Können billige Fahrwerksfedern gut sein?

Diskutiere Können billige Fahrwerksfedern gut sein? im Alfa Romeo Allgemein Forum im Bereich Alfa Romeo; Ich krieg wohl gleich wieder einen auf den Deckel, aber ein bischen Plem Plem ist es schon bei einem Sicherheitsrelevanten Teil und einer der...

Bloodwarrior

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Ich krieg wohl gleich wieder einen auf den Deckel, aber ein bischen Plem Plem ist es schon bei einem Sicherheitsrelevanten Teil und einer der wenigen Verbindungen zwischen Karosse und Straße an Geld sparen zu wollen.

Ein Qualitätsprodukt wie H&R zu kaufen oder ein Komplettfahrwerk wie z.B. Billstein zahlt sich in den meisten Fällen aus. Ansonsten kann man auch ne Flex nehmen und einfach 2 Windungen wegschneiden, nicht legal, bringt aber den gleichen Effekt -> Schwammiges Fahrverhalten und im extremfall durchschlägt der ganze Dämpfer den Dom.

Seriendämpfer gehen übrigens auch weiter runter, nur die schlagen öfter ein. Es gibt Beispielsweise von Bilstein angepasste Dämpfer ( Sprint B8 ) für den 145 / 146 welche eine gekürzte Kolbenstange haben und somit poltert es beim fahren nicht. Bei mir haben trotz 45mm Tieferlegung (Die Dämpfer sind fast Baugleich) noch die Sport B6 gereicht.

Wenns wirklich "günstig" sein soll dann würde ich zum Eibach Pro Federnsatz greifen. Tieferlegung liegt zwischen 35 und 45mm (setz sich nach dem Einbau) und die Härte ist ok.
 
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JTD-Power

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Ich krieg wohl gleich wieder einen auf den Deckel, aber ein bischen Plem Plem ist es schon bei einem Sicherheitsrelevanten Teil und einer der wenigen Verbindungen zwischen Karosse und Straße an Geld sparen zu wollen.


Wer hat denn gesagt, dass Federn für 111€ schlecht sind? Die haben auch Prüfungen und TÜV- Zulassung. Und "Plem Plem", lächerlich! Klar, das ein Gewinde besser ist, aber nur Federn geht auch und ist ebenfalls sicher!!


Ein Qualitätsprodukt wie H&R zu kaufen oder ein Komplettfahrwerk wie z.B. Billstein zahlt sich in den meisten Fällen aus. Ansonsten kann man auch ne Flex nehmen und einfach 2 Windungen wegschneiden, nicht legal, bringt aber den gleichen Effekt -> Schwammiges Fahrverhalten und im extremfall durchschlägt der ganze Dämpfer den Dom.


Den Tipp mit der Flex, ist Plem Plem, weil das sehr gefährlich ist und illegal noch dazu.


Seriendämpfer gehen übrigens auch weiter runter, nur die schlagen öfter ein. Es gibt Beispielsweise von Bilstein angepasste Dämpfer (Sprint B8) für den 145 / 146 welche eine gekürzte Kolbenstange haben und somit poltert es beim fahren nicht. Bei mir haben trotz 45mm Tieferlegung (Die Dämpfer sind fast Baugleich) noch die Sport B6 gereicht.

Wenns wirklich "günstig" sein soll dann würde ich zum Eibach Pro Federnsatz greifen. Tieferlegung liegt zwischen 35 und 45mm (setz sich nach dem Einbau) und die Härte ist ok.

Bis dann
ciao
 

Bloodwarrior

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Gut, dann anders formuliert:

Wo bleibt bei einem Komplettpreis von 111€ das Geld für Entwicklung und Erprobung? Ein Teilegutachten für Federn zu bekommen ist keine schwierige Sache, jedenfalls für den Hersteller.

Nicht umsonst nehmen seriöse Tuner und Tuningteile-Verkäufer Abstand von den Billigprodukten. Da geht es nicht um die Marge. In 95% aller Fälle kommt speziell beim Fahrwerk das böse Erwachen in der nächsten Kurve. Zumindest im Grenzbereich.

