Neue Abgasvorschriften ab 1.1.2007 für Erstzulassung

Diskutiere Neue Abgasvorschriften ab 1.1.2007 für Erstzulassung im EU-Importe & RE-Importe Forum im Bereich AutoExtrem; Ab dem 1.12007 gelten für die Erstzulassung eines Kraftfahrzeugs (PKW bis 3,5 Tonnen zGG) neue Abgas-Grenzwerte. Fahrzeug, die nicht Euro 4...
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Dickie

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Ab dem 1.12007 gelten für die Erstzulassung eines Kraftfahrzeugs (PKW bis 3,5 Tonnen zGG) neue Abgas-Grenzwerte. Fahrzeug, die nicht Euro 4 erfüllen, erhalten dann keine Erstzulassung mehr.

Bitte aufpassen bei Importen von Fahrzeugen mit einer dann zeitlich notwendigen Zulassung nach dem 1.1.07, ohne Euro 4 ist einer Erstzulassung nicht mehr möglich.

Einige Fahrzeughersteller haben für bestimmte Fahrzeuge eine Sondergenehmigung erhalten, die auch noch ein Jahr weiter geht, zB. Hyundai oder Toyota für bestimmte Geländewagen, die derzeitig nur Euro3 erfüllen aber im nächsten Jahr ohnehin abgelöst werden und daher jetzt nicht mehr aus kostengründen auf Euro4 umgerüstet werden.

Bitte bei Kauf genauestens erkundigen und zusichern lassen, dass der Wagen auch Euro4 erfüllt oder noch dieses Jahr bis spätestens 31.12.06 zulassen, ansonsten hat man nur einen praktisch wertlosen Blechhaufen für den Garten.
 
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GTX

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Öhm, Dickie meinst du EURO 5 ?

EURO 4 ist schon seit dem 1.1.2005 für PKW bis 2,5 t vorgeschrieben. Peugeot hatte z.B. für die FAP Diesel eine Sondergenehmigung weil sie nur EURO 3 erfüllten, ohne FAP aber EURO 4 erreichten. Im Ausland gekaufte Neuwagen ohne Zulassung hatten auch keine Chance in Deutschland erstmals zugelassen zu werden wenn sie nur EURO 3 hatten.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Euro 5 kann noch nicht eingeführt werden, die Grenzwerte stehen zwar schon fest und die Motore erfüllen diese Grenzwerte "eigentlich" schon vollständig, nur fehlt dafür noch das richtige Motoröl und der richtige Treibstoff, Motoröl und Diesel praktisch ohne Schwefel.

Derzeitig gilt für Fahrzeuge von 2,5 bis 3,5 Tonnen nur Euro3, teilweise mit Trickserei sogar nur Euro2. Geländewagen konnten als leichte Nutzfahrzeuge (Fahrzeugkategorie N1) eine Betriebserlaubnis erhalten, denn es gibt eine "Vergleichstabelle", dass leichte Nutzfahrzeuge mit Euro2 zulassungsrechtlich wie ein PKW (Fahrzeugklasse M1) mit Euro3 zu behandeln ist.

Außerdem konnte man als "Privatmensch" einen im Ausland zugelassenen PKW, also Gebrauchtwagen, hier zulassen, wenn dieser auch nur Euro 3 erfüllte.

Das fällt zum 1.1.07 alles weg, Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen zGG müssen uneingeschränkt Euro 4 erfüllen, wenn sie erstmalig in Deutschland zugelassen werden sollen, egal ob "echter" PKW mit derzeitig Euro 3 oder Geländewagen mit einem zGG über 2,4 und bis 3,5 Tonnen mit "Nutzfahrzeug Euro 3" was PKW Euro 2 entspricht.

Somit auch keine Chance mehr für Importe aus dem Ausland ohne Euro 4, denn diese sind nicht schon in Deutschland zugelassen gewesen. Was auch dann die Unmöglichkeit bedeutet, zB. einen Skyline nach dem 1.1.07 nach Deutschland zu bringen und dann hier zuzulassen, der hat auch nur trotz Umbau des Steuergerätes gerademal Euro 3 geschafft.
 
