General Motors: erste selbstfahrende Autos ab 2017 geplant

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geronimo

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Radargestützte Geschwindigkeitsautomatik, Rundum-Kamera, zahllose Sensoren in alle Richtungen - theoretisch können moderne Fahrzeuge bereits heute längere Strecken ohne Eingreifen des Fahrers zurücklegen. Doch richtig ausgereift ist die Technik dahinter nicht, zudem sind auch noch rechtliche Fragen offen. Jetzt hat General Motors (GM) angekündigt, dass es in drei Jahren erste PKW geben wird, die unter gewissen Voraussetzungen komplett selbstständig fahren können



Für Google sind vollautomatisierte Autos die Zukunft, doch auch andere Hersteller arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung solcher Fahrzeuge. Die neue S-Klasse von Mercedes kann beispielsweise im Stau mit dem Verkehr mitschwimmen. Dabei beschleunigt, bremst und lenkt die Oberklasse-Limousine, ohne dass hinter dem Lenkrad etwas unternommen werden muss. Doch alleine aus rechtlichen Gründen zwingt Mercedes die Fahrer aktuell noch dazu, die Hände nicht untätig in den Schoß zu legen, sondern zumindest das Lenkrad festzuhalten. Die Systeme sind längst noch nicht so weit entwickelt, dass ihnen im alltäglichen Verkehr bedingungslos vertraut wird.

GM hat jetzt angekündigt, im Cadillac CTS ab 2017 eine "automatisierte Fahrtechnologie" namens Super Cruise anzubieten. Diese sorgt ebenfalls dafür, dass das Auto "unter bestimmten Autobahn-Fahrbedingungen" sozusagen freihändig gefahren werden kann. Und zwar sowohl im Stoßverkehr als auch auf längeren Strecken. Dabei setzt Cadillac auch auf die Vernetzung und Kommunikation der Fahrzeuge untereinander. Diese "Vehicle to Vehicle" (V2V) genannte Technologie ermöglicht den Informationsaustausch zwischen zwei Auto. Auf dem oben eingefügten Bild wird beispielsweise das ganz hinten fahrende Fahrzeug darüber unterrichtet, dass das erste Auto in der Dreierkolonne gerade sehr stark abbremst - und kann entsprechend darauf reagieren. Auch an Kreuzungen soll das System eingesetzt werden, indem eine Nachricht eine Begegnung ankündigt, obwohl die Fahrer das jeweils andere Auto noch gar nicht sehen können.

Konkrete Aussagen über die genauen Möglichkeiten des autonomen Fahrens und die sonstigen Technologien hat GM bislang nicht bekannt gegeben. Das ist drei Jahre vor der Markteinführung natürlich nicht ungewöhnlich, denn aufgrund der extrem rasanten Fortschritte auf diesem Gebiet wird man selber noch gar nicht wissen, welche Möglichkeiten und technischen Lösungen am Ende umgesetzt werden. Allerdings sagte die GM-Vorstandsvorsitzende, dass die Technologie nicht um ihrer Selbstwillen eingeführt werde, sondern weil diese von Kunden auf der ganzen Welt gewollt werde. Und dass durch die Technologie und Innovationen das Autofahren letztlich sicherer werden würde. Langfristig sollen die wirtschaftlichen und sozialen Schäden durch Autounfälle, die laut einer Untersuchung der National Highway Traffic Safety Administration alleine in den USA 870 Milliarden Dollar betragen sollen, deutlich gesenkt werden.
 
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