Mazda: Rückruf von 160.000 Fahrzeugen wegen möglicherweise defekten Airbags

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geronimo

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Die Serie der Rückrufe wegen potenziell gefährlicher Airbag-Systeme des japanischen Zulieferers Takata reißt nicht ab. Nachdem es größere Zahlen von Rückrufen vor allem bei Toyota und Honda getroffen hat, ist dieses mal Mazda in besonderem Maße betroffen



Bislang wurde Mazda bei den Rückrufaktionen wegen der Takata-Airbags eher verschont. Bei den ersten beiden Aktionen mussten die Japaner im vergangenen Jahr lediglich 5.000 und in diesem Jahr nur 20.000 Fahrzeuge zurückrufen. Da fällt die aktuell angekündigte Rückrufaktion mit 160.000 Fahrzeugen schon deutlich höher aus. Bislang gibt es aber offenbar keine weitergehenden Informationen, welche Fahrzeuge in welchen Ländern betroffen sind und ob auch deutsche Besitzer die Werkstätten aussuchen müssen. In den USA sollen aber wohl 18.000 Einheiten des Mazda 6 der Baujahre 2003 und 2004 betroffen sein, dazu noch 149 Fahrzeuge vom Typ RX-8.

Der Grund für den Rückruf ist stets der gleiche: Der Gasgenerator der von Takata gelieferten Beifahrer-Airbags könnte explodieren und dabei die Insassen verletzen. Auch Fehlauslösungen oder komplettes Versagen könnten die Folgen sein. Doch bei Mazda dürfte man angesichts der oben genannten Zahlen deutlich durchatmen. Die Mitbewerber hat es deutlich härter getroffen, denn bei Honda mussten bislang über 3 Millionen Fahrzeuge und bei Toyota fast 2,5 Millionen PKW zurückgerufen werden. Und auch ein deutsche Hersteller ist in größerem Umfang betroffen, denn bei BMW wurden jüngst bei 1,6 Millionen Autos zurückgerufen. Den Herstellern und Kunden entstehen dabei keine direkten Kosten, denn der Austausch wird von Takata finanziert, doch die hohe Belastung des Werkstattpersonals durch die zahlreichen Aufträge und der Zeitaufwand der Fahrzeugbesitzer sowie An- und Abfahrt sorgen für indirekte Aufwendungen, die nicht erstattet werden. Das gilt allerdings für alle Rückrufe gleichermaßen, doch selten sind so viele Fahrzeuge auf einmal betroffen - es sei den, General Motors ist im Spiel.
 
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