Mazda6 Leasingrückgabe / Arglist schon bei Vertragsabschluss?

Diskutiere Mazda6 Leasingrückgabe / Arglist schon bei Vertragsabschluss? im Mazda 6 Forum im Bereich Mazda; Hallo! Wie der Titel schon sagt, haben wir im Moment massive Probleme. Es handelt sich um einen gewerblichen Leasingvertrag - trotzdem könnte es...
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biggi72

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Hallo!

Wie der Titel schon sagt, haben wir im Moment massive Probleme. Es handelt sich um einen gewerblichen Leasingvertrag - trotzdem könnte es auch andere Betroffene geben, die ich gerne ausfindig machen würde.

Ich fang am Besten mal vorne an... :D

Vor vier Jahren lief ein, ebenfalls gewerblicher, Leasingvertrag über den Mazda6 Sportkombi aus. Geplant war, das Fahrzeug zu übernehmen. Die Kilometer waren leider reichlich drüber und durch die Fahrten mit Anhänger, sah das Heck auch nicht wirklich schön aus. Der damalige Berater / Verkäufer hatte vorher eine eigene Mazda-Filiale, die er aber kurz nach dem Leasingvertrag schloss und nun selber als Angestellter in einer anderen tätig ist.

Uns wurde der Rückkauf nur unter der Bedingung, der kompletten Reparatur der Schäden angeboten. Das heißt: Der Wagen sollte erst komplett saniert werden + Kilometerpauschale - dann hätten wir das reparierte Fahrzeug von der Mazda-Bank zurückkaufen können. ?(
Da dies wirklich in die Tausende (fast soviel, wie der Rückkaufwert!) gegangen wäre, machte uns der Verkäufer folgendes Angebot:
Wir bzw. die Vollkasko zahlt einen Schaden (Heckklappe+Stoßstange) und wir machen einen neuen Leasingvertrag über einen Mazda6 Kombi Activ - zu einem echt guten Kurs!
Da brauchte man dann ja nicht lange rechnen...

Meine erste Frage ist jetzt:
Wem erging es ähnlich, dass mit der Begründung: Das Fahrzeug muss erst repariert werden, um es zum Rückkaufwert zu erwerben, ein Folgevertrag abgeschlossen wurde?
Es wäre schön wenn sich Betroffene per Mail oder PN melden würden...

Nun zum jetzigen Problem:
Der Folgevertrag ist jetzt ausgelaufen. Diesmal stimmen die Kilometer. Vordere und hintere Stoßstange sind beschädigt - diese Schäden stellt auch Niemand in Frage!

Doch wurden bei der "Besichtigung" Hundehaare im Kofferraum entdeckt und dann mal eben pauschal behauptet, der Wagen rieche nach Hund... 8o
Der einzige Hund, der wirklich in diesem Fahrzeug war, war dies im September 2007. Wir mussten mit einer in einem Notfall zum Tierarzt. Das Fahrzeug hat auch kein Hundegitter (das hätte ja im Fahrzeug verschraubt werden müssen!) - das wollten wir bei einem Leasingfahrzeug nicht - nicht nach den Erfahrungen mit dem Vorgänger. Dann hätten wir womöglich die Löcher noch spachteln und einen neuen Himmel einziehen lassen müssen. Dafür hatten wir ja unseren anderen Wagen, der leider zu dem Zeitpunkt in der Werkstatt stand. Eine Erklärung für sonstige "Haare" haben wir eigentlich nur, dass diese durch Anhaftungen an Beuteln oder unserer Kleidung ins Fahrzeug gekommen sind.
Es stimmt - es ist momentan ein "Geruch" im Fahrzeug - allerdings von Heidepflanzen, die in den letzten Wochen im großen Maße damit transportiert wurden - diese riechen säuerlich-modrig - als Gärtnerei gehört natürlich auch der Transport von Pflanzen und Erden dazu.

Desweiteren wäre der Wagen "dreckig" und "abgenutzt" (bezieht sich auf den Kofferraumboden und die -seiten - öhm bei ´ner Gärtnerei nicht gerade selten - in meinem könnte man zur Zeit Tomaten pflanzen.

Der nächste Punkt sind dann kleine Dellen in den Seiten. Ich glaube die kennt Jeder, der im öffentlichen Parkraum sein Fahrzeug abstellt.

Dann folgen diverse kleine Kratzer an den Seiten, die leider im Gartenbau nicht wirklich zu vermeiden sind, da man schon mal näher an seinen Arbeitsplatz ranfahren muss und die Wege nicht immer fachlich freigeschnitten sind, wenn wir hinkommen - auch das gehört zu einer normalen Nutzung in unserem Gewerbe.

Mazda (die Mazda-Bank bzw. der Nachfolger) hat nun einen Sachverständigen beauftragt, der in unserem Beisein den Wagen begutachten soll.

