Service: Welches Öl? / ev. Additiv

Diskutiere Service: Welches Öl? / ev. Additiv im Allgemein Forum im Bereich Technik; Hallo Leutz! Hoffe ihr könnt mir helfen! Mein Nissan Primera 1.9 dCi (Common-Rail Diesel) hat '03 hat jetzt dann 23'000 km runter. Da ich mein...
Davidboren

Davidboren

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Hallo Leutz!

Hoffe ihr könnt mir helfen!

Mein Nissan Primera 1.9 dCi (Common-Rail Diesel) hat '03 hat jetzt dann 23'000 km runter.
Da ich mein Motor chipgetunt habe, bei etwa 10'000 km, 120 PS auf 154 PS und 270 auf 354 NM, will meinem Auto ein gutes Öl gönnen.
Das steht im meinem Handbuch:

SAE 5-40 W
API SG/CD
ACEA B3 oder B4
4,6 Liter

Ich bin nicht gerade der grosse Autochecker, aber 5-40 W ist doch die Viskosität, oder?
Ich frag mich was dies bedeutet:

API SG/CD
ACEA B3 oder B4

Also um zurück auf das Öl zu kommen, ich habe mir vorgestellt ein Vollsyntethisches Öl von "Mobile" zu kaufen für 23 Schweizer Franken pro Liter, zirka 15 Euro. Lohnt sich das bei 25'000 km Ölwechsel-Intervallen? Auf der Verpackung steht sogar: Bis zu 7 % weniger Verbrauch.
Naja, vielleicht nur im Kaltstart. Oder ist das realistisch?
Ist das 0-40 W besser als das 5-40 W Öl?

Auf HSE24 wird ja das Mathy Motorenöladditiv in den höchsten Tönen gelobt, hat jemand Erfahrungen mit dem Additiv gemacht? Ich da etwas skeptisch, laut Mathy bietet es eine viel besser Schmierung und 10 % weniger Verbrauch, ich da etwas skeptisch.
Hab Dickie gefragt, seiner Meinung nach wäre das nichts....

Könnt ihr mir vielleicht ein gutes Öl empfehlen?
Wäre es sinnvol auch das Getriebeöl durch ein vollsyntethisches Öl zu wechseln, da das Getriebe jetzt über 30 % mehr Drehmoment aushalten muss?

So, danke das ihr euch Zeit genommen habt, um den Roman :D zu lesen!

Greetz
David
 
M

Magirus-Deutz-Ulm

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Davidboren schrieb:
Auf HSE24 wird ja das Mathy Motorenöladditiv in den höchsten Tönen gelobt, hat jemand Erfahrungen mit dem Additiv gemacht? Ich da etwas skeptisch, laut Mathy bietet es eine viel besser Schmierung und 10 % weniger Verbrauch, ich da etwas skeptisch.
jaja...
am besten bestellst du dir den "asta300" benzinzusatz mit, dann sparste nochmal 15%, und guckst dich anch den "sprisparmagneten" um, das gibt nochmal 20% und wenn du fertig bist, bekommste sogar noch sprit raus!

*lol*
lass die finger von dem scheiß! den einzigen spritsparnutzen den es hat, ist das durch das geld was dir fehlt, du weniger gewicht in der geldbörse hast & so das auto leichter ist, was auch sprit einspart....

das einzigste was etwas bringt sind diese ölzusätze, die du 10km vorm ölwechsel ins öl kippst, die desn ölschlamm lockern, die gibts z.b. von liqui moly....
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Nunja, wenn dieses Zeugs wirklich so gut ist, wieso bekommt man es dann nicht als Empfehlung beim Fachhandel, der sich mit Motoren und Schmierstoffen auskennt, sondern bei einer TV-Verkaufsveranstaltung, die sich auf Hausfrauen spezialisiert hat ?(

Pfoten weg von allen Zusätzen, ausgenommen diese Reiniger kurz vor dem Ölwechsel.

Die Angabe 5-W40 steht für die Fließeigenschaften, der erste Wert, hier die "5", für den nutzbaren Außentemperaturbereich bei geringen Temperaturen, also bei der 5 für eine Nutzung bis minus 20°C, der Wert nach dem W, hier die "40", für den nutzbaren Außentemperaturbereich bei hohen Temperaturen, also bei der 40 für eine Nutzung bis etwa plus 50°C Außentemperatur (Umgebungstemperatur).

