Hinweis "mit Materialgutachten" beim Verkauf unzulässig

Diskutiere Hinweis "mit Materialgutachten" beim Verkauf unzulässig im TÜV-Fragen Forum im Bereich AutoExtrem; OLG Düsseldorf, AZ. 20 U 175/04 Wer Autozubehörteile verkauft, darf diese künftig nicht mehr mit dem Hinweis "mit Materialgutachten" anbieten...
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Dickie

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OLG Düsseldorf, AZ. 20 U 175/04

Wer Autozubehörteile verkauft, darf diese künftig nicht mehr mit dem Hinweis "mit Materialgutachten" anbieten. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil entschieden (AZ. 20 U 175/04). Der Hinweis "mit Materialgutachten" sei irreführend, da er beim Kunden den Eindruck erwecken könnte, es handele sich um "Teilegutachten", die für den Erhalt der Betriebserlaubnis erforderlich seien, teilte das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit.

Zum Rechtsstreit hatten die Angebote eines Verkäufers geführt, der über Ebay verschiedene Autoteile – unter anderem Seitenschweller und Stoßstangen – mit der Bezeichnung "mit Materialgutachten" offeriert hatte. Der An- bzw. Einbau dieser Teile in ein Kraftfahrzeug führte jedoch zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Das ist nur dann nicht der Fall, wenn ein so genanntes "Teilegutachten" eines technischen Dienstes vorliegt und der An- bzw. Einbau unverzüglich von einem Sachverständigen abgenommen wird.

Materialgutachten sind jedoch keine "Teilegutachten" im Sinne der StVZO, sondern für Hersteller von Autoteilen bestimmt und für einen Käufer ohne wesentliche Bedeutung. Um solche Missverständnisse künftig auszuschließen, muss laut Urteil nun bei der Bewerbung von Autoteilen grundsätzlich auf die Formulierung "mit Materialgutachten" verzichtet werden.
 
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ChevChelios

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Dickie schrieb:
Der Hinweis "mit Materialgutachten" sei irreführend, da er beim Kunden den Eindruck erwecken könnte, es handele sich um "Teilegutachten", die für den Erhalt der Betriebserlaubnis erforderlich seien, teilte das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mit.
Naja...nur wie weisst man dann darauf hin das man es dabei bekommt??? Finde ich aber ne tolle Sache für die ganzen Leute die keine Ahnugn haben...
 
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Strati

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Zum Beispiel so:

Dem Artikel liegt eine Materialbestätigung / ein Materialgutachten bei, dieses "Splittergutachten" ist ausschließlich eine Materialbestätigung . Das Tüv-Gutachten für eine Eintragung gemäß §19.3 liegt dem Artikel nicht bei. Es existiert kein Tüv-Gutachten für diesen angebotenen Artikel. Eine Eintragung gemäß §19.3 ist mit diesem "Materialgutachten" nicht möglich.
 
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Dickie

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Strati schrieb:
Zum Beispiel so:

Dem Artikel liegt eine Materialbestätigung / ein Materialgutachten bei, dieses "Splittergutachten" ist ausschließlich eine Materialbestätigung .
Noch nicht mal, dann hätten "Wortkünstler" auch wieder die Möglichkeit dieses Mat.-Gutachten so toll zu beschreiben, dass es hinter mehr wert ist, als jetzt schon durch die reine Verwechselung gegeben war.

Das Urteil ist wesentlich eindeutiger:


Strati schrieb:
Wer Autozubehörteile verkauft, darf diese künftig nicht mehr mit dem Hinweis "mit Materialgutachten" anbieten.
Die Nennung eines vorhandenen Mat.-Gutachtens darf überhaupt nicht mehr gemacht werden, auch nicht in "negierter" Variante.
 
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Knecht

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Nur daß das Urteil kein Urteil in der Sache ist!

