beifahrerin bei alkoholisierten fahrer,mit unfall keine führerschein zulassung mehr?

Diskutiere beifahrerin bei alkoholisierten fahrer,mit unfall keine führerschein zulassung mehr? im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; hallo leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich habe grosse schwierigkeiten !! habe die letzten tage bei einem mann im auto gesessen den ich...
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Susi07

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hallo leute,

ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich habe grosse schwierigkeiten !! habe die letzten tage bei einem mann im auto gesessen den ich erst am selben abend kennen gelernt habe. wollte nur auf eine freundin warten, die draussen telefoniert hatte, und mit ihr nachhause laufen ! er fuhr aber dann los, ziemlich schnell und hatte auch keine chance mehr da auszusteigen, nach paar hundert meter hat er dann auch schon einen unfall gebaut bei dem er schwer und ich leicht verletzt wurde.er war auch betrunken. im krankenhaus kam dann ein tag später die polizei zu mir und hat mich zu der sache befragt. habe alles genau erzählt und die haben gemeint ich kann strafantrag stellen. da kam dan raus das der mann überhaupt keinen führerschein hatte!!!habe vor kurzem meine theorie prüfung bestanden und wollte jetzt in 2 wochen meine praktische durchziehen. hat dieser unfall eventuell folgen für mich?? wenn ja werde ich ihn natürlich anzeigen aber das hört sich halt auch sehr unglaubwürdig an, wer setzt sich schon bei fremden männern mit ins auto! war sehr dumm von mir!wenn ihr mir helfen könnt wäre ich sehr dankbar. lieben gruss, susi ;)
 
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musarati

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Hab grad ein bisschen gegoogelt:
http://www.jurablogs.com/meldungen/2005/02/17/8303/

schaut also nicht grad rosig aus:
"Zwar gewichtet die Rechtsprechung im Regelfall das Verschulden des alkoholisierten Fahrers schwerer als dasjenige des Beifahrers, dem nur der Vorwurf gemacht wird, er habe die Alkoholisierung des Fahrers erkennen können oder müssen. Hier..."
naja aber konkrete Angaben wird hier kaum einer machen können... ich würde in deiner Situation auf keinen Fall was ohne Anwalt unterschreiben, auch keine Aussage... Lieber vorher absprechen ob man sich da nicht mit so wenig Ärger wies geht rausreden kann...!
 
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Susi07

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hi, ich war aber auch alkoholisiert. es ist wirklich so abgelaufen, also das er quasi ohne meine einverständnis da abgefahren ist, aber der verlauf hört sich so doof an mir glaubt ja nicht mal meine mutter!ich werde morgen meine anwältin anrufen. danke für den link!
gruss, susi
 
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musarati

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Auch wenn dir nicht jeder alles glaubt:

1- Nur in Zusammensein mit Anwalt alles besprechen, aussagen und unterschreiben
2- Auch wenn sie alles 6mal umschreiben und auch wenn du dir mal nicht sicher bist - lass ALLES schriftlich festhalten und von den Beamten unterschreiben!
3- Deine Anwältin kann auch nicht alles wissen! