Motorenölverbrauch *

Diskutiere Motorenölverbrauch * im Smart Allgemein Forum im Bereich Smart; Hallo Smartfreunde Bei einigen Smartis wurde nach einer Kilometerleistung von ca.50.000km ein überhöter Motorenölverbrauch festgestellt. Hier nun...
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LUBI

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Hallo Smartfreunde
Bei einigen Smartis wurde nach einer Kilometerleistung von ca.50.000km ein überhöter Motorenölverbrauch festgestellt.
Hier nun folgend ein Lösungsansatz (Auszug)
Das Problem des hohen Ölverbrauches (750km 1Lt !) lag an der hohen Turbotemperatur.
Das Motorenöl wurde bei der Turboschmierung auf 242°C erhitzt...das hält kein Motorenöl aus und darum sind die Dispersants-Additive zusammengebrochen.
Dadurch konnten die verunreinigungen im Motorenöl nicht mehr gebunden werden.
Diese Verunreinigungen (Die sind beim Motorenöl normal) kamen mit dem Schmieröl auf die Zylinderwände und auf die Kolben. Die Kolbenringe "klebten" am Kolben wegen der entstandenen Verunreinigung und konnten so nicht mehr den Ölfilm abstreichen (Ölabstreifring). Das Öl gelangte so in den Brennraum und verbrannte.
Das eingesetzte Produkt [Werbung entfernt] vergrössert die Oberfläche jedes Ölmoleküles im Grundöl, macht es polarisch und erhöht die Schmierfähigkeit jedes Motorenöles auf¨ca 250°C. zu dem wird eine bessere Löslichkeit der Additivierung gewärleistet.
Dadurch wurde eine wesentliche Reduktion des Motorenölverbrauches erziehlt.
So ich hoffe euch damit geholfen zu haben und bis bald
Lubi ;)
 
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Doopanga

Doopanga

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also das problem ist gut, aber dein lösungsansatz ist ja wohl der größte schmarn.....bist hier fleißig am werben was?

ich hab trotzdem das problem das mein smart viel öl verbraucht....letztens hab ich nen liter nachgekippt und jetzt muss ich schon wieder zur kanne greifen....was ist dennn da nicht in ordnung?
 
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LUBI

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Also ich finde nichts "gutes" an diesem Problem! und als gebürtiger Tiroler habe ich den Schmarn zum Fressen gern.
Bei mir hat es geholfen. Aber wenn es ein mechanischer Schaden ist, musst Du es klar reparieren lassen.
Hier in der Schweiz empfehlen einige Smart-Vertreter diese Produkt.
Bei mir kannst Du es NICHT kaufen.
 
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Dickie

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Überhöhter Ölverbrauch war mal eine besondere Spezialität von Smart-Motore, die dann ziemlich zügig mit einem Totalschaden endete. Allerdings nur für die Baujahre 98 und 99, dann wurde etliches konstruktiv geändert und eigentlich existiert seit dem keine besondere Auffälligkeit mehr.

Fehlerstellen waren damals die Kolbenringe des ersten Zylinders wegen merkwürdig arbeitender Teillast- und Volllast-Entlüftung, aber eben nicht mehr ab Modelljahr 2000. Somit nicht mehr ganz einfach irgendetwas pauschales zu Deinem Ölverbrauch zu schreiben.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass der Smart etwas mehr Öl verbraucht als ein "normales" Auto (wegen der "schiefen" Einbaulage), allerdings ganz sicher nicht in der Größenordnung, wie Du ihn hast. Ebenso grundsätzlich ist auch immer noch der Hinweis gültig, dass man nicht zu viel Öl einfüllen darf. Übervoll schon garnicht, das Optimum ist sogar nur auf 1/2 des Ölmessstabs.

Also einfach mal kontrollieren, wie bei jedem anderen Auto auch:
Ölverlust, irgendwo Flecken am Boden weil eine Dichtung fertig ist,
Kompressionsdruck der Zylinder mit Differenzierung ob Kolbenringe oder Ventildichtungen,
Kühlwasser auf CO-Anteile, wie auch Öl im Kühlwasser oder Kühlwasser im Öl, dann ist die Kopfdichtung im Eimer
...

also nichts Smart spezifisches, sondern die "üblichen Verdächtigen".


Das erste Posting mit dem Supermittelchen ist Stuss, Quark, Blödsinn, ...
was immer man haben will und gut schmeckt.

Hört sich wahnsinnig fachlich an, steht aber nur völliger Schwachsinn drin, auch die verlinkten Test und Versuche sind prima und toll, haben aber mit den Realitäten in einem Motor überhaupt nichts zu tun.
 
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LUBI

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Hallo Dickie
Mir ist bewusst, dass Du viel über Schmierstoffe intus hast und mit den "Mittelchen" hast Du ja recht. Aber ein bisschen mehr solltest Du dem schon Aufmerksamkeit widmen. Dir sollte der Name Dr. Phil Landis als Forschungsleiter von Mobiloil USA etwas sagen. Also schütte bitte nicht das Kind mit dem...
Zum eigentliche Thema: Die ermittelte Schmierstofftemperatur an der zu schmierenden Lagestelle im Turbolader bei den erwähnten Fahrzeugen beträgt 247°C, die dabei entstehenden Verkokunsrückstände (Kohlenstoff carbon residue) im Grundöl lösen den Prozess aus den ich eingangs versucht habe zu erläutern. Der gemessene Ölverbrauch (nicht Verlust) betrug dabei (1Lt. auf 750Km) dies betrifft nicht alle Smartmotoren sondern meist nur die erwähnte Zeispanne und die darüberhinaus verbauten Aggregate.
Ich hoffe mein Deutsch ist verständlich sorry.
 