Der klagende Verein meint, das Wort "Materialgutachten" sei missverständlich, es werde vom Verkehr ohne nähere Erläuterung vielfach als "Teilegutachten" verstanden.

Die Parteien haben den Rechtsstreit übereinstimmend für erledigt erklärt, nachdem die Beklagte eine bestimmte Unterwerfungserklärung abgegeben hat.

Aus diesem Grunde ist nunmehr nur noch über die Kosten des Rechtsstreits zu entscheiden. Sie sind der Beklagten aufzuerlegen, denn sie wäre mutmaßlich unterlegen gewesen, § 91a ZPO.
Die Begründung für den Kostenentscheid kann man m.E. nicht so ohne weiteres als das AUS für Materiealgutachten ansehen, zumal die Begründung IMHO auch nicht so ganz schlüssig ist, denn ein Materialgutachten ist durchaus ein Möglichkeit/Hilfe für einen aaS, ein 21er Gutachten zu erstellen. Was natürlich nicht geht, ist eine Abnahme nach § 19 Abs. 3 StVZO.
 
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Dickie

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Knecht schrieb:
Nur daß das Urteil kein Urteil in der Sache ist!
...
Die Begründung für den Kostenentscheid kann man m.E. nicht so ohne weiteres als das AUS für Materiealgutachten ansehen,

Dann bist Du der Erste, der diese gewagte Schlussfolgerung sieht

zumal die Begründung IMHO auch nicht so ganz schlüssig ist, denn ein Materialgutachten ist durchaus ein Möglichkeit/Hilfe für einen aaS, ein 21er Gutachten zu erstellen.

Seit wann?
Muss Du auch ein Matgutachten für Stahl-Blech oder Aluminium vorlegen, dabei sogar viel angemessener durch die vielen Legierungsvarianten.


Was natürlich nicht geht, ist eine Abnahme nach § 19 Abs. 3 StVZO.
Komisch, dass dies angeblich nicht vorhandene Urteil durch alle Verbände (TÜV, Dekra, KFZ-Gewerbe Deutschland, ...) als Mitteilung durchgeht, sämtliche Verkehrsanwälte dies als Verteiler hatten und auch (man höre und staune, warum wohl) alle Anwälte des Wettbewerbsrecht im Verteiler hatten, wenn sich das nur um einen lapsen Kostenentscheid ohne weitergehende Wirkungen handeln sollte.

Das ein Sachverständiger ein Universal-Matgutachten, was man sich praktisch an jeder Ecke des Internet legal und kostenfrei runterladen kann für eine Eintragung braucht, ist auch etwas merkwürdig. Fast alle Prüfstellen können sich mit vorgelegten Mat.-Gutachten von GFK die Hallen mehrfach tapezieren und dann muss natürlich wieder eine vorgelegt werden, weil der Sachverständige die von vor einer Stunde wieder vergessen hat? (und im Studium auch ein ganzes Semester gepennt hat oder beim Dalai Lama beten war)

Außerdem sind Mat-Gutachten nur gültig, wenn auch das Matgutachten für dieses Bauteil erstellt wurde, ist es doch nie, weiterhin kann der Hersteller niemals glaubwürdig einen Bezug zwischen Gutachten und vorgelegtem Teil ziehen, wenn der Hersteller noch nicht mal die Ausführung des Bauteils entsprechend der getesteten Materialprobe mangels Zertifizierung sicherstellen kann.

Mat.-Gutachten sind überflüssig, waren es auch schon immer, zumindest die letzten 25 Jahre, denn da haben die Sachverständigen nicht nur "Blech" gelernt, sondern auch "GFK".

Selber von diesem Urteil eingeschränkt ?
Würdest Du eine Rücknahme eines Bauteils verweigern vor diesem Hintergrund, insbesondere der eindeutigen Begründung der Kostenentscheidung.
Schon mal das Wort "Prozessrisiko" gehört und dann mal abgewägt, was die mit der Begründung eines OLG bedeuten könnte.

