Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht?

Diskutiere Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; Guten Tag, gestern in einer engen Straße mit Wendekreis am ende bin ich nachdem wenden gegen ein Auto entlang der Fahrerseite gestriffen mit...
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #1
H

hamburgerboy18

Threadstarter
Dabei seit
24.01.2007
Beiträge
64
Punkte Reaktionen
0
Guten Tag,

gestern in einer engen Straße mit Wendekreis am ende bin ich nachdem wenden gegen ein Auto entlang der Fahrerseite gestriffen mit meiner Beifahrerseite. Ich habe dieses nicht bemerkt. Heute kam ein Schreiben der Polizei wegen Unfallflucht und das mehrere Schüler mich dabei gesehen hätten. Ich hatte Musik an und habe mit meinen Beifahrer während dessen geredet, ich habe es ehrlich nicht mit bekomm und denke es mir nicht aus, doch ob mir auch die Polizei glaubt?

Der Polizeibeamte war sehr nett. Er sagte auch es ginge jetzt um mein Führerschein und ich sollte mich mal mit den geschädigten in Verbindung setzen, da ab schäden von 1000€ mein Führerschein weg seie ( bin auf Probe ). Ich dort angerufen ging der Vater ran, ein nicht gut zu verstehender Russe. Ich ihn alles erzählt, das es mir leid tut und ich natürlich den Schaden bezahle usw. und ob wir den Schaden unter 1000€ halten können und den Rest per eigene Kasse. Der hat echt nicht verstanden was ich von ihm wollte quasselte er noch was vom Gutachten, zählte mir 5 Sachen auf die bei ihm neu gemacht werden müssten und legte frech auf...

Ich selber habe ein Schaden von 1500€ und fahre einen Bmw, habe heute den Unfallwagen gesehen und der hatte ne kleinen Kratzer anne Tür und am Kotflügel ne beule plus Kratzer. Ich bin mit mein ganzes Auto anscheinend immer an sein Kotflügel gekomm, da ich 3 Beulen von vorne/mitte/hinten hab und Kratzer über beide Türen. Ich kann mir im Leben nicht vorstellen das er auch ein 1500€ schaden hat, wenn ich meinen mit sein Schaden vergleiche. Der Gutachter kann auch genau Feststellen, welche Beule und Kratzer von mein Auto stammt oder?

Denke mal da es nen älteres Auto ca. 2000 war, wird er schon einige Kratzer vorher gehabt haben. Wie sollte ich mich jetzt verhalten.... hab ich eine Chance nicht wegen Fahrerflucht verklagt zu werden, es war wirklich sehr unbewusst und habe ich eine Chance mein Führerschein zu behalten vllt. nur 2-3 Monate entzug oder ne Nachschulung. Statt Sperre und dann irgendwann mal Mpu und Führerschein neu.

Bin Vollkasko versichert und die Versicherung weiss bescheid und übernimmt natürlich den Schaden des Geschädigten und den Schaden an mein Auto.


bitte um Hilfe, vorallem bei Fahrerflucht. Die Strafe ist echt sehr hoch und es war echt nicht bewusst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #2
onkel-howdy

onkel-howdy

Dabei seit
27.04.2006
Beiträge
12.605
Punkte Reaktionen
26
Ort
73230 kirchheim
nur so.....

nimm n schlüssel und zerkratz nur EINMAL 2 türen und den koti an einem bmw. dann bringste die kiste inner BMW fachwerkstatt und schon biste 2-3 riesen los.

ich hab vor jahren mal n bmw verkratzt (mit dem auto natürlich)...allein das ausbauen eines scheinwerfers hat 76dm damals gekostet!

aber zu deinem problem:
AB ZUM ANWALT und zwar gleich morgen!
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #3
G

griverforce

Dabei seit
08.10.2006
Beiträge
206
Punkte Reaktionen
0
Mein einziger Unfall bislang war ein Parkrempler mit Schrittgeschw. beim Rückwärts ausparken und das war auch über 1000 Euro Schaden pro Fahrzeug. Metallic Lackierungen, Beulen usw. das macht enorme Kosten aus.

Du bist leider in einer ziemlich blöden Situation und einer etwas schlechten Lage wie ich es sehe, die Sache mit der Fahrerflucht läuft nun und da kommst zunächst einmal nicht mehr raus, ein Gerichtsprozess wird folgen, verbunden mit Aufwand, Ärger und den Kosten. Das Problem liegt auch auf der Hand, praktisch jeder behauptet er habe nichts gemerkt, fest steht leider dass man "im Prinzip" kleinste Anstöße, geschweige denn das Streifen eines anderen Autos merkt. Du magst es durchaus nicht gemerkt haben weil du viel zu laut Musik gehört hast und/oder so abgelenkt warst und das in dem Moment nicht als Unfall wahrgenommen hast.
Die Chance für dich am Ende einigermaßen gut rauszukommen besteht natürlich durchaus, oftmals werden diese Prozesse mangels öffentlichen Interesses eingestellt. Aber außer einen guten Anwald einzuschalten und einen guten Eindruck beim Richter zu hinterlassen und Einsicht zu zeigen, kannst du wohl nicht viel tun.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #4
gasfeuerzeug

gasfeuerzeug

Dabei seit
19.12.2006
Beiträge
781
Punkte Reaktionen
0
1. Autos sind ein sehr teures Habgut .. so wie du es schilderst, rollt der Stein bereits. Da kann man nichts (mehr) machen, ausser abwarten. Klingt zwar schice, ist aber so. Dein Schaden ist mal nebensächlich, er kommt auf den Gegner an. Siehe Rempler mit AHK. Bei dir ist nix, beim anderen die Stoßstange hin. (Und nicht nur die Aussenhaut) Ergo .. nie die Mucke so laut auf drehen, das man nix hört. Du fährst ein KFZ, kein anderer.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #5
S

