Leistung und Luxus: große SUV der nächsten Jahre im Überblick

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geronimo

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Das Segment der soften Geländewagen wächst und wächst. Dementsprechend wird die Modellpalette kräftig ausgebaut. Doch nicht nur kompakte SUVs sind gefragt, denn immer öfter dienen die verkappten Offroader als Ersatz für Limousinen der Oberklasse oder darüber. Wir verraten nachfolgend, welche Pläne Hersteller wie Lamborghini oder Rolls-Royce haben


Der letzten Satz der Einleitung zeigt, wie weit gefächert die Bandbreite bei SUVs sein kann. Diese reicht vom "aufgebockten Sportwagen" bis zum noblen Luxusgefährt. Dabei haben die Fahrzeuge oftmals nur zwei Dinge gemeinsam: eine gewisse Geländegängigkeit, sowie ein ziemlich abgehobener Preis. Für die Hersteller sind die hochbauenden Fahrzeuge Fluch und Segen zugleich: sie spülen einerseits Geld in die Kassen, während die schweren und aerodynamischen Autos andererseits viel verbrauchen und somit den zuvor mühsam gesenkten Flottenverbrauch wieder nach oben treiben. Doch aufgrund der Nachfrage kommt man um entsprechende Angebote nicht herum, weswegen wir eine Vorschau auf die kommenden Jahre und die geplanten Neuheiten wagen.

  • Audi Q8: Bislang ist der massige Q7 das Top-Modell, doch ab 2018 soll das Angebot mit dem Q8 nach oben erweitert werden. Im Gegensatz zum etwas biederen Q7 wird der Q8 um einiges moderner gestaltet, und zudem mit abfallender Dachlinie als SUV-Coupé ausgelegt werden. Im Innenraum geht es um einiges luxuriöser als im bereits erhältlichen Modell zu, was sowohl das Gewicht, als auch die Preise - und somit die Gewinnspanne - nach oben treibt.

  • BMW X7: Dem Audi Q7 hatte man in München bislang nichts entgegenzusetzen, doch das ändert sich im kommenden Jahr. Dann erscheint nämlich der neue X7, der die Plattform der aktuellen 7er-Reihe nutzen wird. Im Vordergrund steht erst einmal das Platzangebot, denn der BMW X7 soll seinem Namen alle Ehre machen und bis zu sieben Personen Platz bieten. Das gibt es aber nicht zum Nulltarif, denn aufgrund gehobener Basisausstattung und starker Motoren wird mit einem Einstiegspreis um die 100.000 Euro gerechnet. Analog zum kleineren X5 wird es neben Benzin- und Dieselmotoren auch einen Plug-in-Hybrid geben.

  • BMW X8: Derzeit müssen sich unter anderem Audi und BMW wegen möglicher Absprachen rechtfertigen. Man könnte fast vermuten, dass diese auch die künftigen SUVs betreffen, denn auch bei BMW wird es oberhalb des 7 ein Modell mit der 8 geben. Und auch dieses wird eine Coupé-artige Silhouette bekommen und viel noble Ausstattung mit sich bringen. In einem Punkt fährt man den Ingolstädtern aber hinterher, denn das Münchner Produkt kommt erst 2020 auf den Markt. Und das ohne die sieben Sitze des X7.

  • Jaguar J-Pace: Den von uns bereits getesteten F-Pace gibt es schon länger, der E-Pace wurde gerade vorgestellt. Doch offenbar haben die Briten in indischem Besitz noch weitere Pläne, denn mit dem J-Pace will man gegen Q7 und X7 antreten. Drei Sitzreihen und sogar ein reines Elektrofahrzeug scheinen möglich, allerdings dürfte ein Plug-in-Hybrid ab 2018 wahrscheinlicher sein.

  • Lamborghini Urus: Bereits im Jahr 2012 zeigte die Volkswagen-Tochter eine erste Studie, und eigentlich sollte das SUV bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen. Daraus wird nichts, doch im kommenden Jahr soll es soweit sein. Als Basis dient die Plattform des bereits vor zwei Jahren vorgestellten Bentley Bentayge, doch der "Lambo" wird deutlich leichter und mit wesentlich aggressiver ausgelegten Motoren ausgestattet. Die Basis bilden die V8 der Marke, das Top-Modell könnte gar mit einem V10 und zusätzlich ein bis drei Elektromotoren versehen sein. In Bezug auf Längs- und Querdynamik ganz sicher die neue Messlatte in dieser Fahrzeugklasse.