Solltest Du allerdings ein Anwalt sein, dann muss ich das natürlich etwas umformulieren:
Du hast uneingeschränkt mit Deiner Vermutung recht, allerdings wird sich praktisch kein Richter mehr finden lassen, der Deiner richtigen Argumentation folgen wird.
Was Dir aber egal sein wird, da Du deine Rechnung immer bezahlt bekommst. ;)
 
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94erEscortCabrio

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NAJA hoffentlich hilft es, das mehr haendler ein TG erstellen!
 
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Knecht

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Sooo... nach laaanger Zeit melde ich mich mal wieder... aber nicht, weil ich so lange nachdenken musste. 8)

Du solltest die Gründe des Kostenentscheids schon richtig lesen, einerseits sind da inhaltliche Fehler drin, andererseits ist das Urteil ja aus dem Jahre 2004 und die Tatsache, dass die Praxis sich trotzdem nicht geändert hat ist wohl doch ein recht deutliches Zeichen.

Also hier mal der Leitsatz, den man aus dem Kostenentscheid entnehmen kann:
In der Werbung eines Verkäufers von Autozubehör für den Verkauf von Seitenschwellern und Stoßstangen ist der Hinweis „mit Materialgutachten“ ohne nähere Erläuterung irreführend. Ein nicht unerheblicher Teil der angesprochenen Verkehrskreise wird dem Begriff den Sinn von „Teilegutachten“ i.S.v. § 19 Abs.3 StVZO beilegen, obwohl die Materialgutachten nur die Eigenschaften des Materials betreffen, aus dem die fraglichen Autoteile hergestellt sind. Für den Erhalt der Betriebserlaubnis stellen solche „Materialgutachten“ aber keine wesentliche Hilfe dar.
Den wesentlichen Punkt habe ich mal rot markiert. ;) Zum Rest siehe weiter unten...

Zu deiner Argumentation von wegen Blech und GfK... klar ist Gfk im Maschbau inzwischen sicher Stand der Technik und somit als allgemein bekannt vorauszusetzen. Im Vergleich zu Blech gibt es aber wesentliche Unterschiede, die sich aus den verwendeten Materialien (Harz und Gewebe) sowie dem Aufbau des Bauteils selbst ergeben. Das ist bei Blech anders, hier ist es im Grunde nur die Bauteildimensionierung, die entscheidend ist, aber auch hier muß ggf. viel überprüft werden. Einer Bremsscheibe kann man z.B. nicht ansehen, was sie aushält, obwohl sie aus nem altbekannten Werkstoff ist. Hab ich nun die Aussage, dass die Scheibe den Einsatz in Autos mit max. Masse m und max. Geschwindigkeit v geeignet ist, dann kann man die überall verbauen, wo sie passt und m und v kleiner oder gleich sind. Es muß aber beides überprüft werden... also Bauteileigenschaften und ob es rein passt. (Vereinfachtes Beispiel)

Wenn vorgeschrieben wird, was ein Bauteil aushalten muss, dann muss es auch eine Stellungnahme dazu geben, was es tatsächlich aushält. So was nennt man dann z.B. Materialgutachten.

Der Sinn eines solchen Gutachten ist es, einen Anderen (hier den TÜV-Prüfer) eine Arbeit abzunehmen, die er nur mit hohem Aufwand selber machen oder gar nicht selbst erbringen kann. Im Falle der Betriebserlaubnis für ein Fahrzeug sind mehrere verschiedene Prüfungen nötig, eine davon ist die Bauteilfestigkeit... eine ander z.B. die Aerodynamik, zu der es auch viele Regelungen gibt, die zu Prüfen sind.

