Mercedes AMG Project One: über 1.000 PS und 350 km/h - ein Formel 1 für die Straße

Diskutiere Mercedes AMG Project One: über 1.000 PS und 350 km/h - ein Formel 1 für die Straße im Mercedes AMG Forum im Bereich Mercedes; Zum 50. Geburtstag belohnt sich der Haustuner von Mercedes mit einem Fahrzeug jenseits der Supersportwagen-Klasse. Die Technik stammt dabei aus...
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geronimo

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Zum 50. Geburtstag belohnt sich der Haustuner von Mercedes mit einem Fahrzeug jenseits der Supersportwagen-Klasse. Die Technik stammt dabei aus der sogenannten Königsklasse des Motorsports, und soll außergewöhnliche Fahrleistungen ermöglichen. Ganz so extrem wie vor einem Jahr vermutet, fällt das Ergebnis dann aber doch nicht aus



Als wir vor etwas über einem Jahr erstmals über das Jubiläumsmodell berichteten, machte dieses unter dem Namen R50 die Runde. Die damaligen Vorhersagen treffen nur teilweise ins Schwarze, vor allem bei der Leistung und der Höchstgeschwindigkeit gibt es deutliche Abweichungen. Seinerzeit wurde eine Leistung von 1.300 PS vermutet, was zusammen mit einem Leergewicht von 1.300 kg zu einem extrem günstigen Leistungsgewicht von 1 kg pro PS führen sollte.

Bereits bei der ersten offiziellen Ankündigung des nun Project One genannten Hypersportwagens im Januar dieses Jahres wurde aber klar, dass es um einiges weniger werden wird. Dies hat sich nun noch einmal bestätigt, denn in einer aktuellen Ankündigung ist erneut von "mehr als 1000 PS" die Rede, und die "Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h". Das klingt aber immer noch beeindruckend, wirft jedoch gleichzeitig die Frage auf, warum es Bugatti mit 1.001 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von über 400 km/h bringt, während dem Mercedes deutlich früher die Puste ausgeht.



Die Antwort liegt im Antriebskonzept begründet. Während der Bugatti Veyron und sein Nachfolger Chiron ihre Leistung aus einem 8 Liter großen 16-Zylinder-Verbrennermotor bekommen, setzt Mercedes auf ein Hybrid-Konzept. Kernstück soll ein gerade einmal 1,6 Liter großer V6-Motor sein, der auf dem Motorblock aus der Formel 1 basiert. Dank mehrfacher Aufladung kommt alleine dieses Aggregat auf 750 PS, die bei bis zu 11.000 Umdrehungen pro Minute erzeugt werden. Die restlichen über 250 PS liefern die im Fahrzeug verteilten Elektromotoren. Zwei davon sollen direkt auf die Räder der Vorderachse wirken und so Allradantrieb ermöglichen. E-Motor Nummer drei mit 80 kW soll den Turbolader antreiben, und der vierte Elektroantrieb ist über die Kurbelwelle direkt mit dem Motor verbunden. Das gesamte System soll eine thermische Effizienz von 40 Prozent haben, was ein bislang nicht einmal annähernd erreichter Wert für ein Fahrzeug mit Straßenzulassung wäre. Einen ersten Blick auf den komplexen Antriebsstrang gab es jetzt im Rahmen einer Presse-Vorführung.



Die offizielle Premiere findet auf der IAA in Frankfurt im September statt. Die ersten Fahrzeuge, die ungefähr wie auf der obigen Computergrafik aussehen werden, sollen dann im Jahr 2018 ausgeliefert werden. Auch dabei gibt es einen Unterschied zum R50: bei diesem wurde eine Limitierung auf 50 Exemplare sein, beim Project One sind 275 Stück - von denen ein guter Teil bereits verkauft worden ist.
(Mit Material von: Auto Express)​


Meinung des Autors: Manche sagen, die schönsten Geschenke sind die, die man selber macht. Im Fall von Mercedes AMG trifft das ganz sicher zu, denn das Project One genannte "Hypercar" dürfte so manchen Rundenrekord für Straßenfahrzeuge brechen. Und netterweise teilt man das Präsent auch noch - mit quasi jedem, der dafür 2,5 Millionen Euro bezahlt.
 
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