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GTX

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Berdeutet also ganz einfach das man ab 1.1.2007 auch keine gebrauchten Autos aus dem Ausland mit EURO 3 mehr zugelassen bekommt. Die Anhebung des zGG auf 3,5 t bedeutet somit das z.B. ein BMW X5 Diesel mit momentaner EURO 3 Norm dann auch nur noch teurer Schrott ( oder Ersatzteilspender ) ist.

Ist speziell für diejenigen wichtig die mit dem Gedanken spielen ein Gebrauchtfahrzeug aus dem EU Ausland beim EU Händler zu kaufen. Dann dürften einige dieser Händler mit ihrem Bestand ziemlich Probleme bekommen. ;)
 
Frank309

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Wo kann man das noch nachlesen?
 
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chevy1992

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Frank309 schrieb:
wird schwierig, es stimmt nämlich nicht.

Nur Fahrzeuge, die überhaupt zum ersten Mal zugelassen werden, müssen EURO4 erfüllen.

Gebrauchte Fahrzeuge müssen die Abgasvorschriften (und auch die anderen Vorschriften) erfüllen, die am Tag ihrer Erstzulassung gültig waren. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Land die Zulassung war.

Es gibt zwar einige (vor allem osteuropäische) Länder, die Einfuhr- und Zulassungsbeschränkungen für ältere Fahrzeuge haben. Für Deutschland gibt es derartige Beschränkungen nicht.
 
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Dickie

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chevy1992 schrieb:
wird schwierig, es stimmt nämlich nicht.

Klar, Du hast ja so den Durchblick
Aber vielleicht hilft Dir da ja die FZV §7 und §22 weiter, könnte allerdings sein, dass dort wieder viele Worte stehen, Du einiges an Zeit mitbringen musst, die Du wieder nicht hast und deshalb, weil zu Aufwändig zu Lesen, dass für Dich nicht gilt.


Nur Fahrzeuge, die überhaupt zum ersten Mal zugelassen werden, müssen EURO4 erfüllen.

Nichts anderes wird ja auch behauptet

Gebrauchte Fahrzeuge müssen die Abgasvorschriften (und auch die anderen Vorschriften) erfüllen, die am Tag ihrer Erstzulassung gültig waren. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Land die Zulassung war.
Deshalb mussten ja auch zB. die Toyota Supras oder Nissan Skylines keine geänderte Motorsteuerung bekommen, damit sie (noch unter Euro3) überhaupt eine Zulassung in Deutschland bekommen haben. :rolleyes:
 
Frank309

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Ich werd trotz der Paragraphen noch nicht schlauer. Allerdings fehlt mir auch der Einblick in Anlage VIII und VIIIa.
 
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chevy1992

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die genannten Paragraphen haben auch nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun.

in §7 FZV geht es um Haupt- und Abgasuntersuchungen bei importierten Fahrzeugen. In der dort erwähnten Anlage VIII Abschnitt 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sind die HU-Fristen für die verschiedenen Fahrzeugarten geregelt.
Außerdem steht in §7 FZV noch, was die Zulassungsbehörde mit den eingezogenen ausländischen Papieren zu machen hat.

in §22 FZV steht, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, wenn ein Fahrzeug mit ausländischer Zulassung mit technischen oder anderen Mängeln (z.B. kein Versicherungsschutz) angetroffen wird.

hier noch ein Link zur StVZO mit Anlagen und Anhängen (für den Einblick in Anlage VIII und VIIIa):
http://bundesrecht.juris.de/stvzo/index.html

PS. mit "Fahrzeugen, die überhaupt zum erstenmal zugelassen werden" meine ich Fahrzeuge, die bisher noch nicht (weder in Deutschland noch in einem anderen Land) zugelassen waren.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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chevy1992 schrieb:
die genannten Paragraphen haben auch nicht wirklich etwas mit dem Thema zu tun.

in §7 FZV geht es um Haupt- und Abgasuntersuchungen bei importierten Fahrzeugen.
Aha

Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)
Abschnitt 2
Zulassungsverfahren
§ 7 Zulassung im Inland nach vorheriger Zulassung in einem anderen Staat
(1) Bei Fahrzeugen, für die eine EG-Typgenehmigung vorliegt , ...