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Dickie

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Die ermittelte Schmierstofftemperatur an der zu schmierenden Lagestelle im Turbolader bei den erwähnten Fahrzeugen beträgt 247°C,

1. Ist nicht der Grund für den höheren Ölverbrauch beim Smart sondern eindeutig die "komische" Einbaulage in Verbindung mit einer doch recht ordentlichen Leistung (Literleistung)

2. Diese Temperaturen sind immer da und kommen nicht erst nach 50.000 oder mehr Kilometern Laufleistung. Wären diese Temperaturen tatsächlich ein Problem, dann ab dem ersten Tag mit dem ersten Kilometer mit dem ersten Öl und nicht erst nach dem fünften Ölwechsel

3. Diese Temperaturen sind an jedem Lader und würden somit bei jedem Turbomotor diese Probleme bringen, machen sie aber nicht.

4. Würde es am Öl liegen und dessen Zusammensetzung liegen, dann wären die konstruktiven Probleme der Baujahre 98/99 nicht durch eine Konstruktionsänderung an den Entlüftungen zu verändern zu wesen, sondern würden immer noch auftreten.

und noch viel mehr, die hier eindeutig den Rahmen sprengen würden, weil sie noch wesentlich tiefer in die Physik und Chemie gehen würden.


die dabei entstehenden Verkokunsrückstände (Kohlenstoff carbon residue) im Grundöl

Und genau das sind die Dinge, die schon beim Lesen eindeutig die Scharlatanerie nachweisen: hört sich massiv fachgebildet an, Fremdworte mit chemischen Hintergrund könnten das sein, also: der Mann hat Ahnung.

Allerdings steht auch hier wieder nur reiner Blödsinn ohne jeden Hintergrund oder Bezug zum Thema sind hier sinnfrei schöne Worte gestapelt.

"Verkokungsrückstände", Kokung kommt von Kohlenstoff, allerdings bildet der Kohlenstoff im Öl bei dieser Temperatur noch gar keine Rückstände sondern die sogenannten "Dispersants-Additive". Kann man doch ganz deutlich im extra darauf hingewiesenen Link nachlesen. Es wurde beim Versuch eine Temperatur von unter 310°C gewählt, weil sich das Öl selber verabschiedet, man aber nur die Wirkung auf die Dispersants-Additive aufzeigen wollte. Ergo, nix ist mit "Verkokungsrückstände", weil nunmal keine Verkokung bei der dafür zu geringen Temperatur von nur 250°C stattfindet.

"(Kohlenstoff carbon residue)"
Ein auch so tolles Ding, aber was ist das?
Ganz sicher kein Fachbegriff, denn Petrochemische-Fachbegriffe gemischt aus deutschen und englischen Worten gibt es nicht.

Der erste Teil mit "Kohlenstoff carbon", das ist ein deutsches (deutsch german) Wort (Wort word) und dessen englische (englische englisch) Übersetzung (Übersetzung translation) hinterher, tolle Sache.

Aber da ist dann noch residue, was sich auch so wichtig anhört.
Allerdings auch nur griechisch für Rückstand.

Ein "Grundöl" gibt es erst garnicht, es sei denn, es ist Rohöl gemeint aber Motoröl besteht nicht aus Rohöl mit zugemengten Zusatzstoffen, sondern wird chemisch so zusammengebaut, wie man es benötigt.

Da steht also nichts anderes als: "... Auspuffabgase (Auspuff muffler rest) im Rohöl

und frage ich mich: warum schreibt man solch einen Scheiß ?(


lösen den Prozess aus den ich eingangs versucht habe zu erläutern.

Welchen "Prozess" ?
Die Verringerung der Dispersants-Additive ?

Weißt Du überhaupt was das sind und was die machen, wozu sie nützen und wozu nicht ?
Anscheinend nicht, denn Deine Schlussfolgerungen sind komplett daneben.

Dispersants-Additive lösen Ablagerungen (die verbrannte Ölrückstände) und halten sie im Öl, damit sie sich nicht am Boden ablagern.

Sinnvoll, weil dadurch diese Partikel im Öl "schwimmend" bleiben und dann vom Ölfilter mit ausgefiltert werden.

Völlig sinnlos und damit sogar schädlich bei Fahrzeugen, die keinen Ölfilter haben, wie zB. der selige VW Käfer und VW Bus mit den ersten Boxermotoren. Für diese Motore und andere Motore gibt es sogar noch Öle, die extra ohne diese Dispersants-Additive hergestellt werden, bzw.stark reduzierte Anteile haben, damit sich die Rückstände im Öl nicht im Öl halten, sondern am Boden der Ölwanne absetzen können und nicht ständig im Kreislauf mitdrehen und aufgrund des fehlenden Filters dann in die Lager gedrückt werden und dort nicht schmieren.

Eine Reduzierung von Dispersants-Additive hätte nur einen einzigen Nachteil: Rückstände lagern sich auf dem Boden der Ölwanne ab und nicht im Ölfilter, ein Ölwechsel mit derzeitig hohen Wechselintervallen und per Absaugung und nicht über die Ablasschraube würde mit der Zeit zu einer ordentlichen Schicht am Ölwannenboden führen.