Auch geht der Richter fehl in der Annahme, dass ein Materialgutachen nicht hilfreich sei und er begründet es auch noch damit, dass "nur" eine von mehreren Voraussetzungen für ein Teilegutachen sei, nicht aber für eine Abnahme gem. § 21 StVZO. Der Richter, der hier geurteilt hat, hat sich nicht tief genug in die Materie einstudiert und den Sinn des Teilegutachtens nicht verstanden! Das Verfahren gem. § 19 Abs. 3 StVZO ist letztlich nur eine Vereinfachung des Verfahrens nach § 21 StVZO, mit dem der "Kunde" entlastete wird. Daher dürfen solche Abnahmen auch von Prüfingenieuren der Überwachungsorganisationen gemacht werden und nicht nur von amtl. anerk. Sachverständigen. Parallel dazu kann aber weiterhin § 21 angewendet werden.

Es ist extrem widersprüchlich zu sagen, für das eine brauche ich es, für das andere aber nicht. Das würde letztlich bedeuten, dass man für die Überprüfung von Teilen für eine §21-Abnahme weniger Voraussetzungen braucht, als für ein Teil, das mit Teilegutachten kommt. Wenn ich ein Anwalt wäre würde ich ggf. genau hier einsetzen, denn hier ist ein Fehler/Schachpunkt.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Knecht schrieb:
Es ist extrem widersprüchlich zu sagen, für das eine brauche ich es, für das andere aber nicht.
Um das alles ein wenig abzukürzen:

Ein Materialgutachten ist so wichtig und notwendig für eine Eintragung, wie das Telefonbuch von Helgoland: Ganz nett wenn man es bei hat, aber für eine Eintragung völlig nutzlos.

Da man amtlich gültige Matgutachten für GFK in allen Ausführungen (Gewebe/Harze) praktisch überall im Netz runterladen kann und sich der TÜV mitlerweile damit die Wände tapezieren kann, ist das genauso notwendig, wie ein Matgutachten für Stahlblech oder Carbonfasergewebe.

Ein Matgutachten sagt nichts über das fertige Teil (Spoiler) aus, sondern über das Material GFK anhand einer Norm-Prüfplatte.

Aber nett, dass hier wieder mal ein dümmlicher und fauler Richter entlarvt wurde.
Nur komisch, warum sich der unterlegene Anwalt der aufgrund der dümmlichen Faulheit des Richters darauf eingelassen hat, da muss doch einer noch dümmlicher und fauler gewesen sein.

Da kann man doch dem Richter was nachweisen, findet etliche Argumente, um dagegen vorzugehen, aber schluckt das Urteil zund die damit verbundenen Kosten, komisch komisch.

Erstaunlich, wie weit Du da mit involviert bist, einfach Hosen runter wer Du in dem Verfahren warst, wäre vielleicht jetzt wohl angebracht.

Der Anwalt der Gewinnerseite nicht, der würde doch der Gegenseite keine Argumente liefern.
Der Anwalt der Verliererseite auch nicht, denn hätte er ja nicht verloren.
Der Verlierer selber auch nicht, dann hätte er keienn Vergleich zu seinem Nachteil unterschrieben.

Also ein Ebay-Verkäufer, der krampfhaft Argumente sucht, dass man seine tollen Garagennachbau-Teile wegen dem Matgutachten nicht wieder ans Knie nagelt. ?(
 
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Knecht

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Ich bin selbstverständlich nicht involviert gewesen... aber du vll.? :D ;)

Mit deiner Lächerlichmacherei entlarvst du dich nur selber, mir scheint, dir gehen die Argumente aus... und vor allem hast du m.E. nach wie vor nicht so recht den Unterschied zwischen einem Urteil und einem Kostenentscheid verstanden.

Ich habe nix von nem dümmlichen Richter oder gar dem Anwalt gesagt. Ich hab nur gesagt, dass sich der Richter (m.E.) nicht tief genug eingarbeitet hat, und (daher) den Sinn des Teilegutachtens nicht verstanden hat.