Dann zeige mir doch mal zB. für den Nissan Skyline GTR die EG-Typgenehmigung, also das COC-Papier.

Würde ein derartiges Papier existieren, dann hätte man bisher OHNE Umbau der Motorsteuerung das Fahrzeug hier dirket zulassen könne, dann hätte auch Nissan den Wagen direkt (nach Deutschland) importieren können.

Warum wurde denn bisher dieser Wagen immer über England und einer Zulassung dort dann erst nach Deutschland gebracht?
Lag es vielleicht eben an der nicht vorhandenen EG-Typgenehmigung und der (sehr einfachen) Einzelzulassung (siehe auch die vielen Extremumbauten) in England, damit man dann aufgrund der britischen Einzelzulassung über EG-Bestandsschutz den Wagen nach Deutschland bringen konnte?

Mit Inkrafttreten der FZV hat ausschließlich eine EG-Typgenehmigung diesen Bestandsschutz, die englische Einzelzulassung (entspricht einer deutschen Einzelabnahme nach StVZO §21, ist aber wesentlich einfacher zu erhalten) hat keine Besitzstandsfunktion für die Zulassung in Deutschland mehr.
 
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chevy1992

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in §7 FZV geht es um die Frage, ob bei einem Importfahrzeug (mit EG-Typgenehmigung) vor der Zulassung in Deutschland eine HU und eine AU durchzuführen ist, oder ob eine technische Überprüfung nicht erforderlich ist.
mit der Frage, welche Abgasvorschriften ein Fahrzeug einzuhalten hat, hat das nichts zu tun.

Fahrzeuge ohne EG-Typgenehmigung betrifft diese Regelung nicht, weil bei denen immer ein Gutachten für eine Einzelbetriebserlaubnis nach §21 StVZO erforderlich ist.

einen Bestandsschutz für Fahrzeuge, die z.B. in England nach dortigem nationalen Recht zugelassen waren und in Deutschland zugelassen werden sollen, hat es nie gegeben. Folglich kann dieser auch nicht entfallen.
Für Fahrzeuge ohne EG-Typgenehmigung ist -wie gesagt- eine Abnahme nach §21 StVZO erforderlich. Bei dieser Abnahme wird überprüft, ob das Fahrzeug den deutschen Vorschriften entspricht. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Fahrzeug vorher in einem EU-Land, in den USA oder in Timbuktu zugelassen war. Nur beim Zoll macht das einen Unterschied, bei der Zulassung nicht.

Nochmal:
die Abgasvorschriten für Neuzulassungen werden immer weiter verschärft. Beim Import von älteren (bereits im Ausland zugelassenen) Gebrauchtwagen hat sich nichts geändert.
(gilt für den Import nach Deutschland, andere Länder haben andere Vorschriften)
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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chevy1992 schrieb:
in §7 FZV geht es um die Frage, ob bei einem Importfahrzeug (mit EG-Typgenehmigung) vor der Zulassung in Deutschland eine HU und eine AU durchzuführen ist, oder ob eine technische Überprüfung nicht erforderlich ist.
mit der Frage, welche Abgasvorschriften ein Fahrzeug einzuhalten hat, hat das nichts zu tun.

Richtig, allerdings auch nur, wenn man ausschließlich die Überschrift liest und die Verwaltungsverordnung zu FZV§7 nicht liest.

Wie immer, es wird nach maximal dem zweiten Satz nicht weitergelesen.


Fahrzeuge ohne EG-Typgenehmigung betrifft diese Regelung nicht, weil bei denen immer ein Gutachten für eine Einzelbetriebserlaubnis nach §21 StVZO erforderlich ist.

Richtig, nichts anderes behauptet und doch ist genau dieser §7 der Knackpunkt, an dem es scheitert.

Da für derartige Fahrzeuge eben keine Typgenehmigung vorhanden ist, muss (völlig korrekt herausgelesen eine §21 gemacht werden.