Aber zu nichts anderem.
Sämtliche von Dir genannten möglichen "Schädigungen" oder auch nur "Nachteilen" sind freie Erfindung, reine Fantasie. Dagegen ist Beamen und Überlichtgeschwindigkeit durch Warpantrieb schon Realität. Ansonsten hätte es ja jeden Käfermotor irgendwann zerreißen müssen, das Ding was lief und lief und lief und ...

Die "automatische" Reduzierung durch Alterung, chemische Zersetzung oder auch dem Verbrennen dieser Dispersants-Additive ist ein riesengroßer Vorteil in einem modernen Motor.

Der Ölfilter setzt sich mit der Zeit zu und die Reinigungswirkung lässt (Abscheidegrad) lässt mit der Zeit nach. Da parallel dazu aber ebenfalls die Dispersants-Additive sich reduzieren, hat man den nicht ungewollten Effekt, dass sich vermehrt Rückstände im Motor nun ablagern und eben nicht mehr im Öl an die Schmierflächen (Lager) kommen und dort Schaden anrichten.

Eine Ablagerung kann auch nur da enstehen, wo die Flüssigkeit ruhig ist und das ist nach dem Motorabschalten unten in der Ölwanne und zu gerigen Teilen oben im Zylinderkopf, wo sich noch "Ölpfützen" bilden. Aber ganz sicher nicht während des Motorlaufs an den Zylinderwänden.


Ich hoffe mein Deutsch ist verständlich sorry.
Dein Deutsch ja, die Nutzung Deiner Fremdwörter und Fachbegriffe nicht, da fehlt doch eine klare Stellungnahme warum solch totaler Kram, sowohl technisch (chemisch wie mechanisch) wie auch "verbal" geschrieben wird.

Wozu dieser Quatsch, Scharlatanerie oder was ?

Wäre es keine Scharlatanerie, dann könnte man es doch mit klaren Worten schreiben, meinetwegen auch Fremdworte, aber doch nicht Begriffe erfinden oder klanglich tolle aber seltene Fremdworte in völlig falschen und thematisch unpassender Umgebung benutzen und dann immer noch so zwanghaft genau dann, wenn ein tatsächliches Argument im Text als notwendig erscheint ?(
 
P

Patrick B.

-/-
Moderator
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Zumal sich dieser Beitag explizid auf die hohen Temperaturen im Smart Turbolader bezieht.
Sind andere Turbos kühler? Sorry, aber das kann ich mir kaum vorstellen.

Mfg Patrick
 
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LUBI

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Hallo Dickie. Es ist gut das Du so umfangreich geantwortet hast.
Diese Temperaturen sind nicht nur beim Smart so hoch doch meistens liegen sie unter 200°C. Aber Achtung wir reden hier von der thermischen Belastung des Schmierstoffes IM Lager (Bitte nicht vermischen mit den Schaufelrad oder Gehäuse-Temperaturen die um einiges höher sind.)
Beim Smart liegt das Problem bei der Restölmenge (Wenn bei 2.3 Lt. Ölinhalt nun 1 Lt. auf 750 Km verbraucht wird, haben wir bereits bei 1725 km KEIN Öl mehr).
Die Verkokungsrückstände (auf engl. carbon residue) --ab jetzt versuche ich auf englische Ausdrücke zu verzichten -- auf Anfrage kann ich sie wenn nötig liefern um in der Fachliteratur --die eben leider meistens in dieser Sprache abgefasst sind fündig zu werden.
Diese Rückstände also bauen sich über die gelaufene Km Leistung erst auf und sind natürlich nicht von neuem schon dort.
Nun sehr gerne zu den von Dir ewähnten "klaren Worten".
Ein Schmierstoff besteht bekanntlich aus ca.80% Grundöl und 20% Additive -- oh sorry(Zusatzstoffe auf deutsch!)
Diese Zusatzstoffe sind nötig um die negativen Eigenschaften des Grundöles auszugleichen.
Die Gruppierungen wären also (Ich wage hier mal eine Ausdeutschung)
Reibungsmodifizierer- Für abnehmende Koeffizient von statischer Reibung.
Dispersants - Hält die Verunreinigungen "in Schwebe"
Korrosionshemmer - Verhindert chemische Reaktionen.
Viskositätsverbesserer - Vergrössert die Temperatur-Weite.
Kältefliessverbesserer - Hemmt dei Eindickung der Flüssigkeiten bei tiefen Temperaturen.
Schaumhemmer - Hemmt die Bildung von Schaum ...ist doch klar!
Anti- Verschleiss "Agenten" - Schützt vor Verschleiss auf chemischer Basis.
Antioxidants - Deaktiviert auf chemischer Basis die Bildung vin Oxidation (klaro)
Farbstoff - Flüssigkeitsidentifikatoren.
Verdunstungszusätze - (Nur bei Longlifeölen)....
und einige andere Kleingruppen die mir jetzt nicht in den Sinn kommen.
Der aufmerksame Betrachter hat natürlich bemerkt das ich mit der "Ausdeutschung" nicht ganz konsequent war! An alle "Profis" "ich bitte sie darum mich nicht an diesen "Übersetzungen" aufzuhängen. Jeder der bessere deutsche Wörter findet darf diese gerne anmerken.
Ziemlich viel Chemie also die in der komplexität der Zusammenstellung ein Geheimniss für sich ist. Die ist auch der Grund warum jeder Hersteller sagt: Keine Additive - also zusätzlichen chemischen Substanzen beimengen. Denn die verschiedenen Gruppen haben viele viele Stoffe die eine Wirkung aber eben wiederum eine geringe Gegenwirkung aufweisen und die gilt es mit jeweils anderen Stoffen auszugleichen.
Merke also: Jeder chemische Wirkstoff hat eine Wirkung aber auch eine Gegenwirkung.
Mein Rat also: Keine Zusätze verwenden die auf der Basis der Additive wirkt.