  • Mercedes GLS: Die vor knapp zwei Jahren überarbeitete "S-Klasse fürs Gelände", die sich vor allem in den USA großer Beliebtheit erfreut, wird ebenfalls in einer Neuauflage auf den Markt kommen. Riesige Abmessungen, weiterhin Platz für sieben Personen und (fast) alle bei Mercedes lieferbaren Extras sollen zeigen, dass man keinen Bentley oder Rolls-Royce braucht, um extrem komfortabel unterwegs zu sein. Ganz zeitgemäß darf mit deutlich weniger gewicht, mehr Platz im Innenraum und einem "umweltfreundlichen" Hybrid gerechnet werden. Das allerdings erst ab 2019, denn bis dahin muss die alte Version noch ihr Geld einspielen.

  • Porsche Cayenne III: Auf der gleichen Plattform wie der Urus wird auch die 3. Generation des Cayenne gebaut werden. Die Kernpunkte bei der Entwicklung lauten: leichter, leistungsfähiger und luxuriöser. Und es könnte sogar eine radikale Änderung geben, denn angeblich denkt man in Zuffenhausen über den völligen Verzicht auf Dieselmotoren nach. Als Ersatz würde der Hybrid-Antriebsstrang aus dem Panamera bereitstehen. Doch "Petrolheads" müssen sich nicht sorgen, ein V6 und V8 Benziner gelten weiterhin als gesetzt, wenn auch mit deutlich überarbeiteten Motoren und weniger Hubraum (Stichwort: Downsizing).

  • Rolls-Royce Cullinan: Die Messlatte bei Sportlichkeit hatten wir bereits, hier kommt die Messlatte beim Luxus. Und die kann nur einen Markennamen haben, der mit zwei mal R anfängt. Auf Basis des BMW Q7 wird es als Standard Dinge wie Luftfahrwerk, V12-Benziner und jede Menge Leder und andere hochwertige Materialien geben. Das wirkt sich, zusammen mit einer gehörigen Portion teurer Handarbeit, natürlich auf den Preis aus, denn unter 250.000 wird beim Cullinan (Bild es Erlkönigs oben) kaum was gehen - Ende offen.

  • VW Touareg III: Im wahrsten Sinne der Volkswagen unter den noblen SUVs, denn auch die 3. Generation wird um die 55.000 Euro starten Als Basis dient die Plattform des Q7, es darf also mit deutlich weniger Gewicht als die derzeitigen 2,1 bis 2,3 Tonnen gerechnet werden, obwohl wahrscheinlich zwei Personen mehr einen Sitzplatz bekommen werden. Und auch mit ein Plug-in-Hybrid sollte es in das Serienfahrzeug schaffen, das ebenfalls im kommenden Jahr auf den Markt kommen wird.

Das ist schon eine beeindruckende Aufzählung, die Umweltschützern - und nicht nur denen - natürlich die Nackenhaare aufstellt. Doch damit sind längst noch nicht alle kommenden Modelle genannt, denn es werden noch etliche weitere neue oder überarbeitete SUV auf den Markt kommen, die über reichlich Leistung, viel Luxus und entsprechenden Verbrauch verfügen. Dabei will ab 2022 offenbar auch Ferrari mitspielen, und auch andere teure Marken könnten noch einmal nachlegen.
(Mit Material von: AutoBild und anderen
Bildquelle: Rolls-Royce)​


Meinung des Autors: Ein Traum: mindestens 250.000 Euro für ein SUV bezahlen und dann im Gelände mal so richtig dreckig machen. Bei Rolls-Royce geht das demnächst. Und auch andere Hersteller planen in ähnlicher Größe, wenn auch nicht ganz so abgehoben. Die Vorteile für Kunden und Hersteller liegen auf der Hand, doch längst nicht jedem gefällt der Trend.
 
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