Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection: Sondermodell lädt zum Träumen ein

Diskutiere Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection: Sondermodell lädt zum Träumen ein im Rolls-Royce Phantom Forum im Bereich Rolls-Royce; Rolls Royce hat eindeutig den längsten. Das kann man sowohl auf die über 5,60 Meter Länge des Phantom Drophead Coupé als auch auf den Namen des...
Rolls Royce hat eindeutig den längsten. Das kann man sowohl auf die über 5,60 Meter Länge des Phantom Drophead Coupé als auch auf den Namen des jetzt vorgestellten und streng limitierten Sondermodells beziehen. Mit dem Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection ehrt die britische BMW-Tochter einen großen Motorsportler der Vergangenheit und zeigt gleichzeitig, zu welchen Leistungen die Individualisierungsabteilung Bespoke fähig ist



Mit dem neuen Sondermodell will Rolly-Royce eine Legende des britischen Motorsports seine Ehre erweisen. Malcolm Campbell stellte zwischen 1924 und 1935 mehrere Geschwindigkeitsrekorde an Land auf, für Rolls-Royce wichtiger waren aber der Weltrekorde vom 1 September 1937 und vom 19. August 1939. An diesen Tagen erreichte Campbell mit 126.33 Meilen pro Stunde (203,3 km/h) beziehungsweise 141,74 Meilen pro Stunde (228,613 km/h) neue Höchstgeschwindigkeiten auf dem Wasser. Seine blauen Boote mit den Namen Bluebird K3 und Bluebird K4 wurden dabei von einem Rolls Royce R Motor angetrieben. Der für Renn- und Rekordeinsätze umgebaute V12-Flugzeugmotor schöpfte aus heutzutage unvorstellbaren 36,7 Litern Hubraum eine Leistung von 1920 kW/2600 PS, was deutlich jenseits der früher von Rolls-Royce gemachten Leistungsangabe "ausreichend" liegt.

Ähnlich wie bei Campbells Booten und Autos ist auch im auf 35 Einheiten limitierten Sondermodell Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection blau ganz eindeutig die dominierende Farbe. Dabei findet sich der Farbton "Maggiore Blue" sogar an Stellen wieder, an denen es bei den traditionell geprägten Briten bislang nicht gerade bunt zuging. Dazu zählen erstmals das in Wagenfarbe erhältliche Lenkrad sowie Teile des Motors, die ebenfalls erstmals in der Geschichte des Unternehmens farbig ausgeführt sind. Blaue Akzente finden sich auch im Innenraum wieder, was diesen sichtlich aufwertet und ein fast schon modernes Aussehen verpasst.



Doch alleine mit ein bisschen mehr Farbe lassen sich die knapp 75.000 Euro Aufpreis gegenüber dem "nackten" Serienmodell kaum rechtfertigen. Also hat man bei Rolls-Royce noch ein wenig Feinarbeit geleistet und dem Sondermodell speziell polierte Felgen mit elf Speichen und eine in stundenlanger Handarbeit aufgebrachte Zierlinie verpasst. Noch mehr Handarbeit erfordert jedoch die Abdeckung des Verdeckkastens, die beim exklusiven Cabrio üblicherweise aus Teakholz gefertigt ist. Beim Phantom Drophead Coupé Waterspeed Collection hingegen wird diese aus Stahl gefertigt und in rund 70 Stunden von Hand gedengelt. Anschließend wird die Oberfläche über 10 Stunden lang von Hand gebürstet. Ob dies jedoch einen Gesamtpreis von 435.000 Pfund rechtfertigt, was umgerechnet rund 533.000 Euro entspricht, wird die betuchten Käufer in der Regel kaum interessieren.
 
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