Und §21 bedeutet eine Einzelzulassung nach aktuell geltem Recht, nicht nach einem Recht, was zum 28.2.07 erloschen ist.


einen Bestandsschutz für Fahrzeuge, die z.B. in England nach dortigem nationalen Recht zugelassen waren und in Deutschland zugelassen werden sollen, hat es nie gegeben.

Nein ?

Komisch, da steht aber in den Verwaltungsvorschriften zum StVZO §21a, 21b seit dem 1.3.07 ganz was anderes drin.

Entweder irrst Du genau an deiser Stelle, oder der Gesetzgeber hat sich nicht an Deine Vorgaben gehalten.


Folglich kann dieser auch nicht entfallen.

Nagut, dann schreiben wir es präziser:
Wird nicht mehr erwähnt.


Für Fahrzeuge ohne EG-Typgenehmigung ist -wie gesagt- eine Abnahme nach §21 StVZO erforderlich. Bei dieser Abnahme wird überprüft, ob das Fahrzeug den deutschen Vorschriften entspricht.

Nichts anderes habe ich hier hier behauptet.

Allerdings fehlt hier der "kleine" Hinweis, dass für eine Zulassung seit dem 1.1.07 Euro4 eingehalten werden muss.


Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Fahrzeug vorher in einem EU-Land, in den USA oder in Timbuktu zugelassen war.

Auch völlig richtig, denn für alle Fahrzeuge gilt Euro4.

Nochmal:
die Abgasvorschriten für Neuzulassungen werden immer weiter verschärft. Beim Import von älteren (bereits im Ausland zugelassenen) Gebrauchtwagen hat sich nichts geändert.
(gilt für den Import nach Deutschland, andere Länder haben andere Vorschriften)
Genau das richtige rausgefunden, aber dann doch exakt einen Schritt vor der gesetzlichen Nennung abgebrochen, damit dann doch Deine Version korrekt bleibt.

Einzelabnahme nach §21 bedeutet "nach aktuellem Recht und aktuellen Vorschriften", hast Du völlig korrekt herausgefunden, dass aber "aktuell" Euro4 gilt, muss man ja nicht nennen.
 
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chevy1992

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Dickie schrieb:
Einzelabnahme nach §21 bedeutet "nach aktuellem Recht und aktuellen Vorschriften", hast Du völlig korrekt herausgefunden, dass aber "aktuell" Euro4 gilt, muss man ja nicht nennen.
ich habe das weder "herausgefunden", noch geschrieben. Nur GTX und du behaupten das.

wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, werden bei einem Gutachten nach §21 StVZO die Vorschriften (einschließlich Abgasvorschriften) angewendet, die zum Zeitpunkt der Erstzulassung gültig waren. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Land die Erstzulassung war. Daran hat sich weder zum 1.1.2007 noch zum 1.3.2007 noch sonst irgendwann etwas geändert.

Was steht eigentlich in der Verwaltungsverordnung zu §7 FZV und in den Verwaltungsvorschriften zu §21a und §21b StVZO drin? ;)
Ich habe das nicht gelesen, nicht einmal den ersten Satz. Da du das anscheinend gelesen hast, kannst du ja mal kurz den Inhalt wiedergeben, oder kannst du uns einen Link dazu geben? Das sollte ja für dich kein Problem sein.

Warum beantwortet keiner von euch (GTX und Dickie) die Frage von Frank309: "wo kann man das noch nachlesen?" Gibt es etwa im ganzen Internet keinen Hinweis auf eine derart einschneidende Gesetzesänderung? Eine solche Änderung würde bedeuten, das praktisch keine Gebrauchtwagen mehr importiert werden könnten, die älter als 3 Jahre sind. Das würde zig Firmen, die Gebrauchtwagen oder Oldtimer importieren, die Geschäftsgrundlage entziehen, und keiner außer euch beiden findet es auch nur erwähnenswert?
Halloooo!!!! geht's noch????
 