Doch nun zur eigentlichen Problemwurzel des ganzen: Das Grundöl. Wird durch verschiedene Produktionsabläufen ( Destilieren, Vakuumdestilieren, Hydrocracken HC Öle, verschiedene Syntesen -Ethen zu Poly-Alpha-Oelfin PAO oder Buten zu Poy-iso-Buten PIB ) aus..........die Spannung stiegt... ERDÖL gewonnen. (Grundöle wären also unter anderen Naphtenic, Parraffinic, Hydrotreated, Syntetic. ÖLE)
Das eigentliche Problem liegt in der gleichen Polarität der Bau und Betriebsstoffe und genau hier könnte ich eine Diss abhandeln. Also gebe ich den Ball weiter!
 
Doopanga

Doopanga

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a pro po......
um meine frage am anfang des beitrages selber zu beantworten: mein hoher verbrauch liegt höchstwarscheinlich an verschlissenen Kolbenringen.....werde ich warsch mit endoskop überprüfen lassen, aber vll auch net....
 
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Dickie

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Diese Temperaturen sind nicht nur beim Smart so hoch

Richtig

doch meistens liegen sie unter 200°C.

Nicht mal bei Kompressormotoren in der Lagerbereichen des Kompressors, bei einem Turbolader ganz lässig auch weit über 250°C.

Aber Achtung wir reden hier von der thermischen Belastung des Schmierstoffes IM Lager (Bitte nicht vermischen mit den Schaufelrad oder Gehäuse-Temperaturen die um einiges höher sind.)

Ich vermische da nichts.

Aber die Temperatur der Lagerstelle ist völlig unerheblich, relevant ist die Temperatur des Öls, und die wird durch die Einwirkungszeit der Oberflächentemperatur auf das Öl und die thermische Leitfähigkeit des Öls beeinflusst.

Fliest das Öl sehr schnell vorbei, dann ist auch die Einwirkungszeit sehr gering und das Motoröl mit rund 100°C kann überhaupt nicht so viel Wärme der Lagerstelle aufnehmen und sich dadurch selber aufheizen.

Das reine Messen der Lagerstelle ist daher schon der völlig falsche Weg, man muss die Öltemperatur unmittelbar nach dem Verlassen der Lagerstelle messen und die ist deutlich geringer.


Beim Smart liegt das Problem bei der Restölmenge

Richtig eine aufgrund der Baugröße etwas knappe Menge ohne viel Reserven, aber nicht an irgendwelchen guten oder schlechten Zusätzen. Denn auch "gute" Zusätze verändern nicht die verfügbaren Mengen.

Diese Rückstände also bauen sich über die gelaufene Km Leistung erst auf und sind natürlich nicht von neuem schon dort.

Richtig, aber nicht mit der Laufleistung des Motors, sondern mit der Laufleistung des Öls und somit ab der ersten Befüllung, beginnend mit der Befüllung mit frischem Motoröl und Beendet durch das Ablassen des alten Öls immer und jedesmal vorhanden (wenn überhaupt) und nicht erst mit dem 5ten Ölwechsel.

... Additive -- oh sorry(Zusatzstoffe auf deutsch!)

Lustige Sache, es geht nicht um existierende Fremdworte, sondern um erfundene oder aus völlig anderen Bereichen "missbrauchte" Fremdwörter.

(Ich wage hier mal eine Ausdeutschung)

Wer zuletzt lacht, ...
Schaun wir mal :D


Reibungsmodifizierer- Für abnehmende Koeffizient von statischer Reibung.

abgesehen von der Grammatik, schon mal nachgesehen, was ein Koeffizient ist und wie der durch statische Reibung abnehmen kann?
reine Scharlatanerie (diese "Erklärung", Reibungsmodifizierer sind aber tatsächlich vohanden)


Dispersants - Hält die Verunreinigungen "in Schwebe"

Was aber wie schon erläutert nicht unbedingt ein Vorteil ist, sondern zum Ende der Lebensdauer des Öls auch negativ sein kann, wenn dieses Additiv "zu stark" arbeitet und nicht im Verhältnis zum Ölfilter auch in seine Wirkung nachlässt.

Viskositätsverbesserer - Vergrössert die Temperatur-Weite.
Kältefliessverbesserer - Hemmt dei Eindickung der Flüssigkeiten bei tiefen Temperaturen.

Kältefliesverhalten ist Viskosität, somit 2mal das Selbe geschrieben

Korrosionshemmer - Verhindert chemische Reaktionen.
Anti- Verschleiss "Agenten" - Schützt vor Verschleiss auf chemischer Basis.
Antioxidants - Deaktiviert auf chemischer Basis die Bildung vin Oxidation (klaro)

1. Dreimal das Selbe geschrieben.

2. "Verschleiß auf chemischer Basis".
Hört ich ja auch wieder toll an, aber "Verschleiß" ist immer noch auf reine Mechanik begrenzt, in der Chemie nennt sich das "Alterung", aber schon klar, "Verschleiß" kennt jeder Autofahrer und weiß dass es schlecht ist. Alt ist der ja selber und weiß, dass dies nichts unbedingt schlechtes ist. SAchon klar, warum genau das benutzt wird, obwohl falsch.

