E-Autos: ein teurer Spaß? Nicht mit Wallbox und smarter Ladefunktion!

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Es stimmt, in der Anschaffung sind Elektroautos nicht gerade günstig. Langsam sind auch erschwingliche Modelle auf dem Markt. Doch die betreffenden Modelle besitzen oft geringere Batteriekapazitäten und schaffen so trotz Vollladung nur Strecken um die 200 Kilometer. Doch es gibt Entwarnung. Ein langfristiger Sparfaktor wird in der Diskussion nämlich viel zu selten berücksichtigt: Das Aufladen von E-Autos ist spürbar günstiger als das Tanken von PkWs mit Verbrennungs- oder Hybridmotor.
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Über den Lebenszyklus eines E-Autos holt man die Mehrkosten bei der Anschaffung somit mehr als wieder rein, spart oft sogar zusätzlich und langfristig. Vor allem, wenn man über eine Wallbox verfügt und sich dadurch ein Stück weit unabhängig von den öffentlichen Ladestationen macht, die ADAC und Co zur Verfügung stellen.

Worin genau die Vorteile einer Wallbox liegen, haben wir im Folgenden einmal aufgelistet:​
  • Die Standard-Steckdose in deutschen Haushalten kommt auf eine (dauerhafte) Ladeleistung von gerade einmal 2,3 kW. Mit einer Wallbox steigert sich die Ladeleistung enorm, während die Ladezeit abnimmt: win-win also. Zum Errechnen der grob benötigten Ladezeit kann die Akkukapazität (kWh) der jeweiligen Autobatterie einfach durch die Ladeleistung (kW) geteilt werden. Eine Beispielrechnung? Für die Standardausführung des Tesla Model 3, welches einen 60-kW-Akku besitzt, würde sich bei einer Wallbox mit 22 kW eine Aufpowerzeit von lediglich 2,8 Stunden ergeben!
  • Wallboxen mit einer Ladeleistung bis zu 11 kW (16A) können in jedem Haushalt direkt installiert werden. Wenn eine höhere Ladeleistung von 12 kW - 22 kW gewünscht ist, muss der Netzbetreiber dies vorab genehmigen. Eine solche Genehmigung nimmt in der Regel jedoch nicht weniger als 4 Wochen in Anspruch.​
  • Die Ladekosten an öffentlichen Ladepunkten fallen oft ein Stück weit höher aus, sind in der Summe aber immer noch günstiger als Benzin oder Diesel von der Tankstelle. Vor allem wer entlang von Autobahnstrecken laufladen muss, kann jedoch schon mal ordentlich zur Kasse gebeten werden. Zuhause hingegen wird logischerweise nach dem jeweiligen Stromvertrag abgerechnet, fallen die Kosten also deutlich niedriger aus.​
  • Doch es gibt sogar zusätzliches Sparpotenzial. Etwa wenn ihr einen dynamischen Tibber-Stromtarif besitzt. Dann können die Ladezeiten via Smart Charging nämlich automatisch in die günstigen grünen Stunden verlegen lassen. Das bedeutet, dass das EV immer dann lädt, wenn der Börsenstrompreis (zzgl. Steuern und Abgaben) gerade besonders niedrig ist, da sich viel Energie aus erneuerbaren Quellen im Strommix befindet. Umwelt und Geldbeutel werden so gleichermaßen geschont.​
Wenn Interesse geweckt wurde, lohnt es sich, mal einen genaueren Blick auf die Easee Wallbox werfen. Sie ist die kleinste auf dem Markt und mit allen gängigen E-Automarken kompatibel. Das beste an der Sache: Ihr könnt die Easee Home direkt im Bundle mit dem Installationsservice buchen. Die nervenaufreibende und oftmals zeitaufwendige Organisation eines passenden Services entfällt somit.

Wer im Vorfeld sicherstellt, dass freier Zugang zum Montageort und eine Installationshöhe unter 3 Metern Höhe gewährleistet ist, vermeidet dabei unnötige Mehraufwände und kann alles bequem geschehen lassen. Smart!
Bildquelle: Tibber.com
 
Squitsch

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Mit Verlaub, aber der Artikel schrammt ganz knapp am Thema vorbei.
Der Link am Anfang vergleicht lediglich die Treibhausemmissionen, der Rest handelt lediglich von den Ladezeiten und dynamischen Stromtarifen, ohne jedoch tatsächlich auf die Kosten einzugehen.

Wenn man mal tatsächlich nach dem Sparfaktor sucht, fällt das Ergebnis leider deutlich ernüchternder aus.
Grob kann man hierbei - ausgehend von den derzeitigen Energiepreisen - von rund 5,50€ je 100km beim Elektroauto ausgehen, während ein Benziner bei rund 11,50€ je 100km liegt.
Macht also 6€ Ersparnis je 100km.

Bedenkt man nun, das so ein Elektrofahrzeug gut und gerne mal 10-15 tausend Euro mehr in der Anschaffung kostet als ein vergleichbarer Benziner, und selbst die "kleinste auf dem Markt" erhältliche Wallbox inklusive Installation bei rund 2200€ liegt, müsste das E-Auto also zwischen 200 bis 285 tausend Kilometer gefahren werden, bevor sich der Mehrpreis für die Anschaffung amortisiert.

Schon bei Verbrennern wird es eng, wenn man mal nach Fahrzeugen mit dieser Laufleistung sucht, und bei Elektrofahrzeugen bzw. deren Akkus wollte ich erst Recht nicht darauf wetten, dass sie so lange durchhalten.

Und noch einen anderen Faktor sollte man bei den Kosten berücksichtigen:
Der Wiederverkaufswert bei Elektrofahrzeugen, insbesondere mit mehr als 100tkm auf dem Tacho, ist gleich Null.
Ein Bekannter versucht seit Monaten vergeblich seinen Zoe zu verkaufen, aber niemand nimmt ihm diese Kiste ab.
Zu groß das Risiko, dass bald ein neuer Akku fällig wird, der mehr kosten wird als das Fahrzeug noch wert ist.

Zumindest nach derzeitigem Stand ist ein Elektrofahrzeug aus finanzieller Sicht kaum lohnenswert.

Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus der Meinung, dass wir langfristig von Verbrennern von fossilen Brennstoffen wegkommen sollten,
aber ich glaube, Elektroautos sind dafür - zumindest nach derzeitigem Stand - der falsche Ansatz.
 
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