Bei einem einfachen Kostenentscheid ist das auch verständlich, denn es geht in der Sache ja um nichts mehr, sondern nur darum, zu entscheiden, wie die Kosten aufzuteilen sind. Hier ist es zwar in gewisser Weise richtungweisend, weil abgewägt wird, wie ein Urteil hätte ausfallen können, aber es bleiben wesentliche Dinge (die erst im Verlauf einer Verandlung zu Tage gekommen wären) völlig unberücksichtig!

Fakt bleibt, dass es ein Kostenenscheid war und keine Urteil aufgrund einer Verhandlung, bei der von dir als dümmlich titulierte Anwalt vermutlich ganz anders gehandelt hätte als du unterstellst und der Richter u.a. aufgrund dessen anderes Entschieden hätte!

Dass mehr als genug Materiealgutachen im www rum fliegen ist eine andere Sache, aber das hier zu diskutieren geht zu weit, ebenso bringt es nix, mit dir weiter über die eigentliche Thematik zu diskutieren.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Knecht schrieb:
Ich habe nix von nem dümmlichen Richter oder gar dem Anwalt gesagt. Ich hab nur gesagt, dass sich der Richter (m.E.) nicht tief genug eingarbeitet hat, und (daher) den Sinn des Teilegutachtens nicht verstanden hat.

Den Sinn eines Teilegutachtens musste er doch garnicht klären, denn ein Teilegutachten stand nicht zur Verhandlung. Es ging um den Begriff "Materialgutachten"

Bei einem einfachen Kostenentscheid ist das auch verständlich, denn es geht in der Sache ja um nichts mehr, sondern nur darum, zu entscheiden, wie die Kosten aufzuteilen sind. Hier ist es zwar in gewisser Weise richtungweisend, weil abgewägt wird, wie ein Urteil hätte ausfallen können, aber es bleiben wesentliche Dinge (die erst im Verlauf einer Verandlung zu Tage gekommen wären) völlig unberücksichtig!

Nun die große Frage, warum "schluckt" jemand eine Kostenzuweisung, wenn in einem "echten" Urteil etwas anderes hätte bei rauskommen können.

Das zeugt von geringer inteligenter Taktik, denn es wäre mit einem Urteil auch nicht teurer gekommen. Sowas nennt sich "gekniffen ohne Vorteil"


... ebenso bringt es nix, mit dir weiter über die eigentliche Thematik zu diskutieren.
Das ist korrekt
 
T

TheFreaker

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D:\Hessen\
Dickie schrieb:
...muss laut Urteil nun bei der Bewerbung von Autoteilen grundsätzlich auf die Formulierung "mit Materialgutachten" verzichtet werden.
dann steht garnichts mehr da, das gibt doch auch wieder nur interpretationsspielraum... Wenn da z.b. stände Eintragung nach §21 StVZO (Einzelabnahme) gegenbenenfalls möglich dann würde ich mich als laie schon einmal fragen was denn einzelabnahme bedeuten soll...
 
N

Nismo200s14

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hi..

Also ich hatte mir bei carconcepts eine GFK front für nen nissan 200sx S14a
bestellt.
bei dieser Fronschürtze war nur ein materialgutachten dabei, bzw splitttergutachten.
ich hab diese front ohne prbleme beim Tüv eingetragen bekommen.
also bei mir hat es gereicht.
:D

Bin mit der front 12monate ohne eintragung oder ähnlichmen rumgefahren.
mich haben so oft die bulln am Arsch gehabt, das es mir dann schon langsam leid war.
haben zwar immer die front angeschaut und alles mit taschenlampe abgeleuchtet, aber nie nach eintragung gefragt.
oder wollte ein ABE oder gutachten haben.

gut dadurch das das auto eh selten ist..wissen sie eh nicht wie die orginale front ausschaut..
so sah mein auto aus!!! sah, weil es jetzt in schweden rum fahren tut.:(
http://mysilvia.de/photos/nismo200sxracing/default.aspx
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Nismo200s14 schrieb:
Kann ja auch reichen, nur muss der Bauzustand des Teils vernünftig sein, dann braucht man auch gar kein Gutachten.