streets

Servicereiniger
Dabei seit
12.04.2004
Beiträge
2.784
Punkte Reaktionen
0
Also wie schon richtig gesagt wurde kann dir keiner von uns unterstellen das du es mitbekommen haben mußt und einfach nur zu feige warst und abgehauen bist und gehofft hast keiner hätte es gemerkt. Das steht keinem zu. Weil keiner außer dir war dabei. Was ich aber sagen kann ist. Erstens solche Sachen wie mit dem Opfer zu sprechen und mit dem zu feilschen das der Schaden offiziell unter 1000 euro bleibt würd ich lassen an deiner stelle wenn das der Staatsanwalt mitkriegt gibts richtig dicke finger. Des Weiteren wirst du dir die Regulierung deines Schadens durch die Vollkasko wohl abschminken dürfen. Weil die steht definitiv nicht für Schäden von Straftaten grade. Genauso wird sie für den Schaden des Gegners zwar aufkommen sich die summe von dir bis zur höhe von 5000 euro aber wiederholen. Dazu kommen Anwalt und Gerichtskosten. Im prinzip ist es alles Schema f wenn du dazu mal die suche benutzen würdest findest du unter garantie ca. naja bestimmt 20 beiträge. Ich wünsch dir nen real geringen Schaden beim Gegner.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #6
Erpel

Erpel

Dabei seit
05.09.2006
Beiträge
2.043
Punkte Reaktionen
0
Oh doch @streets, ich KANN das unterstellen. Oder zumindest kann ich ihm unterstellen, dass er nicht dafür taugt, ein Fahrzeug zu lenken. Ich kriege den Hals eines Nilpferds, wenn ich all die unschuldigen Buben lese, die nun kleinlaut fragen, ob sie nun um ihren Führerschein bangen müssen. Meine Meinung ist: wer nichts merkt, hört oder spürt, gehört nicht hinter das Lenkrad. Wenn nämlich statt einer anderen Blechkarosse ein Kinderwagen da steht, geht's wesentlich schlimmer aus. Und das nur, weil ein Depp taub, blind und ohne jegliches Gefühl im Hintern nicht merkt, dass sein Fahrzeug irgendwo "angekommen" ist.

Und @hamburgerboy18: gib den Fahrausweis auf Lebzeiten ab, du taugst nicht auf die Strasse.

Danke habe geschlossen X(

Erpel
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #7
Squitsch

Squitsch

Mod ist sein Hobby
Moderator
Dabei seit
10.02.2006
Beiträge
3.443
Punkte Reaktionen
40
Ort
Südbaden
Unterstellen kann man erstmal gar nichts, wenn man sich nicht in der gleichen Situation wie der Unfallverursacher befunden hat.

Woher willst DU denn bitteschön wissen, was ER gehört und gesehen hat? ?(

Ein derartiger Schaden kann auch ohne viel Lärm passieren, und auch ohne daß das Fahrzeug komplett durchgeschüttelt wird.


Und daraus gleich auf die Verkehrstauglichkeit schließen zu wollen, halte ich schlichtweg für übertrieben.
Es passieren tagtäglich schlimmere Unfälle, und es sind genügend Verkehrsrowdies unterwegs, denen solche Fehler nicht unterlaufen, und meiner Meinung nach trotzdem nicht verkehrstauglich sind. ;)


Erspar dir also diese Destruktiven beiträge, denn die bringen absolut gar nichts, und senken lediglich die Qualität des Forums.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #8
onkel-howdy

onkel-howdy

Dabei seit
27.04.2006
Beiträge
12.605
Punkte Reaktionen
26
Ort
73230 kirchheim
@erpel
wenn DU rückwärts aus ner parklücke fährst und der fliessende verkehr ruckartig abbremsen muss, und einer fährt dem anderen drauf (die die bremsen eben) hast du nichtmal eine berührung und merkst nix...fährst von dannen und bist TROTZDEM schuld.

es gibt sogar ein sehr pikantes gerichtsurteil...ich sag nur "turbo rolf", ex testfahrer bei dc. keine berührung und trotzdem schuldig gesprochen!
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #9
H

hamburgerboy18

Threadstarter
Dabei seit
24.01.2007
Beiträge
64
Punkte Reaktionen
0
Guten Tag

danke für die bisherigen Antworten, naja ich werde nun mal alles abwarten, der polizist meinte zu mir das wenn die zeugen ( halbe schulklasse meiner Schule ) sagt ich habe nachdem unfall auch noch angehalten, ausgestiegen, nachgeschaut ob da was ist und dann wäre ich weg gefahren wäre es fahrerflucht. dies habe ich definitiv nicht gemacht es war eine sehr enge straße rechts parken autos fahrbahn grad mal platz für ein auto straße dazu noch sehr uneben bin mit ca. 10-20km/h dort lang, das weiss ich da ich dortr immer so lang fahre und bin auch nachdem zusammstoß ganz normal weitergefahren. also wenn dies auch die zeugen aussagen meinte er steht meine chance ganz gut.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #10
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Punkte Reaktionen
13
Laut Deinem Profil (Geboren 16.5.89 ) bist Du erst 17, gehen wir mal von einem Tippfehler aus und Du bsit schon 18, ansonsten sieht alles etwas anders.


hamburgerboy18 schrieb:
Ich habe dieses nicht bemerkt. .... Ich hatte Musik an und habe mit meinen Beifahrer während dessen geredet, ich habe es ehrlich nicht mit bekomm und denke es mir nicht aus, doch ob mir auch die Polizei glaubt?

