Crashtest: die sichersten und unsichersten Fahrzeuge für Erwachsene - UPDATE mit 2017

Diskutiere Crashtest: die sichersten und unsichersten Fahrzeuge für Erwachsene - UPDATE mit 2017 im Aktuelles Forum im Bereich AutoExtrem; 02.12.2015, 14:40 Uhr: Die Prüforganisation EuroNCAP überprüft regelmäßig neue Fahrzeugtypen auf ihre Sicherheit bei Unfällen. Dabei kommen...
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geronimo

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02.12.2015, 14:40 Uhr:
Die Prüforganisation EuroNCAP überprüft regelmäßig neue Fahrzeugtypen auf ihre Sicherheit bei Unfällen. Dabei kommen teilweise überraschende Ergebnisse zutage, denn längst nicht alle PKW und Transporter sind auf dem Niveau, das man heutzutage annehmen würde. Im Gegenzug erhalten aber auch Fahrzeuge gute Bewertungen, bei denen man das nicht unbedingt erwarten würde. Nachfolgend ein Überblick zur Sicherheit von Erwachsenen Insassen


Zum Jahr 2014 hat EuroNCAP seine Testkriterien umgestellt, weswegen ein Vergleich mit früheren Crashtests nur sehr bedingt möglich ist. In unserer Übersicht beschränken wir uns daher auf Fahrzeuge, die in den vergangenen beiden Jahren getestet worden sind. Viele davon haben mit 5 Sternen das bestmögliche Ergebnis eingefahren, was auf ein allgemein recht hohes Sicherheitsniveau schließen lässt. Es gibt aber auch traurige Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Besonders auffällig wurden unter anderem Bestseller wie Renault Mégane (altes Modell), Citroen Berlingo, Dacia Logan MCV, Fiat Panda Cross oder ganz aktuell der BMW Z4, die nur 3 Sterne bekommen haben. Das unsicherste Fahrzeug kommt aus Italien, denn in einem jetzt gemachten Test konnte der Lancia Ypsilon nur extrem schlechte 2 Sterne einfahren. Nachfolgend der Blick in die Kategorie "Erwachsene Insassen", wobei ein Prozentwert Aufschluss auf das erreichte Ergebnis bietet.

Die sichersten Fahrzeuge:
  • Alfa Romeo Giulia - 98 Prozent*
  • Volvo XC60 - 98 Prozent**
  • Alfa Romeo Stelvio - 97 Prozent**
  • Mitsubishi Eclipse Cross - 97 Prozent**
  • Volvo XC90 - 97 Prozent
  • Mercedes GLA - 96 Prozent
  • VW Arteon - 96 Prozent**
  • VW Polo - 96 Prozent**
  • VW T-Roc - 96 Prozent**
  • VW Tiguan - 96 Prozent*
  • Mazda CX-5 - 95 Prozent**
  • Mercedes E-Klasse - 95 Prozent*
  • Mercedes GLC - 95 Prozent
  • Porsche Cayenne - 95 Prozent**
  • Seat Arona - 95 Prozent**
  • Seat Ibiza - 95 Prozent**
  • Toyota C-HR - 95 Prozent**
  • Volvo S90 - 95 Prozent**
  • Volvo V90 - 95 Prozent**
  • Audi Q7 - 94 Prozent
  • Subaru Impreza - 94 Prozent**
  • Subaru XV - 94 Prozent**
  • Audi Q2 - 93 Prozent
  • Audi Q5 - 93 Prozent**
  • BMW X3 - 93 Prozent**
  • Honda Jazz - 93 Prozent
  • Kia Rio (Sicherheitspaket) - 93 Prozent**
  • Kia Rio - 93 Prozent**
  • Kia Stonic (Sicherheitspaket) - 93 Prozent**
  • Jaguar F-Pace - 93 Prozent**
  • Land Rover Discovery Sport - 93 Prozent
  • Mercedes V-Klasse - 93 Prozent
  • Opel Insignia - 93 Prozent**
  • Range Rover Velar - 93 Prozent**
  • Seat Ateca - 93 Prozent*
  • Skoda Karoq - 93 Prozent**
  • Toyota Avensis - 93 Prozent
  • Toyota Hilux (Sicherheitspaket) - 93 Prozent*
  • Honda Civic - 92 Prozent**
  • Jaguar XE - 92 Prozent
  • Jaguar XF - 92 Prozent
  • Mercedes C-Klasse - 92 Prozent
  • Skoda Kodiaq - 92 Prozent**
  • Subaru Levorg - 92 Prozent*
  • Toyota Prius - 92 Prozent*
  • BMW 5er-Reihe - 91 Prozent**
  • Hyundai Ioniq - 91 Prozent*
  • Kia Niro (Sicherheitspaket) - 91 Prozent*
  • Lexus RX - 91 Prozent
  • Nissan Micra (mit und ohne Sicherheitspaket) - 91 Prozent**
  • Audi A4 - 90 Prozent
  • BMW X1 - 90 Prozent
  • Kia Sorento - 90 Prozent
  • Kia Sportage - 90 Prozent
  • Jeep Compass - 90 Prozent**
  • Land Rover Discovery - 90 Prozent**
  • Mercedes X-Klasse - 90 Prozent**
  • Mini Clubman - 90 Prozent
  • Mini Countryman - 90 Prozent**
  • Renault Koleos - 90 Prozent**
  • Renault Scenic - 90 Prozent*

