Smart mit Elektroantrieb

Diskutiere Smart mit Elektroantrieb im Andere Forum im Bereich Alternative Kraftstoffe; An dem Zweitwagen meiner Eltern (Smart), hat mich bisher der Benzinmotor gestört. Für die kurzen Strecken und Besorgungen "zwischendurch" für die...
cougar

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Smilingsteffen

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Vielerorts, vor allem in Großstädten wird ja begonnen E-Tankstellen zu montieren. Bis jetzt gibt es das nur in weniger kleinen Orten.
Wenn man Zuhause so ein Fahrzeug laden wollte, bräuchte man einen Starkstromanschluss. Also 3-Phasen 380V
Ich weiß ja nicht wieviel man über eine normale Steckdose ziehen darf aber da bräuchte man viel zu lange. Da wird einem erstmal bewusst wieviel Energie bei normalen Autos umgesetzt wird. Die Regel sind bei E-Fahrzeugen 20kWh/100km. Also müsste man 20h mit 1000W oder 10h mit 2000W laden um 100km zu fahren. Deshalb gibt es die Idee in der Garage einen Zwischenspeicher zu montieren der permanent Strom zieht und zum laden dann einen höheren Strom an das Fahrzeug gibt. Wenn man dann 10kW an das Fahrzeug geben kann brauch man nur 2h laden. Oder es gibt die Idee den Akku zu tauschen wenn er leer ist. Der Akku gehört einem dann nicht. Im Prinzip wie mit den Gasflaschen die man sich leiht.
 
P

Palzracer

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Also von einer Steckdose, wie sie jederzuhause hat, kann man max. 3680W ziehen, wobei man dann keine anderen Geräte mehr an diesen Abzweig anschließen dürfte, da sonst die Sicherung wegen Überlastung auslösen würde.

Wegen dem Zwischenspeicher, das was du sagst ist absolut unsinnig, weil man eine solche Energiemenge nur schwer in Form von Elektrischer Energie zwischenspeichern kann. Und unsinnig ist es aus dem Grund, weil man einfach einen stärkeren Hausanschluss beantragen kann, dadurch kann man dann auch sein Auto wesentlich schneller laden, theoretisch währe es ein leichtes diese Energiemenge innerhalb eine Stunde in das Auto zu laden. Man könnte theoretisch mehrere Sicherungen parallel schalten und so mehr Leistung auf einmal in den Speicher laden, so kann man auch leicht 20kwh in 1h aufladen,
Und für solche Lasten sind auch die Kraftwerke ausgelegt.

Das dumme ist wie du hoffentlich weißt das Elektrische Energiemengen zu speichern sehr schwer ist, die Batterie ist eine Form der Speichermöglichkeiten, und beileibe die beste bis jetzt. Eine sehr praktische Form davon ist die Brennstoffzelle, oder auch die Redox Flow Zelle. Bei der Redox Flow Zelle ist es leicht sehr große Energiemengen zu speichern, allerdings ist das Gewicht einer solchen Zelle auch je nachdem wieviel Energie sie speichern muss auch ziemlich hoch. Aber dafür kann man die beiden Komponenten sehr leicht austauschen. Bei der Brennstoffzelle ist die Leistungsdichte wesentliche höher, und die Komponenten sind auch leichter bereitzustellen. Es braucht nichtmal reiner Wasserstoff zu sein, auch wenn er am besten für den Wirkungsgrad ist, eine Brennstoffzelle kann man theoretisch mit allem was brennbar ist versorgen, man kann sie mit verdampften Öl betreiben, man kann vergastes Holz benutzen, eben einfach alles was brennt. Das einzige was eben schlecht daran ist, ist das CO ein Gift für den Membran ist, sprich das ihn zerstört, deshalb haben wir bisher keine Brennstoffzelle die man direkt mit einem C haltigen Brennstoff versorgen kann, zumindst keine die nicht eine sehr begrenzte Lebensdauer hat.

mfg Palzracer
 
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