Es geht nicht darum, ob Du es gemerkt hast oder nicht, sondern ob Du es durch richtiges Verhalten als Fahrer (aufmerksam und sich nicht beim Fahren ablenken lassen) hättest gemerkt haben müssen.

Eine "Selbstversümmelung", weil das Radio laut war ist völlig unerheblich.
Lautes Radio und dann auch noch Ablenkung durch Gespräch mit dem Beifahrer sind keine so guten Argumente, denn dies lässt Rückschlüsse auf Deine Einstellung zum Fahren während des Fahrens zu und das bringt Dich einer MPU (Überprüfung wegen Ungeeignetheit zum Führen eines Kraftfahrzeugs) einen deutlichen Schritt näher.

Ob Du es als Fahrer hättest merken müssen, kann Dir im Zweifelsfall ein Unfallsachverständiger gerichtssicher nachweisen. Das Du das trotzdem nicht mitbekommen hast, ist kein Grund zur Strafverringerung.


Der Polizeibeamte war sehr nett. Er sagte auch es ginge jetzt um mein Führerschein und ich sollte mich mal mit den geschädigten in Verbindung setzen, da ab schäden von 1000€ mein Führerschein weg seie ( bin auf Probe ).

Richtig

Ich dort angerufen ging der Vater ran, ein nicht gut zu verstehender Russe. Ich ihn alles erzählt, das es mir leid tut und ich natürlich den Schaden bezahle usw. und ob wir den Schaden unter 1000€ halten können und den Rest per eigene Kasse.

Dieses Verhalten von Dir nennt sich "Zeugenbeeinflussung" und ist eine Straftat, kommt dieser "Vorschlag" raus, dann ist die Strafe wegen Fahrerflucht Dein weitaus geringstes Problem, denn dann geht es um echte Haftstrafe nicht unter 12 Monaten und nicht mehr darum, ob man nun 3 oder 6 Monate den Bus nehmen muss.

Ebenso sollte auch nicht "das Opfer" auf die Idee kommen, diesen Vorschlag zu folgen, denn das nennt sich "Strafvereitelung" und bringt auch mindestens 6 Monate Cafe Gitterblick.


Der hat echt nicht verstanden was ich von ihm wollte quasselte er noch was vom Gutachten, zählte mir 5 Sachen auf die bei ihm neu gemacht werden müssten und legte frech auf...

Ist natür eine Dreistigkeit von dem, Du zerhobelst ihm sein Auto und dann will er noch nicht mal eine Straftat begehen, damit es für Dich billiger wird.

Ich kann mir im Leben nicht vorstellen das er auch ein 1500€ schaden hat, wenn ich meinen mit sein Schaden vergleiche. Der Gutachter kann auch genau Feststellen, welche Beule und Kratzer von mein Auto stammt oder?

Richtig, das wird er und das muss er auch, da es sich hier nicht nur um "irgendeinen Unfall", sondern auch um die Strafermittlung in einem Strafverfahren handelt.

hab ich eine Chance nicht wegen Fahrerflucht verklagt zu werden,

Kommt ausschließlich darauf an, ob Du den Unfall hättest bemerken müssen oder ob der Unfall unterhalb der "Spürbarkeit" bei richtigem Verhalten im Straßenverkehr war.

Bei den beschriebenen Schäden (insbesondere am eigenen Fahrzeug) glaube ich kaum, dass Du es nicht hättest bemerken können.


habe ich eine Chance mein Führerschein zu behalten

Kommt auf die Schadenshöhe drauf an, früher galt 2.000 DM, mit Umstellung auf Euro dann 1.000 Euro, einige Gerichte haben aber (wegen Inflation) die Grenze mittlerweile etwas höher gelegt, liegt jetzt bei rund 1.200 Euro.

Anhand der Schadensbeschreibung beim "Opfer" dürfte dies aber sehr locker weit drüber sein. Auch nicht vergessen, solange der Wagen zu einer Reparatur in der Werkstatt steht, stehen dem Opfer auch ein Miretwagen oder eben Ausfallkosten zu, diese Summen zählen auch in den Schaden.


vllt. nur 2-3 Monate entzug oder ne Nachschulung. Statt Sperre und dann irgendwann mal Mpu und Führerschein neu.

Aufpassen und nicht Fahrverbot (ein bis drei Monate) mit Fahrerlaubnisentzug (ab drei Monate) verwechseln.

Fahrverbot bedeutet "nur" Pause, der Führerschein wird abgegeben und man bekommt den nach der Fahrverbotsfrist wieder ausgehändigt. Während eines Fahrverbotes läuft die Probezeit weiter.

Bei einem Fahrerlaubnisentzug geht das Ding in den Schredder und man muss eine neue Fahrerlaubnis erstmal beantragen (frühestens 3 Monate vor Ablauf der Sperre, Kosten für den Neuantrag sind 180 Euro). Erst nach dem Neuantrag werden dann durch die Fahrerlaubnisbehörde eventuelle Auflagen genannt, die VOR der weiteren Bearbeitung des Antrags erstmal erfüllt werden müssen.

Eine MPU kommt nicht (noch nicht) allerdings wird mit Sicherheit erstmal das Aufbauseminar verlangt, da Du noch innerhalb der Probezeit beim Unfall war.

Eine neue Prüfung (theorie und praxis) wird erst notwenig, wenn seit dem Fahrerlaubnisentzug und der Neuerteilung (also vollständige Erfüllung aller Auflagen der Fahrerlaubnisbehörde) mehr als 24 Monate vergangen sind.