Die Angaben
API SG/CD
ACEA B3 oder B4
sind viel wichtiger, die sind nämlich die besondere Spezifizierung für die verschiedensten möglichen Betriebszustände und geben die Mindestwerte vor für zB. Hochtemperaturbeständigkeit, Abriss des Schmierfilms bei verschiedenen Temperaturen, Druckfestigkeit bis zur "Aufgabe" des Schmierfilms, ...

Hier ist SG/CD als Mindestwert vorgeschrieben, alle Öle, die diesen Wert haben oder besser sind, sind problemlos nutzbar. Das "S" und das "C" steht für die Prüfklasse (Prüfbereich) und der Buchstabe danach für den Mindestwert, der eingehalten werden muss, also SG bedeutet, dass das ÖL bei der Prüfung "S" die Klasse "G" erhalten hat. Aufsteigende Buchstaben bedeuten Verbesserung, somit alle Öle der Klassen SH, SI, SK, SL sind höherwertiger und besser und für den Motor zulässig, ein Öl mit SF ist nicht mehr zulässig, da "F" unter "G" ist.

Das Gleiche bei dem Wert "C", CD ist mindestens vorgeschrieben, also CE, CF, CG besser und zulässig, ein CC ist unter dem Mindestwert, da "C" unter "D".

Ähnliches gilt für die Angaben "B3" und "B4", jedoch ist eine höhere Zahl nicht besser, bedeutet eine andere Eigenschaft, und diese Eigenschaft muss nicht unbedingt so gut für Deinen Motor sein. Hier ist B3 oder B4 vorgegeben, somit sollte das Öl auch B3 oder B4 haben, B2 oder B5 sind nicht geeignet.

Diese Ölspezifikationen API und ACEA sind viel wichtiger, als die reine Viskositätsklasse, es sterben auch nicht wenige Motoren, insbesondere Turbomotoren oder Turbolader, weil sie zwar einer "besseren" Viskosität gefahren wurden, aber die anderen Werte nicht stimmen, weil man ein billiges Baumarktöl gekauft hat aber "zur Beruhigung" wegen dem Baumarkkauf nur die Viskositätsklasse besser genommen hat, ohne auf die wirklich wichtigen Dinge (API und ACEA ) zu achten.

Ein "besseres" Öl kann da unter Umständen der größte Mist sein.

Wird auch besonders interessant, wenn die Rußfilter bei Dieselmotoren dann unter dem Wagen sind, die "B"-Klassen sind ein Wert für die Rußmenge, wenn Öl verbrennt und ein wenig Restöl an der Kolbenwand verbrennt nunmal immer bei Ausstoßvorgang. Stimmt die "B"-Klassifizierung nicht mit der herstellervorgabe überein, kommt zuviel Ruß in den Partikelfilter und der setzt sich sehr schnell zu. Merkt man aber am Leistungsverlust und den miserablen Werten bei der AU.

Dann wird das billige Baumarktöl ganz schnell sehr teuer.
 
Davidboren

Davidboren

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Danke

Hi Dickie, danke für deine Antowrt
Auf dich ist immer Verlass!

Aber dennoch würde ich gerne wissen ob es Sinn macht, dass Getriebeöl auch zu wechseln? Ev. vollsyntethische Getriebeöl.

Heisst dass wenn auf dem Öl, dass ich kaufen will, alle die Bezeichnungen ok sind ( B3, B4) etc. es "geeignet" ist für meinen Motor?
Du hast gesagt, dass "besseres" öle ev. schlecht für meinen Motor wäre. Aber ist es nicht so dass vollsyntethische Öle besser sind als die standard mineralischen öle? Soviel ich weiss halten die syntethischen Öle auch höhere Temperaturen aus.

Was würdest du eingentlich an meiner Stelle machen, wenn du deinen Motor optimal schmieren willst, ausser die Wechsel-Intervalle zu verkürzen? Sprich welches Öl?

Würde mich über eine kurze und verständliche Antwort freuen :D .

Liebe Grüsse
David
 
D

Dickie

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Getriebeöl würde ich immer das Herstelleröl nehmen, denn auf diese Schmier- und andere Eigenschaften sind die Dinge wie Sycronisation und ähnliches abgestimmt, ein dünneres Öl kann da zu Scchaltproblemen führen.