Es geht um die "Verarsche", dass ein Materialgutachten eine Eintragung ermöglicht (was nicht stimmt) oder gar die Täuschung, dass ein Materialgutachten auch wenn es vom TÜV ist, überhaupt nichts mit dem "Teilegutachten" zu tun hat.
 
onkel-howdy

onkel-howdy

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ähh nur weil es auch blinde prüfer und blinde plozisten gibt muss es noch mange nicht jedem so ergehen.
 
R

rubberduck0_1

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Hallo,
ein Materialgutachten ist oft bei der Eintragung nicht nur hilfreich, sondern auch unerlässlich!
Beispielsweise ist bei Spoilern das Splitterverhalten und das Brandverhalten nachzuweisen! Ohne eine entsprechendes Gutachten für das verwendete Material mit den genannten Nachweisen, ist eine Eintragung recht schwer. Aber das Problem ist dann oft nicht das mitgelieferte Materialgutachten; es fehlt dann der Bezug zu dem Spoiler.
Wie soll jemand wissen, daß ein Matrialgutachten zu einem Spoiler gehört, wenn besagter Spoiler keine Kennzeichnung aufweist und das Materialgutachten sich nicht auf einen bestimmten Spoiler mit der darin dauerfest und fälschungssicheren Kennzeichnug bezieht!
Und aus diesem Grund hat ein Materialgutachten auch einen "schlechten Ruf", da dort selten aus ihm gefertigtes Bauteil eindeutig beschrieben wird oder/und aus ihm gefertigtes Bauteil keine entsprechende Kennzeichnung aufweist.
Als Bauteile nur mit Materialgutachten gefertigt wurden und auch recht "stressfrei" eintragungsfähig" waren (das ist aber bestimmt jahrzehnte her), war das alles noch sehr übersichtlich. Aber heutzutage, mit der Menge an Anbietern solcher Teile, ist dem Mißbrauch auch "echter Materialguitachten" "Tür und Tor geöffnet". Und genau aus diesem Grund sind Materialgutachten eigentlich nichts mehr Wert: Mißbrauch und Plagiate lassen grüßen!
Gruss.
P.S.: So würde ich halt den "Wertverfall" eines Materialgutachtens "historisch" begründen.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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rubberduck0_1 schrieb:
Hallo,
ein Materialgutachten ist oft bei der Eintragung nicht nur hilfreich, sondern auch unerlässlich!
Die Aussage würde ich mal als sehr gewagt ansehen ;)

Böser Blick in Blech eingeschweißt, und was ist mit dem notwendigen "MAterialgutachte" für Stahlblech ?(

"Materialgutachten" beziehen sich auf ein Material, nicht auf das Bauteil, diese Gutachten beziehen sich auf eine genormte Platte (30 x 30 cm, 3 Millimeter dick) in eine bestimmten Test (Stahhlkugel mit definierten Gewicht aus definierter Höhe).

Diese Materialgutachten (vom TÜV-Rheinland oder Bundesanstalt für Materialprüfung oder sonstigen "amtlichen" Prüfstellen, wegen dem "amtlichen" Aussteller auch als "Eintragungswichtig" eingestuft) gibt es zum (kostenlosen) download an jeder Ecke im Netz, einfach mal bei den Herstellern oder Großhändler des Materials nachsehen, da liegen die Dinger rum.

Aber jetzt erst wird es wichtig: Mit dem Materialgutachten kann ein Sachverständiger die Stabilität ausrechnen und mit dem Ergebnis dieser Rechnung dann nachweisen (oder eben nicht), dass das fertige Bauteil den Anforderungen genügt (oder eben auch nicht).

"Materialgutachten" für Stahlblech sind überflüssig, weil jeder urteilende Sachverständige (also der "Prüfer" für die Eintragung nach §21) Bleche ausreichend in seinem Studium gerechnet hat und anhand des Bauteils abschätzen kann, ob das geht oder nicht.

