Erfahrungen mit dem Vel Satis 2,2 dci

Diskutiere Erfahrungen mit dem Vel Satis 2,2 dci im Renault Vel Satis Forum im Bereich Renault; Hallo, nachdem schon viele Beiträge vor allem zu den 6 Zylindern gepostet wurden, würde mich interessieren welche Erfahrungen bisher mit dem...
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bani-1

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Hallo,

nachdem schon viele Beiträge vor allem zu den 6 Zylindern gepostet wurden, würde mich interessieren welche Erfahrungen bisher mit dem "kleinen" Diesel gemacht wurden.

Besonders interessieren mich Spritverbrauch und Zuverlässigkeit. Mußte der 2,2 dci auch nachgebessert werden, wie es offensichtlich beim 6 Zylinder Diesel der Fall war?

Fahre selbst noch keinen Vel Satis, denke aber darüber nach mir einen anzuschaffen.

Schon mal Danke für Euren Input. :D
 
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ducques

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Hallo,

ich habe, bevor ich mich für den 3,0 dV6 entschieden habe, alle anderen Motorisierungen probegefahren.

Am meisten beeindruckt hat mich natürlich der 3,5 V6 Benziner. Kraft und Laufkultur sind da ganz große Klasse, aber der Verbrauch ist halt auch entsprechend. Der 3,0 dV6 ist moderater im Verbrauch und fast so kultiviert wie der große Benziner. Auch mit dem 2,0 Turbo ist der Vel Satis sehr gut motorisiert. Die Fahrleistungen liegen, sofern man im richtigen Moment optimal schaltet, auf einem Niveau mit dem 3,0 dV6. Der Motor ist schön leise. Etwas gestört hat mich bei der Probefahrt ein leichtes Brummen bei etwa 140 km/h. Der Testwagen war aber aus dem ersten Produktionsjahr, vielleicht ist das jetzt anders.

Bezüglich der Fahrleistungen liegt auch der 2,2 Diesel subjektiv auf einem Niveau mit dem 2,0 und dem 3,0, wenn auch nicht ganz auf dem Papier. Bei der Probefahrt waren Durchzug und Höchstgeschwindigkeit absolut beeindruckend und schienen über den Prospektangaben zu liegen. Über den Verbrauch kann ich leider nichts sagen, man kann sich aber gut an dem Prospektangeben orientieren. Ich denke aber, dass man die beiden "kleinen" Motorisierungen auf jeden Fall mit Handschaltung kaufen sollte. Bei einer Handschaltung hat man immer auch ein größeres Sparpotential, d.h.nach meiner Erfahrung mit vielen Autos kann man damit die Prospektangaben bezüglich es Verbrauchs besser und weiter unterschreiten als mit Automatic. Der Sound des 2,2 Diesel macht den größten Unterschied zu den anderen Motoren aus. Er ist auch kutliviert und auch leise, aber man hört ihm den 4 Zylinder Diesel eben unzweifelhaft an. Er ist in diesem Punkt sicher mindestens gleichwertig mit einem MB E 220 CDi und besser als ein 4 Zylinder Audi/VW, aber eben nicht so kutliviert wie der 3,0 dV6.

Also: Mein Ranking im Komfort: 3,5 - 3,0 Diesel - 2,0 Turbo - 2,2 Diesel,
in den Fahrleistungen: 3,5 vorne, alle anderen etwa gleich,
und in den Kosten: 2,0 Turbo und 2,2 Diesel vorne, dann 3,0 dV6 und als letzter der 3,5.

Mit allen Motoren ist der Vel Satis wirklich sehr gut motorisiert, alle sind zu empfehlen!

Habe inzwischen übrigens 6000 km hinter mir. Bin so zufrieden und begeistert wie am ersten Tag und habe mittlerweile auch das Gefühl, dass das zumindest die nächsten 100.000 km so bleiben wird! Ich war nie ein Renault Fan und bin auch jetzt noch keiner, aber Vel Satis Fan bin ich mittlerweile!

Jens
 
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Olli1

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Hallo,

ich bin den V6-Diesel 4x sowie den kleinen Diesel und den 3,5 V6-Benziner gefahren. Der große Benziner hat natürlich die beste Laufkultur, auch die Leistung stimmt. Für mich kam er aber wegen der hohen Verbrauchswerte nicht in Frage.
Zu den Dieseln: Ich finde, der 2,2 dci läuft sogar leiser als der 3,0 V6, die Leistungsentfaltung ist o.k. (auch dank Handschaltung). Der Renaulthändler sprach vom möglichen Chiptuning und meinte, ein entsprechend getunter Espace würde wie "Schmitts Katze rennen".
Den großen Diesel fand ich enttäuschend. Die Fahrleistungen sind eher schwach, ab 160 km/h geht dem Wagen deutlich die Puste aus. In Verbindung mit der nervösen Automatik stellt sich nicht das souveräne, ruhige Fahrgefühl ein, das man eigentlich erwartet, und das auch zu diesem Wagen passen würde. Ein 100 PS-Tdi-Golf wirkt spritziger. Was mit einem 3-Liter-Dieselmotor anzustellen ist, zeigt z.B. BMW mit dem 503d, eine absolute Rakete, deutlich leiser dazu!
Mir ist außerdem unverständlich, weshalb Renault die Software des Automatikgetriebes nicht updatet. Das lange Verweilen im kleinen Gang nach einem Tritt auf´s Gaspedal ist oft genug kritisiert worden. Ich kenne keinen Wagen, bei dem diese Eigenart auftritt.
Sonstige Plus-/Minuspunkte: Gute Verarbeitung, guter Fahrkomfort, tolles Raumkonzept, sehr schönes Leder, dagegen äußerst billig/minderwertig wirkender Stoff bei der Kombination Stoff/alcantara, billig und blechern quäkende Stimme der Navigation, schlechter Klang der Cabasse-Audioanlage (die klingt im Laguna deutlich satter und ausgewogener).
Mein Fazit: Ein wirklich tolles Auto mit deutlichen Schwächen bei der Kombination V6-Diesel/Automatik. Das war für mich der ausschlaggebende Grund, den Wagen nicht zu kaufen.