3. "die Bildung von Oxydation" ist auch wieder ein verbales Prachtstück, hört sich toll an, ist aber sowas von vorbei. "Oxydation" ist kein Gegenstand, der gebildet wird, sondern ein chemischer Vorgang, der maximal verhindert werden kann.


Verdunstungszusätze - (Nur bei Longlifeölen)....

Na ist doch wohl genau andersrum.
Es werden keine Verdunstungszusätze hinzugegeben, sondern Verdunstungs-"Verhinderer" kommen mit rein. Longlifeöle verdunsten ansonsten schon von alleine übermäßig, da müssen keine Zusätze rein, die das noch fördern.

Man gibt ja auch Schaumbremsen rein und keine Schaumerzeuger.


Der aufmerksame Betrachter hat natürlich bemerkt das ich mit der "Ausdeutschung" nicht ganz konsequent war!

Du warst ziemlich komplett daneben und auch bei den benutzen Fremdworten war es nicht viel anders.

An alle "Profis" "ich bitte sie darum mich nicht an diesen "Übersetzungen" aufzuhängen. Jeder der bessere deutsche Wörter findet darf diese gerne anmerken.

Es liegt nicht an Übersetzungen, sondern an vielleicht mal korrekter Argumentation und daran würden auch bessere deutsche Wörter nichts ändern, nur "richtige Sätze"

Ziemlich viel Chemie also die in der komplexität der Zusammenstellung ein Geheimniss für sich ist.

und sich vielen nicht erschließt, wobei Erklärungen mit Kindergartensprache nicht verkehrt wäre, aber auf Kindergarten-Niveau beim Wissen und Erklärungen (wie funktioniert die Welt, hier das Öl) in die Hose gehen muss.

Die ist auch der Grund warum jeder Hersteller sagt: Keine Additive - also zusätzlichen chemischen Substanzen beimengen.

Das stimmt uneingeschränkt:

Keine Zusätze, "Wundermittelchen" oder was auch immer , nichts, garnichts, kann nur in die Hose gehen.


Das eigentliche Problem liegt in der gleichen Polarität der Bau und Betriebsstoffe und genau hier könnte ich eine Diss abhandeln. Also gebe ich den Ball weiter!
Autsch und schon geht es mit dem Müll weiter.

Was ist "Polarität" und welche "Polarität" haben denn diese Bau- und Betriebsstoffe und welche Probleme kommen mit unterschiedlicher "Polarität", kann man Öl "umpolen" ?

Fragen über Fragen, aber auch hier reine Scharlatanerie, denn Polartäten sind in der Entstehung von Molekülen relevant, aber anschleißend ist die Polarität exakt null.

Es gibt zwar Elemente mit "schiefer" Polarität, allerdings haben die deshalb die Eigenschaft, dass sie eine Strahlung abgeben und weder Röntgengeräte noch Atombomben haben als "Antriebsmittel" Motoröl oder eine polarisierte Nockenwelle (durch zu lange Nutzung mit polaren Zusätzen) drin.

Alles Scharlatanerie, gehört uneingeschränkt in den Bereich der Energiefeldbeeinflusser, Spritmagneten oder Schutztresore gegen die Strahlung der Magnetstreifen von Kreditkarten und für CDs und DVDs (die Hologrammeffekte beim Spiegeln im Licht ist für den menschlichen Körper eine "moderne Energieform", an die er sich bisher nicht evolutionär anpassen konnte und daher Schädigungen auslösen)

Wenn man sich mal bei diesen Gerätschaften umschaut, wird exakt gleich der positive Nutzen und deren Funktion argumentiert, mit "Polaritäten" und genauso beachtenswerten Wortkreationen und hört sich exakt genauso toll an.
 