Aber eben aus diesen gleichen Grunde sind "Materialgutachten" für GFK genauso überflüssig, GFK ist seit jahrzehnten im Automabilbau eingesetzt und jeder Sachverständige hat in seinem Studium GFK-Festigkeiten gerechnet, wie er auch Blechfestigkeiten gerechnet hat.

Wenn ein Gutachter ein GFK-Materialgutachten benötigt, dann benötigt er auch ein Matgutachten für Blech und dann würde ich mir einen neuen Prüfer suchen. Wäre genauso, wenn ein Bäcker keine Ahnung hat, was "Mehl" ist oder ein Schneider ganz erstaunt über die Neuentwicklung "Nadel und Faden" wäre. ;)
 
R

rubberduck0_1

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Hallo Dickie,

du hast die Notwendigkeit oder besser "Unnotwendigkeit" von Matrialgutachten für Stahl und GFK recht "blumig" erörtert. Deren Forderung ist bestimmt oft verzichtbar.

Meinen post bezog ich allerdings insbesondere auf Spoiler und entsprechendes "Beiwerk" wie beispielsweise Seitenschweller.

Bei diesen Bauteilen ist es oft aber garnicht möglich, durch "Inaugenscheinnahme" die Art des verwendeten Werkstoffs zu ermitteln! Und da ist ein entsprechendes Materialgutachten mit Bezug auf den Hersteller mit entsprechender Kennzeichnung des Bauteils bestimmt erforderlich (selbst wenn es ein Matrialgutachten für GFK ist). Dadurch wird dann also das Bauteil in Bezug auf den verwendeten Werkstoff identifiziert. Es geht dann also nicht um die in dem Materialgutachten beschriebenen Eigenschaften (wenn´s GFK ist, Stahl würd ja wohl jeder erkennen), sondern dann um den im Materialgutachten angegebenen Werkstoff. So wollt ich das eigentlich verstanden wissen!
Lies da mal auszugsweise meinen post: " ...Aber das Problem ist dann oft nicht das mitgelieferte Materialgutachten; es fehlt dann der Bezug zu dem Spoiler. ..."
Hab ich dann wohl nicht in meinem post so "rübergebracht".
Gruss.

P.S.: Und du weißt es besser als ich, daß sich keiner seine Wände mit Materialgutachten für Stahl und GFK tapezieren muß!
 
onkel-howdy

onkel-howdy

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um dieses zu umgehen werden jetzt z.b. teile "mit tüv gutachten" verkauft die sich dann hinterher als lumpige materialgutachten herausstellen!

ist z.b. mir grad so ergangen. neue schürtze gekauft bei eblöd. in der auktion steht "mit tüv teilegutachten"...ok auf der homepage des herstellers der schürtze steht "mit tüv teilegutachten"...ok kann man ja nix falsch machen. vorallem ist der preis schon nicht gerade niedrig gewesen. also gekauft. gestern gekommen und was sehe ich? MATERIALGUTACHTEN!

jetzt mal abwarten wie die sich aus der missere rausreden.

mir gehts jetzt nicht um die eintragbarkeit (die is auch nur mit materialgutachten kein thema) aber ich finds schon frech sich mit einem teilegutachten zu schmücken und hinterher ätsch bätsch.
 
A

astracar

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Tach!

Hast wenigstens nen Screenshot gemacht?
Hau denen eins auf die Mütze. Nur wenn sich von EURER Seite aus gewehrt wird, wird dieser fast schon grenzenlosen Verarsche der windigen Kohlescheffler hoffentlich bald ein Ende gemacht.

Vorspiegelung falscher Tatsachen fällt mir da auf Anhieb ein.

Wenn dem so ist, ist das ****** Ihr wisst, was ich meine...

Und da es schön zum Thema passt, halt uns bitte auf dem laufenden.

gby
jl
 
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