Tesla Supercharger: eigene Lounges als Rastplatz in Planung

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geronimo

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Damit die Fahrer der Elektroautos von Tesla auch lange Strecken sorgenfrei zurücklegen können, betreibt das junge Unternehmen eigene Ladestationen. Diese sind üblicherweise in der Nähe bereits bestehender Gastronomie angesiedelt. Doch bei einer neuen Generation der sogenannten Supercharger will Tesla auf eigene Angebote setzen



Im Januar vergangenen Jahres haben wir das Tesla Model S einem Langstrecken-Test unterzogen und dabei auch die Lademöglichkeiten an den entsprechenden Ladesäulen genutzt. In Deutschland sind diese zumeist in der Nähe eines Autohof angesiedelt, was im Anschluss zu einem nur bedingt erfreulichen Erfahrungsbericht unter dem Motto der geballte Charme deutscher Autohöfe und folgendem Fazit geführt hat: "Für so manchen gutsituierten potenziellen Tesla-Fahrer ist das vielleicht nicht unbedingt das Ambiente, in dem man gewohntermaßen unterwegs ist.". Das hat man offenbar auch bei Tesla erkannt, denn in anderen Ländern wird bislang ein ähnliches Konzept verfolgt - mit vergleichbaren Nachteilen.

Tesla-Mitbegründer und Technikchef JB Straubel stellt daher einen anderen Ansatz in Aussicht: "Die Leute kommen und verbringen 20 bis 30 Minuten an diesen Haltepunkten. Sie wollen essen, sie wollen eine Tasse Kaffee, sie wollen den Waschraum benutzen". Und das will Tesla offenbar mit einer eigenen Lounge umsetzen. Und zwar an einer neuen Form der Supercharger, wie sie aktuell in Kettleman City zwischen San Francisco und Los Angeles sowie Oslo Rygge Airport in Norwegen entstehen. Dort werden Ladeplätze mit jeweils 40 Ladesäulen errichtet.



Zusätzlich wird auch eine eigene Raststätte errichtet, in der Tesla-Fahrer und ihr Anhang die Ladezeit von durchschnittlich 20 bis 30 Minuten verbringen können. Die Lounges selber werden von Tesla betrieben, das gastronomische Angebot kommt jedoch aus anderer Quelle. So ist unter anderem geplant, eine eigene Parkzone für Food-Trucks einzurichten. Auch Kooperationen mit Restaurants sind geplant, wobei sicher in beiden Fällen auf einen gehobeneren Standard gesetzt wird. Ob diese Lösung später auch an kleineren Stationen in Frage kommt, kann nur spekuliert werden. Möglicherweise wird es dort deutlich kleinere Gebäude geben, die aber zumindest ein Dach über dem Kopf und eine saubere Toilette bieten.
(Mit Material von: electrek)​


Meinung des Autors: Ungeachtet aller wirtschaftlichen Risiken kann man vor Tesla nur den Hut ziehen. Das Konzept mit reiner Elektrotechnik und den dazu passenden Ladestationen macht Nägel mit Köpfen. Das Ambiente um die Supercharger herum ist jedoch nicht immer ansprechend - doch daran wird jetzt gearbeitet.
 
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