Vollsynthetische Öle sind besser, als Halbsynthetische oder rein mineralische Öle, die Vollsythetischen haben wesentlich bessere Schmiereigenschaften über einen größeren Temperaturbereich und wenn Du das Öl das ganze Jahr fahren willst oder musst, weil Du wenig fährst und die Wechselintervalle nicht stimmen, dann ja. Wenn Deine Wechselintervalle mit der Jahreszeit "hinkommen" oder Du den Wagen nur als Sommerauto oder Winterschlurre fährst, dann reicht auch ein Einbereichsöl, gutes Winteröl (5-w30) oder gutes Sommeröl (15-w40).

Die reine Viskosität ist schon ein wichtiges Kriterium, allerdings machen viele den Fehler, dass sie statt der Werksvorgabe 10-W40 etwas "Gutes" machen wollen und ein Vollsynthetisches Öl mit 0-W40 einfüllen, weil aber dieses "gute" Öl von einer Markenfirma wie Castrol oder Shell oder Mobil ein Schweinegeld kostet, gehen die in den Baumarkt und holen sich ein Billig-Vollsyn-Öl.

Schon haben sie ein "tolles" Öl zum kleinen Preis.

Die meisten Billig-Öle haben aber nicht die Mindesanforderungen gemäß der erläuterten Herstellerspezifikationen und bei sowas ist das Öl dann erheblich "ungesünder" als ein normales mineralisches Öl mit 10-W40, das aber die anderen Anforderungen "schafft".

Wer ein wenig auf den Preis achten muss oder will, der sollte ein Markenöl entsprechend der Herstellervorgaben (Viskosität und Anforderungen) holen, wer was "Gutes" machen will, der holt sich ein Vollsynthetisches Markenöl, was die Spezifikationen erfüllt oder besser ist (die meisten Vollsyn.-Markenöle liegen teilweise weit drüber).

Wem die Maschine egal ist, der holt sich ein Baumarktöl, der Preis entscheidet und kippt zur Sicherheit (des Motorschadens) noch ein Additiv aus einem TV-Hausfrauen-Shop rein. :D
 
L

Leghorn

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Ein Öl mit dem Namen "Mobile" kenne ich nicht.
Ich vermute mal das Du Mobil 1 meinst (auf diese 1 kommts auch an).
Das gäbe es als 0W40 und 5W50.
Empfehlenswert wäre noch Motul 8100 und Liqui Moly Synthoil High Tech (als 5W40)
Natürkich gibt es noch diverse andere gute Vollsyntheten im Markt.

Bei Motul und LM kannst Du auf die internetseiten gehen und nach Öl für Dein Auto suchen.
(Ölfinder heißt das glaube ich)
Alle für Dein Auto zugelassenen werden dann angezeigt.
Es muß also nicht Mobil 1 sein auch wenn es im Moment wohl eins der besten ist.
Motul, LM und ein paar andere Marken stehen dem eigentlich nicht nach.

Such Dir ein nettes raus und bestell dann bei egay, da bekommt man die 5 Liter für 28 (Motul) - 45 (Mobil 1) Euro.
Wenn man etwas stöbert auch mal ohne Versandkosten oder (bei Mobil 1) mit 2 Litern als Bonus geschenkt ;)
 
L

LUBI

GESPERRTES MITGLIED
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Ölzusätze

Also ich würde dir das LXE empfehlen...das hat der "Erfinder" vom Mobil1 Mororenöles "kreiert". Aber das gibts halt nur beim Fachhändler.
 
streets

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Servicereiniger
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Das mit den Ölen zu verschieden Preisen und mit exotischen Namen ist totaler Humbug wurde auch schon oft genug behandelt! Öle unterliegen genau wie alle anderen Sachen in Deutschland einer DIN Norm das bedeutet Deutsche Industrie Norm *g* *protz*
Jedenfalls besteht der Unterschied nur darin das die verschiedenen Herrsteller da noch gewisse aditive reinkippen die die öle als Ihre Identifizieren. Wenn die da irgendnen wundermittel reinkippen würden dann dürften die das nach DIN gar nicht mehr verkaufen! Soll heißen solang da 5W - 40 drauf steht darfst du auch das Öl ausm Baumarkt nehmen. Das ist reine Preisdifferenzierung nix anderes!
 
