Polizei was soll das???

Diskutiere Polizei was soll das??? im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; Offensichtliche Polizeiwillkür Communiqué vom 25.08.05 Wie Mitte August mitgeteilt, wurde das Ermittlungsverfahren gegen einen Freiburger Linken...

Saarländer007

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Offensichtliche Polizeiwillkür
Communiqué vom 25.08.05
Wie Mitte August mitgeteilt, wurde das Ermittlungsverfahren gegen einen Freiburger Linken zum 29.07.2005 eingestellt. Ihm wurde vorgeworfen am 14.11.2004 Flugblätter verteilt zu haben, in denen zum Schwarzfahren aufgerufen wurde. Dies hatte die Durchsuchung einer vierköpfigen Wohngemeinschaft zur Folge.

Ein kurzer Rückblick

Unter dem Motto "Freie Fahrt für alle" rief die "Bande der faulen Freifahrer" zu einer Freifahraktion in der Freiburger Innenstadt auf, bei der darauf hingewiesen wurde, dass in der warenproduzierenden Gesellschaft selbst menschliche Grundbedürfnisse zu Luxusgütern werden, die sich längst nicht jedeR leisten kann. Dabei wurde auch ein Flugblatt verteilt, in dem das Schwarzfahren als "attraktive Alternative" bezeichnet wurde. Dieses Flugblatt diente der Freiburger Kriminalpolizei als Vorwand für einen umfassenden Repressionsschlag: Am 08.12.2004 wurde eine Wohngemeinschaft von sechs BeamtInnen des "Staatsschutzes" durchsucht. Der Vorwurf gegen lediglich einen der WG-BewohnerInnen genügte, um die Zimmer aller vier BewohnerInnen sowie die Gemeinschaftsräume zu durchsuchen, um alle vier Computer, Datenträger und Schriftmaterial zu beschlagnahmen. Die monatelange Einbehaltung eines Laptops machte in der Folge den Kauf eines neuen Computers nötig. Die Freibuger Linke reagierte umgehend und organisierte am 18.12.2004 eine Demonstration gegen Repression in der Freibuger Innenstadt, die bezeichnenderweise durch ein massives Polizeiaufgebot schikaniert wurde.

Ende gut, alles gut?

Selbstverständlich begrüßen wir die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Wir halten es aber für notwendig, in diesem Zusammenhang nochmals auf das skandalöse Vorgehen der Staatsorgane aufmerksam zu machen - bringt doch spätestens die Einstellung des Verfahrens die tatsächlichen Absichten der Repressionsorgane in aller Deutlichkeit zum Vorschein. Dass mit dem Vorwurf des "Aufrufens zum Schwarzfahren" die Hausdurchsuchung einer gesamten WG und damit das Eindringen in die Privatsphäre von vier Menschen gerechtfertigt wird, erscheint selbst nach rechtsstaatlichen Prinzipien als äußerst fragwürdig. Die Lächerlichkeit des Vorwurfes auf der einen und die Härte der Ermittlungsmethoden auf der anderen Seite machen dabei einen anderen Verdacht deutlich: Hier ging es wohl kaum um "Strafverfolgung", sondern vielmehr um die Ausspionierung linker Zusammenhänge und um die Einschüchterung von Linken und AntifaschistInnen. Die implizite Botschaft lautet: Wer bestehende Verhältnisse nicht einfach so hinnimmt, sondern kritisiert, ist der ständigen Gefahr staatlicher Respressionsschläge ausgesetzt. Wer Flugblätter verteilt, sollte sich über Hausdurchsuchungen nicht wundern...

Fazit

Ein lächerlicher Vorwurf, der als Anklagepunkt noch nicht einmal zur Anstrengung eines Strafverfahrens genügt, rechtfertigt unverschämte Polizeiaktionen: Eine Hausdurchsuchung, die Beschlagnahme von vier Computern sowie Zeugenvorladungen. In seltener Klarheit hat hier die Abteilung “Staatsschutz” der Kriminalpolizei ihre wirklichen Motive und Ziele offenbart. Wir lassen uns jedoch von solch durchschaubaren Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken: Die Kritik an herrschenden gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverhältnissen ist legitim und notwendig!

Gegen die Kriminalisierung linker Politik!

Für die Abschaffung der (politischen) Polizei!

Antifa Freiburg


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Dickie

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Mag ja alles sein, allerdings geht es hier um VERKEHRSRECHT und ich, wie viele andere auch können nicht ganz den Zusammenhang erkennen, ebensowenig wie eine Frage, die Du gerne beantwortet haben möchtest. Also wende Dich doch bitte zukünftig mit Deinen Problemen an Foren, die sich damit auch beschäftigen.
 

DeaAstaroth

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@ Saarländer007
Ich finde auch, dass deine Beiträge hier absolut fehl am Platze sind. Sie sind meistens linksverherrlichend und einfach nur am Thema vorbei!
Bitte unterlasse ab SOFORT solche Postings!
Vielen Dank.

LG, Simone
 

the-z

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Hallo Moderatoren..

.... wie lange müssen wir uns diesen Schei.... , der hier völlig daneben ist eigentlich noch anhören/lesen?
 

DeaAstaroth

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the-z schrieb:
.... wie lange müssen wir uns diesen Schei.... , der hier völlig daneben ist eigentlich noch anhören/lesen?

Er ist von mir verwarnt worden... sollte nochmal so etwas vorkommen wird er gesperrt...

LG, Simone
 

Dickie

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Bisschen müssen wir noch warten, er muss aus Gorleben auch wieder nach Hause.
 