L

LUBI

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Hallo Dickie. Danke für Deine Präzisierungen.
Wir haben ein Verfahren Entwickelt um wirklich die effektive SCHMIERSTOFFTEMPERATUR IM Lager zu ermitteln und auf diese Ergebnisse habe ich meine Aussagen gestützt. Wir reden hier auch nicht von Labortestergebnissen sondern Belastungstest auf Strecke bei Problemfahrzeugen. Wir arbeiten hier in der Schweiz mit einem Institut zusammen das an neuartigen Testgeräten arbeitet die "online unter erschwerten Bertiebsbedingungen" im Fahrzeug und auf Strecke solche Tests ermöglicht.
Da es ja eigentlich um thermische Belastungen von Schmierstoffen geht, versuche ich dem rechnung zu tragen und diesen Artikel mit den Erklärungen über Polarität zu ergänzen.
Das grösste Problem für den Schmierstoff ist nach wie vor die thermische Energie in Form von Wärme ABZULEITEN dies kann der Schmierstoff nur in DIREKTEN Kontakt mit den metallischen Oberflächen. Grössere Ölwannen oder Ölkühler vergrösseren diese Oberflächen. Sowohl alle metallischen Oberflächen wie auch die Grundölmoleküle und auch alle Additivmoleküle sind von der selben Polarität und haben darum KEIN Molekularstrukturelles Haftvermögen. Bis in die 80er Jahre versuchte man diesem Problem mit dem sog. "Walrat" entgegenzuwirken.(Der Potwal hat diese Fettartige Substanz im Kopf und kann diese mittels Blutzirkulation erwärmen = Auftrieb. Durch Reduzieren der Blutzirkulation wird diese Substanz durch Einwirkung der Umgebungstemperatur des Meerwassers Wachsförmig und zieht dieses riesige Säugetier-Kein Fisch- nach unten in Tiefen bis zu 3000m um dort seine Leibspeise die Riesenkrake zu erlegen) Dieses Walrat diente der Ölindustrie, bis..... 1974 das Artenschutzgesetz diese Resouce stark einschränkte. Man versuchte jetzt mittels Additivierung mit anderen Substanzen diese "Wirkung" zu ersetzen. Das Walrat selbst aber wurde nie ersetzt. An dieser Stelle könnte ich jetzt beschreiben wie Dr. Phil Landis (in jener Zeit Forschungsleiter von Mobil Oil - gilt als Erfinder von Mobil 1) nach seiner Pensionierung in 9 Jahren Forschungsarbeit ein Verfahren entwickelte um aus einer Planzensaat ein MONOESTER genannt LXE erfunden hatte das in seiner Molekularstruktur bis auf 2 Kohlenstoffatomen dem Walrat gleicht und eben gegenteileige Polarität aufweist... werde es aber dabei belassen und im Text weitergehen. Wichtig hier ist nur das es KEIN TRI-ESTER-Pflanzenöl ist sondern eben ein Wirkungsneutrales (Keine Negativwirkungen) MONO-Ester ist. Zur Funktion: Die gegenteilige Polarität wird von den metallischen Oberflächen angezogen. Auf der anderen Seite werden sowohl Grundölmoleküle wie auch Additivmoleküle an das LXE Molekül gebunden. Dadurch entsteht eine Molekularstruktur die:
-Druckstabiliät des Schmierstoffes erhöht (Molekularstruktur gegenüber Einzelmolekül)
-Als thermisch leitende Brücke die Energie in Form von Wärme aufnimmt und diese an die Hitzeableitenden Oberflächen abgibt an die es ja gebunden ist.
-Der Schmierstoff selbst wird dadurch NICHT verändert sondern nur die Wirkung der Haftung an metallischen Oberflächen.
Als Bild könnte man jenes eines Magnetes verwenden, das Metallsplitter an sich selbst bindet und das man dann auf eine metallisch Oberfläche anbringt. Die Metallsplitter wären demzufolge Grundölmoleküle oder Additivmoleküle Die metallische Oberfläche als Beispiel die Zylinderwände und das Magnet das LXE Molekül.
Ich bin mir sehr wohl bewusst das diese Bild "hinkt" aber zum Verständniss dienlich sein kann.
Funktionieren tut das Ganze bei 290°C Schmierstofftemperatur über 92 Stunden und wenn man diese thermische Belastung für diesen Zeitraum im Schmierstoff hat... Dann hat man wirklich noch andere Probleme! Es geht mir wirklich nicht darum das sich etwas gut anhört sonst würde ich die alten Schriftsteller zitieren.
Zum Abschluss muss darauf hingewiesen werden das IMMER der von Hersteller vorgeschriebene Schmierstoff anzuwenden ist.
 
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Dickie

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Wir haben ein Verfahren Entwickelt um wirklich die effektive SCHMIERSTOFFTEMPERATUR IM Lager zu ermitteln

Wahnsinnig toll, ein PT-100 (stecknadelgroßer Temperatursensor, der jedem 3-Euro-Multimessgerät von Conrad beiliegt) in den Ölstrom eingesetzt.

Und dafür muss man extra ein Verfahren entwickeln, Kniefall-verdächtig


die "online unter erschwerten Bertiebsbedingungen" im Fahrzeug und auf Strecke solche Tests ermöglicht.

Internetanschluss ?

oder mal wieder nur ins Fremdwörter-Klo gegriffen und "realtime" schreiben wollen und nicht darauf gekommen ?


... mit den Erklärungen über Polarität zu ergänzen ...

Hier fängt der Schwachsinn und die Verarsche der Leser (Käufer) an:

Polaritäten liegen hier nicht vor, somit muss nicht auf "Polaritäten" irgendwelche Rücksicht genommen werden oder haben "Polaritäten" irgendwelche Verhalten, egal ob gut oder schlecht.

- keine magnetische Polarität, Öl ist nicht ferromagentisch auch nicht die Additive

- keine statische Polarität (Aufladung) durch Reibung oder Vorbeiströmen unterschiedlicher Materialien, das passiert bei Kondensator-Effekten, aber dafür muss ein Isolator vorhanden sein, damit man zwei elektrisch getrennte Potenziale aufbauen kann, aber ein Isolator existiert nirgend im Motor zwischen Öl und Motorblock. Dieser Isolator würde ja auch thermisch isolieren (aufgrund seiner zwangsweise notwendigen kristallinen Struktur9, da ist aber nichts, Öl ist immer und überall in direkter Verbindung zum Metall.

- keine ionische Polarität, die ensteht nur bei der (Auf)-Lösung von Metallsalzen in Wasser, also zB. Kochsalz auch bekannt als Natrium-Clorid im Wasser.

Weder die Additive noch irgendwelche Reststoffe aus Abbrand oder Abrieb sind Metallsalze und Motoröl ist kein Wasser, auch Wasser ist dort nicht gebunden.

- keine Atomare Polarität, denn dann würde entweder ein Elektron oder ein Proton fehlen und würde das fehlen, dann würde dieses Material radioaktiv strahlen.