L

Leghorn

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Das halte ich für ein ziemliches Gerücht.
Eben auf die Additive kommt es an, durch diese werden ja erst die verschiedenen Klassen erreicht.
Diese sollen ja die Scherstabilität, das Verbrennen, die Reinigungseigenschaften, die Fließfähigkeit und andere Dinge verbessern.
In guten Vollsynthetischen sind bis zu 30% Additive drinne, in billigen eher nicht.
DIN ist schön und gut, leider darf in Vollsynthetischem Öl ein nicht geringer Anteil an Mineralöl drinne sein und es gilt immer noch als Vollsynthetisch.
Wir leben nämlich in Europa ;)

Die Bezeichnungen der Öle sind leider auch immer schwerer zu entziffern.
Viele kaufen Vollsynthetisches und haben in Wirklichkeit einen Mix oder eine kleine Beimengung von synthetischem Öl.
Gute Vollsynthetische haben ihren Preis nicht umsonst, wenn es billig ist, dann ist in der Regel auch was faul.
Das günstigste, wirklich Vollsynthetische dürfte Megol von Meguin sein (Zulieferer von Liqui Moly), ist wenigstens bisher das günstigste welches ich gefunden habe.
Selbst das kostet noch um die 25 Euro für 5 Liter.
 
streets

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Servicereiniger
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Das es unterschiede zwischen Synthetischen und Mineralölen gibt ist klar! Nur das unterscheidet sich ausschließlich an der ersten Zahl also 0 und 5 Voll oder teil synthetisch und 10 und 15 sind dann Mineralöle 10 logischerweise besser als 15! Nur der rest ist reine Geldmache! Wenn ich nem Bauarbeiter Pommes verkaufen will! Nehm ich nen stück pappe pommes und Ketchup und Majo, wenn ich Pommes nem Politiker oder wirtschaftsboss verkaufen will pack ich dir auf porzelanPommesschale, mach Ketchup drauf und Majo . So wo ist der unterschied? die für den Wirtschaftsboss kostet 12 euro die für den Bauarbeiter 2. Preisdifferenzierung Grundlagen VWL nennt sich sowas! Wenn ich durch ne hübsche Verpackung den leuten was teureres verkaufen kann ist das ja schön und gut! Nur erst letztes Wochenende hat nen Test bei nem bekannten Automagazin wieder gebracht das diese Additive überhaupt nix bringen! Und wie gesagt in den Teuren Ölen sind nur irgendwelche Indikatoren drin die das eben als deren produkt auszeichnen!
 
L

Leghorn

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Das mit den zusätzlichen Additiven ist klar.
Die meisten sind sehr alt und wurden nur zig mal umbenannt.
Das alle Öle das gleiche sind sei Dir belassen.
Da die Hersteller ihre Freigaben testen, denke ich aber das es nicht ganz so einfach ist.
Da ist schon etwas mehr Unterschied wie eine Identifizierung des Herstellers.
 
T

Totofa

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Soll das Etwa heissen, das mein G&B Öl 10 W 40 etwa nicht so gut für meinen 6 Zylinder ist? obwohl es auch nach den ganzen Normen zugelassen ist?

MfG
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Kann ohne weiteres sein.

Die Angabe 10W-40 oder wie auch immer, ist schon lange aus technischer Sicht völlig überholt und "erzählt" fast nichts über "gut oder schlecht".

Die einzelnen Werksnormen sind entscheidender und berücksichtigen die Besonderheiten in einem Motor wesentlich besser, nur mal als Beispiel:

In einem Dieselmotor sind völlig andere Betriebszustände als in einem Benziner. Im Diesel gibt es wesentlich höhere Drücke auf die Lager, das Drehmoment muss ja "abgefangen" werden (Druckfestigkeit des Öls, damit es nicht seitlich "rausquetscht"), dafür hat ein Benziner aber wesentlich höhere Drehzahlen, also muss das Öl höher scheerstabil sein, dass es nicht bei hoher Differenzgeschwindigkeit nicht "aufreißt".

Beim Diesel sind die Temperaturen wesentlich "gemächlicher" und liegen im Brennraum bei rund 750°C, der Benziner kommt bei hoher Belastung lässig über 1,000 °C.