Lifeguard78

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Also meines wissens Aufruf zum Schwarzfahren auch eine Anstiftung zu einer Straftat. Und mal ganz ehrlich, Freiburg ist in Süddeutschland, und dort kann man, wenn man sich ein wenig anstrengt und sich in der Gesellschaft anpasst auch überleben.
Ich hoffe, die Linken dürfen mal für den Schaden aufkommen, den sie verursachen, denn ich hab keinen Bock ständig für die zu blechen.
Und wenn die wieder ne Komune ausbluten, wird halt noch n Blitzer an ner Abzockstelle aufgestellt. Von nix, kommt halt nix.
 

Phantomias

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Verbreitet der hier öfters linke Propaganda? In diesem Thread lässt er ja auch kein gutes Haar an der Staatsgewalt
 
M

McClane

Guest
Saarländer007 schrieb:
Offensichtliche Polizeiwillkür
Communiqué vom 25.08.05
Wie Mitte August mitgeteilt, wurde das Ermittlungsverfahren gegen einen Freiburger Linken zum 29.07.2005 eingestellt. Ihm wurde vorgeworfen am 14.11.2004 Flugblätter verteilt zu haben, in denen zum Schwarzfahren aufgerufen wurde. Dies hatte die Durchsuchung einer vierköpfigen Wohngemeinschaft zur Folge.

Ein kurzer Rückblick

Unter dem Motto "Freie Fahrt für alle" rief die "Bande der faulen Freifahrer" zu einer Freifahraktion in der Freiburger Innenstadt auf, bei der darauf hingewiesen wurde, dass in der warenproduzierenden Gesellschaft selbst menschliche Grundbedürfnisse zu Luxusgütern werden, die sich längst nicht jedeR leisten kann. Dabei wurde auch ein Flugblatt verteilt, in dem das Schwarzfahren als "attraktive Alternative" bezeichnet wurde. Dieses Flugblatt diente der Freiburger Kriminalpolizei als Vorwand für einen umfassenden Repressionsschlag: Am 08.12.2004 wurde eine Wohngemeinschaft von sechs BeamtInnen des "Staatsschutzes" durchsucht. Der Vorwurf gegen lediglich einen der WG-BewohnerInnen genügte, um die Zimmer aller vier BewohnerInnen sowie die Gemeinschaftsräume zu durchsuchen, um alle vier Computer, Datenträger und Schriftmaterial zu beschlagnahmen. Die monatelange Einbehaltung eines Laptops machte in der Folge den Kauf eines neuen Computers nötig. Die Freibuger Linke reagierte umgehend und organisierte am 18.12.2004 eine Demonstration gegen Repression in der Freibuger Innenstadt, die bezeichnenderweise durch ein massives Polizeiaufgebot schikaniert wurde.

Ende gut, alles gut?

Selbstverständlich begrüßen wir die Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Wir halten es aber für notwendig, in diesem Zusammenhang nochmals auf das skandalöse Vorgehen der Staatsorgane aufmerksam zu machen - bringt doch spätestens die Einstellung des Verfahrens die tatsächlichen Absichten der Repressionsorgane in aller Deutlichkeit zum Vorschein. Dass mit dem Vorwurf des "Aufrufens zum Schwarzfahren" die Hausdurchsuchung einer gesamten WG und damit das Eindringen in die Privatsphäre von vier Menschen gerechtfertigt wird, erscheint selbst nach rechtsstaatlichen Prinzipien als äußerst fragwürdig. Die Lächerlichkeit des Vorwurfes auf der einen und die Härte der Ermittlungsmethoden auf der anderen Seite machen dabei einen anderen Verdacht deutlich: Hier ging es wohl kaum um "Strafverfolgung", sondern vielmehr um die Ausspionierung linker Zusammenhänge und um die Einschüchterung von Linken und AntifaschistInnen. Die implizite Botschaft lautet: Wer bestehende Verhältnisse nicht einfach so hinnimmt, sondern kritisiert, ist der ständigen Gefahr staatlicher Respressionsschläge ausgesetzt. Wer Flugblätter verteilt, sollte sich über Hausdurchsuchungen nicht wundern...

Fazit

Ein lächerlicher Vorwurf, der als Anklagepunkt noch nicht einmal zur Anstrengung eines Strafverfahrens genügt, rechtfertigt unverschämte Polizeiaktionen: Eine Hausdurchsuchung, die Beschlagnahme von vier Computern sowie Zeugenvorladungen. In seltener Klarheit hat hier die Abteilung “Staatsschutz” der Kriminalpolizei ihre wirklichen Motive und Ziele offenbart. Wir lassen uns jedoch von solch durchschaubaren Einschüchterungsversuchen nicht beeindrucken: Die Kritik an herrschenden gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverhältnissen ist legitim und notwendig!

Gegen die Kriminalisierung linker Politik!

Für die Abschaffung der (politischen) Polizei!

Antifa Freiburg


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Was hat das mit Polizeiwillkür zu tun? Wenn ein "Linker" zur Begehung von Straftaten auffordert (§ 265a StGB Erschleichen von Leistungen)?
Und überhaupt: Ein Communiqué der Antifa nehme ich genau so ernst wie benutztes Klopapier.
 

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Dieser Beitrag war auch von Saarländer007, dessen spassige Äußerungen schon lange nicht mehr vorhanden sind.

Dafür, dass Du die diese Äußerungen für benutztes Klopapier hälst, holst Du einen ziemlich alten Beitrag aber wieder aus der Schüssel.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Dieser Beitrag war auch von Saarländer007, dessen spassige Äußerungen schon lange nicht mehr vorhanden sind.

Dafür, dass Du die diese Äußerungen für benutztes Klopapier hältst, holst Du einen ziemlich alten Beitrag aber wieder aus der Schüssel.
Ja, ist mir schon öfter passiert, das mit den alten Beiträgen :rolleyes: ...
 
Thema:

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