Chrysler mit 30% gesucht

Diskutiere Chrysler mit 30% gesucht im EU-Importe & RE-Importe Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo Leute, ich suche einen Chrysler Handler in EU oder CH der mir einen neuen Chrysler Voyager mit etwa 30% vom Listenpreis anbieten kann. Hat...
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Hallo Leute,
ich suche einen Chrysler Handler in EU oder CH der mir einen neuen Chrysler Voyager mit etwa 30% vom Listenpreis anbieten kann. Hat mir jemand eine seriöse Adresse von einem Händler oder Markler?
Daniel
 
Pauly

Pauly

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30% unter Liste? Ich weiß nicht ob das noch was mit Seriösität zu tun hat......
 
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GTX

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Wieso unseriös ? Wenn man weiß wie sich die Preise für Kfz in Europa zusammensetzen ist es eine ganz einfache Rechnung.

Beispiel:
Ein Golf kostet 20 000,- € netto in Deutschland. Hinzu kommen 16 % MwSt = 23200,- € brutto.
Der gleiche Golf kostet in Dänemark nur 13500,- € netto weil da noch einmal 200 % Luxussteuer anfallen und noch zusätzlich 20 % MwSt = 48600,- €

Würde der Golf wie in Deutschland 20000,- € netto kosten käme er insgesamt auf 72000,- € brutto, deswegen muß der Nettopreis sehr niedrig sein um ein solches Fahrzeug überhaupt verkaufen zu können.

Kaufe ich den Wagen in Dänemark, zahle ich auf den niedrigen Nettopreis den deutschen MwSt-Satz von zur Zeit 16 %. Somit kostet der gleiche Golf der beim deutschen VW Händler 23200,- € kostet mich nur 15660,- €.

Ersparnis: 7540,- € Kann ich mit dem Händler noch einen kleinen Rabatt aushandeln kann ich noch mehr sparen. Hinzu kommt das eben die meisten EU Fahrzeughändler immer zu den gleichen Händlern gehen und so auch noch Mengenrabatt aushandeln können.

Wie du siehst ist es primitive Mathematik und keine Unseriösität. Unseriös wird es bei manchen Firmen erst wenn man sich den Weg der Bearbeitung oder das Verhalten gegenüber den Kunden genauer betrachtet. ;)
 
Pauly

Pauly

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aber Einfuhrzoll, Erstellung von Papieren, Fracht etc. sollte man schon mit reinrechnen, wenn dann immer noch 30% günstiger bei rauskommt (unverhandelter Preis verglichen mit unverhandelten deutschen Preis) Respekt, hätte ich nicht für möglich gehalten, mein reimportierter (Holland) Hyundai ist zwar auch 25% günstiger als deutscher Listenpreis, aber der deutsche Händler hätte auch 14 % gegeben, somit bereinigt "nur" noch 11% billiger gekauft.
Einen Chrysler 300c touring hatte ich mir auch beim deutschen Händler angeschaut, nach 30 Minuten war er auf 17% Nachlaß, da geht immer was....
 
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Dickie

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Ich würde eher die "Rabattsucherei" als unseriös bezeichnen.

Wer irgendwo reinkommt und nach Prozenten fragt, hat schon verloren, denn mit Prozenten hoch und dann wieder runterrechnen ist es zu kompliziert, man sollte immer nach einem Hauspreis fragen, oder noch besser:
Ich will definitiv den Wagen x mit der Ausstatung a, b und c. Was muss ich auf den Tisch lagen?

Letztendlich ist es doch egal, ob man "nur" 10 oder 60 Prozent bekommt, denn man muss immer Euros und keine Prozente hingeben, also sollte man auch nach Euros und nicht nach Prozenten fragen, oder hat hier schjhon mal einer seine Brötchen bei ALdi mit Prozente bezahlt? Man kauft doch nicht bei Aldi, weil die die meisten Prozente geben, die geben gar keine Prozente, müssten also die teuersten sein?

Dann sind Fahrzeuge vom Lagerplatz des Händlers viel billiger, als Bestellfahrzeuge, somit kann ein bestellter Neuwagen u.U. 25.000 Euro kosten, und ein ebenso neuer Lagerwagen, der statt des Schiebedachs eine Klimaautomatik hat dann 22.000 Euro kostet.

Durch diese Rabatzfragerei ist dem Händler jeglicher Spielraum genommen, denn er muss in seiner Antwort immer von Bestellfahrzeug ausgehen und man selber als Kunde "versaut" sich ein Schnäppchen, was man sogar gleich mitnehmen kann, nur anders aber nicht unbedingt schlechter ausgestattet ist.

Das Händlerintere4sse an diesen "Rabattfragern" ist auch nicht ausgesprochen groß, denn der Händler erkennt sofort, dass hier nur eine Zahl wichtig ist und kommt an der nächsten Ecke einer, der diese Zahl um 0,5 unterbietet, dann ist der sowieso weg, also wieso sich damit lange beschäftigen?

Letztendlich sollte man auch sowas wie kostenlose Garantieverlängerungen, kostenlose Inspektionen und anderen Kram mal vorschlagen lassen, da kommt auch viel nicht-ausgegebenes Geld zusammen. Oft besteht auch die Möglichkeit, dass das hochwertige Radio mit Navifunktion bei einem Händler zwar auch 25% Rabatt bekommt, bei einem anderen Händler aber kostenlos mit zugegeben wird.
Da sollte man dann auch mal rechnen, was günstiger ist: 25% auf den Listenpreis oder null Prozent auf ein Geschenk? ;)

Solange man mit Euros bezahlt, ist ein Prozentwert was für Leute, die am Stammtisch was erzählen wollen. Mit 30 Euro in der Brieftasche kann ich was anfangen, aber was mache ich mit 30 Prozent?
 
