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Schnittiges Coupé für Einsteiger

München - Von einem schicken Sportwagen träumt fast jeder. Oft scheitert die Anschaffung jedoch am hohen Kaufpreis. Diesem Problem steuert Hyundai bereits seit 1991 entgegen. Seit mehr als einem Jahrzehnt ermöglicht der Konzern den Einstieg in die Coupé-Welt mit vergleichsweise niedrigen Kaufpreisen.

So auch beim aktuellen Gefährt, dessen Name Coupé Programm ist. Der frisch überarbeitete Flitzer aus Korea - ein echter Sportwagen oder nur ein "Möchtegern"? Sport1.de hat die stärkste Version 2.7 V6 GLS getestet.

Frontpartie "angriffsfreudiger"

Das seit Februar 2005 erhältliche Modell ist gegenüber dem Vorgänger hauptsächlich an Front- und Heckpartie verändert worden. So ist der Kühlergrill kleiner geworden und die Scheinwerfer sind in elegantem Schwarz eingefärbt, was dem Gefährt ein aggressiveres Antlitz verleiht.

Zudem sind die Rücklichter neu angeordnet, zwei Endrohre vollenden die sportliche Optik an der Heckpartie. Abschließend tauchen an den Flankierungen dezente Kiemen auf. Unser Testwagen hat die Farbe Silber, welche nahezu perfekt scheint für den Wagen.

Tiefer Fall in die Ledersportsitze

Da steht er nun, und der Betrachter staunt erstmal über den ganz und garnicht "Hyundai-liken" Anblick. Die langgezogene Motorhaube lässt umfangreiche Power erahnen und auch der Rest ist einem Coupé mehr als würdig.

Beim Hineinsetzen findet das Hinterteil des Piloten erstmal kein Ende. Die Sitzposition ist extrem niedrig - man ahnt, der Asphalt ist nicht weit weg.

Dann jedoch Aufatmen: Die Ledersportsitze (serienmäßig bei unserer Version) sind bequem und die Bedienbarkeit ist wie nahezu alles im Innenraum komplikationsfrei.

Kein überflüssiger Schnickschnack

Wobei wir bei den Amaturen währen. Nicht nur das Innen-Design überzeugt. Bei manchen Autos ist man anfangs hoffnungslos überfordert mit sämtlichem Bedienungs-Schnickschnack.

Unser Test-Modell ist jedoch vorbildlich in Sachen Übersichtlichkeit. Ein nobeles Ambiente verleiht dem Steuerbereich schließlich das mit Ledernähten verzierte Lenkrad. (Sie suchen einen Hyundai? Sie finden ihn im Sport1-Automarkt von mobile.de)

Optimaler Schaltcharakter

Metallelemente kommen übrigens nicht nur bei den Amaturen zum Tragen, sondern auch beim Schaltknüppel und den Fußpedalen.

Neben einem rasanten Aussehen erfüllen diese Instrumente aber auch ihren eigentlichen Auftrag - ein sportliches Vorankommen! Die Schaltung hat eine kurze Übersetzung und liegt gut in der Hand.

Geschwindigkeitsrausch dank 167 PS

Die 167 PS, was sich zugegebenermaßen nicht allzu großartig anhört, erzeugen mächtig Dampf unter der Haube. Der Motor röhrt im klassischen Stile und ist ein weiteres Indiz dafür, dass Verunglimpfungen wie "Reisbrenner" längst der Geschichte angehören.

Der Hyundai zieht ab ohne Ende und die Beschleunigung kann wahrlich mit der Konkurrenz a la Audi TT mithalten. Erst bei einem Tempo jenseits der 130 verliert der Motor etwas an Zugkraft.

Optimale Bodenhaftung

Dadurch, dass der Wagen mit knapp über 1.400 kg relativ leicht ist, liegt er optimal auf der Straße und die straffen Einheiten Lenkung und Fahrwerk tun das Übrige. Unser Testteam machte lediglich die Erfahrung, dass der Wagen bei höheren Geschwindigkeiten etwas abdriftet.

Gut machen sich bei Nachtfahrten übrigens die orangefarbenen Leuchten am Amaturenbrett. Dies ist zwar Geschmackssache, verleiht den Instrumenten aber ein äußerst futuristisches Aussehen.

Sitzkomfort auch hinten

Während die Sicht aus dem Frontbereich gut ist, bleibt auch dem Sportlichsten der Hyundai-Familie eine segment-typische Krankheit nicht erspart: Die schlechte Sicht nach hinten. Diese ist zwar hinderlich, jedoch auch nicht schlechter als bei den anderen Coupés dieser Welt. (Sehen Sie sich den 2.7 V6 GLS in unserer Sport1-Diashow an)

Was im hinteren Bereich dagegen positiv auffällt, ist die Tatsache, dass zumindest eine Person allein überdurchschnittlich viel Komfort besitzt.

Auch Personen älteren Semesters kann man da problemlos "verstauen". Dies ist bei vielen Fahrzeugen dieser Klasse anders, wo die Rückbänke nur ein Dasein als Ablage fristen. Knapp wird es allerdings, falls sich noch ein weiterer Insasse bequemen will.

Unschlagbar in Sachen Anschaffung

Der Preis für unseren schicken Testwagen beträgt gerade einmal 26.490 Euro - und das in der vollausgestatteten Premiumversion. Wo mag da nur der Haken sein?

Antwort: Eigentlich gibt es keinen! Für Leute mit Erfahrung in der gehobenen Kategorie tritt womöglich eine vermeintlich "billige" Verarbeitung diverser Elemente zum Vorschein. Nur eine Minderheit dürfte sich jedoch an einer nicht ganz einwandfreien Geräuschkulisse der Innenausstattung stören.

Auch in Sachen Verbrauch ist der 2.7 V6 GLS preisgünstiger als die meisten seiner Artgenossen. Knapp zehn Liter auf 100 km sind definitiv passabel. Getankt wird übrigens Normalbenzin.

Fazit

Das sportlichste Gefährt von Hyundai ist empfehlenswert und mehr als nur ein Möchtegern-Renner. Der 2.7 V6 GLS hat Power, besitzt großen Komfort und ist optisch eindrucksvoll. Einfach nur ein Coupé, das höchstens in Sachen Endgeschwindigkeit und Beschleunigungszeit minimale Defizite im Vergleich zu anderen Sportcoupés hat. Man könnte auch sagen ein idealer Einstieg für Neulinge in dieser Klasse.

Technische Daten:

Leistung: 123 kw / 167 PS
Zylinder: 6 Zylinder V-Motor
Hubraum: 2656 ccm
Drehmoment: 245 Nm bei 4000 U/min
Leergewicht: 1408 kg
Frontantrieb mit 6 Gang Schaltgetriebe
0 auf Tempo 100 km/h in 8,2 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Kraftstoffverbrauch: 9,9 l auf 100 km (Werksangabe)
Tankinhalt: 55 Liter
Schadstoffeinstufung: Euro 3 Norm
Räder: 215/45 R 17 auf 7 J x 17ET Alufelgen

Patrick Freiwah
 
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