Beste Grüße

Olli
 
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ducques

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Hallo Olli 1,

deinem Kommentar zu den Diesel muß ich doch etwas widersprechen. Bei meinem 3,0 dV6 ist ab etwa Tempo 60 in der Ebene bei konstanter Geschwindigkeit von dem Motor überhaupt nichts mehr zu hören. D.h. der sehr leise Motor ist noch leiser als die ebenfalls sehr leisen Rollgeräusche. Ich kann mich noch gut an meine Testfahrt mit dem 2,2 errinnern. Der war auch leise, aber doch bei jeder Geschwindigkeit etwas zu hören, also lauter als die Rollgeräusche. Außerdem läuft der dV6 eindeutig kultivierter. Dies ist nicht nur meine Meinung, sondern wird auch durch so ziemlich alle Testberichte untermauert., die alle den 3,0 dV6 als die unter dem Strich (also Kosten mit eingerechnet) beste Motorisierung des Vel Satis sehen.

Autobild und "Das Neue Automobil" (Schweiz) verglichen unabhängig voneinander den 3,0 dV6 mit dem MB E 270 CDi und kamen zu dem Ergebnis, dass beide vergleichbar leise sind, der Vel Satis Motor aber ganz klar angenehmer klingt. AutoMotorSport-TV verglich ihn mit dem Audi A6 2,5 TDi und kam zu einem noch deutlicheren Ergebnis des besseren Komforts des Renault. In den Fahrleistungen konnte er aber in mit den deutschen Konkurrenten nicht mithalten. Das ist mir persönlich aber auch nicht so wichtig. Da ich viele Langstrecken fahre ist mir Komfort einfach wichtiger.

Aber trotzdem, auch der 2,2 ist ein hervorragender Motor, der von den Fahrleistungen her fast gleichwertig ist.

Zu den Fahrleistungen noch meine Eindrücke. Ich hatte vorher u.a. einen Passat V5 mit 150 PS und eine Mondeo TDCi mit 130 Diesel-PS. Der Vel Satis beschleunigt im unteren Geschwindigkeitsbereich bis ca 140 km/h hervorragend. Wenn man wll, gehört man da immer zu den schnellsten. Dies liegt auch an der Automatik, die zwar auf dem Papier schwächer ist als eine Handschaltung, in der Praxis aber überlegen zu sein scheint, da offensichtlich die meisten anderen Verkehrsteilnehmer mit einer Handschaltung nicht optimal schalten. Der Mondeo war hier auch erstklassig, mit dem Passat mußte man die Gänge dazu voll ausdrehen. Im Bereich über 140 km/h entspricht der Vel Satis etwa dem Passat und dem Mondeo. Dies deckt sich mit den Prospektangeben, die für alle drei vergleichbar sind. Also: ich habe ein Auto bekommen, dass den Versprechungen entspricht, somit gibts für mich nichts zu meckern. Einem 100 PS TDi zieht der Wagen natürlich locker davon. Dass es schwieriger wird bei einem 130 PS TDi ist klar. Und dass man gelegendtlich eine E-Klasse oder einen 5er ziehen lassen muß, na und! Dafür hab ich mehr Platz und sitze besser. Vielleicht noch ein Wort zum BMW 530d. Der 5er ist anerkanntermaßen eines der leistesten Fahrzeuge überhaupt (laut mir bekannten Tests leiser als eine S-Klasse) und der 3 Liter Diesel ist ein Wahnsinnsmotor. Kann schon sein, dass der in diesem Punkt besser ist. Aber: ein Wagen mit den Innenraumabmessugen eines Kleinwagens zu diesem Preis!? Ohne mich!

Zu den anderen Punkten: Nervös schalten tut meine Automatik nicht, zu lang im kleinen Gang wenn man vorher stark beschleunigt hat ist sie manchmal. Hier sollte Renault wirklich nachbessern. Die blecherne Stimme im Navi hat mich zuerst auch irrtiert, mittlerweile find ich das sogar gut! Renault verwendet für das Navi einen eigenen kleinen Lautsprecher. Durch den Klang und die andere Position wird eine bessere Verständlichkeit erreicht. Mit dem Navi bin ich ausgesprochen zufrieden, und ich hab schon eine ganze Menge Navis ausprobiert. Der Klang der Cabasse Anlage ist besser als jedes serienmäßige Radio, im Vergleich zu anderen aufpreispflichtigen Soundsytemen aber Mittelmaß. Hier könnte man etwas verbessern. Der Stoff ist dagegen hervorragend.