So komme ich dann zu meinem aktuellem Problem:
Wenn ein Fahrzeug von einer Gärtnerei geleast wird - gehören dann typische Gebrauchsspuren aus dem Alltag nicht dazu? Das Fahrzeug vier Jahre nur in der Garage stehen zu lassen war schließlich nicht der Sinn des Vertrags.

Zur Info: Es wird kein neues Fahrzeug bei diesem Händler geleast (käme auf Grund der Erfahrungen sowieso nicht mehr in Betracht) noch eins gekauft, da wir zur Zeit kein weiteres benötigen, sondern in ein paar Monaten einen Lieferwagen statt des Kombis anschaffen wollen.

Vielleicht fällt ja Jemandem hier noch ein Tipp ein? Bin für jede Anregung dankbar! :rolleyes:

Sorry, dass das so lang geworden ist und vielen Dank für´s Lesen!

Liebe Grüße,
Biggi
 
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Janner

Janner

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Nein, ein Händler geht nicht davon aus, dass der Wagen absichtlich so runtergewirtschaftet wird. Sowas kann er als mutwillige Beschädigung auslegen.

Die von die beschriebenen Schäden sind nicht üblich. Nur weil das Fahrzeug auf eine Gärtnerei läuft, muss niemand davon ausgehen, dass der Wagen für Aufgaben eines Pritschenwagens missbraucht wird.

Vielleicht sollte für solche Transporte eher ein Pritschenwagen angeschafft werden.

Deiner Logik folgend wären dann also Schäden durch Untergänge / Versenkung bei Fahrzeugen, die auf Werften oder Reedereien laufen, auch typische Gebrauchsspuren sein.

Von den Gebrauchsspuren bei Sprengmeistern rede ich lieber nicht.
:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
 
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biggi72

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Hi!

Also zu unserem jetzigen Problem:
Wenn man Palettenware (nicht Europaletten - damit es nicht zu Missverständnissen kommt, sondern diese Plastikteile für 6-12 Pflanzen) und Blumenerde in den üblichen Beuteln/Säcken darin transportiert, ist das eine ganz normale Nutzung - das macht auch ein Privatmensch, der seinen Garten bepflanzen möchte. Natürlich stoßen diese auch an die Seiten, doch da sind keine Kratzer oder Löcher in der Bepflockung - es haften vielleicht ein paar Knospen daran, die im Gewebe festgehakt sind und beim Aussaugen nicht sofort abgingen, aber diese Sachen lassen sich entfernen - nur hatten wir dazu keine Zeit mehr. Zum Geruch: Jeder der zwei Paletten Callunen (Heidekraut) kauft und die mal über Nacht im Auto stehen hatte, wird diesen Geruch kennen. Eine Pritsche wäre in dem Bereich völlig unangebracht, aber danke, dass sich darüber wenigstens Gedanken gemacht wurden!

Runtergewirtschaftet ist er nicht. Er hat Gebrauchsspuren, wie sie im normalen Betrieb auch bei Privatpersonen vorkommen. Es zieht sich auch keiner die Schuhe aus vor der Fahrt - oder? (Ich rede nicht von Dreckklumpen - sondern z.B. trockener Schmutz der an den Gummimatten haftet, oder "Striemen" die im Fußraum an der Seite entstehen können, wenn man ganz normal einstiegt.) Auch die Kratzer an den Seiten sind weder tief, noch über die gesamte Fahrzeugfläche verteilt. Die kommen ebenso bei ganz normalem Gebrauch im Strassenverkehr vor, wenn z.B. die Grünanlagen der Städte an den Rändern etwas überhängen (Grünbepflanzungen zwischen den Fahrbahnen). Wir sind mit dem Fahrzeug nicht durch ´nen Dschungel gefahren... ;)

Das Lenkrad ist abgegriffen - nur freihändig kann man leider nicht fahren. Solche Mängel sind doch altersentsprechend - oder etwa nicht?

Wenn ich noch mal nachfragen dürfte:
Welche Schäden sind nicht üblich? Vielleicht habe ich es auch nicht genau genug beschrieben, so dass ich da noch aufklären kann.

Liebe Grüße,
Biggi
 
Squitsch

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Naja, wenn man ein- oder zweimal im Jahr irgendwelchen Gartenbedarf nach Hause fährt, riecht das Fahrzeug noch nicht gleich wie ein Komposthaufen, und wenn man zweimal die Woche einen Einkaufskorb im Kofferraum hat, nutzt dieser bei weitem nicht so stark ab, wie wenn man mehrmals in der Woche palettenweise Waren transportiert.

Selbst bei privater Nutzung wäre es eine Wertminderung gewesen, wenn der Kofferraum völlig verdreckt und zerschunden abgeliefert wird.