- einzig überhaupt vorhanden ist das Ding mit der Löslichkeit in anderen Stoffen, die chemisch auch als "Polarität" bezeichnet wird, einmal Löslichkeit in Wasser und einmal Löslichkeit in Fetten/Ölen: "Wasser-Polar" und "Fett- oder Öl-Polar".

Würde es jetzt ein Mittelchen geben, was im Öl irgendwelche "Polaritäten" beseitigt, dann bleibt ausschließlich ein "Zusatzstoff", der Öl in Wasser löslich machen kann, als die weitreichende und weltverändernde Erfindung von Spüli oder Pril oder wie Geschirrspülmittel sich immer nennt.

Wer will aber schon Spülmittel im Öl ?
Wer will Wasser gelöst im Öl ?

Bei der Nutzung von Ethanol-angereichertem Sprit ist genau das die größte Unverträglichkeit, die den Einsatz zunichte gemacht hat. Alkohol macht Wasser in Ölen (Benzin ist chemisch nichts anderes) löslich und damit bekommt man Wasser über Öl und Benzin in Bereiche, die nicht für Wasser ausgelegt sind.
Wer will, dass dieses im Öl gelöste Wasser dann in Verbindung mit Luft in der Ölwanne dann innen im Motor rumkorrodiert ?


Sowohl alle metallischen Oberflächen wie auch die Grundölmoleküle und auch alle Additivmoleküle sind von der selben Polarität und haben darum KEIN Molekularstrukturelles Haftvermögen.

Ein molekulares Haftvermögen existiert ja auch nur bei Magnetismus und ließe sich nur verändern, in dem man magnetisierte Metallspäne oder ferromagnetische Keramiken (Ferite) in Öl kippt. Wer will das ?

Scharlatanerie-Argumente


Bis in die 80er Jahre versuchte man diesem Problem mit dem sog. "Walrat" entgegenzuwirken.

Blödsinn, die wärembedingte Ausdehnung von Walrat und deren Effekte auf Auftrieb nach Archimedes hat nichts mit einem Motor und dessen Wärmeverhalten zu tun.

Wird ein Motor kühler, wenn das Öl einen Volumenvergrößerung hat ?
Wohl kaum.

Wärme wird nunmal von Partikeln abgeführt, und bei einer Volumenerhöhung erhöht sich keine Partikelmenge (Anzahl der Ölmoleküle) auch nicht deren Größe sondern nur deren Platzbedarf in der Gesamtmasse.

Mehr Partikel (Moleküle), die dann auch mehr Wärme aufnehmen könnten, sind nicht vorhanden.
Größere Partikel sind auch nicht vorhanden, Atome und auch Moleküle "wachsen" nicht, somit auch nicht mehr Wärmeaufnahmevermögen.

Deine Argumentation ist reine Scharlatanerie.

Walrat wurde teilweise benutzt, aber nicht für Deine reinen Fantasieerklärungen.


An dieser Stelle könnte ich jetzt beschreiben wie Dr. Phil Landis (in jener Zeit Forschungsleiter von Mobil Oil - gilt als Erfinder von Mobil 1) nach seiner Pensionierung

Sicher ?

schon mal aufgefallen, dass dieser Dr. Phil Landis ein recht merkwürdiger Mensch sein muss ?

Der erscheint ausschließlich auf Werbeseiten von eher merkwürdigen Produkten mit merkwürdigen Wirkungen in Verbindung mit dieser früheren Position bei Mobil-Oil.

Bei Mobil-Oil kennt ihn keiner, auf der Patentschrift von Mobil 1 stehen völlig andere Namen, auch als Entwicklungsleiter. Auch je nach Internetseite von Additiv-Mischern hat dieser Mann eine völlig unterschiedliche Schreibweise und existiert auch nur dort.

Keine wissenschaftliche Arbeit kennt diese doch eigentlich so wichtige Person, niemand bei Mobil-Oil oder auch in Europa bei Aral, komisch ist das schon, denn die Ähnlichkeiten zum Weihnachtsmann sind nicht gerade gering. Und der wird auch immer nur dann rausgezogen, wenn man eher unerfahrene Mitbürger verarschen will.


... ein MONOESTER ...
Bingo, "Ester" ist nunmal eine Alkoholvariante, somit wird Wasser in Motoröl löslich.

Hier wird nicht nur etwas noch recht neutrales angeboten, sondern etwas sogar hochgradig schädliches für den Motor.

Kennt jeder die Folgen von Kurzstreckenverkehr im Winter und das lustige Gemisch aus Kondenswasser und Motoröl und dessen gar lustige Folgen.

Genau das kann man aber abwenden, wenn man über längere Zeit mit erhöhter Motortemperatur fährt. Dann kann das Wasser verdunsten und nicht mehr Schäden verursachen.

Mit Alk im Öl wird Wasser im Öl gebunden und kommt nicht mehr raus, denn die Bindung basiert auf molukularer Ebene und ist tatsächlich eine Bindung und nicht nur ein reines "Nebeneinaderliegen" im Öl.

Einzigen Vorteil, der tatsächlich vorhanden ist: man muss durch Nutzung dieses LX-irgendwas Additives nicht mehr teures Motoröl nachfüllen, Wasser reicht dann genauso zum Auffüllen.
Auffüllen, nicht Schmieren.


@LUBI
Danke, Du hast genau die Dinge und Beweise geliefert, die zweifelsfrei eine reine Scharlatanerie nachweisen, sogar so weit, dass sogar kapitale Motorschäden als Folge der Nutzung kommen werden, nicht nur möglich wären.