Noch eine Anmerkung zu diesen Kleinigkeiten. Ein perfektes Auto gibt es nirgendwo. Aber warum meckert keiner über die katastrophale Laderaumabdeckung eines E-Klasse-Kombi, die Autoknackern zentimeterbreit Einblick in den Kofferaum bietet? Warum akzeptiert man bei Mercedes Einarmscheibenwischer und seltsame Feststellbremsen, und bei Audi pfriemelige Klapptürgriffe, die einem bei einem Unfall das Leben kosten können? Warum regt man sich dagegen offensichtlich besonders gern über die kleinen Fehler bei Ford, Renault oder Toyota und nicht über die Macken der ungleich teureren Mercedes, BMW und Audi?? In der Summe seiner Eigenschaften ist der Vel Satis für mich jedenfalls ein fast perfektes Auto, das ich weder gegen E-Klasse, noch gegen A6 oder 5er tauschen würde! Dabei bietet der Vel Satis mehr Innenraum als eine S-Klasse, den Komfort einer E-Klasse, und das alles zu Preis einer C-Klasse. Nein, ich brauch keinen Stern!

Jens
 
G

Glenville

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Danke für deinen sehr ausführlichen und anschaulichen Beitrag, ducques - :) Jens.

Und ich stimme dir zu, ich würde den Ve Satis gegenüber einem 5er z.B. immer bevorzugen. Der Komfort und das Ambiente sind nicht mal vergleichbar. Wie ich schon mal erzählt habe, hat der 3 Liter Isuzu Motor für meinen Geschmack jedoch zu wenig Power, weshalb hab ich mich gegen den VelSatis entschieden habe. (Der 3,5 Benziner käme nicht in Frage)

Grüße
 
V

velsatisKO

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mein vel satis ist eine katastrophe

ich kaufte meinen vel satis, 3.0 cdi initiale, 07/2002 in Ried in Oberösterreich; derzeitiger kilometerstand 30.000.-

An und für wäre das auto ein gelungener wurf und eine echte alternative zur deutschen einheitskost, doch dauernde qualitätsmängel, die mittlerweile zu 5 totalausfällen geführt haben, sind einfach indiskutabel, weshalb ich eine vertragswandlung anstreben werde.

neben den unten angeführten qualitätsmängeln würde es mich interessieren, ob andere vel satis fahrer bei nässe ähnliche probleme verzeichnen: bremsen sprechen extrem spät an. rechts links abweichung führt zu unangenehmen schlingern. alles in allem ist das bremsverhalten bei nässe fahrlässig. dem werk ist das problem bekannt, bis dato gibt es aber keine lösung.

auf jeden fall ist der vel satis mein letzter renault. das auto ist ein qualitative katastrophe.


Schadensverlauf
August 2002
Totalausfall im Wien 1180 Wien während eines Familienausflugs; KFZ hat starken Leistungsverlust verbunden mit extremer Rauchbelastung aus dem Auspufftrakt. Fahrzeug wird abgestellt, Pannendienst über die Renault Assistance angefordert, Ersatzwagen zur Verfügung gestellt, Vel Satis wird abgeschleppt. Reparatur bei Renault Wien ergibt, dass der Luftansaugschlauch des Turboladers unsachgemäß montiert war und sich gelockert hatte.

November 2002
Auto konnte in Ried nicht gestartet werden; Ersatzauto musste von Renault Kriegner zur Verfügung gestellt werden; Batterie war defekt und wurde ausgetauscht.

November 2003
Auto konnte in Wien nicht gestartet werden; Starthilfe durch Renault Währing. Reparatur am selben Tag bei Renault Sonnleitner in Linz; Batterie wurde getauscht. Defekt aber damit nicht behoben, denn er trat wieder auf am:

14. Dezember 2003
Auto konnte in Wien nicht gestartet werden; Starthilfe durch Renault Währing. Auto wurde vor Weihnachten zu Renault Wien gebracht und repariert. Gleichzeitig wurden zwei andere Garantiemängel urgiert: Ständiges Knarzen aus dem Armaturenbrettbereich schon bei durchschnittlichen Fahrbahnzuständen und Ächzen aus dem Vorderwagen beim Überfahren von Bodenschwellen. Nach Abholung des Autos stellte ich sehr schnell fest, dass beide Störgeräusche nicht behoben werden konnten. Stromdefekt wie schon im November war auch nicht behoben, denn er trat wieder auf am:


6. Februar 2004
Auto konnte in Wien wieder nicht gestartet werden; Starthilfe durch Renault Währing. Derselbe Fehler wie im November und Dezember ist trotz Reparaturversuchen wieder aufgetreten.

