Mazda CX-9: kommt das US-Full-Size-SUV auch nach Europa?

Diskutiere Mazda CX-9: kommt das US-Full-Size-SUV auch nach Europa? im Mazda Allgemein Forum im Bereich Mazda; Was haben die SUVs BMW X5, Audi Q7 oder auch der Volvo XC90 gemeinsam? In Deutschland sind diese Fahrzeuge erst ab rund 50.000 Euro zu haben -...
maniacu22

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Was haben die SUVs BMW X5, Audi Q7 oder auch der Volvo XC90 gemeinsam? In Deutschland sind diese Fahrzeuge erst ab rund 50.000 Euro zu haben - Preis nach oben offen. Das kann der japanische Automobilkonzern Mazda mit dem Nachfolger des CX-9 deutlich besser - falls dieser für den US-Markt konzipierte Full-Size-SUV nach Europa kommen sollte





Nachdem der aktuelle Mazda CX-9 in seiner jetzigen Form schon seit 2007 auf dem US-amerikanischen Markt erhältlich ist, wurde es für den japanischen Automobilhersteller Mazda langsam Zeit, den Nachfolger im vergangenen November auf der Los Angeles Auto Show vorzustellen, der im Frühsommer zumindest auf den US-amerikanischen Markt losgelassen wird.

Warum berichten wir über ein Fahrzeug, das im Grunde nur für den US-Markt vorgesehen ist? Ganz einfach! Da es der Vorgänger in Form des "noch" aktuellen Mazda CX-9 in kleinen Stückzahlen über den russischen Markt auch bis nach Westeuropa geschafft hat, ist dieser Gedanke auch beim Nachfolgemodell gar nicht so abwegig womit dieses Fahrzeug selbst als Import-Version eine gute und günstige Alternative zu den hier in Deutschland erhältlichen Full-Size-SUVs wie BMW X5, Audi Q7 oder auch dem Volvo XC90 darstellen könnte.


Die Ausstattungsvarianten

Vom neuen Mazda CX-9 sollen insgesamt vier Ausstattungsvarianten angeboten werden, die mit dem "CX-9 Sport" beginnen. Für den Einstiegspreis von 31.520 US-Dollar (je nach Tageskurs entspricht das rund 28.000 Euro) erhält der Käufer die kleinste Ausstattungsvariante, die allerdings schon mit LED-Scheinwerfern, LED-Rückleuchten, einer elektrischen PArkbremse, 18-Zoll-Felgen, Rückfahrkamera sowie einem Infotainment-System mit 7-Zoll-Display ausgestattet ist. Für einen optionalen Aufpreis von 950 US-Dollar (rund 840 Euro) ist das Sport-Paket zu bekommen, welches neben einem elektrisch einstellbaren Fahrersitz auch noch eine Sitzheizung sowie beheizbare Außenspiegel beinhaltet.

Für die zweite Ausstattungsvariante, die sich bei Mazda "Touring" nennt, müssen dann 35.970 US-Dollar (rund 31.900 Euro) entrichtet werden. Dafür wird man dann mit Leder- statt Stoffsitzen belohnt, bekommt einen Acht-Zoll-Touchscreen sowie ein Keyless-System.

In der dritten Ausstattungslinie namens "Grand Touring" gehören dann adaptive Scheinwerfer, 20-Zoll-Felgen, Head-up-Display sowie Helferlein für automatisiertes Fahren zur Serie, welche das Fahrzeug dann zu einem Kaufpreis von 40.170 US-Dollar (35.600 Euro) erstehen lassen.

Das Top-Modell "Signature", welches 44.015 US-Dollar (39.100 Euro) kostet, enthält dann nahezu alle Extras und Finessen serienmäßig, welche der Aufpreiskatalog beinhaltet.


Die Motorisierung und die Antriebsvarianten

Hinsichtlich der Motorisierung gibt es allerdings eine Einschränkung. Für den US-Markt ist bislang nur eine 2,5-Liter-Turbobenziner-Version vorgesehen, die dem Fahrzeug 253 PS mit einem Drehmoment von 420 Newtonmetern verpassen. Eine Diesel-Variante befindet sich nicht im Angebot. Wahlweise darf die serienmäßige Sechsgang-Automatik ihre Kraft entweder nur an die Vorderachse übertragen, oder aber via Allradantrieb an alle vier Räder, der aber für 1.800 US-Dollar (rund 1.600 Euro) extra geordert werden muss.




Kann sich ein Import lohnen?

Die bisher genannten Preise beziehen sich allerdings auf einen direkten Kauf in den Vereinigten Staaten. Das heißt, dass das Fahrzeug noch nach Deutschland importiert werden muss. Beim Eigenimport darf man hierfür zusätzlich zwischen 1.000 und 2.000 Euro für den Transport einplanen, die durch den größeren Posten der Einfuhrabgaben (Zoll plus Umsatzsteuer = rund 30 Prozent des Nettopreises) ergänzt werden. Zusätzlich wird noch die übliche EU-Umrüstung (Scheinwerfer etc.) sowie die damit verbundene TÜV-Abnahme fällig.

Wenn man alles zusammen rechnet, liegt der Einstiegspreis für einen selbständig importierten Mazda CX-9 immer noch unter der 45.000-Euro-Marke und ist somit günstiger als die hierzulande angebotene Konkurrenz, deren Preise für Einstiegsmodelle des Volvo XC90 (ab 48.500 Euro), des BMW X5 (ab 54.300 Euro) sowie des Audi Q7 (ab 58.000 Euro) deutlich höher liegen.

Allerdings kann es auch passieren, dass Mazda selbst eine kleine Auflage nach Europa bringt, die nicht nur durch die Einfuhrmenge den Preis nochmal nach unten drückt, sondern auch die Bedingungen im Falle eines Garantiefalls verbessert, da der entsprechende Händler dann seinen Sitz in Deutschland (Europa) und nicht in den fernen USA hat.


mit Bild und Material von: auto-news


Meinung des Autors: An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal, dass die Preise in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern deutlich höher liegen - auch wenn die Gehälter hier in etwa die gleichen sind. Wer wirklich ein besonderes Auto sucht, das eben nicht zum "Einheitsbrei" VW-Audi-BMW-Merzedes gehören soll, sollte vielleicht über einen Import nachdenken, der viele positive aber durchaus auch negative Aspekte beinhaltet. Wie sehen das unsere Leser? Würdet ihr einen Import zustimmen, oder doch lieber ein überteuertes "Allerweltsauto" beim Händler um die Ecke kaufen?
 
G

Gast

Guest
Also ich warte eigentlich nur darauf, dass ein paar Mazda oder freie Händler sich diesen CX9 hier in Deutschland oder einem Nachbarland auf den Hof stellen. Den Import würde ich nur unter bestimmten Bedingungen wagen, aber einen der überteuerten GLE, X5 oder Q7 würde ich niemals nehmen. Da gebe ich mich lieber mit einem Sorento oder Grand Santa Fe zufrieden. Ich gehe davon aus, dass einige CX9 in 2017 den Weg nach good old Germany schaffen werden.
 
K

kittenbunny

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Sieht enorm spannend aus. Auf einen Sorente schielen wir schon länger. Das wäre eventuell eine tolle Alternative!
 
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