Jaguar F-Type S Coupé: Fahrbericht des Sechszylinders mit 380 PS

Diskutiere Jaguar F-Type S Coupé: Fahrbericht des Sechszylinders mit 380 PS im Jaguar F-Type Forum im Bereich Jaguar; Vor ziemlich genau einem Jahr ist die geschlossene Version des Sportwagens F-Type auf den Markt gekommen ist. Nachdem wir vor 12 Monaten bereits...
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geronimo

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Vor ziemlich genau einem Jahr ist die geschlossene Version des Sportwagens F-Type auf den Markt gekommen ist. Nachdem wir vor 12 Monaten bereits das Cabrio Probe gefahren haben, konnten wir jetzt auch das Coupé mit seinem Kompressormotor mit sechs Zylindern einem kurzen Test unterziehen. Wir verraten nachfolgend, welche Unterschiede es zur offenen Version gibt


Das F-Type Cabrio mit aufgeladenem Achtzylinder konnte in unserem Fahrbericht nicht nur überzeugen, sondern auch auf nahezu ganzer Linie begeistern. Allerdings hielten wir den 5-Liter-Motor im Alltagsbetrieb subjektiv für relativ anstrengend, weil er immer herrlich laut und dreckig klingt, was manchem Fahrertyp auf Dauer zu viel des Guten sein könnte. Das von uns ebenfalls getestete F-Type Cabrio mit sechs Zylindern klingt da wesentlich verbindlicher. Beiden Fahrzeugen haben allerdings die Einschränkung, dass sie mit den Cabrio-typischen Nachteilen leben müssen. Dazu zählen neben einer lauteren Geräuschkulisse auch ein radikal eingeschränktes Platzangebot für das Gepäck. Doch hier bietet Jaguar mit dem Coupé seit einiger Zeit eine Alternative, die wir und jetzt näher angesehen haben.

Größter Vorteil der geschlossenen Version des F-Type ist definitiv das größere Platzangebot. Und wir reden hier nicht über Raum für ein zusätzliches Beauty Case, sondern über einen echten Kofferraum im Vergleich zu dem "erweiterten Handschuhfach" des Cabrios. Unter einer fast schon riesigen Heckklappe verbergen sich laut Werksangaben über 400 Liter Kofferraumvolumen, weswegen auch das Gepäck einer ausgedehnten Urlaubsreise Platz finden sollte. Und diese Reise dürfte sich durchaus angenehm gestalten, denn in seiner geschlossenen Version ist der F-Type fast schon ein zweisitziger Gran Turismo, der allerdings seine sportlichen Gene niemals versteckt. Im Vergleich mit dem Cabrio ist die Geräuschkulisse um einiges zurückhaltender, weswegen auch die immer noch vorhandenen künstlichen Fehlzündungen deutlich gedämpfter bei den Insassen ankommen. Für einen weiteren Komfortgewinn sorgt die Abwesenheit von Windgeräuschen, die beim Cabrio trotz sehr gutem Verdeck bei höheren Geschwindigkeiten nicht zu leugnen sind. Langstreckenfahrer werden also mit dem Coupé auf jeden Fall glücklicher werden.

Trotzdem sollte man nach unserer Meinung das Cabrio als erste Wahl betrachten, denn für Urlaubsreisen haben Jaguar-Fahrer in der Regel noch mindestens ein weiteres Fahrzeug, dem dann der Vorzug gegeben werden könnte. In seiner offenen Version macht der F-Type einfach zu viel Spaß, um bloß wegen eines größeren Kofferraums darauf zu verzichten. Das gilt natürlich vor allem für den Achtzylinder, den man nur mit geöffnetem Verdeck so unmittelbar hört und erlebt, wie es dieser tolle Motor verdient hat. Dennoch hat das Coupé seine Daseinsberechtigung, denn längst nicht jeder Jaguar-Fahrer mag es zugig und laut. Für diese Klientel hat Jaguar auf jeden Fall eine interessante Alternative im Angebot - obwohl viele Käufer aus dieser Kundenschicht möglicherweise einen Nachfolger des inzwischen eingestellten XKR vermissen, der als Langstrecken-Coupé noch angenehmer gewesen ist.

Meinung des Autors: Das Jaguar F-Type Coupé dürfte für viele Kunden das praktischere und alltagstauglichere Auto sein. Doch wer den britischen E-Type-Nachfolger so pur wie möglich erleben will, MUSS zum Cabrio mit acht Zylindern greifen, denn geiler kann ein Sportwagen kaum klingen - da werden sogar Ferrari-, McLaren- und vor allem Porsche-Fahrer neidisch...
 
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Thorsten G.

Guest
Ferrari-Fahrer werden neidisch? Eher nicht. Auch wenn ich kein Ferrari-Sound-Fan bin. Und Aston-Fahrer so wie SLS-Fahrer werden sicher auch nur anerkennend nicken. Mehr aber auch nicht.
P.S. Der Artikel ist wegen weißer Schrift auf schwarzem Grund fast unlesbar.
 
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