BMW 3er Facelift: alle Infos zu BMWs wichtigsten Mittelklasse-Modell

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maniacu22

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Der Münchener Automobilhersteller BMW hat seinem Mittelklasse-Vorzeigemodell ein Facelift verabreicht, um sich gegen die Konkurrenz wie der neuen Mercedes C-Klasse, Audis A4 sowie dem britischen Jaguar XE behaaupten zu können. Neben minimal veränderten Äußerlichkeiten soll sich unter der Haube aber kräftig was getan haben





Nach nunmehr dreieinhalb Jahren bekommt der aktuelle 3er - Codename F30 - ein Facelift spendiert, das allerdings weniger auf die Optik, sondern vielmehr auf die inneren Werte gezielt hat. Äußerlich wird man sicherlich zweimal hinschauen müssen, um die Unterschiede festzustellen, die sich in leicht veränderten Front- und Heckschürzen zeigen. Wem die serienmäßigen LED-Lampen im Heck nicht ausreichen, kann auch die Frontbeleuchtung optional mit Voll-LED-Frontscheinwerfern sowie kamerabasierten Fernlichassistent ausstatten.
Zu den weiteren Neuerungen zählen ein optionales, farbiges Head-Up-Display, welchses nicht nur die aktuellen Geschwindigkeitsdaten einblendet, sondern auch Navigationsinhalte, Tempolimits, Überholverbote und weitere Sicherheitsinformationen einblenden kann, die sich dann immer im Blickfeld des Fahrers befinden. Aprospos Navi, dieses will BMW deutlich überarbeitet haben, womit nicht nur die Routen schneller berrechnet werden, sondern durch eine neue 3D-Darstellung realitätsnäher und professioneller wirkt. Zudem wird mit dem Facelift der schnelle Datenübertragungsstandard LTE der neuesten Generation nachgereicht, welches mit dem Professional-Navigationssystem bereits serienmäßig mit debei sein wird. Der Parkassistent ist durch eine Querpark-Hilfe aufgewertet worden, bei welcher der Fahrer nur noch Gas und Bremse betätigen muss.




Das wichtigste Update liegt aber wie bereits erwähnt in einer vollkommen neu orientierten Motorenpalette. Dabei berherrschen die Automatik-Getriebe jetzt die Kommunikation mit dem Navigationssystem, wodurch zum Beispiel vor Kreuzungen oder Kreisverkehren verbrauchsoptimierte Schaltzeitpunkte genutzt werden können. Zudem beherrscht die neue Automatik jetzt auch das sogenannte "Segeln" was auf Landstraßen ebenfalls den Verbrauch deutlich minimieren kann. Im Sport-Modus sollen ab sofort Mehrfach-Folgeschaltungen nach unten möglich sein. Über eine Zwischengas-Funktion beim Runterschalten können sich die Handschalter freuen.


Benzin-Aggregate:

Den Einstieg in die Welt der Benzinmotoren übernimmt fortan der 318i, welcher mit dem 1,5-Liter-Dreizylinder ausgestattet wird, welcher bereits aus dem Mini oder auch dem BMW 1er bekannt sein sollte. Mit einer Leistung von 136 PS und 220 Newtonmetern beschleunigt dieses doch recht kleine Aggregat den 3er innerhalb von 8,9 Sekunden auf die 100 km/h-Marke wobei ihm erst bei 210 km/h die Puste ausgehen soll. Doch das interessantere daran ist der Normverbrauch, der sich im Bestfall bei 5,0 Litern bewegen soll und damit sogar 13 Prozent unter Vierzylinder des bisherigen Basismodelles 316i liegt.





Auch wenn er nicht in der Liste geführt wird, erhält auch der aktuelle, mit einem 431-PS-Reihensechszylinder ausgestattete M3 ein Facelift, welches neben den Voll-LED-Rückleuchten, der Chromakzente im Innenraum auch das modernisierte Navi enthält. Als zweitstärkster BMW wird der alte 335i jetzt durch den neuen 340i abgelöst, der als einziger der Palette seinen Reihensechszylinder-Turbo behält. Mit insgesamt 20 PS und 50 Newtonmeter mehr als bei seinem Vorgänger, sollen zehn Prozent Kraftstoff eingespart werden können. Dank der neuen Achtgang-Automatik verbessern sich auch die Beschleunigungswerte von vormals 5,5 auf 5,1 Sekunden.
Der neue 330i löst den 328i ab, welcher jetzt mit 252 PS und 350 Newtonmetern anzieht, und das aus einem Vierzylinder-Aggregat.


Diesel-Aggregate:

In der Diesel-Fraktion ist vieles beim Alten geblieben, zumindest was die Modellreihen 318d, 325d, 330d und 335d betrifft. Interessant sind hier nur der 116 PS starke 316d, welcher mit einem Normverbrauch von 3,9 Litern auf 100 Kilometer punkten kann. Wer den sparsamsten Diesel fahren möchte, sollte sich einmal den 320d in der EfficientDynamics Edition ansehen. Hier konnte BMW den Normverbrauch auf 3,8 Liter mit einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer kombinieren, wobei der Diesel mit stolzen 163 PS und 400 Newtonmeter anziehen kann.





Plug-in-Hybrid-Antrieb soll 2016 folgen:

Die Freunde der alternativen Antriebe, die trotz Sparsamkeit keine Leistungseinbußen in Kauf nehmen möchten, sollten sich noch bis 2016 gedulden, da dann der BMW 330e mit einem Plug-in-Hybrid sein Debüt feiern wird. Mit dem 184-PS-Vierzylinder aus dem 320i, gepaart mit einem 80-kW-Elektromotor soll der Verbrauch bei nur Knapp 2,1 Liter auf 100 Kilometern liegen, wobei der CO2-Ausstoß auf 49 Gramm pro Kilometer gesenkt werden kann. Die rein elektrische Reichweite soll zwar nur bei 35 Kilometern liegen, was aber für den täglichen Arbeitsweg der meisten ausreichen dürfte. Auch wenn sich der Hersteller bei dem BMW 330e noch nicht zu einem Preis bekannt hat, wird schon gemunkelt, dass dieser bei rund 40.000 Euro liegen könnte, was den 330e wahrhaftig zum Effizienz-Meilenstein machen könnte.


Markteinführung und Preise:

Das Facelift des 3er BMWs soll ab dem 25. Juli 2015 sowohl als Limousine als auch als Touring bei den Händlern verfügbar sein. Die Preise starten dabei bei 30.200 Euro für die dreizylindrische 318i Limousine, was 550 Euro mehr als beim bisherigen 316i sind, welcher die bisherige Basis dargestellt hat. Für den günstigsten Diesel, den 316d sollte schon ein Grundpreis von 32.600 Euro eingeplant werden, was einem Aufpreis von 750 Euro zum bisherigen Modell entspricht.
Um die Modellpalette zu komplettieren, sollen die 3er GT sowie die 4er zeitnah folgen.





Mit Material von autobild und auto-news


Meinung des Autors: Was möchte man an einem optisch ansprechenden Fahrzeug noch großartig verändern? Richtig, die Motorenpalette. Das Facelift sieht man optisch nur auf den zweiten Blick, falls man dann noch dazu kommt.
 
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