General Motors muss erneut rund 300.000 Fahrzeuge zurückrufen

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maniacu22

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Der US-amerikanische Automobilhersteller General Motors muss erneut rund 300.000 Fahrzeuge aufgrund technischer Mängel in die Werkstätten zurückbeordern, da unter anderem Probleme mit Zündschlössern, Sicherheitsgurten oder auch der Bremsflüssigkeit gemeldet wurden





Die Rückrufwelle des Detroiter Automobilkonzerns General Motors geht in die nächste Runde. Rund 300.000 Fahrzeuge sollen aufgrund von Problemen mit den Zündschlössern aber auch Sicherheitsgurten oder der Bremsflüssigkeit in die Werkstätten zurückbeordert werden. Alleine bei 215.000 Fahrzeugen des Modells Saturn VUE soll die Gefahr bestehen, dass der Zündschlüssel aus dem Schloss gezogen wird, obwohl dieser nicht auf der "Aus"-Position stünde. Dieser Defekt soll laut dem Handelsblatt schon zwei Unfälle mit einem Verletzten gefordert haben.

Weitere Fahrzeuge sollen aufgrund von Problemen mit dem Sicherheitsgurt und der Bremsflüssigkeit zurück gerufen werden.

Seit Monaten wird der größte US-Autobauer von einer regelrechten Rückrufwelle erschüttert, wonach der Konzern seit Jahresbeginn weltweit schon mehr als 29 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten holen musste. Das stellt in der Automobilbranche einen neuen Rekord auf, für den man allerdings kein Lob ernten kann. Den nordamerikanischen Markt trifft es damit aber besonders hart.

Den Mittelpunkt des Skandals bilden Qualitätsmängel um den verspäteten Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen mit defekten Zündschlössern, die selbst während der Fahrt in die "Aus"-Position springen und somit nicht nur den Motor, sondern auch sämtliche Elektronik wie Bremskraftverstärker, ABS, ESP usw. deaktiviert haben. Alleine in diesem Jahr musste der Konzern weltweit rund 16,5 Millionen Fahrzeuge nur alleine der Zündschlossproblematik wegen zurückbeordern.

Offiziell werden aufgrund dieses Konstruktionsfehlers Unfälle mit mindestens 13 Toten in Verbindung gebracht, wobei Verbraucherschützer die Dunkelziffer deutlich höher vermuten. Dem Detroiter Autobauer wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben, da bereits seit 2001 Kenntnisse von den defekten Zündschlössern vorgelegen haben sollen. Jetzt drohen dem Unternehmen auch noch Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe.
 
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