Weitere ständige Mängel:
Bremsscheiben wurden wegen Flatterns zweimal ausgetauscht und verzögern bei Nässe nur nach extrem langer Ansprechzeit. Fehler ist bei Renault bekannt, bis heute gibt es aber keine Lösung. Das Fahren bei Nässe auf der Autobahn ist lebensgefährlich!!!!!!!
Ächzen aus dem Vorderbau bei Kälte konnte trotz viermaliger Versuche in Ried und bei Renault Wien nicht behoben werden.
Knarzgeräusche aus dem Armaturenbrett konnten trotz mehrmaliger Versuche in Ried und bei Renault Wien nicht behoben werden.
Gurtschlösser scheppern
Bass-Mitteltöner Lautsprecher der Audioanlage scheppern.
Regensonsor macht manchmal, was er will.
Das Auto weist insgesamt eine extrem unzufrieden stellende Verarbeitungsqualität auf. Eigentlich schade, denn sitzen tut man in diesem auto unvergleichlich gut und der fahrkomfort ist auch mehr als überzeugend.....
 
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deornoth

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@velsatisKO

ich muss jetzt ehrlich sagen, dass ich bis auf die Startschwierigkeiten keine schwerwiegenden Mängel sehe. Das es knarzt kommt mitlerweile auch in den ach so gerühmten deutschen Fabrikaten der gehobenen Klassen vor. Da ist Renault nicht alleine, zumal es nicht jeder Vel Satis zu haben scheint. Der Schlauch am Turbolader wurde repariert, war ja auch nicht so schlimm, denn du konntest damit ja noch fahren. Eine defekte Batterie kann immer vorkommen. Das liegt ja nicht am Fahrzeug. Hatte auch schon eine Varta, die nur 1/2 Jahr gehalten hat. Zum Startproblem wechsle mal deine Werkstatt, wenn die das nicht auf die Reihe bekommen. Eventuell ist da eine kleine Werkstatt besser. Die bieten zwar nicht den Service, aber haben doch des Öfteren fähigere Mechaniker.
Gut, dass mit den Bremsen stört, aber wenn das Problem bekannt ist, fahr erst mal langsamer bei Nässe. Denke, da wird sich noch etwas tun. Schau doch vieleicht mal unter www.autoteilepilot.de . Eventuell gibt es da für deinen Vel Satis Bremsscheiben von Brembo. Sind eh günstiger als das Originalzubehör. Und als Beläge kann ich nur EBC Greenstuff empfehlen. Die bringen einen gewaltigen Unterschied und bilden nicht so den Abrieb, der die Felgen verschmutzt.

So, und ich freue mich jetzt erst mal auf meinen bald kommenden Laguna 2.2 DCI (ein Motor, der für mich gleich nach dem x30d von BMW kommt :) ).
 
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Olli1

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@ ducques
@ Glenville

Hallo,

Euere Aussagen stimmen: Ein wirklich toller Wagen mit einzigartigem Raumgefühl. Wäre der Motor nicht so schwach, DIE Alternative zu den langweiligen Deutschen. Da aber die Motorleistung unmittelbar mit dem Fahrspaß zusammenhängt, leider deutliche Abzüge in diesem Bereich. Ducques, Du hast natürlich Recht: alle anderen Dinge sind Kleinigkeiten, über die man hinwegsehen kann (abgesehen vom billigen Stoff, meine Meinung :) ). Warum hat Renault nicht mehr Leistung aus dem Motor herausgeholt?? Sollte eigentlich ohne Haltbarkeitsprobleme realisierbar sein.

Beste Grüße

Olli
 
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velsatisKO

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velsatisko

deornoth schrieb:
@velsatisKO

ich muss jetzt ehrlich sagen, dass ich bis auf die Startschwierigkeiten keine schwerwiegenden Mängel sehe. Das es knarzt kommt mitlerweile auch in den ach so gerühmten deutschen Fabrikaten der gehobenen Klassen vor. Da ist Renault nicht alleine, zumal es nicht jeder Vel Satis zu haben scheint. Der Schlauch am Turbolader wurde repariert, war ja auch nicht so schlimm, denn du konntest damit ja noch fahren. Eine defekte Batterie kann immer vorkommen. Das liegt ja nicht am Fahrzeug. Hatte auch schon eine Varta, die nur 1/2 Jahr gehalten hat. Zum Startproblem wechsle mal deine Werkstatt, wenn die das nicht auf die Reihe bekommen. Eventuell ist da eine kleine Werkstatt besser. Die bieten zwar nicht den Service, aber haben doch des Öfteren fähigere Mechaniker.
Gut, dass mit den Bremsen stört, aber wenn das Problem bekannt ist, fahr erst mal langsamer bei Nässe. Denke, da wird sich noch etwas tun. Schau doch vieleicht mal unter www.autoteilepilot.de . Eventuell gibt es da für deinen Vel Satis Bremsscheiben von Brembo. Sind eh günstiger als das Originalzubehör. Und als Beläge kann ich nur EBC Greenstuff empfehlen. Die bringen einen gewaltigen Unterschied und bilden nicht so den Abrieb, der die Felgen verschmutzt.