Bei einer "kleinen" Verurteilung wegen Unfallflucht (Schaden unter 1.000 / 1.200 Euro) gibt es 5 (fünf) Punkte und eventuell ein Fahrverbot, da Du unter 21 bist unterliegst Du dem Jugendstrafrecht und es wird dann auch noch rund 20 bis 30 Sozialstunden geben, somit Probezeitverlängerung und Pflicht zur Teilnahme an einer Nachschulung.

Bei einer "großen" Verurteilung wegen Fahrerflucht (Schaden über der Grenze) gibt es 7 (sieben) Punkte und somit Probezeitverlängerung und ein Fahrerlaubnisentzug, weiterhin rund 40 Sozialstunden

Bei Fahrerlaubnisentzug ruht die Probezeit, bedeutet: sie läuft nicht weiter sondern startet mit dem "alten Guthaben" plus den 2 Jahren Verlängerung mit der neuen Fahrerlaubnis. Weiterhin bist Du dann durch die Neuerteilung nach einem Fahrerlaubnisentzug bereits in der letzten Stufe der Probezeitgeschichten. Der nächste "A"-Verstoß in der dann noch verbleibenden Probezeit bringt zwingend die MPU.


Bin Vollkasko versichert und die Versicherung weiss bescheid und übernimmt natürlich den Schaden des Geschädigten und den Schaden an mein Auto.

Wurde schon geschrieben:
Vollkasko zahlt nicht, oder zahlt erstmal und holt sich dann aber das Geld wieder zurück, wenn es sich um Fahrerflucht gehandelt hat (Urteil), denn es zahl keine Versicherung die Schäden, die entstanden sind, während man eine Straftat begangen hat.

Haftpflicht wird sich bei einer Verurteilung wegen Fahrerflucht auch die bezahlten Kosten wieder zurückholen, der gleiche Grund mit der Straftat, jedoch ist hier eine Grenze von 5.000 Euro vorhanden, ist der Schaden höher, dann kann sich die Versicherung den höheren Betrag nicht zurückholen, aber bis 5.000 Euro jeden Cent.

Gerichts- und Verfahrenskosten musst Du nicht tragen, weil Du noch Jugendlicher bist, allerdings musst Du einen eigenen Anwalt selber zahlen, da hilft auch keine Rechtschutzversicherung, weil: Straftat.


bitte um Hilfe, vorallem bei Fahrerflucht.

Och, bei der Fahrerflucht muss man Dir nicht mehr sonderlich helfen, dass hast doch allein ganz prima hinbekommen.

Die Strafe ist echt sehr hoch

Nicht ohne Grund, denn ein "verpissen" ist nunmal so ziemlich das Mieseste, was man machen kann.

Abgesehen von einer nachfolgenden Zeugenbeeinflussung

abgesehen davon, dass man auch noch "sauer" ist, wenn sich das Opfer noch nicht mal beeinflussen lässt (zu einer Straftat hinreißen lässt)
aber das ist nur Moral, das Unterste, der Rest sind echte Straftaten


und es war echt nicht bewusst.
Wie schon geschrieben, völlig egal ob Du es bemerkt hast, es geht nur darum, ob Du es bei korrektem Verhalten als Fahrer hättest bemerken müssen.


Squitsch schrieb:
Woher willst DU denn bitteschön wissen, was ER gehört und gesehen hat?

Unnötige Diskusson,
es ist völlig egal, was er hat oder nicht, es geht ausschließlich darum, ob er bei korrektem Verhalten (und lautes Radio oder angeregte Diskussion gehört nicht dazu) er dies bemerken hätte können oder nicht.


Ein derartiger Schaden kann auch ohne viel Lärm passieren, und auch ohne daß das Fahrzeug komplett durchgeschüttelt wird.

Das wird der Sachverständige klären können, aber auch "leise" Unfälle muss man unter Umständen bemerken. Ebenso ist eine "Fehleinschätzung" nicht straffrei (wie in einem anderen Thread hier mit gleichem Tatvorwurf), also das "klappern" als Defekt am eigenen Auto "missverstehen", denn dafür ist man recht dicht an einem anderen Fahrzeug und hat sich davon zu überzeugen, ob es nicht doch ein Unfall war.

Und daraus gleich auf die Verkehrstauglichkeit schließen zu wollen, halte ich schlichtweg für übertrieben..
Da haben wir wieder die Differenz von Meinung und tatsächlichen Urteilen im Strafrechtsbereich.

Suchbegriffe sind wieder "billigend in Kauf nehmend" und andere, bereits in der Erläuterung genannten Dinge.

"Verkehrtauglichkeit" hat nicht nur etwas mit Gesundheit zu tun, sondern auch (sogar am Meisten) mit der "inneren Einstellung" zu tun und hier ist nicht nur die "innere Einstellung" zur StVO / StVZO ein Thema, sondern auch solche häßlichen Geschichten mit Verantwortung und Verantwortungsbewustsein.

Wo man doch Zweifel bekommen könnte, wenn man solche Dinge wie "Zeugenbeeinflussung" lesen muss, damit man nicht die Strafe erhält, die als Normalfall dafür vorgesehen ist. Ein "zu der Tat stehen" und "Einsicht" und damit auch "Einsicht zur üblichen Strafe" sind doch irgendwo was anderes.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #11
Erpel

Erpel

Dabei seit
05.09.2006
Beiträge
2.043
Punkte Reaktionen
0
Squitsch schrieb:
Unterstellen kann man erstmal gar nichts, wenn man sich nicht in der gleichen Situation wie der Unfallverursacher befunden hat.

Woher willst DU denn bitteschön wissen, was ER gehört und gesehen hat? ?(

Ein derartiger Schaden kann auch ohne viel Lärm passieren, und auch ohne daß das Fahrzeug komplett durchgeschüttelt wird.


