Formel 1 2017: neues Reglement soll für schnellere Rundenzeiten sorgen

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Durch ein neues technisches Reglement, welches bei den Formel-1-Boliden nicht nur breitere Autos, sondern auch breitere Flügel sowie breitere Reifen vorsieht, soll die kommende Saison 2017 spektakulärer und zugleich schneller als bisher werden. Durch die Änderungen an den Fahrzeugen sollen die Rundenzeiten zwischen zwei und fünf Sekunden kürzer ausfallen - je nach Strecke




In der kommenden Formel-1-Saison 2017 wird es wieder neue Fahrzeuge geben, die sich nicht nur optisch, sondern auch technisch von ihren Vorgängern unterscheiden. Neue Regeländerungen erlauben es den Rennställen, die Formel-1-Boliden nicht nur mit breiteren Flügeln auszustatten, sondern von Grund auf breiter zu gestalten. In Verbindung mit breitere Reifen sollen die Fahrzeuge vor allen auf kurvenreichen Strecken deutlich schneller werden, so dass Rundenzeiten nach Ansicht der Experten zwischen zwei und fünf Sekunden kürzer ausfallen könnten.

Viele Fahrer wie zum Beiepiel der Renault-Werksfahrer Joylon Palmer erklärt in seiner Channel-4-Kolumne: "Die neuen Autos sollen spektakulär zu fahren sein, gleichzeitig bedeuten sie eine größere physische Herausforderung für uns Fahrer. Denn weil sie vor allem in den Kurven schneller sein werden, steigen auch die g-Kräfte, die auf unseren Körper wirken."

Dadurch wird auch das Training der Fahrer in diesem Winter besonders hart ausfallen, da sämtliche Fahrer schon zum Vorsaisontest in der Lage sein wollen, gleich von Beginn an am Limit fahren zu können. Wie groß der Unterschied letztlich ausfallen wird, soll auch vom Reifenhersteller Pirelli und seiner Strategie abhängig sein.

Trotz der schnelleren Rundenzeiten wird es das neue Reglement auch erschweren, mehr Überholmanöver als bisher sehen zu können. Diese dürften laut Ansicht etlicher Fahrer sogar deutlich seltener werden, da mit den größeren Flügeln zwar der Abtrieb ansteigt, dieser in Kombination mit einem breiteren Fahrzeug und breiteren Reifen auch den Luftwiederstand erhöht, was das Fahrzeug auf den Geraden wieder langsamer machen dürfte.

Aus diesem Grund wird der reine Zeitgewinn auf besonders schnellen Strecken wie Monza (Italien) mit voraussichtlichen 2 Sekunden eher im überschaubaren Rahmen bleiben. Auf kurvenreichen Strecken wie zum Beispiel Suzuka (Japan) könnte dieser dagegen theoretisch bei fünf Sekunden liegen.

Ob das neue Reglement auch dafür sorgen kann, auf den meisten Strecken neue Rundenrekorde aufzustellen, werden die Formel-1-Fans allerdings erst zu Beginn der Saison 2017 erfahren, welche am 26. März in Melbourne (Australien) beginnen wird.




Meinung des Autors: Durch das neue Reglement wird die Formel 1 definitiv wieder spanndender, aber meiner Meinung auch gefährlicher. Trotz mehr Grip und der damit höheren Kurvengeschwindigkeiten, wird es nicht auszuschließen sein, dass es einige Fahrer aus den Kurven wirft. Ist nur eine Vermutung. Mal sehen, ob ich Recht behalte.
 
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