BMW M3 und M4: Burnout ab Werk und mehr Leistung bei weniger Gewicht

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Mit den neuen Sportmodellen M3 und M4 beweist BMW, dass die Marke den Spagat zwischen umweltfreundlichen und energiesparenden Fahrzeugen auf der einen Seite sowie dynamischen Hochleistungsgeschossen auf der anderen Seite der Modellpalette bestens beherrscht. Bei allen technischen Innovationen der beiden neuen Modelle dürfte eine Funktion aber vielerorts für verständnisloses Kopfschütteln sorgen



Seit der Einführung der ersten Generation des M3 im Jahr 1986 steht die Modellreihe für kompromisslose Sportlichkeit in der Mittelklasse. Im Gegensatz zu den ersten Baureihen ist der M3 im Lauf der Jahrzehnte aber etwas "verfettet", weshalb nicht wenige den aktuellen BMW M135i als wahren Nachfolger angesehen haben. Dem tritt der bayerische Hersteller jetzt mit den neuen Modellen M3 (Viertürer) und M4 (Zeitürer) entgegen, die dank des großzügigen Einsatzes des Leichtbaustoffs Carbon und weiterer Maßnahmen bis zu 80 kg weniger wiegen als der direkte Vorgänger. Den wohl radikalsten Wandel gibt es allerdings beim Motor, denn anstelle des in der letzten Generation verbauten V8-Saugmotors setzt BMW auf einen hochdrehenden Sechszylinder-Reihenmotor, dem zwei Turbolader zu seiner Kraft verhelfen. Die Leistung ist mit 317 kW / 431 PS geringfügig höher als bisher, beim Drehmoment von bis zu 550 Nm gab es allerdings einen deutlichen Sprung von knapp 40 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell.



Um die Kraft auf die Straße zu bringen, stehen zwei verschiedene Getriebe zur Wahl. Ab Werk gibt es eine Sechsgang-Handschaltung mit neuartigen Carbon-Reibbelägen in den Synchronringen und Trockensumpf-Schmierung. Dieses kompakte und 12 kg leichtere Getriebe sorgt mit einer Zwischengasfunktion beim Zurückschalten für einen verbesserten Anschluss bei den Drehzahlen. Wer es noch sportlicher mag, der wählt das gegen Aufpreis erhältliche Siebengang M Doppelkupplungsgetriebe Drivelogic. Dieses sorgt nicht nur für mehr Komfort, sondern auch für bessere Fahrleistungen bei niedrigerem Verbrauch. Serienmäßig enthalten ist dabei ein Feature, das BMW so beschreibt: "Die Funktion Smokey Burnout erlaubt, bei rollendem Fahrzeug die Hinterräder bis zu einem gewissen Grad durchdrehen zu lassen". In Zeiten, wo sich die Marke zum Teil über das Programm EfficientDynamics und Elektrofahrzeuge wie den neuen i3 definiert, muten gezielte Burnouts auf öffentlichen Straßen schon sehr anachronistisch an. Möglicherweise erhofft sich BMW damit eine Zielgruppe, von der viele gedacht haben, dass es sie eigentlich gar nicht mehr gibt.



Das Thema High-Tech und Sportlichkeit zieht sich durch das gesamte Fahrzeug. Natürlich gibt es etliche Details, die ein dynamisches Fahren unterstützen, wie beispielsweise eine serienmäßig Domstrebe aus Kohlefaser oder Aluminium-Leichtbauweise an Lenkern sowie an Rad- und Achsträgern. Und auch die elektromechanische Lenkung mit den drei verschiedenen Kennlinien Comfort, Sport und Sport+ ab Werk trägt ganz sicher dazu bei, dass beide neuen Fahrzeuge bei Bedarf "artgerecht" bewegt werden können. Dabei ist die Höchstgeschwindigkeit allerdings auf 250 km/h beschränkt, sofern nicht das aufpreispflichtige M Driver’s Package für eine Anhebung auf 280 km/h sorgt.

So offen sich BMW bei sämtlichen technischen Details und den Fahrleistungen gibt, so zugeknöpft sind die Münchner bei anderen wichtigen Informationen. Bislang gibt es nämlich noch keine Aussagen darüber, ab wann M3 und M4 bestellt werden können und ab wann die beiden Modelle tatsächlich auf die Straße kommen. Und auch zu den zu zahlenden Preisen hat BMW bislang noch nichts verlauten lassen. Dies dürfte sich auch erst Mitte Januar 2014 ändern, wenn die beiden Sportwagen auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.
 
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