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GTX

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chevy1992 schrieb:
wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, werden bei einem Gutachten nach §21 StVZO die Vorschriften (einschließlich Abgasvorschriften) angewendet, die zum Zeitpunkt der Erstzulassung gültig waren. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Land die Erstzulassung war. Daran hat sich weder zum 1.1.2007 noch zum 1.3.2007 noch sonst irgendwann etwas geändert.

Entscheident ist der Satz: "zum Zeitpunkt der Erstzulassung aktuellen Vorschriften"
Ich gebe zu das es Auslegungssache ist wie die Zulassungsstellen damit verfahren, bestes Beispiel die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II. Dort kocht auch jede Zulassungsstelle ihr eigenes Süppchen wegen Eintragungen.


Das würde zig Firmen, die Gebrauchtwagen oder Oldtimer importieren, die Geschäftsgrundlage entziehen, und keiner außer euch beiden findet es auch nur erwähnenswert?
Halloooo!!!! geht's noch????
Doch, das hatten wir im Oldiebereich schon angesprochen:

GTX schrieb:
Ändert aber nichts daran das es genug Firmen gibt sie sich auf importierte US Oldtimer spezialisiert haben ( der Nissan Skyline ist kein Oldtimer, aber stark überbewertet wegen sinnfreier Filme ;) ). Es gibt auch noch Firmen die sich auf ältere Exoten spezialisiert haben, ich kenne einen persönlich der im Jahr ca 250 solcher Oldtimer ( US Mdelle ) und Exoten ( Jaguar E-Type, Corvette, Ferrari ) nach Deutschland bringt. Der Oldtimermarkt wird immer noch stark unterschätzt. Daran hängt ja auch der Aftermarket für Oldtimer. Verkaufe ich keine Oldtimer braucht auch niemand Ersatzteile, keine Versicherung usw.

Hier mal etwas zum Wirtschaftsfaktor Oldtimermarkt:

Der Oldtimermarkt in Zahlen - Daten - Fakten



Wirtschaftsfaktor


Mehr als 9.000 EU-Unternehmen erzielen ihre Einnahmen über Dienstleistungen und Produkte im Bereich Oldtimer.
Der Geschäftsbereich „Oldtimer“ stellt einen jährlichen Wirtschaftsfaktor von 16,66 Milliarden Euro dar. Rund 3,35 Mrd. Euro werden davon im Export getätigt.
Innerhalb der EU liegt die Exportrate bei 57 Prozent.
Über 4,9 Mrd. Euro wurden von Clubmitgliedern für die Bereiche Versicherungen, Fahrzeugkäufe oder Verkäufe, Benzin, Restaurierung und Reparatur, Zeitschriften und Bücher, Modelle, Kleidung und Accessoires ausgegeben.
Der Umsatz mit Oldtimern im Bereich „Privatverkäufe“ bewegt sich jährlich bei etwa 760 Millionen Euro.
Für Erstellung, Druck und Vertrieb von Clubmagazinen werden jährlich rund 12,4 Millionen Euro ausgegeben.
Innerhalb der FIVA Clubs wurden für Mitgliederbetreuung, Service, Accessoires und Clubmagazine etwa 39 Millionen Euro verwendet.


Beschäftigung und Stabilität


Über 55.000 Personen innerhalb der EU sind dauerhaft oder teilweise im Bereich „Oldtimer“ beschäftigt und verdienen ihren Lebensunterhalt damit.
67 Prozent der Unternehmen in den Geschäftsbereichen Handel, Vertrieb, Messen, Presse, Service und Ersatzteilwesen bestehen bereits seit mehr als zehn Jahren.
Von den 55. 000 im historischen Fahrzeughandel beschäftigten Personen arbeiten 68 Prozent in Vollzeit.
55 Prozent der im Handel Beschäftigten sind jünger als 45 Jahre, 24 Prozent sind älter als 55 Jahre.
43 Prozent der rund 9.000 Unternehmen planen Neueinstellungen innerhalb der nächsten drei Jahre.
44 Prozent der Betriebe haben große Schwierigkeiten, Personal mit dem notwendigen Fachwissen zu finden.
22 Prozent der Unternehmen bieten Lehrstellen an; 49 Prozent schulen ihre Mitarbeiter durch Fortbildungsprogramme.
73 Prozent der Gewerbetreibenden und Dienstleister unterhalten eine eigene Website.