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Pauly schrieb:
aber Einfuhrzoll, Erstellung von Papieren, Fracht etc. sollte man schon mit reinrechnen, wenn dann immer noch 30% günstiger bei rauskommt (unverhandelter Preis verglichen mit unverhandelten deutschen Preis) Respekt, hätte ich nicht für möglich gehalten, mein reimportierter (Holland) Hyundai ist zwar auch 25% günstiger als deutscher Listenpreis, aber der deutsche Händler hätte auch 14 % gegeben, somit bereinigt "nur" noch 11% billiger gekauft.
Einen Chrysler 300c touring hatte ich mir auch beim deutschen Händler angeschaut, nach 30 Minuten war er auf 17% Nachlaß, da geht immer was....
Bei EU Fahrzeugen gibt es keinen Einfuhrzoll. Die Papiere sollen im Angebot drin sein, wenn extra berechnet wird taugt der Laden nicht. Fracht wird generell extra berechnet, es sei denn es ist ausdrücklich im Angebot eingeschlossen.

@ Dickie: Ich kann mir zwar nichts für 30 % kaufen, aber wenn daraus 10000,- € werden sieht die Sache schon anders aus ;)
 
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Dickie

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GTX schrieb:
@ Dickie: Ich kann mir zwar nichts für 30 % kaufen, aber wenn daraus 10000,- € werden sieht die Sache schon anders aus ;)
Also doch wieder Euros. :]

Ist halt nur immer das Schöne, dass man über eine Prozentzahl auch viel negatives verstecken kann, obwohl man eigentlich was positives haben müsste.

Thema Wertverlust als Beispiel: mal einen ach so wertstabilen Porsche mit dem Geldvernichter Lada verglichen?

Letztendlich bekommt man über Prozentfeilscherein immer weniger, als wenn man um "richtiges" Geld verhandelt.

Man findet immer Händler, wenn man eine Wunschliste vorlegt, 25.000 Euro danebenpackt und dann grinsend fragt: "mit oder weg?". Kommt man rein und fragt nach 25%, die dann sogar 27.000 wären, zieht der Verkäufer nicht mal einen Taschenrechner raus.

Mir ist doch letztendlich wichtiger, wenig zu bezahlen und nicht maximale Prozente zu erhalten. Durch die Prozentfeilscherei nehme ich doch dem Händler die Möglichkeit selber zu rechnen und den Endpreis über Tageszulassung, kostenlose Zugaben, Sonderaktionen des Herstellers und sonstwas für Geschichten den Preis zu "komponieren".

Gut, kenne allerdings auch Leute, die brauchen für die innere Befriedigung immer eine Prozentzahl, habe aber noch nie über Prozente ein Auto gekauft. Wäre immer teurer gekommen.

Bei Mercedes bekommt man für einige Modelle keine Prozente, null. Geh mal hin und lass Dir einen komplett Endpreis, zugelassen und vollgetankt machen, da rollst Du mit den Augen und die geben Null Prozent Nachlass, nehmen nur weniger als Liste. ;)
 
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Da ich ja selbst Autoverkäufer gelernt habe kenne ich die Prozentfeilscherei zur Genüge. :rolleyes:

Mir waren Kunden die nach dem Preis gefragt hatten auch lieber. Kunden die nach Prozenten gefragt hatten haben immer die gleiche Antwort bekommen: Es gibt keine Prozente.

So gesehen ist die Frage unserer ausländischen Mitbürger " Was ist letzte Preis" die einzig Richtige ( auch wenn es manchmal nervt :rolleyes: ) um einen günstigeren Preis als den Listenpreis zu erhalten ;)
 
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Dickie

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GTX schrieb:
So gesehen ist die Frage unserer ausländischen Mitbürger " Was ist letzte Preis" die einzig Richtige
Wobei man aber auch ein wenig die Herkunft dieser ausländischen Mitbürger berücksichten muss.

Griechen und Türken müssen schon einen guten Rabatt haben, damit sie was bei ihrern Landsleuten zu erzählen haben, also am besten zum Endpreis sagen, dass dies rund 25% billiger wäre (von was auch immer, ist völlig egal).

Italiener und Araber machen am liebsten Geschäfte "unter Freunden" und unter Freunden schenkt man sich was, also den Endpreis nennen und erzählen, dass das Radio (oder was auch immer gerade passt) ein "Geschenk" unter Freunden ist und nicht berechnet wurde.

Dann gibt es die Russen und Engländer, die machen am liebsten Geschäfte, wenn der Andere draufzahlt, da sollte man erwähnen, dass man noch unter Einkaufspreis verkauft und keine Ahnung hat, wie man das dem Chef erläutern soll, insbesondere wegen dem teuren Radio (oder was auch immer).

Deutsche müsen eigentlich nur wissen, dass sie ein Schnäppchen gemacht haben (Geiz ist geil) und den Skandinavieren ist eigentlich alles egal, wo ein Preis herkommt, der muss stimmen und fertig.

Sind alles jahrelange Erfahrungen aus dem Gastronomiebereich mit Großküchengeräten. Wenn man dies ein wenig berücksichtigt, kann man lange Jahre wirklich gute Geschäfte und langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen. Man sollte aber nie dies nutzen, um "abzuzocken", dann ist man raus und die Jungs kennen sich untereinander alle. ;)
 
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:D Hey Dickie, es ist immer wieder köstlich zu lesen wie ausführlich du dich über eine Aussage auslassen kannst. :D :)) :D

Kompliment 8) 8)
 
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