du mal stark abbremsen musst.

Schon ein wenig doff für Dich, da Du nun nicht erkennen kannst, ob Dein Wagen immer noch die gleiche Hohe Bremsleistung wie vorher hat, aber für die HU ist nicht die maximal mögliche Bremsleistung interessant, sondern nur die Einhaltung der Mindestwerte und die Gleichmäßigkeit und eine korrekte Verteilung der Bremskraft zwischen vorn und hinten.

Wobei im ersten Test die Bremsleistung hinten nicht so dolle war. ;)
 
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stimmt hat mich im nachhinein auch bissle gewundert das des vorne so doll und hinten so wenig war. aber im nachhinein hab ichs ja trotzdem bestanden und bis auf die bremsflüssigkeit und die bremsscheiben vorne wurde in den 2 jahren auch nix gemacht war ja augenscheinlich nix. Wie finde ich aber raus ob das auto immernoch die selbe hohe Bremsleistung hat? Weil nur weil im unteren bereich die bremsleistung gleichmäßig ist muss es ja bei vollbelastung nicht auch so sein oder? Obwohl mir auch einfällt das die Werkstatt wo ich vor 2 jahren tüv gemacht hab nich diese rollen hatte sondern so platten wo man rausfährt und ruckartig bremst. Nun weiß ich aber nich ob die werkstatt wo ich jetzt bin so rollenprüfstand hat. naja muss ich mal fragen.
 
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Dickie

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streets schrieb:
Weil nur weil im unteren bereich die bremsleistung gleichmäßig ist muss es ja bei vollbelastung nicht auch so sein oder?
Eigentlich schon, denn alles, was eine Gleichmäßigkeit verhindert, wie "schiefe" Beläge, ungleichmäßiger Bremsdruck oder erhöhte Reibung in der Lagerung der schwimmenden Sättel, tritt immer auf, bei geringere "Geschwindigkeit" sogar teilweise stärker, wenn genügend Bums auf der Bremsleitung drauf ist, dann gibt auch die Verchmutzung auf den Sattelhaltern eher auf, als bei einem Druck, wo die Bremse noch nicht mal weiß, ob der Fahrer nun wirklich Bremsen will oder doch nicht ;)
 
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Dickie weißt du auf welchen System diese Bremsplatten funktionieren?
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Ein bremsendes Rad "stützt" sich beim Bremsen gegen die Fahrbahn ab, würde die Fahrbahn verschiebbar sein, dann würde man auch die Fahrbahn wegschieben können. Brems mal auf einer Plastiktüte zwischen Reifen und Fahrbahn, dann weißt Du, was ich meine ;)

Je stärker die Bremskraft, um so stärker auch dieses "wegschieben".

Die Platten sind gegen waagerechte Federn gelagert und je stärker die Federn zusammengedrückt werden, um so stärker muss auch die Bremskraft gewesen sein. Weil allerdings ein schweres Fahrzeug auch mehr Masse hat und allein dadurch die Federn auch schon stark zusammenschiebt, wird das Fahrzeuggewicht mit ermittelt oder in den Rechner eingegeben und der ermittelte Messwert des Zusammendrückens um das Fahrzeuggewicht korrigiert und schon hat man den echten Bremswert der Bremsanlage.
 
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