Die unsichersten Fahrzeuge:
  • Lancia Ypsilon - 44 Prozent
  • Fiat Punto - 51 Prozent**
  • Opel Vivaro - 52 Prozent
  • Renault Trafic - 52 Prozent
  • Citroen Berlingo - 56 Prozent
  • Peugeot Partner - 56 Prozent
  • Dacia Logan MCV - 57 Prozent
  • Ooel Karl - 61 Prozent**
  • Suzuki Celerio - 61 Prozent
  • Fiat 500 - 66 Prozent**
  • BMW Z4 - 69 Prozent
  • DS 3 (Citroen) - 69 Prozent**
  • MG 3 - 69 Prozent
  • Fiat Panda Cross - 70 Prozent
  • MG ZS - 71 Prozent**
  • Peugeot 301 - 71 Prozent
  • Alfa Romeo Guilietta - 72 Prozent**
  • Ford Mustang - 72 Prozent**
  • Ford Ka+ - 73 Prozent**
  • Citroen e-Mehari - 72 Prozent**
  • Opel Karl - 74 Prozent
  • Ssang Yong Tivoli - 74 Prozent*
  • Toyota Aygo - 74 Prozent**
  • Fiat Doblò - 75 Prozent**
  • Nissan e-NV200 Evalia - 75 Prozent
  • Ford C-Max - 75 Prozent**
  • Ford Grand C-Max - 75 Prozent**
  • Kia Picanto - 79 Prozent**
  • Suzuki Ignis - 79 Prozent*
  • Suzuki Baleno - 80 Prozent*
  • Fiat Tipo (Sicherheitspaket) - 81 Prozent*

Die Übersicht zeigt, dass die Spanne zwischen sicher und unsicher gewaltig ist: die besten Fahrzeuge erreichen fast 100 Prozent, während die schlechtesten um die 50 Prozent herum liegen.

In weiteren Vergleichen werden wir die restlichen Kategorien "Kinder", "Fußgänger" und "Sicherheitsunterstützung" gegenüberstellen.

Update, 16.01.2016, 11:20 Uhr: Die Ende 2015 veröffentlichte Übersicht wurde jetzt um die Neuzugänge des Jahres 2016 erweitert. Die neu hinzugekommenen Fahrzeuge sind mit einem Stern gekennzeichnet. Auffällig sind dabei direkt mehrere Dinge. Zum einen scheint das allgemeine Sicherheitsniveau weiter anzusteigen, denn selbst die unsichersten Fahrzeuge des vergangenen Jahres kommen auf mindestens 74 Prozent. Zudem ist das aktuell sicherste Auto für manchen Beobachter wahrscheinlich eine echte Überraschung, denn die neue Giulia ist sogar besser als Sicherheitspionier Volvo.

Auf der anderen Seite erreichen einige der sicheren Fahrzeuge ihre Werte nur deshalb, weil im Rahmen von Zusatzausstattung bestimmte Assistenzsysteme hinzubestellt wurden, die sich nicht direkt auf die aktive Sicherheit auswirken. In diesem Punkt wird teilweise die Meinung vertreten, dass Euro NCAP eine etwas undurchsichtige Bewertung durchführt. Gleichzeitig ist es aber auch ein klarer Hinweis für die Autohersteller, dass bestimmte Systeme im Sinne der Sicherheit serienmäßig vorhanden sein sollten, um beim Crashtest eine bessere Note zu erhalten.

In den kommenden Tagen werden auch die weiteren Listen (Links oben) aktualisiert werden.

Update, 03.01.2018, 11:44 Uhr: Die beiden Listen wurden jetzt durch die Testergebnisse aus dem Jahr 2017 ergänzt, die jeweils mit zwei Sternen gekennzeichnet sind. Da die Prüforganisation sehr fleißig gewesen ist, gibt es zahlreiche Neuzugänge zu verzeichnen. Wie bereits im Vorjahr zeigt sich ganz eindeutig, dass die Hersteller ihre Hausaufgaben zumeist mit Bravour erledigen. Und das inzwischen nicht mehr nur in den größeren Fahrzeugklassen, sondern sogar bei Kleinwagen, wie beispielsweise die Neuauflagen von Seat Ibiza und VW Polo beweisen. Volvo konnte sich mit dem neuen XC60 den Spitzenplatz bei der Erwachsenensicherheit zurückholen, doch mit dem Stelvio beweist Alfa Romeo, dass das sehr gute Ergebnis der Giulia kein Zufall gewesen ist.

Doch leider ist immer noch nicht alles Gold, was glänzt. Das beweist beispielsweise der neue Dacia Duster, der zwar mit einigem optischen Zierrat aufgwertet wird, jedoch beim Insassenschutz große Defizite aufweist. Eine große Enttäuschung ist auch Fiat, denn alle drei Versuchskandidaten des vergangenen Jahres zählen zu den unsichersten Fahrzeugen. Und auch dem Lifestyle-Flitzer DS 3 aus dem Hause Citroen hätte man sicher mehr zugetraut. Hier ist noch einiges an Nachbesserung notwendig, denn für das kommende Jahr sind die Prüfkriterien noch einmal verschärft worden.

Meinung des Autors: Dass man als Insasse nur in großen und teuren Fahrzeugen wirklich sicher ist, erweist sich im Crashtest schnell als Irrtum. Immerhin zählen zu den besten in dieser Kategorie Vertreter wie der Honda Jazz oder der Mini Clubman. Der Blick zu den unsicheren Fahrzeugen zeigt aber, dass ein gewisses Volumen und der damit verbundene Preis hilfreich ist.
 
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