Kulturelle und gesellschaftliche Aspekte

29 Prozent der Fahrzeugeigentümer haben ein jährliches Haushaltseinkommen von unter 30.000 Euro.
78 Prozent der Oldtimer (incl. Motorräder) haben einen Fahrzeugwert von unter 15.000 Euro.
Mehr als 786.000 Mitglieder in rund 2.000 Clubs sind innerhalb der teilnehmenden EU Staaten der FIVA gemeldet.
49 Prozent der Oldtimerbesitzer sind zwischen 41 und 60 Jahre alt; 97 Prozent sind männlich.
Etwa 400.000 zusätzliche Fahrzeuge sind nicht zugelassen, oder gerade im Restaurierung.
Mehr als 80 Prozent der FIVA Clubs haben eine eigene Website.
Nahezu alle Clubs geben ein eigenes Clubmagazin oder eine Clubinfo heraus und wenden dafür über 12,4 Millionen Euro pro Jahr für Druck und Vertrieb auf.
Es gibt über 700 Fahrzeugmuseen in der EU mit jährlich über 75 Millionen Besuchern.
Oldtimermagazine haben eine jährliche Auflage von über 20 Millionen Zeitschriften.
Die EU-Clubs geben jährlich etwa 1,8 Millionen Euro für wohltätige Zwecke aus.

Quellen: Messe Essen, Fédération Internationale des Véhicules Anciens" (FIVA), Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge e.V. DEUVET


Wen interessiert da schon ein Skyline Importeur ? ;)
Nachzulesen hier: Neue Abgasgrenzwerte
 
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chevy1992

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GTX schrieb:
Entscheident ist der Satz: "zum Zeitpunkt der Erstzulassung aktuellen Vorschriften"
Ich gebe zu das es Auslegungssache ist wie die Zulassungsstellen damit verfahren, bestes Beispiel die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II. Dort kocht auch jede Zulassungsstelle ihr eigenes Süppchen wegen Eintragungen.
Erstens ist das nicht Sache der Zulassungsstelle, sondern des TÜV bzw. DEKRA. Die erstellen die Gutachten nach §21 StVZO.
Zweitens ist das keine Auslegungssache, sondern eindeutig geregelt.
Zu dem Begriff „erstmals in den Verkehr gekommen“ gibt es eine Verlautbarung des Bundesverkehrsministeriums.
BMV/StV 7 – 4143 T/61 II vom 29. 1. 1962, VkBl S 66:
Nach § 72 Abs 2 ist die Anwendbarkeit bestimmter Vorschriften der StVZO davon
abhängig, wann ein Fz erstmals in den Verkehr gekommen ist. Ohne solche
Erleichterungen müssten bei Erlass neuer Vorschriften auch die älteren Fz den
neuen Vorschriften voll angepasst werden, was in manchen Fällen nicht möglich,
in anderen Fällen nicht zumutbar ist. Geht man von diesem Gesichtspunkt aus,
so kann es keine Rolle spielen, ob ein Fz im Bundesgebiet oder im Ausland
erstmals in den Verkehr gekommen ist. Entsprechendes gilt auch für Fz, die von
der Bundeswehr oder von den stationierten Streitkräften ausgesondert u im
üblichen Zulassungsverfahren zugelassen werden. Ist der Tag der erstmaligen
Inbetriebnahme nicht bekannt u auch nicht feststellbar, ist aber das Baujahr bekannt,
so kann regelmäßig davon ausgegangen werden, dass das Fz im Baujahr
auch erstmals in den Verkehr gekommen ist. Ich halte es für angebracht, dann als
Tag der erstmaligen Inbetriebnahme den 1. Juli des Jahres einzutragen, das als
Baujahr in Betracht kommt.
an dieser Regelung hat sich seit damals nichts geändert.

