Fahrerflucht und Alkohol am Steuer

Diskutiere Fahrerflucht und Alkohol am Steuer im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo alle zusammen, habe mit meinen Wagen ein parkendes Auto getreift und bin abér nicht direkt stehengeblieben. Bin weitergefahren und erst 2...

simarik81

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Hallo alle zusammen,

habe mit meinen Wagen ein parkendes Auto getreift und bin abér nicht direkt stehengeblieben. Bin weitergefahren und erst 2 Straßen weiter stehen geblieben.

Hinzu kommt noch das ich alkohol getrunken hatte, deswegen auch meine große Angst.

Ich saß die ganze Zeit im Auto und wollte erstmal mit meinen Freund der auch bei mir im Auto saß überlegen was wir machen können.

Nach ungefähr 1,5 std kam schon die Polizei, sie hatte nach mir schon gesucht. Nach zweimaigen pussten wurden einmal 0,9 prom. und einmal 1,4 prom. festgestellt. Da die Werte sich stark unterschieden haben musste ich zur Wache und einen Bluttest geben.

Als ich am nächsten Morgen wieder "normal" war habe ich mich sofort bei den beschädigten gemeldet. Der hat seinen Wagen schon der Werkstatt zur Ausbesserung gegeben.

Von der Polizei habe ich erfahren dass man mir mind 1 jahr den Führerschein wegnehmen kann wegen Alkohol und Fahrerflucht.
Seit 10 Jahren Führerschein passiert mir das zum ersten mal.

´Von Polizei habe ich noch nichts schriftliches außer einem Unfallbericht bekommen.

Mit welcher Strafe muss ich rechnen? Zahlt denn meine Versicherung den anderen Schaden am Auto? Gibt es eine Freiheitsstrafe?

Über eure Hilfe wäre ich echt dankbar.....
 

Atreyu

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das betrunken autofahren (ab 0,3 promille) und einen unfallversachen macht:

7 Punkte Geldstrafe oder Freiheitsstrafe (bis 5 Jahre)
Schadenersatz, Schmerzensgeld und evtl. Rente an Unfallopfer
Führerscheinentzug (Sperrfrist 6 Monate bis 5 Jahre oder auf Dauer)

quelle: http://www.einfach-autos.de/bussgeldrechner/alkohol.php

unfallflucht macht, je nach umständen:

http://www.123recht.net/article.asp?a=6520 schrieb:
Die strafrechtlichen Konsequenzen hängen von den Umständen
(u.a. Höhe des Schadens, eigener strafrechtliche Vorbelastungen etc.) ab.
Es droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe, die Beschlagnahme des Führerscheins,
die Entziehung der Fahrerlaubnis, eine Sperre für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis.

wie das mit den strafen gehandhabt wird, wegen tateinheit usw. weiß ich nicht
kann vielleicht jemand anderes was dazu sagen

deine versicherung wird erstmal bezahlen, wird aber bis zu 10.000€ regress bei dir geltend machen
jeweils 5.000€ fürs betrunken fahren und für die unfallflucht

schmerzensgeld, rente usw. fällt schon mal weg. es saß ja niemand im auto
da der schaden, wie es sich anhört, auch nicht all zu hoch ausfällt wird es wohl
auch eher auf eine geldstrafe anstatt auf eine freiheitsstrafe hinauslaufen. du sagst
ja auch, dass dir in 10 jahren nichts derartiges passiert ist, was nochmal gegen eine freiheitsstrafe spricht.
 

onkel-howdy

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im "normalfall" 10monate deckel weg, 30 tagessätze geldstrafe, regress der versicherung und wen die 1,4promille stimmen -> vorbestraft!
 

Kai70

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im "normalfall" 10monate deckel weg, 30 tagessätze geldstrafe, regress der versicherung und wen die 1,4promille stimmen -> vorbestraft!
Vorbestraft mit Eintragung im Führungszeugnis erst ab 90 Tagessätze wenn ich mich nicht irre.
Diese "Vorstrafe" hier, wird "nur" im Bundeszentralregister gespeichert, und wirkt sich erst bei erneuter Straffälligkeit sehr negativ aus.

Wie schon erwähnt etwa 10 Monate wenn es nur Alk wäre, da aber auch Fahrerflucht gehe ich von etwa 12 - 14 Monaten Entzug aus, bevor die Behörde einen neue FE ausstellen darf.

Freiheitsstrafe gibt es keine wenn nicht die letzten 2 Jahre schon mal etwas mit Alkohol oder Unfallflucht passiert ist, ansonsten gibt es eine Bewährungsstrafe.
 

ManeyA4B5

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Vorbestraft mit Eintragung im Führungszeugnis erst ab 90 Tagessätze wenn ich mich nicht irre.
Diese "Vorstrafe" hier, wird "nur" im Bundeszentralregister gespeichert, und wirkt sich erst bei erneuter Straffälligkeit sehr negativ aus.

Wie schon erwähnt etwa 10 Monate wenn es nur Alk wäre, da aber auch Fahrerflucht gehe ich von etwa 12 - 14 Monaten Entzug aus, bevor die Behörde einen neue FE ausstellen darf.

Freiheitsstrafe gibt es keine wenn nicht die letzten 2 Jahre schon mal etwas mit Alkohol oder Unfallflucht passiert ist, ansonsten gibt es eine Bewährungsstrafe.

Ein Kumple von mir hatte das selbe mit 1,5 Promille, knapp 2 Jahre ohne Schein, Haufen Geld fürn Hintern und schön MPU.

MfG Maney
 

simarik81

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Die Auflösung

- 1,67 prom. Alkohol
- Versicherung in Regress mit 4.000,00 EURO
- Geldbuße von 3.200,00 EURO vom Gericht
- 1 Jahr Führerscheinentzug


Jetzt bin ich beruhigt ))))))):D:D:D
 

Kai70

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Ab 1,6 Promille benötigst du eine positive MPU wenn du die FE in Deutschland innerhalb 15 Jahren erneut beantragen und bekommen willst.

Die Aufforderung dazu bekommst du bei der Neubeantragung der FE. Tip keine Zeit verlieren und auf die MPU vorbereiten, dass Jahr geht schneller rum wie du denkst ;)

Ein Kumple von mir hatte das selbe mit 1,5 Promille, knapp 2 Jahre ohne Schein, Haufen Geld fürn Hintern und schön MPU
Dann ist er aber im Vorfeld schon Aktenkundig gewesen, bei einem Ersttäter ist 2 Jahre FE Entzug und MPU mit 1,5 sehr unwahrscheinlich.
 

Klafu

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jetzt ists die Frage: was wäre passiert, wenn du nicht abgehauen wärst ;)
 

onkel-howdy

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jetzt ists die Frage: was wäre passiert, wenn du nicht abgehauen wärst ;)

die traurige wahrheit -> GAR NIX!!!!

n kumpel von mir hat vor jahren mal mit geschätzten 3 promille n parkendes auto zusammengeschoben -> ab heim und rausch ausschlafen, n tag später ab zu der polizei und sich gestellt. die moral 6 monate deckel weg, versicherung zahlt und eine minimal geldstrafe!

und für die korintenkacker: das is schon über 10 jahre her!
 

Michael87

L'état c'est moi!
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Fortsetzung der Diskussion, ob ne MPU-Aufforderung bzw. ne Straftatseintragung nach 15 Jahren getilgt wird: hier
 
Thema:

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