Und daraus gleich auf die Verkehrstauglichkeit schließen zu wollen, halte ich schlichtweg für übertrieben.
Es passieren tagtäglich schlimmere Unfälle, und es sind genügend Verkehrsrowdies unterwegs, denen solche Fehler nicht unterlaufen, und meiner Meinung nach trotzdem nicht verkehrstauglich sind. ;)


Erspar dir also diese Destruktiven beiträge, denn die bringen absolut gar nichts, und senken lediglich die Qualität des Forums.

Hallo Squitsch

Erst möcht ich Mal klar stellen, dass ich mir meine Beiträge dann erspare, wenn es mir passt, und nicht wenn du es meinst. Und in diesem Fall musste ich einfach Mal loswerden, wie ich darüber denke ;) .

Es ist mir in über zwanzig Jahren automobilem Dasein noch nie passiert, dass ich etwas touchiert oder berührt habe, ohne es geräuschmässig, mit dem Arsch oder auf Sicht zu bemerken, selbst beim Musikhören nicht. Meinen Freunden im übrigen auch nicht. Komisch.

Manch anderer Verkehrsteilnehmer scheint einfach nichts zu merken, und weil es eben doch nette Menschen gibt, die solche Beobachtungen melden, muss er halt dann büssen. Das nennt man dann "Lehrgeld" und hilft, dass man das nächste Mal vielleicht "etwas aufmerksamer" am Strassenverkehr teilnimmt :D

Und beim Thema "Verkehrstauglichkeit" hab ich's in etwa so gesehen, wie es Dickie geschrieben hat.

Und was mein Beitrag zur Qualität des Forums beiträgt, hast ja wohl nicht du zu entscheiden. Ob deiner übrigens besser gewesen ist, das darfst du aber gerne :D

Sorry, ich bin sonst forentechnisch eher gemässigt unterwegs, nur musste auch ich schon eine Menge Erfahrungen mit sogenannten "Abschleichern" machen. Da pflegst du dein Fahrzeug, suchst wenn immer möglich "blech- und lackschonende" Parkplätze, und wenn du zum Fahrzeug zurückkommst, war da einer, der offenbar "einfach nichts bemerkt hatte" und dich mit einer Delle zurücklässt. So schaut's oft aus, Freundchen.

Grüsse
Erpel
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #12
Squitsch

Squitsch

Mod ist sein Hobby
Moderator
Dabei seit
10.02.2006
Beiträge
3.443
Punkte Reaktionen
40
Ort
Südbaden
Dickie schrieb:
Unnötige Diskusson,
es ist völlig egal, was er hat oder nicht, es geht ausschließlich darum, ob er bei korrektem Verhalten (und lautes Radio oder angeregte Diskussion gehört nicht dazu) er dies bemerken hätte können oder nicht.

Es ging mir nicht darum, ob er es hätte hören können oder nicht.

Es ging mir darum, daß ER ausgesagt hat, er hätte nicht bemerkt, und solange nichts gegenteiliges bewiesen wird, braucht man sich noch lange nicht so aufzuführen, als würde er Kinder essen.


Erpel schrieb:
Es ist mir in über zwanzig Jahren automobilem Dasein noch nie passiert, dass ich etwas touchiert oder berührt habe, ohne es geräuschmässig, mit dem Arsch oder auf Sicht zu bemerken, selbst beim Musikhören nicht. Meinen Freunden im übrigen auch nicht. Komisch.

Daraus deute ich, daß du in den vergangenen 20 Jahren also durchaus schon solche Parkrempler verursacht hast, es aber immer bemerkt hast, richtig? ;)

Was macht dich dann also bitteschön zu einem sichererem Verkehrsteilnehmer? ?(
Unfall ist Unfall, egal ob er bemerkt wurde oder nicht.
Erst ein Unfall, der erst gar nicht geschehen ist, macht die Straßen sicherer. ;)


Erpel schrieb:
Erst möcht ich Mal klar stellen, dass ich mir meine Beiträge dann erspare, wenn es mir passt, und nicht wenn du es meinst.
Und was mein Beitrag zur Qualität des Forums beiträgt, hast ja wohl nicht du zu entscheiden.

Dazu sage ich als Moderator mal lieber nichts. :D
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #13
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Punkte Reaktionen
13
Squitsch schrieb:
Es ging mir nicht darum, ob er es hätte hören können oder nicht.

Dir ging es nicht darum, dem Staatsanwalt und dem Richter geh es um nicht anderes und der Fragensteller wird sich recht wenig um Dich zu kümmern haben ;)

Es ging mir darum, daß ER ausgesagt hat, er hätte nicht bemerkt, und solange nichts gegenteiliges bewiesen wird, braucht man sich noch lange nicht so aufzuführen, als würde er Kinder essen.

Nunja, bei einem Schaden, der über die gesamte Fahrzeugseite geht und auch mit Dellen begleitet ist, hat eine derartige Bemerkung doch schon eher den Charakter einer reinen Schutzbehauptung.

Daraus deute ich, daß du in den vergangenen 20 Jahren also durchaus schon solche Parkrempler verursacht hast, es aber immer bemerkt hast, richtig? ;)

Auch ich.
Passiert halt, aber genau dafür sind Versicherungen doch da.


Was macht dich dann also bitteschön zu einem sichererem Verkehrsteilnehmer? ?(

Oha, jetzt kommen wieder die Wortverdrehungen.

Die Fragestellung war nicht nach einem "sicheren Verkehrsteilnehmer", sondern nach einem "tauglichen Verkehrsteilnehmer" gemäß den Anforderungen nach StVG und einer eventuell deshalb im Raum stehenden Überprüfung mittels MPU.