Von mir aus könnt ihr glauben, was ihr wollt, mir ist es jetzt echt zu blöd das noch ein paar mal zu schreiben.

Ich kann nur jedem empfehlen, der mit dem Problem konfrontiert ist, die Aussagen von Dickie und GTX nicht zu glauben und beim TÜV oder DEKRA nachzufragen.

in deinem Zitat habe ich auch keinen Hinweis auf die genannte Gesetzesänderung gefunden. Hast du deinen Bekannten mal auf das Thema angesprochen? hat er seinen Laden schon zugemacht?

mit der Frage "wo kann man das noch nachlesen?" war nicht gemeint "wo hat dickie das gleiche noch einmal geschrieben?"
damit war gemeint: "wo gibt es eine andere Quelle, die das bestätigt?"
 
A

astracar

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Tach!

http://www.kba.de/Stabsstelle/Statistik/euro3.htm

Vielleicht hilft das etwas weiter.

Fakt ist , wie chevy1992 es beschrieb: Es zählt das erstmalige Inverkehrbringen des Fz.

Es gibt Sammler, die sich rühmen, Fz mit einem Fz-Brief ohne ersten Haltereintrag zu haben. Diese Fz waren somit noch nie zum Verkehr zugelassen und müssten bei einer heutigen Anmeldung alle geltenden Vorschriften für Ezl 2007 erfüllen.

Ohne Ausnahmegenehmigung können diese Fz weiterhin in der Scheune fristen.

Ist das selbe Fz sagen wir mal 1950 auch nur für einen Tag zugelassen worden, gelten für das Fz alle zu dem Zeitpunkt geltenden Vorschriften mit Ausnahme von Nachrüstpflichten wie z.B. Warnblinkanlage.
Dabei ist es egal, wo es zugelassen war, es muss nur durch den Halter glaubhaft nachgewiesen werden.
Bei Importen ohne EG-BE ist dann eine Abnahme nach § 21 StVZO fällig, wurde ja auch schon erwähnt.
Nur geht sowas in diesen endlos langen Zitaten und Zitatsergänzungen leider immer wieder unter X(

Bei Importen mit EG-BE UND ohne Erstzulassungsdatum, also Lagerfahrzeuge,welche die derzeit geltenden Vorschriften nicht einhalten, ist trotz der EG-BE eine Erstzulassung 2007 nur über eine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Landesbehörde möglich.
Theoretisch ist über eine Ausnahmegenehmigung alles möglich, es müsste eben nur genehmigt werden.

gby
jl
 
Zuletzt bearbeitet:
G

GTX

VERTRAUENSMODERATOR
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75... Landkreis Calw
Hast dir aber lange Zeit gelassen das zu klären. :D

Ok, habe ich falsch interpretiert. Bin den Käfern auf den Leim gegangen. Die waren zwar aus Mexiko, dort aber nie zugelassen. :rolleyes:

Danke astra. ;)
 
Thema:

Neue Abgasvorschriften ab 1.1.2007 für Erstzulassung

Sucheingaben

euro 3 erstzulassung

,

euro 2 erstzulassung

,

Erstzulassung LKW mit Euro 4

,
erstzulassung euro 3
, zulassen ab 2007 euro 2 ausland, erstzulassung euro 3 fahrzeuge bis, ist eine neu zulassung bei EURO 4 noch möglich, euro 3 neu zulassen, erstzulassung mit euro 3, import euro 2 erstzulassung, abgasvorschriften england, euro 3 lkw erstzulassung, erstzulassung sondergenehmigung, erstzulassung eines noch nie zugelassenen, erstzulassung lkw euro 4 ausland, erstzulassung euro 3 in deutschland, 1.1.2007 erszulassung, erstzulassung älterer fahrzeuge abgasnorm, abgasbestimmungen bei autos aus uk, wiederzulassung pkw eur3 nach 01.01.2007, neuzulassung pkw eur3 nach 01.01.2007, EURO 3 LKW wann erstzulassung, erstzulassung eines kfz mit euro 3 im ausland, euro 5 erstzulassung, oldtimer kann nicht zugelassen werden abgasvorschriften

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