Was die Kratzer betrifft, dürften diese auch nicht auf einen normalen Gebrauch im Straßenverkehr zurückzuführen sein.
Ich selbst lebe hier im ländlichen Gebiet und kürze gelegentlich auch mal über Feldwege ab, derartige Kratzspuren habe ich davon jedoch noch nie davongetragen.

Mir ist aber auch keine öffentliche Straße bekannt, die derart dicht bepflanzt wäre, dass man nicht ohne Pflanzenkontakt durchfahren könnte. ?(

Somit würde ich auch das eher als Gärtnerei-typische Beschädigung am Fahrzeug betrachten.


Bei einem Leasingfahrzeug wird normalerweise erwartet, dass der Leasingnehmer das Fahrzeug pfleglich behandelt.
Die von dir genannten Mängel würde ich jedoch keineswegs als dem Alter des Fahrzeuges entsprechend einstufen, da gibt es bedeutend ältere Fahrzeuge, die dennoch deutlich besser dastehen als von dir beschrieben.
 
Janner

Janner

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Ok, dann habt ihr nur den typischen Leasingrückgabefehler gemacht.

Man sollte einen Leasingwagen grundsätzlich vor der Rückgabe, bzw der Begutachtung, immer zu einem Fahrzeugaufbereiter bringen. Dort wird der Wagen vernünftig aufbereitet.

Das macht schon einen großen Unterschied, wenn man mit einem sauber Aufbereiteten Fahrzeug da auftaucht, anstatt mit einem runtergewirtschafteten völlig verdreckten stinkenden rollenden Mülleimer.

Ein Mazda 6 ist kein Kommunalfahrzeug, also wird das Autohaus auch nicht von so einer Nutzung und dem damit verbundenen Verschleiß ausgehen. Muss das Autohaus auch nicht. Im Leasingvertrag dürfte sicher etwas von üblicher Nutzung (sprich normaler Personentransport) stehen.
Es ist schon ein Unterschied und zeigt sich auch in den deutlich höheren Leasingraten, ob man einen Familien- / Vertreterkombi oder einen Lastesel / Kommunalpritsche nimmt.
Immerhin sind Abnutzung, Verschleiß und Wertverlust Welten voneinander entfernt.

Ihr habt einen Kombi als Pritsche missbraucht. Klar das das nicht im Sinne des Autohauses ist, da der Wertverlust den errechneten Wertverlust und die daraus resultierenden Leasingraten in der Laufzeit weit übersteigt.

Es ist nunmal ein Unterschied, ob jemand im sauberen Anzug von einem Geschäftsessen kommt, in den Wagen steigt, vom Restaurantparkplatz zum nächsten Kunden fährt und dort auf dem Parkplatz parkt. Oder jemand gerade mit Gummistiefeln aus einem Schlammloch eines Gartenteichs direkt in den Wagen steigt, dann durch die Baustelle fährt irgendwo ein paar Säcke Zement und irgendwelche Pflanzen hinten reinschmeißt. dann wieder über die Baustelle fährt, dabei öfter mit der Stoßstange und dem Unterboden irgendwo hängenbleibt und zur nächsten Baustelle fährt, wo das gleiche Spiel beginnt.
 
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biggi72

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Hi!

Wir sind kein Landschaftsbau - sondern ein Produktionsbetrieb mit Blumenladen. Das Fahrzeug wurde hauptsächlich für den Transport von Waren zum Laden genutzt. Schnittblumen auf ´ner Pritsche ist nicht die beste Transportmöglichkeit. Deshalb ja ein Kombi.

Also kein Zement, keine Cross-Strecken und keine Tümpel-Spuren ;) - bei 40.000 km kommt da auch nicht viel rum in vier Jahren, da alleine schon 21.000 reine Fahrten von Gärtnerei zum Laden waren, also sozusagen der Weg zur Arbeit.

Stoßstange hinten: Anhänger am Abkuppeln vor gerollt
Stoßstange vorne: Begrenzungsstein an ´nem Parkplatz war überwachsen
Die zwei Schäden sind auch nicht bestritten worden.

Wenn man die B7 nach Düsseldorf reinfährt und dann links in die Ulmenstr. einbiegt, gibt es leider Sträucher auf dem Mittelstreifen - sehr gut z.B. bei Google-Streetview (die Bäume stehen da nicht mehr!) zu sehen. Von der Gärtnerei zum Großmarkt gibt es leider drei Stellen, wo das Grünflächenamt gerne öfter schneiden könnte... zumal dort Robinien wild gewachsen sind, die bis zu 3cm lange Dornen haben.


Stimmt - ein Aufbereiter wäre besser gewesen - doch wir hatten Hochsaison (Allerheiligen) - so war das nicht möglich.

Liebe Grüße,
Biggi
 
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biggi72

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Hat sich erledigt! :D

Vielen Dank für die Antworten!
 
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