Tesla Model S: Leasing über Sixt soll niedrige Zulassungszahlen deutlich steigen lassen

Diskutiere Tesla Model S: Leasing über Sixt soll niedrige Zulassungszahlen deutlich steigen lassen im Tesla Elektroauto Forum im Bereich Elektroauto; Zu den aktuell wohl spannendsten Fahrzeugen auf dem Automarkt dürfte das Elektrofahrzeug Model S des US-amerikanischen Herstellers Tesla gehören...
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Zu den aktuell wohl spannendsten Fahrzeugen auf dem Automarkt dürfte das Elektrofahrzeug Model S des US-amerikanischen Herstellers Tesla gehören. Trotz zahlreicher positiver Kritiken und einem ganz besonderen Service scheinen die Vorzüge des Autos die deutschen Kunden bislang noch nicht ganz überzeugt zu haben, wie die extrem niedrigen Zulassungszahlen belegen. Ein Hemmschuh könnte auch ein bislang fehlendes Leasingangebot sein, wobei diese Lücke jetzt durch eine Kooperation mit dem Autovermieter Sixt geschlossen werden soll



Im letzten Quartal des vergangenen Jahres hat Tesla insgesamt 6.800 Fahrzeuge seines aktuell einzigen Modells Model S ausgeliefert und damit die selbstgesteckten Ziele um 20 Prozent überschritten. Dabei spielte Deutschland aber - freundlich gesagt - nur eine untergeordnete Rolle, denn wie uns das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Nachfrage mitteilte wurden im vergangenen Jahr hierzulande ganze 215 Fahrzeuge neu angemeldet, 36 davon im Dezember. Das Model S wird allerdings erst seit August 2013 in Deutschland angeboten, weshalb die Marke bislang noch nicht wirklich wahrgenommen wird. Dabei bietet das Model S, das wir bereits in einem Fahrbericht ausführlich vorgestellt haben, mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern und beachtlichen Fahrleistungen Vorzüge, die es in dieser Form bislang bei keinem anderen Elektroauto gibt.

Darüber hinaus profitieren die Fahrer der Fahrzeuge bereits jetzt von einigen Ladestationen, an denen sie ihr Fahrzeug kostenfrei innerhalb kurzer Zeit aufladen können. Die ersten vier deutschen Ladestationen sowie weitere in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz wurden im Dezember 2013 in Betrieb genommen, weitere Stationen sollen bis Ende 2014 für eine flächendeckende Versorgung mit kostenfreien Lademöglichkeiten sorgen. Dennoch dürften die bisherigen Zulassungszahlen, gerade auch unter Berücksichtigung der hohen Investitionen in die Infrastruktur, eher enttäuschend für Tesla sein. Dies bestätigte auch Jerome Guillen, der bei Tesla für den globalen Vertrieb verantwortlich ist.

Ein Problem auf dem Weg zum Erfolg dürfte auch ein aktuell noch fehlendes Angebot für das Leasing des Model S sein. Dabei werden gerade in dieser Fahrzeugklasse Autos oftmals nicht gekauft, sondern aus steuerlichen Gründen geleast. Bislang können aber besonders Geschäftsfahrzeuge bei Tesla nur mit Schwierigkeiten geordert werden. Aus diesem Grund hat der amerikanische Hersteller jetzt eine Zusammenarbeit mit dem Autovermieter Sixt gestartet, der gleichzeitig einer der größten deutschen Leasinganbieter ist. Die entsprechenden Pläne hat Tesla-Gründer Elon Musk gestern in München vorgestellt. Laut seinen Aussagen soll die Leasingrate mit rund 500 Euro geringfügig über der der Basisversion der 5er-Reihe von BMW liegen. Auch durch dieses Angebot sollen die Zulassungszahlen ab dem kommenden Jahr auf rund 10.000 Fahrzeuge gesteigert werden, was sich aktuell allerdings sehr optimistisch und vielleicht sogar etwas unrealistisch anhört.

Die Zuwächse sollen aber nicht alleine durch das Model S gewonnen werden, sondern auch durch eine zweite Baureihe, die noch im Lauf dieses Jahres auf den Markt kommen wird. Dabei handelt es sich um das ungewöhnlich gestaltete SUV Model X, dessen hintere Türen - die sogenannten Falcon Doors - mit einem besonderen Mechanismus nach oben schwenken und auch in engen Parklücken problemlos geöffnet werden können. Ein Verkaufsstart in Deutschland steht bislang aber noch nicht fest, dieser dürfte aber dank eines im August 2013 eröffneten, eigenem Montagewerk im niederländischen Tilburg nicht so lange auf sich warten lassen, wie dies noch beim Model S der Fall war. Bei diesem Fahrzeug mussten die Interessenten über ein Jahr warten, bis es nach der Markteinführung in den USA endlich auch in Deutschland angeboten wurde.
Mit Material von: handelsblatt
 
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