So, und ich freue mich jetzt erst mal auf meinen bald kommenden Laguna 2.2 DCI (ein Motor, der für mich gleich nach dem x30d von BMW kommt :) ).

also:
erstens: wenn fünf ausfälle keine schwerwiegenden schäden (für mich als benutzer) sind, dann weiß ich´s auch nicht; dass die werkstatt eine fehlfunktion reparieren sollte, versteht sich eh von selber. wenn du schon zweimal einen wichtigen termin absagen musstest, weil dein auto nicht fährt, dann hast du die nase voll. und kleinigkeiten wie knarzgeräusche zermübern dann natürlich umso mehr.
zweitens: haben bereits zwei werkstätten den elektronikdefekt nicht reparieren können. und eine kleine werkstatt mit dem velsatis kannst du fast vergessen, weil die das auto überhaupt nicht kennen. fahren ja auch fast keine velis bei uns.
drittens: das mit dem bremsen hat nur bedingt was mit dem gefahrenen speed zu tun, weil letztes mal wäre ich in der stadt fast meinem vordermann d´raufgeknallt bei tempo dreißig. renault hat hier ein problem der spritzwasserabweisung bei nässe. das problem hatte audi beim a4 auch.
viertens: die meinung von abschleppdienstfahrern und tankwarten zum velsatis möchte ich hier gar nicht wiedergeben. echt schlimm.

der 2.2 dci ist wirklich ein toller motor und eigentlich braucht nur wer den luxus liebt die drei liter maschine. die stellt aber jeden mercedes und audi in den schatten. die bmw sechszylinder motoren können noch immer ein bisschen mehr in punkto laufruhe und -geräusch. zur leistungsschwäche: ich glaube, das ist ein rein deutsches problem. wo soll man die leistung des autos denn überhaupt beim heutigen verkehr ausreizen. und wenn´schon sein muss: chiptuning gibt es bis 230 ps. bei saab, die die gleiche maschine einbauen, bereits ab werk.
 
D

deornoth

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Deswegen schreib ich ja, dass andere Bremsen empfehlenswert wären. Am besten geschlitzte. Da wird das Wasser auch ordentlich abtransportiert. Denke mit dem nächsten Facelift wird das Problem aus dem Weg geräumt sein. Bis dahin einfach auf eine Rückrufaktion warten, wenn es die nicht schon gab. Vieleicht mal in Brühl anrufen ?(
 
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ducques

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Hallo velsatisKO,

ich habe gerade heute wieder 800 km Schneematsch und nasse Autobahn hinter mir und kann das mit den Bremsen in keiner Weise bestätigen! Die Bremsen an meinem Vel Satis sind bei jedem Wetter einwandfrei.

Ich kenne aber das Problem von meinem alten Passat (Bj 2000). Hier hatte ich manchmal (sehr selten) kurz nach dem Losfahren beim Bremsen für die ersten 10m keinerlei Bremswirkung.

Deine Schilderung erinnert mich eher an einen fehlerhaft reparierten Unfallwagen (ein alter Opel Omega), den ich mal gefahren bin. So wie du die Sache beschreibst, hört sich das für mich wie ein echter Schaden und nicht wie ein Serienproblem an. Wie gesagt, meiner bremst absolut einwandfrei und mit etwa 45 Tkm pro Jahr glaube ich auch, das beurteilen zu können. Aber natürlich muss die Werkstatt in deinem Fall schnell eine Lösung finden!

Was die anderen Fehler betrifft: Montagsautos gibt es leider überall. Bei manchen weniger (Japaner), bei manchen mehr (Opel, VW). Ich selbst hatte mit einem Mondeo Bj. 93 während 220000 km absolut keinerlei Probleme, einen Kollegen von mir hat’s aber erwischt. Seiner war so fehlerhaft, dass er nach einem halben Jahr von Ford freiwillig ausgetauscht wurde.

Dann hatte ich den Passat V5. Da war bereits bei Übergabe der Heckscheibenwischer kaputt. Zwei Tage später ließ sich der Schlüssel nicht mehr aus der Fahrertür abziehen, sie musste zerlegt werden. Dann fiel mitten in Berlin das Navi aus. Ein knarzender Fahrersitz folgte. Mitten in Italien riss wegen einer defekten Spannrolle der Keilriemen. Der Wagen war eine Woche in der Werkstatt, weil der Ersatzriemen nicht verfügbar war. Es folgte ein Getriebeölverlust, der mir den Stellplatz versaute. Die Rückbank wurde beim Umklappen durch Hohlraumversiegelung versaut. Dann war wegen eines defekten Antennenkabels kein Radioempfang mehr möglich, anschließend wieder Probleme mit dem Türschloß und nochmals ein Defekt im Heckscheibenwischer. Und schließlich ging ich wegen eines rasselnden Geräuschs im Motorraum zu Werkstatt. Dort wurde ich vertröstet:„ganz normal, Ventilklappern“. Drei Tage später kam der wahre Grund heraus: erneut Spannrolle defekt, Keilriemen gerissen, zum zweiten Mal abgeschleppt. Das beste an VW ist übrigens die Mobilitätsgarantie! Mit diesen Erfahrungen bin ich nicht allein. In einem privaten Gespräch, das ich mit einem Autobild Testredakteur führte, äußerte der sich nach vielen Leserbriefen und seinen Dauertesterfahrungen verwundert über die Leidensfähigkeit der VW- und Audi-Kunden. Dienstlich hatte ich auch Kontakt mit einer Polizeidirektion in Baden-Wuerttemberg, wo man mir sagte, man habe sämtliche Passats wegen technischen Problemen (insbesondere mit der Vorderachse) zurückgegeben. Ähnlich schlimm scheinen die Probleme ja derzeit mit der Elektronik des aktuellen 7er BMW der E-Klasse zu sein. Katastrophal waren in den letzten Jahren auch die meisten Opel. Bei uns in der Firma wurden viele Omega und Vectra gefahren, ein absolutes Trauerspiel! Soviel als Trost. Es kann eben überall passieren....