Völlig richtig, was Du zum Thema "sicherem Verkehrsteilnehmer" geschrieben hast, aber nix zum "Tauglichen".


Dazu sage ich als Moderator mal lieber nichts. :D
Besser so, wenn es um Qualität geht, sollten einige die Messlatte nicht allzu hoch legen, wenn ihnen selber nur noch Definitionsdreher einfallen, um aus einer "krummen" Bemerkung dann "Richtigkeit" herstellen zu müssen.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #14
Erpel

Erpel

Dabei seit
05.09.2006
Beiträge
2.043
Punkte Reaktionen
0
Squitsch schrieb:
Es ging mir nicht darum, ob er es hätte hören können oder nicht.

Es ging mir darum, daß ER ausgesagt hat, er hätte nicht bemerkt, und solange nichts gegenteiliges bewiesen wird, braucht man sich noch lange nicht so aufzuführen, als würde er Kinder essen.

Was er bemerkt und nicht bemerkt hat, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben. Den ersten Satz meines ersten Beitrages in diesem Thread hätte ich getrost weglassen können. Da hat mich wohl meine Wut übermannt. Zum Rest meiner Aussagen stehe ich hundert pro.

Daraus deute ich, daß du in den vergangenen 20 Jahren also durchaus schon solche Parkrempler verursacht hast, es aber immer bemerkt hast, richtig? ;)

Total falsch :D . Meine einzigen Berührungen mit Fremdkörpern bestanden in meiner automobilen Karriere in je einem leichten touchieren einer Parkhaussäule (einmal Spiegel, einmal Radlauf). Der einzige, der einen Schaden davon trug, war ich selbst. Deshalb unten gestellte Frage hinfällig

Was macht dich dann also bitteschön zu einem sichererem Verkehrsteilnehmer? ?(
Unfall ist Unfall, egal ob er bemerkt wurde oder nicht.
Erst ein Unfall, der erst gar nicht geschehen ist, macht die Straßen sicherer. ;)




Dazu sage ich als Moderator mal lieber nichts. :D


Sei mir nicht böse, aber selbst ein Moderator kann die Qualität eines Beitrages nicht zwingend beurteilen. Er hat höchstens dafür Sorge zu tragen, dass sich die Mitglieder einigermassen gesittet miteinander unterhalten. Was ansonsten in deinem Pflichtenheft steht, weiss ich nicht, und es geht mich auch nichts an :D
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #15
Squitsch

Squitsch

Mod ist sein Hobby
Moderator
Dabei seit
10.02.2006
Beiträge
3.443
Punkte Reaktionen
40
Ort
Südbaden
Dickie schrieb:
Die Fragestellung war nicht nach einem "sicheren Verkehrsteilnehmer", sondern nach einem "tauglichen Verkehrsteilnehmer" gemäß den Anforderungen nach StVG und einer eventuell deshalb im Raum stehenden Überprüfung mittels MPU.

Nichts für ungut, aber würdest du nicht selbst auch sagen, daß de Tauglichkeit, ein Fahrzeug zu lenken dann doch ein klitzekleinesbisschen damit zu tun hat, wie sicher man sich im Straßenverkehr bewegt?

Kann ein total unsicherer Fahrer voll Tauglich sein?
Kann ein sicherer Fahrer untauglich sein?

Mag ja vielleicht sein, daß es da draußen irgendeine zwölfseitige richterliche Dokumentation gibt, die in iegendeiner Weise belegt, daß man auch mit sicherem Fahrverhalten als untauglich erklärt werden kann, allerdings ist mir das relativ, da für mich das Eine aus dem Anderen resultiert, somit existiert hier auch keine Wortverdreherei, wie du das so schön nennst.

Ich würde sowas eher Haarspalterei nennen, allerdings nicht meinerseits. ;)
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #16
Squitsch

Squitsch

Mod ist sein Hobby
Moderator
Dabei seit
10.02.2006
Beiträge
3.443
Punkte Reaktionen
40
Ort
Südbaden
Erpel schrieb:
Meine einzigen Berührungen mit Fremdkörpern bestanden in meiner automobilen Karriere in je einem leichten touchieren einer Parkhaussäule (einmal Spiegel, einmal Radlauf). Der einzige, der einen Schaden davon trug, war ich selbst. Deshalb unten gestellte Frage hinfällig

Dann hab ich deine Aussage wohl falsch gedeutet.
Hat sich so gelesen, als ob du deine Rempeleien immer bemerkt hättest. ;)


Erpel schrieb:
Sei mir nicht böse, aber selbst ein Moderator kann die Qualität eines Beitrages nicht zwingend beurteilen. Er hat höchstens dafür Sorge zu tragen, dass sich die Mitglieder einigermassen gesittet miteinander unterhalten. Was ansonsten in deinem Pflichtenheft steht, weiss ich nicht, und es geht mich auch nichts an :D

Sicher, auch ich bin nur ein Mensch, allerdings muss ich eben einschreiten, wenn ich der Meinung bin, daß ein gewisses Niveau unterschritten wird, und ich weiß nunmal von einigen Usern, daß sie ziemlich angenervt sind, wenn in jedem Thread der Verkehrssünder runtergeputzt wird.

Ich bestreite ja nicht, daß es da draußen schwarze Schafe gibt, die sowas ("Hab nix bemerkt!") als Pauschalausrede verwenden, aber es gibt eben auch weiße Schafe, die die Wahrheit sagen.

Und bevor ich möglicherweise ein (unschuldiges) weißes Schaf zur Schlachtbank führe, nehme ich lieber in Kauf, daß eventuell auch ein (schuldiges) schwarzes Schaf ungeschoren davon kommt.

