BMW: Rückrufaktion für 1,6 Millionen Fahrzeuge wegen Beifahrer-Airbags - 450.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen

Diskutiere BMW: Rückrufaktion für 1,6 Millionen Fahrzeuge wegen Beifahrer-Airbags - 450.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen im BMW 3er Forum im Bereich BMW; Die japanischen Autohersteller Honda, Mazda, Nissan und Toyota mussten bereits wiederholt Fahrzeuge zur Nachbesserung in die Werkstätten rufen, da...
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geronimo

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Die japanischen Autohersteller Honda, Mazda, Nissan und Toyota mussten bereits wiederholt Fahrzeuge zur Nachbesserung in die Werkstätten rufen, da die von einem Zulieferer gebauten Beifahrer-Airbags möglicherweise fehlerhaft sind. Der gleiche Lieferant hat auch den deutschen Fahrzeugbauer BMW beliefert, weshalb die Münchner jetzt ebenfalls einen Rückruf veranlasst haben



Die Affäre um den japanischen Airbag-Hersteller Takata weitet sich immer weiter aus. Bereits im vergangenen Jahr wurden über 3 Millionen PKW aus Japan in die Werkstätten beordert, Ende Juni wurde noch einmal fast die gleiche Anzahl zurückgerufen. Doch nicht die Japaner haben Beifahrer-Airbags von Takata verbaut, sondern eben auch BMW. Das hatte im Frühjahr 2013 dafür gesorgt, dass insgesamt rund 240.000 Fahrzeuge der 3er-Reihe mit der internen Modellbezeichnung E46 nachgebessert werden mussten, die zwischen zwischen Dezember 2001 und März 2003 produziert worden waren.

Doch damit scheinen die Probleme nicht gelöst worden zu sein, denn jetzt ruft BMW erneut Fahrzeuge zurück. Dieses Mal jedoch in wesentlich größerer Stückzahl, denn insgesamt sollen 1,6 Millionen PKW der gleichen Baureihe betroffen sein, davon fast eine halbe Million alleine in Deutschland. Der Rückruf ist deshalb notwendig, weil Takata selber den Produktionszeitraum möglicherweise betroffener Komponenten deutlich ausgeweitet hat. Dementsprechend sind aktuell Fahrzeuge betroffen, die zwischen Mai 1999 und August 2006 gebaut worden sind. Bei BMW weist man ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Aktion um "eine freiwillige Vorsorgemaßnahme, um das Risiko von nicht regulären Airbag-Öffnungen zu minimieren" handelt.

Als Ursache für die Probleme gibt Takata an, dass fehlerhafte Gasgeneratoren in Beifahrerairbags bersten können, was entweder eine Fehlfunktion oder ein unerwartetes Auslösen der Airbags zur Folge haben kann. Bei BMW selber ist diesbezüglich angeblich kein einziger Fall bekannt, dennoch will man die Airbagsysteme, die so ähnlich aufgebaut sind wie bei den japanischen Mitbewerbern, vorsichtshalber austauschen. Dafür müssen die betroffenen Fahrzeughalter in etwa eine Stunde Aufenthalt in der Werkstatt einplanen, wobei in der Werkstatt selber keine Kosten anfallen. Die bereits im vergangenen Jahr nachgebesserten 240.000 Fahrzeuge müssen im Rahmen des aktuellen Rückrufs nicht erneut in die Werkstatt.
 
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