Honda: wegen defekter Airbags Rückruf für weitere 4,5 Millionen Autos

Diskutiere Honda: wegen defekter Airbags Rückruf für weitere 4,5 Millionen Autos im Honda Allgemein Forum im Bereich Honda; Der Autohersteller Honda und der Zulieferer Takata kommen nicht aus dem Schlagzeilen: wegen potentiellen Schäden an den Airbags mussten beide...
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geronimo

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Der Autohersteller Honda und der Zulieferer Takata kommen nicht aus dem Schlagzeilen: wegen potentiellen Schäden an den Airbags mussten beide Unternehmen schon Rückrufaktionen im hohen zweistelligen Millionenbereich durchführen. Doch jetzt kommt es noch dicker, denn weltweit müssen weitere 4,5 Millionen Fahrzeuge zur Überprüfung in die Werkstätten. Und dabei ist der wohl wichtigste Markt nicht einmal eingerechnet



Alleine Honda musste bisher rund 20 Millionen Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags von Takata zurückrufen. Diese können versehentlich zünden, wobei Metallteile ins Fahrzeuginnere geschleudert werden. Durch den Defekt soll es bereits acht Todesfälle und über 100 Verletzte gegeben haben, wobei die tödlichen Unfälle angeblich allesamt in Honda-Fahrzeugen vorgekommen sind. Jetzt müssen noch einmal zusätzlich 4,5 Millionen Fahrzeuge überprüft werden, davon alleine 1,6 Millionen in Japan, wie das japanische Verkehrsministerium heute mitgeteilt hat. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass in diesen Angaben die Zahlen für Nordamerika nicht enthalten sind, was den Verdacht einer weiteren Rückrufaktion in den USA nährt. Zudem scheint es nicht unwahrscheinlich zu sein, dass es auch bei anderen betroffenen Herstellern zu weiteren Rückrufen kommen wird.

Bei Takata selbst scheint man derweil immer noch etwas ratlos wegen der eigentlichen Ursache der Defekte zu sein. Ein möglicher Grund könnten Probleme mit dem Ammoniumnitrat als das wichtigste Treibgas in den Airbags sein, wie vielfach vermutet wird. In eine ähnliche Richtung zielt die Erklärung von Honda zum aktuellen Rückruf, denn bei vorherigen Überprüfungen will man festgestellt haben, dass die Gasdichte in einigen Generatoren nicht ausgeglichen sei. Daraufhin dürften auch die jetzt zurückgerufenen Fahrzeuge untersucht werden.

Welche konkreten Maßnahmen Honda außer der Überprüfung durchführt, ist aktuell nicht bekannt. Zudem gibt es bislang noch keine Informationen, wie viele Fahrzeuge in Deutschland von der Rückrufaktion betroffen sind. Sollten hierzu Angaben bekannt werden, reichen wir diese nach.

Meinung des Autors: Es nimmt einfach kein Ende: jetzt müssen weitere 4,5 Millionen Hondas wegen defekter Airbags in die Werkstätten, auch in Deutschland. Das erschreckende ist aber: offenbar kennt man die Ursache der Probleme immer noch nicht wirklich. Ist ein Austausch der Airbags da nicht blinder Aktionismus?
 
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