Ein Schaf ist solange unschuldig, bis seine Schuld eindeutig bewiesen werden konnte.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #17
Jolly.Roger

Jolly.Roger

Dabei seit
23.12.2005
Beiträge
1.582
Punkte Reaktionen
0
Ort
82***
Squitsch schrieb:
Nichts für ungut, aber würdest du nicht selbst auch sagen, daß de Tauglichkeit, ein Fahrzeug zu lenken dann doch ein klitzekleinesbisschen damit zu tun hat, wie sicher man sich im Straßenverkehr bewegt?
Kann ein total unsicherer Fahrer voll Tauglich sein?
Kann ein sicherer Fahrer untauglich sein?
Auch darum geht es nicht.
Wenn sich jemand, selbst nach einem noch so kleinen Schaden, aus dem Staub macht, darf seine Tauglichkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr in Frage gestellt werden.
Es geht NICHT darum, dass man seine Tauglichkeit wegen des Remplers in Frage stellt, sondern wegen des nachfolgenden Fehlverhaltens. Jeder macht Fehler oder ist mal unsicher, nur sollte man dann auch dazu stehen und die Verantwortung tragen. Egal ob Parkrempler oder Speeding.
Und selbst wenn er es nicht gemerkt hat, darf man seine Eignung auch in Frage stellen. Wenn er sich beim ausparken an einer sehr engen Stelle mit lauter Musik auch noch angeregt mit dem Beifahrer unterhält, steht das irgendwie im Gegensatz zu seiner Sorgfaltspflicht. Wobei ich laute Musik und angeregte Unterhaltung auch irgendwie widersprüchlich finde...

Squitsch schrieb:
ich weiß nunmal von einigen Usern, daß sie ziemlich angenervt sind, wenn in jedem Thread der Verkehrssünder runtergeputzt wird.
Ja, diese Threads kenne ich:
Jemand fragt wegens eines Problems
Man fragt nach, will genauere Infos
Der TE rückt ein paar weitere Infos raus, die aber leider einige Widersprüche enthalten
Irgendwie stellt sich dann raus, dass der TE ein paar unwichtige Kleinigkeiten nicht so ganz objektiv geschildert hat, die aber die Sachlage oft komplett umdrehen.

Natürlich gilt erstmal die Unschuldsvermutung. Wenn aber berechtigte Zweifel bestehen, darf man das doch auch äußern.
Und ganz ehrlich, wenn die ganze Seite eines Autos verkratzt ist und Dellen aufweist, dann muss ich kein Sachverständiger sein um zu sagen, ob er es hätte merken müssen oder nicht.
 
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #18
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
Dabei seit
04.01.2005
Beiträge
13.480
Punkte Reaktionen
13
Squitsch schrieb:
Nichts für ungut, aber würdest du nicht selbst auch sagen, daß de Tauglichkeit, ein Fahrzeug zu lenken dann doch ein klitzekleinesbisschen damit zu tun hat, wie sicher man sich im Straßenverkehr bewegt?

Nein

Kann ein total unsicherer Fahrer voll Tauglich sein?

Ja,
ist so ziemlich jeder, der gerade seine Fahrerlaubnis erhalten hat. Jung, kräftig, voll im Saft stehend, Fit wie ein Turnschuh, mit geringsten Reaktionszeiten, über 100% Sehfähigkeit, ehrlich und mit den ritterlichsten Absichten dieses Planeten.

Allerdings mit der "Sicherheit" aus 20 Stunden Fahrerfahrung mit einem permanenten Helfer an Bord. So sicher in der Fahrzeugbeherrschung und Situationseinschätzung, dass an der ersten Engstelle ohne Fahrlehrer aber dafür mit Gegenverkehr die Schweißperlen aus der Stirn schießen.


Kann ein sicherer Fahrer untauglich sein?

Ja,
das ist ja nun das Leichteste von allem,
nie einen Unfall, komplett vorrausschauend fahrend, aber mit der Meinung, dass Parkverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen, ... nicht für ihn gelten, weil er ja so ein sicherer Fahrer ist.


... da für mich ...

Und genau da liegt mal wieder das Problem

somit existiert hier auch keine Wortverdreherei, wie du das so schön nennst.

Doch, mag aus Unwissenheit bestehen, ist aber eine

Ich würde sowas eher Haarspalterei nennen, allerdings nicht meinerseits. ;)
Nein, ganz sicher nicht.

Tauglichkeit und Sicherheit sind zwei völlig getrennte Geschichten, haben zumindest im Verkehrsrecht (und genau da sind wir auch, siehe Überschrift dieses Forembereiches) komplett unterschiedliche Definitionen, beide Geschichten sind verkehrsrechtlich (und genau da sind wir auch, siehe Überschrift dieses Forenbereiches) so weit auseinander wie Milchkuh und Kampfjet, viel weiter auseinader als Rot und Grün an einer Ampel mit ihren Bedeutungen und nicht nur dem mechnischen Abstand der Lampen.

Und daher ist es gerade in diesem Bereich doch wohl irgendwann mal wichtig, dass Du selber auf Deine Beiträge achtest und Dich auch daran vielleicht mal halten würdest.


