Gaffer als Straftäter - Diese Geldbußen und Freiheitsstrafen drohen Schaulustigen bei Störungen

Diskutiere Gaffer als Straftäter - Diese Geldbußen und Freiheitsstrafen drohen Schaulustigen bei Störungen im Aktuelles Forum im Bereich AutoExtrem; Schaulustige gibt es schon immer aber in Zeiten von Smartphones und diversen Apps um Videos schnell Online zu stellen sind auch diese scheinbar...
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Zeiram

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Schaulustige gibt es schon immer aber in Zeiten von Smartphones und diversen Apps um Videos schnell Online zu stellen sind auch diese scheinbar leider aggressiver geworden. Gaffen ist aber bei weitem kein Kavaliersdelikt und kann hohe Geld- und Freiheitsstrafen bringen. In diesem kurzen Ratgeber haben wir einmal die Strafen für Gaffer zusammengefasst.


Schaulustige, oder eben auch Gaffer, behindern in erster Linie den Einsatz von Rettungskräften und dies leider oft sogar deutlich. Manche stehen am Rand und schauen nur zu, aber es bilden sich auch Menschenmengen durch die ein Sanitäter erst einmal durchkommen muss, oder es werden eben keine Rettungsgassen gebildet oder diese zugeparkt damit man bessere Sicht hat. Neben den Strafen für eine nicht gebildete Rettungsgasse gibt es aber auch teilweise erhebliche Strafen für schaulustige Gaffer.

Gaffer die auf dem Seitenstreifen einer Autobahn fahren können mit 20€ Bußgeld belegt werden, wenn man auf dem Seitenstreifen parkt können es sogar 25€ sein. Diese Punkte stellen allerdings nur eine Ordnungswidrigkeit dar und sind nicht als gaffen belegbar, was nichts an den Geldstrafen ändert.

Steht man nachweißlich als Schaulustiger im Weg herum und ist somit eindeutig als Gaffer zu erkennen, egal ob Mensch oder Fahrzeug nicht passieren können, kann je nach Umstand ein Bußgeld von 20€ bis hin zu 1.000€ verhangen werden. Dies könnte aber dann für festgehaltene Schaulustige unter Umständen das kleinere Problem werden.

Wer nur da steht und gafft kann sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar machen. Dies stellt eine Straftat dar und kann hohe Geldstrafen oder auch Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr bedeuten. Macht man dazu noch Fotos oder Videos verletzt man durch nachweislich gezieltes Filmen oder fotografieren die Persönlichkeitsrechte der Opfer, und natürlich auch die der Helfer, und muss mit deutlich höheren Geldstrafen oder Haftstrafen bis zu zwei Jahren rechnen.

Ein wichtiges Video zum Thema, man kann ja nie wissen wen man begafft:



Bildquelle: Flickr


Meinung des Autors: Gaffen geht gar nicht! Wer sich nicht zutraut richtig zu helfen darf gern zum Smartphone greifen, aber nur um Hilfe zu rufen. Alles andere sollte, meiner Meinung nach, noch stärker bestraft werden, oder was meint Ihr?
 
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