Oder, wie erwähnt, sind die Teile bei starker Beanspruchung den Anforderungen nicht gewachsen. Ein Bruch in der Feder ist unangenehm, besonders auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. In dem Fall zeig ich mit dem Finger auf Copy-Produkte anderer Hersteller.

Qualität geht nunmal ins Geld.

Und übrigens:

Ansonsten kann man auch ne Flex nehmen und einfach 2 Windungen wegschneiden, nicht legal, bringt aber den gleichen Effekt -> Schwammiges Fahrverhalten und im extremfall durchschlägt der ganze Dämpfer den Dom.

Hättest du das mal gelesen ... das ist genau das was du unleserlich reinzitiert hast...

Und es steht im übrigen auch nirgendwo im Text das nur Federn nicht ausreichend sind.

Seriendämpfer gehen übrigens auch weiter runter
Ohne negativen Beigeschmack

oder ein Komplettfahrwerk wie z.B. Billstein
Mit Hinweis auf ODER! Und ein Komplettfahrwerk könenn auch zusammengestellte Einzelteile sein... das läuft nicht Zwangsläufig auf Gewinde raus.

Und was stellen wir fest: Schlecht gelesen und nix verstanden.

Und jetzt lass mal die Luft raus :rolleyes:
 

JTD-Power

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Gut, dann anders formuliert:

Wo bleibt bei einem Komplettpreis von 111€ das Geld für Entwicklung und Erprobung? Ein Teilegutachten für Federn zu bekommen ist keine schwierige Sache, jedenfalls für den Hersteller.

Nicht umsonst nehmen seriöse Tuner und Tuningteile-Verkäufer Abstand von den Billigprodukten. Da geht es nicht um die Marge. In 95% aller Fälle kommt speziell beim Fahrwerk das böse Erwachen in der nächsten Kurve. Zumindest im Grenzbereich.

Oder, wie erwähnt, sind die Teile bei starker Beanspruchung den Anforderungen nicht gewachsen. Ein Bruch in der Feder ist unangenehm, besonders auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. In dem Fall zeig ich mit dem Finger auf Copy-Produkte anderer Hersteller.

Qualität geht nunmal ins Geld.

Und übrigens:



Hättest du das mal gelesen ... das ist genau das was du unleserlich reinzitiert hast...

Und es steht im übrigen auch nirgendwo im Text das nur Federn nicht ausreichend sind.

Ohne negativen Beigeschmack

Mit Hinweis auf ODER! Und ein Komplettfahrwerk könenn auch zusammengestellte Einzelteile sein... das läuft nicht Zwangsläufig auf Gewinde raus.

Und was stellen wir fest: Schlecht gelesen und nix verstanden.

Und jetzt lass mal die Luft raus :rolleyes:

Brauchst nicht die Augen rollen! Es geht weiter:

Wo bleibt bei einem Komplettpreis von 111€ das Geld für Entwicklung und Erprobung? Ein Teilegutachten für Federn zu bekommen ist keine schwierige Sache, jedenfalls für den Hersteller-------> Damit sagst du, dass die billigen Sachen immer schlecht und nicht erprobt sind? Und der TÜV, der seinen Stempel gibt, unsinnig? Diese Aussage stell ich mal in Frage. Und betriebswirtschaftlich gesehen, holt man seinen Gewinn dann aus der Stückzahl.

Nicht umsonst nehmen seriöse Tuner und Tuningteile-Verkäufer Abstand von den Billigprodukten. Da geht es nicht um die Marge.----> Um was denn sonst?


Oder, wie erwähnt, sind die Teile bei starker Beanspruchung den Anforderungen nicht gewachsen.------->Hab schon einige Jahre und noch mehr KM hinter mir und so was ist nie passiert, auch nicht bei Kollegen, die ebenfalls Federn, aber kein Komplettfahrwerk haben. Ein Federbruch ist die Ausnahme.

Ein Bruch in der Feder ist unangenehm, besonders auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten. In dem Fall zeig ich mit dem Finger auf Copy-Produkte anderer Hersteller.----> Ist unangenehm. Rest siehe oben.

