Koenigsegg Regera: mit 1.800 PS und 2000 Nm das weltweit stärkste Serienfahrzeug

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Mit einem 1.800 PS 5,0-Liter-V8-Aggregat sowie einem maximalen Drehmoment von 2.000 Newtonmetern kristallisiert sich der im Rahmen des Genfer Autosalons vorgestellte Koenigsegg Regera zum derzeit weltweit stärksten Serienfahrzeug der Welt





Im Rahmen des Genfer Autosalons hat der schwedische (Super)-Sportwagenhersteller Koenigsegg seinen ersten Hybridsportler vorgestellt, welcher nicht nur von einem 5,0-Liter-V8-Biturbo-Aggregat, sondern zusätzlich noch durch ingesamt drei Elektromotoren angetrieben wird. Christian Koenigsegg sieht in dem neuen Regera (schwedisch für regieren) allerdings keinen klassichen Hybrid-Sportler, sondern eine luxuriöse Alternative zu dem ebenfalls aus dem Hause Koenigsegg stammenden Supersportler "Agera".

Die brachiale Leistung ergibt sich aus dem Verbrennungsmotor, welcher alleine 1.100 PS stemmt, sowie drei E-Motoren, wobei je einer für ein Hinterrad sowie ein dritter direkt an der Kurbelwelle anliegt. Alle drei E-Motoren erzeugen zusammen rund 700 PS, so dass Koenigsegg beim Regera eine Gesamtsystemleistung von rund 1.800 PS angeben kann, welche insgesamt ein Drehmoment von 2.000 Newtonmetern erzeugen.

Obwohl der Spurt des 1.628 Kilogramm schweren Boliden von Null auf 100 Km/h innerhalb von 2,7 Sekunden erledigt ist, gibt Koenigsegg lieber Beschleunigungswerte von Null auf 300 respektive von Null auf 400 Km/h an, welche dann bei 12 beziehungsweise 20 Sekunden liegen. Selbst der Elastizitäts-Spurt von 150 auf 250 Km/h soll innerhalb von unglaublichen 2,7 Sekunden abgeschlossen sein. Die Maximalgeschwindigkeit gibt Koenigsegg mit 410 Stundenkilometern an, die aber selbst auf einer Rennstrecke wie dem Nürburgring unmöglich erreicht werden können.

Obwohl der Regera auf einem modifiziertem Agera-Chassis aufbaut, wirkt dieser vorne wesentlich runder als sein Pendant. Im vorderen Bereich mussten die meisten Anpassungen vorgenommen werden, da ja irgendwo auch die Batterien untergebracht werden mussten. Eine große Lufthutze ziert das Dach, welches auch abgenommen werden kann. Die Türen schwingen im 90-Grad-Winkel nach oben auf und der Heckspoiler faltet sich bündig in der Karosserie zusammen, sobald das Fahrzeug abgestellt wird. Wenn dieser aber ausgefahren ist, wird bei Tempo 250 für einen Abtrieb von 450 Kilogramm gesorgt. Serienmäßig ist der neue Regera mit 19- und 20-Zoll-Felgen ausgestattet, hinter denen sich belüftete Keramikbremsen befinden, um das Fahrzeug auch bei Bedarf zum Stillstand zwingen zu können.


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Für die Sicherheit sorgen neben einem ein hochgezüchtetes ESP, eine Traktionskontrolle sowie aktive Aero- und Fahrwerkslösungen, welche das Fahrzeug auch bei hohen Geschwindigkeiten beherrschbar machen sollen.

Als eines der vielen Highlights darf das sogenannte Koenigsegg Direct Drive (KDD) erwähnt werden. Statt eines herkömmlichen Getriebes setzt Koenigsegg beim Regera auf einen kleinen E-Motor an der Kurbelwelle (der auch als Starter-Motor dient) sowie eine hydraulische Kupplung. Mit offener Kupplung geht der Start rein elektrisch vonstatten. Bis der Benziner bei etwa 50 km/h einsteigt, schließt sich die Kupplung und der kleine E-Motor (der ganz nebenbei 160 kW leistet) hilft im unteren Drehzahlbereich aus. Die beiden E-Motoren an der Hinterachse liefern ihre Kraft ohnehin direkt an die Räder. Die Nachteile einer CVT-Automatik oder das Gewicht eines normalen Getriebes fallen somit weg, was laut Koenigsegg die Energieverluste eines traditionellen Getriebes um über 50 Prozent reduziert.


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Hinsichtlich des Komforts, setzt Koenigsegg völlig neue Maßstäbe in der Liga der Supersportwagen. Sämtliche Abdeckungen, wie beispielsweise die Motorhaube, der Kofferraumdeckel, die Türen usw. sollen sich vollkommen automatisch öffnen und schließen lassen. Die Sitze, welche aus "Memory Foam" bestehen, sind zusätzlich achtfach elektrisch verstellbar. Im Cockpit blicken die Insassen auf ein 9 Zoll Multimedia-System, welches mit 3G- und WLAN-Verbindung ausgestattet ist. Da so ein Fahrzeug nicht gerade zu den übersichtlichsten auf den Straßen gehört, zeichnen Kameras in der Front, im Heck sowie im Innenraum das Geschehen auf.


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Obwohl in der Überschrift der Koenigsegg als "Serienmodell" ausgegaben wird, werden von diesem Über-Auto lediglich 80 Exemplare gebaut, was in Angesicht einer Fertigung in reinster Handarbeit einhergehend mit einem Preis von rund zwei Millionen Euro auch verständlich scheint.


Mit Material von auto-news, motorsport-total


Meinung des Autors: Ganz nach dem Motto unseres Forennamens ein Artikel über das weltweit stärkste Serienfahrzeug. Klar gibt es kaum eine rationale Erklärung sich ein solches Fahrzeug anzuschaffen, selbst wenn man das Geld dafür hätte. Aber das war bei Herstellern wie Koenigsegg noch nie der Fall. Würdet ihr so ein Fahrzeug haben wollen, selbst wenn ihr das dafür nötige Kleingeld hättet?
 
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