Also das Schielen nach den "W"-Zahlen ist ganz nett, aber kann tatsächlich ein heftiger Griff ins Klo sein und ein "tolles" 0-40 Öl einen Motorschaden auslösen. Einzig die Werksfreigaben sind relevant und dort sollte man auch wissen, dass eine Zahl "höher" auch nicht unbedingt besser ist. Sondern nur "anders" und mit dieser "Anderskeit" auch schlechter sein.
 
OHCTUNER

OHCTUNER

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Ich hab da was von 25000 km Wechselintervall gelesen , mal abgesehen das ich von der Longlife Brühe eh nix halte , kommen da die normalen Öle eh nicht in Frage wenn das beibehalten werden soll !
Bei getunenten Turbomotoren , egal ob Diesel oder Benziner , würde ich darauf besser verzichten und ein Wechselintervall von max. 15tkm kommt Einem immer noch billiger , als ein Risiko mit dem Longlife einzugehen !
Ich hab schon von nem VW-Motor den Ventildeckel von innen gesehen mit Longlife nach 36tkm , erster Ölwechsel hatte der schon hinter sich , der sah aus wie ein Motor aus den 70er , richtig derbe Kohleablagerungen im Deckel und das ist kein Einzelfall , glaube kaum das ein Longlifeöl jenseits der 15tkm noch seinen Aufgaben nachkommt , wenn der Motor regelmäßig gefordert wird , ich denke da eher an einen schleichenden Tod , aber nicht an eine gescheite Schmierung ! 8o;)

Achso , beim 10W40 gibt es sogar die größten Qualitätsunterschiede , das fängt von Mineralischen an und geht bis zum seltenen Vollsynthöl !
Und dieses Öl von G&B ist mal richtig Schrott , hab damit im Winter nach Kaltstart Probleme mit den Nockenwellenlagern wegen Mangelschmierung gehabt , aber zum putzen ist es okey ! ;)
 
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G

GTX

VERTRAUENSMODERATOR
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Die Angabe 10W-40 oder wie auch immer, ist schon lange aus technischer Sicht völlig überholt und "erzählt" fast nichts über "gut oder schlecht".
Seit wann ist das überholt !?

Die Viskosität eines Öls ist mit einer der wichtigsten Faktoren beim Öl, speziell in unseren Breitengraden mit Aussentemperaturen von ca -20° C bis ca +35° C. Das Öl muß bei Öltemperaturen von ca -20° C bis ca 110° C immer schmierfähig sein und alle Schmierstellen sofort erreichen. Ein durch sehr niedrige Temperaturen zähflüssiges Öl wird dieser Aufgabe nicht mehr gerecht, die Notlaufeigenschaften sind dann auch sehr stark reduziert.

Speziell bei den 827er Motoren ohne Ölkühler und den 5-Zylinder Reihenmotoren aus dem VW Konzern werden nicht selten bei schneller Fahrt auch mal über 150° C erreicht.

Die Zahl vor dem "W" steht für die Viskosität des Öls bei -20° C . Je kleiner sie ist umso dünnflüssiger ist das Öl. Die Zahl hinter dem "W" steht für die Viskosität des Öls bei 100° C. Je höher sie ist umso dickflüssiger ist das Öl bei hohen Temperaturen.

So ist ein 10 W 40 Öl bei niedrigen Temperaturen dünnflüssiger und bei hohen Temperaturen dickflüssiger als ein 30 W 30 Öl.

Wobei ich dir aber zustimme ist das ein normaler Motor z.B. kein 60er ( 0 W 60 ) Öl braucht. So etwas kann man bei hochgezüchteten Motoren verwenden die Öltemperaturen von über 120° C erreichen und wesentlich höher drehen, bei normalen Motoren ist es eher kontraproduktiv.
 
nochn16v

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Also ist es doch eigentlich logisch das man dann im Winter anderes Öl einfüllen sollte als im Sommer ( wenn man nur 1 Auto hat :D)

Da ich ja im Sommer nicht bei -20C fahre,gell.
 
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GTX

VERTRAUENSMODERATOR
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Das hatte man früher bei den Einbereichsölen ( 30 W 30 ) tatsächlich gemacht.