Qualität geht nunmal ins Geld.--->Nicht immer, es soll auch billige Produkte geben, die besser sind als die Teuren. Auch eine billige Sportfeder kann besser sein, als die originalen Federn. Ich bin aber nicht bereit, soviel Geld in mein Auto zu stecken. Und bei dem heutigen Verkehr, kann man sehr selten im "Grenzbereich" seines Autos fahren.

Bis dann:baby:
 

Bloodwarrior

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Nein, grundsätzlich sage ich garnichts. Natürlich KANN es auch billige Produkte geben, es gibt ja auch Nachlässe, Rabatte, Ausverkauf ... aber ein grundbilligees Produkt bleibt ein grundbilliges Produkt. Die Masse macht bei diesen Preisen auch keinen höheren Umsatz aus. Der prozentuale Anteil Aufwändungen -> Umsatz -> Reingewinn bleibt gleich und der Großteil geht für Material und Vertrieb flöten, ich denke du wirst nicht bezweifeln das Gewinne in diesem Bereich nicht mehr ausreichen um noch großartig Geld in Optimierung und Entwicklung zu stecken. Bei den Billiganbietern wird öfter auf einer Plattform entwickelt und auf andere adaptiert. Dass das so nicht funktionieren kann wird dir einleuchten. Vor allem: Weißt du immer wo die Teile letztendlich auch herkommen?

Weiterhin, nein, der TÜV ist hier nicht unsinnig. Aber der TÜV kann dir auch nur bescheinigen dass das Produkt den Mindestanforderungen entspricht. Alles darüber hinaus, wie z.B. Langzeittests bleibt letztendlich dem Nutzer übertragen. Beta-Tester für sicherheitsrelevante Teile zu sein würde mir keinen Spaß machen.

Lies mal auf den einschlägigen Testseiten im Internet wie deine geliebten Billigprodukte abschneiden. Sicher kann sowas über lange Zeit gut gehen. Wenn dann aber was passiert, speziell wenn im Jahr wenige Kilometer gefahren werden und sich die Materialmängel erst nach längerer Zeit einstellen, dann ist das Geschrei wieder groß.

Zu deiner Frage:

Um was denn sonst?

Da sind wir wieder beim lesen und verstehen. Es geht um seriöse Geschäfte. Nicht zuletzt möchte man keine negativen Kritiken einfahren weil die Billigprodukte nicht den Anforderungen des Nutzers entsprechen.

Hab schon einige Jahre und noch mehr KM hinter mir und so was ist nie passiert, auch nicht bei Kollegen, die ebenfalls Federn, aber kein Komplettfahrwerk haben. Ein Federbruch ist die Ausnahme.

Lernresistent? Es geht hier um Billigprodukte, nicht um eine Diskussion Federn vs. Komplettfahrwerk. Wie erwähnt, kann lange gutgehen. Ich hab die gegenteilige Erfahrung gemacht, nicht persönlich, bin aber in mehreren Autoforen vertreten und dort kommen teilweise Gruselgeschichten zu Tage das sich dir die Nackenhaare aufstellen dürften. Du kannst es jetzt auf Einzelfälle ummünzen, aber die Tatsache ist DAS was passiert , nicht WEM es passiert und WANN es passiert. Wenn sich dabei gewisse Teilehersteller rauskristalisieren ist das für mich ein Signal für Qualitätsmängel die nicht nur chargenbezogen sind.

Vorletzter Punkt: Natürlich kannst du auf der Bundesstraße, der Autobahn oder in der Stadt den Grenzbereich nicht "erfahren" (bitte im Sinne des Wortes sehen), allerdings gibt es Landstraßen da kannst du das sehr wohl. Böses Erwachen...

Zuletzt möchte ich gerne mal von DIR wissen ob du bei Bremsscheiben und Bremsbelägen auch zu Copy- und Billigprodukten greifst? Besonders von Herstellern von denen viel gefälschte Ware im Umlauf ist? Selbst wenn du nicht selbst davon gelesen hast solltest du dich BERATEN lassen die Hände von sowas zu lassen bevor du es bei 200 km/h auf der Autobahn ein letztes mal knacken hörst...
 
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