Squitsch schrieb:
Dazu sage ich als Moderator mal lieber nichts.
Vielleicht gerade weil es im und um Verkehrsrecht (und genau da sind wir auch, siehe Überschrift diesen Forenbereiches) und den zugehörigen klaren gesetzlichen Definitionen und eben nicht persönlichen Empfindungen und Meinungen geht, sei Dir ebenfalls noch ein von Dir kreierter Spruch doch mal sehr ans Herz und besonders Verstand gelegt:


Squitsch schrieb:
..., denn die bringen absolut gar nichts, und senken lediglich die Qualität des Forums.
Als Mod ist sowas in Zusammenhang mit dem Pochen auf Unrecht eine recht tötliche Kombination, insbesondere, wenn Du anfängst eine (Deine) Meinung als Recht (im Sinne von richtig) über den Status "Mod" zu begründen und schlussendlich dann in die "Trickkiste" über Moral, Logik und "gesunder Menschenverstand" greifen zu müssen.

Du nimmst Dir für Dich die "Moralkelle" in Anspruch, versuchst aber genau das gleiche Verhalten eines anderen Forenusers per Mod-Dekret durch Verweis auf die Forenqualität zu unterbinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #19
M

Michael87

L'état c'est moi!
Dabei seit
05.08.2005
Beiträge
2.840
Punkte Reaktionen
7
Ich glaub, hier wurde jetzt genug darüber diskutiert, wer welcher Meinung ist, wie der Konflikt zwischen Moral und Recht aussieht und wer in welcher Position hier im Forum was zu tun hat!

Denkt doch bitte mal an den TE, der erwartungsvoll in den prall gefüllten Thread schaut und dann eine Streiterei 2er User (die wohl in jedem Thread aufeinander losgehn müssen) mitbekommen muss, die ihm aber auch kein Stück weiterbringt!

Deshalb bitte ich euch, nun wieder zurück zum Thema "Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht?" zu kommen - unabhängig davon, ob ein Fahrer sicher fährt oder nicht!

Alle weiteren Posts, die nichts zum eigentlichen Thema beitragen, werden kommentarlos gelöscht!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? Beitrag #20
Squitsch

Squitsch

Mod ist sein Hobby
Moderator
Dabei seit
10.02.2006
Beiträge
3.443
Punkte Reaktionen
40
Ort
Südbaden
Jolly.Roger schrieb:
Auch darum geht es nicht.
Wenn sich jemand, selbst nach einem noch so kleinen Schaden, aus dem Staub macht, darf seine Tauglichkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr in Frage gestellt werden.
Es geht NICHT darum, dass man seine Tauglichkeit wegen des Remplers in Frage stellt, sondern wegen des nachfolgenden Fehlverhaltens.

Doch, genau darum geht es.

Das "aus dem Staub machen" setzt doch voraus, daß man den Vorfall überhaupt bemerkt hat.
Oder hampelst du nach jedem Parkmanöver ums Auto, um zu sehen, ob du nicht vielleicht doch unbemerkt was gestreift hast? ;)


Jolly.Roger schrieb:
Natürlich gilt erstmal die Unschuldsvermutung. Wenn aber berechtigte Zweifel bestehen, darf man das doch auch äußern.

Sicher darf man das, aber man kann ja wohl sachlich bleiben.
Man muss dem Threadersteller ja nicht gleich an den Kopf werfen, daß er ein Depp sei, und daß er den Führerschein auf Lebenszeit abgeben sollte. :rolleyes:
 
Thema:

Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht?

Selbst verschuldeter Unfall - Fahrerflucht? - Ähnliche Themen

Zettel an geschädigtes Fahrzeug nach kleinerem Unfall und wegfahren - Ist das schon Unfallflucht?: So manche haben es sicher schon erlebt, sei es, weil Sie den Zettel bekommen haben oder weil Sie ihn vielleicht auch selbst geschrieben haben...
Unfallflucht nach Kratzer oder kleinem Schaden - Ist diese Fahrerflucht Kavaliersdelikt oder Straftat?: Bei einem größeren Unfall ruft man die Polizei und meldet alles direkt, aber wenn es nur ein kleiner Schaden ist, wie ein Kratzer oder ein...
Unfall/Fahrerflucht: Hi, habe meinen 9k bei einem großen Einkauszentrum geparkt. Ich war ca. 30 min einkaufen. Packte die Tüten ins Auto, dann fuhr ich zu unserem...
Fahrerflucht und Alkohol am Steuer: Hallo alle zusammen, habe mit meinen Wagen ein parkendes Auto getreift und bin abér nicht direkt stehengeblieben. Bin weitergefahren und erst 2...
Park-Problem: Hallo Leute, Ich weiß, es ist nicht gerade sehr sozial sich nie in einem Forum zuvor zu engagieren und dann einfach Antworten zu verlangen :]...
Sucheingaben

zahlt vollkasko bei fahrerflucht

,

fahrerflucht vollkasko zahlt

,

unbewusste fahrerflucht

,
unbewusste fahrerflucht polizei
, unbewusste fahrerflucht strafe, zahlt die vollkasko bei fahrerflucht, fahrerflucht unbewusst strafe probe, strafe bei fahrerflucht parkrempler 1000 euro schaden, vollkasko zahlt bei fahrerflucht, unbewusste fahrerflucht folgen, zahlt vollkasko bei eigener fahrerflucht, zahlt meine vollkasko bei fahrerflucht durch mich, ich habe mit meinem schlüssel ene autotür zerkratz und fahrerflucht bewas kommt jetzt auf mich zu, unfallflucht nicht bemerkt polizei, unfallflucht vollkasko, zahlt vollkasko unfallflucht, mpu wegen fahrerflucht, fahrerflucht unbewusst, dienstauto beule und kratzer kann der gutachter feststellen was passiert ist, fahrerflucht unbewußt, zahlt die Vollkasko wenn ich Fahrerflucht begehe, unbewusste fahrerflucht probezeit, vollkasko unfallflucht, unfallflucht und zeugenbeeinflussung, behalten den führerschein nach unfallflucht
Oben