Alle negativen Berichte über den Vel Satis, die ich kenne, beziehen sich aber auf die älteren Fahrzeuge der beiden ersten Produktionsjahre. Ich glaube, dass Mitte 2003 nachgebessert wurde. Dies war möglicherweise auch ein Grund für die lange Lieferzeit meines Wagens ( 4 Monate).

Ob man selbst ein Montagsauto erwischt ist Zufall. Absolut angebracht ist natürlich, dass man, wenn man sich seitens des Händlers oder Herstellers bockig zeigt, entsprechenden Druck (z.B. per Internet publik machen) ausübt. Vorher sollte man aber auch Händler und Hersteller ausführlich über die Fehler informieren und darauf hinweisen, dass man sich nicht hinhalten lassen wird.

Auf Grund der Erfahrungen mit Montagsautos kann ich nur dafür plädieren, jeglicher Markentreue abzuschwören und sich statt dessen auf dem Markt nach dem Auto umzusehen, dass das beste Preis/Leistungsverhältnis und eine statistisch gute Zuverlässigkeit bietet. Meine Favoriten hierfür sind in der unteren Mittelklasse der Ford Focus Turnier und vielleicht er Peugeot 307, enttäuschend fand ich dagegen eine Fahrt mit dem aktuellen Megane. Der wirkte sehr billig auf mich und knarzte bereits überall, obwohl er absolut neu war (erst 300 km gefahren). Der Golf st natürlich viel zu teuer. In der Mittelklasse bekommt man m.E. am meisten gutes Auto fürs Geld mit dem aktuellen facegelifteten Mondeo, aber auch der Mazda 6 und der Honda Accord sind sehr gut. Als Van halte ich den Espace derzeit für führend. Und in der Oberklasse? Ganz klar, hier führt für mich mit Abstand der Vel Satis. Drum habe ich mich auch für den entschieden, und nicht, weil ich etwa Renault Fan wäre. Soviel so gutes, großes, komfortables und interessantes Auto gibt’s woanders eben nicht. Ich sehe den Vel Satis nicht nur über den deutschen Konkurrenten, sondern auch deutlich über dem Peugeot 607. Reizvoll ist auch der Lancia Thesis.

Ich habe bis jetzt 7400 problemlose km hinter mir und bin jeden Tag aufs neue von meinem Raumgleiter begeistert. Der 3,0 schnurrt so kultiviert und leise, dass ich mir auch kaum vorstellen kann, dass hier ein 6-Zylinder BMW mehr bieten kann. Ich habe auch schon mal den Jaguar S-Type mit 8-Zylinder Benziner testen können. Toller Wagen, aber hier hat michdas hochfrequente Summen des Motors auch etwas genervt. Der Sound meines Vel Satis Diesel ist mir da sogar lieber als dieser 8-Zylinder Benziner. Und auf den Aichelberg auf der A8 Stuttgart Richtung Ulm bin ich am Montag mit Tempo 190 raufgebrettert, und das verkehrsbedingt ohne Vollgas (d.h. es wäre noch schneller gegangen). Ich kann mich nicht daran erinnern, das mit meinem Passat V5 geschafft zu haben. Mir reicht die Leistung. Laut Tacho erreiche ich in der Ebene übrigens über 220, am meisten Spaß macht mir persönlich aber einfach das Gleiten bei ca. 140 -160. Aber richtig ist sicher: andere Hersteller holen aus 180 Diesel-PS noch mehr raus.

Jens
 
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Glenville

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Hallo ducques

Stimmt, man kann auch gut "schnell fahren" mit dem Wagen. Nur, wie er halt beschleunigt, - Stichwort Überholen, ist mir persönlich halt zuwenig.

Mit meinem Laguna Turbo, (der's geworden ist, und nichtder VelSAtis) habe ich jetzt eine Gewichts/PS Relation von 6,66 kg je PS.
Beim 3 Liter Diesel Vel Satis sind es 10,22 kg je PS. Da kannst dir vorstellen, wie der Laguna mit 2.0 T als Motor (F4RT) abzieht.

Weiterhin gute und sorgenfreie Fahrt mit deinem Raumgleiter :)
 
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dinki70210

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Verbrauch dci 2.2

Hallo,

ich hoffe ich finde hier jemanden der einen 2.2 dci mal länger gefahren ist oder einen besitzt.


Ich bin über den Benzinverbrauch meines 2.2 dci etwas enttäuscht.