Mit den heutigen Mehrbereichsölen ist das eben nicht mehr nötig weil sie diese Temperaturbereiche alle abdecken. ;)
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Seit wann ist das überholt !?

Schon eine ganze Weile

Die Viskosität eines Öls ist mit einer der wichtigsten Faktoren beim Öl, ....
Mag ja alles sein, aber das reicht doch schon lange nicht mehr.

Die W-Angaben sind NUR die Viskosität, aber ein Öl muss nicht nur "korrekt" viskos sein, sondern noch wesentlich mehr Dinge erfüllen, die NICHT in der Viskositäts-Zahl vorhanden sind.

In den Werksfreigaben sind aber ALLE Dinge drin, die ein Öl für diesen speziellen Motor erfüllen muss, AUCH die Viskosität. Somit ist es völlig egal, ob es ein 5-30 ist oder nicht, solange VW xyz für den Motor benötigt wird und ein VW xyz eingefüllt wird, ist alles bestens.

Viele Leute meinen es "gut" und kaufen sich ein 0-40, weil das 0-40 aus dem Baumarkt auch noch viel billiger als das "schlechtere" 5-30 von VW ist und greifen voll ins Klo, weil eben das 0-40 ein 0-40 ist, aber nicht mehr und die ganzen anderen Dinge, die sich hinter dem VW xyz verbergen überhaupt nicht "kann".

Wie ein Kauf eines Autos: Ein "bequem" und "schnell" mit "langen Strecken" wäre ein Bugatti Veyron eine feine Sache und ganz sicher irgendwo das Beste, was man an Auto bekommen könnte.

Aber wenn Deine weiteren kleinen Bedingungen noch Frau und 2 Kinder sind und Du die weite Strecke mit einem Wohnwagen zurücklegen willst, dann ist der Bugatti ein völliger Griff ins Klo gewesen.
 
OHCTUNER

OHCTUNER

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Viele Leute meinen es "gut" und kaufen sich ein 0-40, weil das 0-40 aus dem Baumarkt auch noch viel billiger als das "schlechtere" 5-30 von VW ist und greifen voll ins Klo, weil eben das 0-40 ein 0-40 ist, aber nicht mehr und die ganzen anderen Dinge, die sich hinter dem VW xyz verbergen überhaupt nicht "kann".
Ich kenne das 5W30 von VW NICHT , lediglich das welches Ford benutzt , dieses ist ein Teilsynth mit einem A1/B1-Profil und nem deutlich niedrigerem HTHS-Wert von unter 3,0 , was erwiesenermaßen den Verschleiß fördert !
Diese Brühe kippen die gnadenlos sogar in aktuelle Turbomotoren ! 8o
Was soll dieses Öl besser können als ein 0W40 ?
Die Pseudo-spritersparniss lassen wir mal weg !
Wieso sollte man sich so ein Öl antun , wegen der Herstellerfreigaben ?
Für mich ist das vorsätzliches Verkürzen der Lebenserwartung eines Motors und für sportliche Fahrweise ist dieses Öl denkbar ungeeignet !
Okey , dieses Öl gibt es auch mit einem A3/B3-Profil , aber das steht beim Hersteller nicht rum !
Das ist jetzt nur mal ein Beispiel wegen 5W30 vs 0W40 , wo der besagte Griff ins Klo wohl eher beim 30er Öl liegen würde trotz Freigabe !
Deswegen sollte man das Thema nicht zu verallgemeinern , da es immer gute Alternativen gibt ! ;)
 
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GTX

VERTRAUENSMODERATOR
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Mag ja alles sein, aber das reicht doch schon lange nicht mehr.

Die W-Angaben sind NUR die Viskosität, aber ein Öl muss nicht nur "korrekt" viskos sein, sondern noch wesentlich mehr Dinge erfüllen, die NICHT in der Viskositäts-Zahl vorhanden sind.
Hat ja auch niemand behauptet das das der Faktor schlechthin ist. Ich habe geschrieben:

Die Viskosität eines Öls ist mit einer der wichtigsten Faktoren beim Öl.............
Kannst ja mal die Viskosität bei der Auswahl deines Öls aussen vorlassen wenn alle anderen Parameter stimmen. So überholt ist der Viskositätsfaktor nämlich nicht, speziell bei den heutigen Anforderungen. ;)
 
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