Opel-Strategie in den nächsten Jahren: mit billigeren Autos will Opel wieder schwarze Zahlen schreiben

Diskutiere Opel-Strategie in den nächsten Jahren: mit billigeren Autos will Opel wieder schwarze Zahlen schreiben im Opel Forum im Bereich Verbrenner; Opel-Chef Karl-Thomas Neumann plant, Opel in eine goldene Zukunft zu führen, wobei erste Ansätze für die Erfolgsspur schon da wären. Es zeichnet...
maniacu22

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Opel-Chef Karl-Thomas Neumann plant, Opel in eine goldene Zukunft zu führen, wobei erste Ansätze für die Erfolgsspur schon da wären. Es zeichnet sich jedoch deutlich ab, dass das Wohl des Rüsselsheimer Unternehmens vom guten Willen des amerikanischen General Motors abhängig istnn

Der ehemalige VW- und Continental-Mann und jetzige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann übt sich in Zuversicht: "Zum ersten Mal seit 15 Jahren hat Opel in Europa keine Marktanteile verloren", obwohl die Absatzzahlen aller neuzugelassenen Fahrzeuge weiter bergab gehen.

Mit dem neuen Opel Mokka sowie dem Opel Adam gelangen den Rüsselsheimer Unternehmen gleich zwei Erfolge, welche dringend benötigtes Geld in die nicht mehr allzu vollen Kassen gespült haben. Vom Opel Mokka liegen momentan 120.000 Vorbestellungen vor, vom Adam bisher 50.000.

Nachdem der kommerzielle Erfolg stattfinden wird, sollen auch die strukturellen Probleme bei Opel in Angriff genommen werden. Diesen Optimismus erklärt Neumann wie folgt: "Wir trimmen Opel auf Rendite". Zwar haben das schon etliche Vorgänger von Neumann behauptet, aber jedesmal mit überschaubaren Resultaten umgesetzt. nn

Der von Neumann eingeschlagene Sparkurs setzt laut focus den Hebel diesmal zumindest an der richtigen Stelle an. Die Materialkosten wurden durchforstet und eine Kooperation mit PSA fixiert, womit die Einkaufsabteilung zusammengelegt wurde. Schwieriger wird es aber sein, die Fixkosten an den Produktionsstätten zu senken, da Opel aus Tradition schon einen sehr großen Betriebsrat-Sektor hat. Eine Reduzierung der Schichten sowie die Schließung des Werks in Bochum bis Ende 2016 werden als dringend benötigte Eingriffe angesehen, die aber dennoch nur den Anfang bilden können. Der Weg zurück in die schwarzen Zahlen erweist sich als schwierig, was sogar die Tatsache aufzeigt, dass Opel den Preis für den Ampera um 8.000 Euro senken musste. Die Preise des neuen Insignia sollen von vornherein um rund 2.000 Euro gesenkt werden, um den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu behalten.

Einen langfristigen Erfolg sieht Neumann nur in einer Neuausrichtung der Marke sowohl technisch als auch vom Image her. Der Opel-Chef setzt dabei auf die Tradition der Marke: "Wir müssen den Staub wegmachen, die Marke lebt noch. Das Wort Opel wegzuschmeißen, wäre das größte Verbrechen." Für Neumann erscheint es völlig sinnfrei, die "Marke Opel kaputtzusparen". Der Mutterkonzern GM muss erkennen, dass der allzu rigorose Sparkurs auch ein Grund für die Flaute bei den Rüsselsheimern dargestellt hat. Doch es gibt auch positives zu berichten, denn GM will vier Milliarden in Opel investieren, damit "In Rüsselsheim wieder Kräne stehen werden", so Neumann.

Geplant sind bis 2016 insgesamt 23 neue Autos und 16 neue Motoren, womit Opel konkurrenzfähiger dastehen soll. Für die Umsetzung nimmt man auch gerne Anleihen bei der Konkurrenz auf. Den Adam soll es, den Mini als Vorbild nehmend, als SUV und sogar Cabrio geben. Denn gerade bei diesem Fahrzeug möchte Neumann die Karte der Individualität ausspielen.

Doch nichtsdestotrotz ist und bleibt Opel vom Wohlwollen der größeren Bosse bei GM abhängig, aber die weiß Neumann hinter sich stehend: "Wie sind Teil von GM und müssen uns auf das konzentrieren, was unsere Aufgabe ist. Nämlich in Europa Erfolg zu haben." Die Umsetzung sieht Neumann dennoch als schwierig aber realistisch, denn die Zulassungszahlen in Europa dürften sich in der nächsten Zeit nicht großartig ändern, weshalb Neumann nicht gerade mit "Weltwundern" rechnet. Trotzalledem hält Karl-Thomas Neumann an seinem Ziel fest, bis 2016 schwarze Zahlen schreiben zu können.
 
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