120 km/h auf der Autobahn bei min. 8 l
160 km/h auf der Autobahn bei ca. 10 l
180 km/h auf der Autobahn bei ca. 12 l

Ich empfinde das für einen Diesel für viel

Den Durchschnittsverbrauch von 7.2 l auf 100 km von Renault hab ich noch nie erreicht.

Hab letzte Woche 67,8 l getankt und bind 847 km gefahren....


Bitte sagt mir eure Meinung dazu. Danke :))


Gruß
Dinki70210

P.S. Probleme mit meinem Vel Satis poste ich im laufe der Woche noch
 
D

deornoth

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Auch wenn der Vel Satis etwas schwerer ist als mein Laguna, sollte er eigentlich dennoch nicht so viel verbrauchen. Bei konstanten 120km/h liegt der Verbrauch um die 5l. Im Durchschnitt brauche ich 6,1l auf 100km. Aber der 2.2 DCI ist auch keinesfalls als Sparwunder bekannt. Für mich deckt sich aber der Verbrauch mit der gebrachten Leistung :)
 
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dinki70210

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Nicht wirklich...

Hallo nochmal,

bin jetzt gerade wieder nach Hause gekommen und war noch schnell beim Tanken...

288,4 km gefahren und 24,54 l getankt... macht 8,5 pro 100 km

Das schlimme ist das ich das Auto nicht unter diesen Wert bekomme. Mein Renault Händler sagt, das sei normal. Er begründet das damit, daß der Vel Satis ja doch ziehmlich schwer ist und groß usw...

Aber ich denke er hat keine Ahnung....

Ich bin auch der Meinung das er nicht wesentlich mehr brauchen dürfte als ein Laguna..

Renault gibt als Mittelwert auf der Homepage 7,2 l pro 100 km an... Ich hatte noch nie
ne 7 bei den Litern im Bordcomputer und rechnerisch schon garnicht nach dem Tanken.

Bei dem momentanen Verbrauch würde ich ja nichts sagen, wenn ich wie ein Henke fahren würde, aber das mache ich nicht. Ich fahre eigentlich immer moderrat und wenn es geht im höchsten Gang.


Gruß
Dinki70210
 
S

Schimboone

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naja,der verbrauch im vel Satis dürfte schon ne ganze Ecke höher liegen als im Laguna ,da
1.: Der Windwiderstand des Velsatis wesentlich größer ist
2.: Der Vel Satis ein wesentlich höheres Lebendgewicht hat
 
D

deornoth

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Bedenke die 1,6t des Laguna ;)
Der Luftwiderstand macht natürlich etwas aus, aber drastisch wird es ja erst bei Geschwindigkeiten über 120km/h! Einfach mal nicht über 120 fahren und schauen, was passiert. Dazu auch bitte versuchen, möglichst ohne Beschleunigen und bremsen dahinzugleiten. Dann dürfte der Verbrauch auch sinken. Ich liege mit dem Gunni jedenfalls im Rahmen des angegebenen Verbrauchs, eher noch drunter (angegeben mit 6,6).
 
P

pillenpudel

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Partikelfilter

Hallo,

weiss jemand, ab wann der Partikelfilter beim VS geliefert werden kann?
Ursprünglich hieß es, dies sei ab Mitte 2004 möglich.
Genauso sieht es mit dem Abstandsradar aus. Wird das überhaupt gebaut?
 
T

Traveller73

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Hallo zusammen,

nach einem fast schadfreiem Fahren mit meinem Veli die letzten 3 Jahre hatte ich letztens doch eine kleine Häufung von Problemen an die ich Euch gern teilhaben lassen.