Einziger "Rettungsanker" ist der regelmäßige oder je nach Motorbeanspruchung auch deutlich frühzeitigere Ölwechsel, damit das Wasser rauskommt und vielleicht noch keine bedeutenden Schäden verursacht hat.
 
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LUBI

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Hallo Dickie. Du machst es einem nicht einfach und willst es wirklich ganz genau wissen.
Das finde ich auch sehr gut so und ich würde gerne im Detail auf Deine Anmerkungen reagieren. Meine Frage nun wäre: Ist dies die richtige Plattform oder schlägst Du eine andere vor.
Nur den ersten Punkt möchte ich hier noch klären. (PT-100) Jetzt muss ich aber wirklich lachen... Wäre es so einfach hätte ich es nicht "Verfahren" sondern Messung genannt. Mit ONLINE meine ich auch ONLINE! Das Fahrzeug fährt ein Steckenprofil ab und die Daten werden Online in die Zentrale übertragen. (Aber was der Bauer nicht kennt...)
 
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Dickie

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Hallo Dickie. Du machst es einem nicht einfach und willst es wirklich ganz genau wissen.

Ich weis es mittlerweile ganz genau, aber wusste es vorher auch schon.

Nur den ersten Punkt möchte ich hier noch klären. (PT-100) Jetzt muss ich aber wirklich lachen... Wäre es so einfach hätte ich es nicht "Verfahren" sondern Messung genannt.

Wenn es doch nur eine Messung/Zeit ist, wozu dann so verbal aufblähen ?

Mit ONLINE meine ich auch ONLINE! Das Fahrzeug fährt ein Steckenprofil ab und die Daten werden Online in die Zentrale übertragen. (Aber was der Bauer nicht kennt...)
Wirklich "online", also "auf Draht" mit einer hinterher gezogenen Daten-Leitung oder einfach nur eine klassische Telemetrieverbindung?

"Online" aus einem fahrenden Fahrzeug ist mir als Bauer wirklich nicht bekannt. Als Steuerung von Torpedos oder Lenkwaffenflugkörpern per Draht oder Glasfaser schon, aber bei einem Auto, wo es doch viel Einfacheres gäbe, ohne dass sich der Draht irgendwo verheddern könnt?. Dafür ist natürlich auch die Entwicklung eines eigenständigen Verfahrens notwendig.

Kann man zwar machen, aber speichern auf Laptop der auf der Rückbank liegt, wäre vermutlich der unkomplizierteste Weg gewesen, hört sich aber auch wieder nicht so sonderlich umwerfend an.
 
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LUBI

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Hallo Dickie.
Ich würde Dich persönlich nie als "Bauer" bezeichnen und meinte damit nur ein Verhalten und nicht Dich als Person.
Das Verfahren der "Übertragung" ist nicht unser eigenes aber ich darf hier sagen dass es ursprünglich aus der Lenkwaffensteuerung kommt und dass es sich in der Sereinabklärung befindet. Wogegen unser Verfahren sich auf die Auswertung der Molekularstrukturellen-Veränderungsprozesse der Schmiermittel beschränkt. Magna Steyr (Entwicklung Antriebsstrang), Rotax (Entwicklung), ZF (Entwicklung) und andere Zulieferer profitieren dann von diesem Wissen. Nochmals meine Frage: Sollte ich hier im Detail Stellung nehmen oder sprengt es den Rahmen ?
 
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Dickie

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Hallo Dickie.
Ich würde Dich persönlich nie als "Bauer" bezeichnen und meinte damit nur ein Verhalten und nicht Dich als Person.

Bekannte Sache, wenn Argumente ausgehen, wird man persönlich, wenn auch nur indirekt.

Das Verfahren der "Übertragung" ist nicht unser eigenes aber ich darf hier sagen dass es ursprünglich aus der Lenkwaffensteuerung kommt und dass es sich in der Sereinabklärung befindet.

Wenn es etwas serienmäßiges bereits gibt, dann muss man keine "Serienabklärung" betreiben. Selbst die Dinge, die in der Waffentechnik benutzt werden, sind normale Technik.

"Lenkwaffentechnik" ist aber wieder verdammt nahe am geheimen Geheimagenten ;)


Wogegen unser Verfahren sich auf die Auswertung der Molekularstrukturellen-Veränderungsprozesse der Schmiermittel beschränkt.

Ein "Verfahren zur Molekularstrukturellen-Veränderungsprozesse der Schmiermitte aus der Lenkwaffentechnik" ?(

Vermutlich die Turbopumpen des Antriebs.


Magna Steyr (Entwicklung Antriebsstrang), Rotax (Entwicklung), ZF (Entwicklung) und andere Zulieferer profitieren dann von diesem Wissen.

Dann viel Glück beim Millionenmachen mit diesen Firmen.

Hauptsache bei ZF kommt niemand noch bis dahin auf den Gedanken, dass eigentlich gar keine erhöhten Temperaturproblematiken durch nicht wassergekühlte Turbolader beim Getrieböl auftreten können.

Gefahr ist allerdings bei Magna Steyr noch deutlich höher, ein Antriebsstrang ist deutlich weiter weg vom Turbolader, hat deutlich geringere Drehzahlen als der Motor und wird überhaupt nicht Öl-gekühlt.


Nochmals meine Frage: Sollte ich hier im Detail Stellung nehmen oder sprengt es den Rahmen ?
Spare Deine Argumente für die Verhandlungen mit den Zulieferfirmen.
 
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Michael87

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