Skoda Rapid Coupé: neues Projekt weckt Begehrlichkeiten

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Zum dritten Mal haben die Auszubildenden von Skoda ein eigenes Fahrzeug gebaut, dieses Mal ist es ein Coupé auf Basis des Rapid. Im Gegensatz zu den beiden ersten Fahrzeugen, bei denen eine Serienproduktion aufgrund des Konzepts von vornherein ausgeschlossen war, sieht dieses Auto tatsächlich nach einem Serienfahrzeug aus. Die Chancen stehen aber nicht wirklich gut



Seit Ende 2015 haben 26 Azubis im Skoda-Stammwerk in Mladá Boleslav ihr neues Projekt umgesetzt. Das dabei entstandene Coupé namens Atero ist ein Fahrzeug, auf das sicher viele Fans der Marke warten. Der Ausgangspunkt ist der zwischen Fabia und Octavia angesiedelte Rapid Spaceback, der allerdings eine grundlegende Umgestaltung erfahren hat. Am auffälligsten sind natürlich die entfallenen hinteren Türen sowie die deutlich stärker geneigten C-Säulen, die für ein Coupé-typisches Aussehen sorgen. Damit die Passagiere dennoch bequem die hinteren Plätze erreichen können, wurden die vorderen Türausschnitte vergrößert. Dafür wurden die B-Säulen nach hinten versetzt und die beiden verbliebenen Türen entsprechend verlängert. Die so entstandene Linienführung durfte so manchen Betrachter entfernt an den VW Scirocco der 2. Generation oder den VW Corrado erinnern.



Wie es sich für eine Studie gehört, gibt es auch reichlich Zierrat. Dazu zählen beispielsweise die Lüftungsöffnungen in der Motorhaube, eine sportlich gestaltete Frontschürze, ausgeprägte Schweller und Spoiler, LED-Leuchten an Front und Heck, rote Konturen bei Kühlergrill, Lufteinlass und Diffusoreinsatz sowie die großen Endrohre der vom Octavia RS übernommenen Abgasanlage. Auch im Innenraum wurde Hand angelegt, dort findet sich eine LED-Ambiente-Beleuchtung sowie eine Musikanlage mit 14 Lautsprechern und 1.800 Watt Gesamtleistung. Auch das Fahrwerk wurde überarbeitet und zudem mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern und handgelochten vorderen Bremsscheiben aufgewertet. Unter der Haube wurde es allerdings bei der Serientechnik belassen, hier kommt der 1,4 Liter große TSI-Motor mit 92 kW / 125 PS und 7-Gang-Direktschaltgetriebe zum Einsatz.



Abgesehen von den zuletzt beschriebenen optischen Aufwertungen wirkt der Atero serienreif. Und das weckt durchaus Hoffnungen, das Skoda nun endlich ein echtes Coupé auf den Markt bringen wird, auf das potenzielle Kunden seit der Studie Tudor aus dem Jahr 2002 (Bild oben) vergeblich warten. Doch wahrscheinlich wird daraus nichts werden, denn die Verkaufszahlen solcher Fahrzeuge sind nicht gerade hoch, weswegen sich eine Produktion nur schwerlich rechnen dürfte. Es ist daher viel wahrscheinlicher, dass die die tschechische Volkswagen-Tochter das für den Markt in China angekündigte SUV-Coupé auch in Europa anbieten wird. Allerdings bedient dieses definitiv eine völlig andere Zielgruppe, weswegen es für die echten Interessenten des Rapid Coupé keine Alternative ist. Am Ende ist das Rapid Coupé wohl ebenso ein feuchter Traum wie die immer wieder auftauchenden Modellvarianten Cabrio oder Roadster.

Meinung des Autors: Es gibt sicher viele, die sich ein echtes Coupé von Skoda wünschen. Wie dieses aussehen könnte, zeigt ein aktuelles Projekt der Azubis, das auf dem Rapid Spaceback basiert. Da stellt sich sofort die Frage, ob es auch zur Serienproduktion kommt. Wie gefällt euch das Atero genannte Rapid Coupé?
 
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