Zu den Randdaten: Habe meinen Veli im April 2005 als 3-jährigen mit 18 tkm gekauft und inzwischen ist die 100 tkm Marke gefallen.
Anfangs hatte ich die üblichen kleinen Probleme, wie schlechter Sound, Lenkradzittern wegen überhitzter Bremsscheiben, Zierleiste in der I-Tafel hakt bei warmen Wetter und 2 Mal Notmodus wegen "keine Ahnung warum".
War alles halb so wild....bei den Lautsprechern hab ich einfach die Folie dahinter rausgeschnitten und bisher auch keine größeren Feuchtigkeitsprobleme im Innenraum bekommen. Das Bremszittern habe ich nach einmaligen Austausch für 50 Euronen Zuzahlung bei erneutem Auftreten irgendwann akzeptiert. Das Haken der Zierleiste beim Öffnungsversuch kann man Überwinden durch beherztes Gegentippen, bestimmt eine Toleranzproblem. Der Notmodus ist nur die 2 Mal aufgetaucht und war nach kurzem Anhalten und wieder starten sofort wieder weg. Seit 2 Jahren gab's damit keine Probleme mehr.
Das einzig größere war ein Scheppern oder Rasseln im KAT, wo das Innenleben sich gelöst hat. Habe ich lange Zeit auch akzeptiert und erst im Zuge meiner größeren Reparaturwelle mit austauschen lassen.
Jetzt zu den Schäden, die aber fast alle eigenes Verschulden waren, denke ich.
Bin ein mal in ein rießen Schlagloch gerauscht und zwar so, dass die vordere, linke Felge hinüber war. Dummerweise auf einem Feldweg, wo man eigentlich nicht fahren soll :(
Damit fingen dann ein paar Probleme an. Natürlich erst mal neue Felge und anschließend, Ende letzten Jahren ständiges Zischen im Motorraum mit Notprogramm nach kurzer Fahrt. Es stellte sich raus, dass der Ladeluftkühler ein Loch hatte. Da sich kurz vorher bei einer Inspektion noch zeigte, dass die hintere, rechte Feststellbremse nicht mehr funktioniert. Habe ich mal bei Renault wegen Kulanz angerufen (da gabs ja auch noch den KAT :) ) und nach kurzem Nachweis des Scheckhefts gabs 1000 Euro Kulanz. Bei meinem Freundlichen konnte ich dann noch extern besorgte Neuteile verbauen lassen. Somit hat der Austausch von KAT, Ladeluftkühler und Bremszylinder hi.re. rund 1700 Euro (Kulanz schon abgezogen) gekostet.
Anschließend hat mein Veli wieder gestrahlt.
Doch dann plötzlich 2 Wo später morgens nur noch jodeln ohne Anspringen.
Abschleppen zum Freundlichen und Ersatzwagen (Citröen C1), halt die gleiche Kutsche wie der Veli nur von Citröen ;)
Nach Analyse die Aussage Batterie war zu schwach, diese wurde ausgetauscht und Veli lief dann wieder. Keine 5 Tage später das gleiche Problem wieder. Diesmal zum nächsten Freundlichen, um mal eine andere Meinung zu hören. Diesmal einen echten Ersatzwagen (Mercedes C 220 CDI Kombi).
Nach der Analyse kam raus, dass der Sensor (unterer Totpunktgeber) defekt war und der Veli ohne richtiges Signal nicht zündet. Sensor war korrodiert! Da mein Zahnriemen fällig war hab ich den gleich mit machen lassen und wieder war der Veli fit.
Durch einen Jobwechsel bin ich dann innerhalb von 3 Wo rund 7 tkm gependelt. War alles wieder toll. Dann bin ich unachtsamer Esel auf eine Anhängerkupplung aufgefahren....jetzt ist ein Loch in der Stoßstange, fast genau wo das Loch für die Abschleppöse sitzt. Dafür brauch ich jetzt mal eine Abbauanleitung. Will den Schaden selbst reparieren. Ich brauch eigentlich nur die Zierleiste und die aufgesetzte Blende.
Kaum bin ich nach München gezogen morgens wieder eine Fehlermeldung. Ich hab schon einen Schock bekommen, dann sagt die Stimme aber nur, dass das Birnchen (Standlicht) das Zeitliche gesegnet hat. Weiß jemand, ob man das selbst tauschen kann, oder was es beim Freundlichen kostet?
Das Handschuhfach ist inzwischen am rechten Scharnierpunkt auch gebrochen. Verschließt aber noch, wenn man beim Schließen mit auch den Scharnierpunkt drückt. Kann man sowas reparieren oder ist da eine neue Klappe fällig?
Ach ja vielleicht noch eine sehr interessante Sache: In der Heckklappe stand nach Regenfällen seit 1 Jahr immer mal wieder Wasser. Hat man richtig Rauschen gehört und beim Öffnen ist zeitweise ein Wasserschwall durch das Schloß raus gelaufen. Nachdem ich keine Undichtigkeit gefunden habe und das Fahrzeuginnere absolut trochen ist, habe ich kurzerhand die Heckklappenverkleidungen abgebaut und an der tiefsten Stelle ein Loch gebohrt (Heckklappe ist ja aus Kunststoff) und zwar so, dass die Verkleidung das Loch wieder verdeckt. Jetzt brauche ich nach einen Regenfall nur einmal die Heckklappe öffnen und sie ist wieder leer. Elektrisch gabs und gibt es keinerlei Probleme....zum Glück :)

Vor einem guten Jahr habe ich meine Mastercard verloren. Zeitweise wird mal eine Schlüsselkarte bei Ebay angeboten. Kann man sowas kaufen und umprogrammieren lassen oder führt an dem teuren Erwerb über Renault kein Weg vorbei? Ist natürlich mal wieder ein eigener Schusselfehler ;(

Abschließend bin ich sehr zufrieden mit dem Veli. Kostet mich viiiiieeel weniger als der 3l-Lupo, den ich vorher hatte. Natürlich bis auf Spritverbrauch, aber der hält sich auch in Grenzen. Ich fahre die 18 Zöller (demnächst sogar 20 Zöller :] ) mit 245er Schlappen und im Winter 17 Zoll mit 225ern. Der Verbrauch liegt bei zufriedenstellenden 6,7 bis 8,5 Litern, je nach Eiligkeit. Meistens aber bei 7,5 Litern und die Restfüllstandsanzeige ist sowas von genau, da bin ich echt platt. Großes Lob an Renault.

Wünsch euch auch soviel Spaß mit dem Veli. :D
 
Thema:

Erfahrungen mit dem Vel Satis 2,2 dci

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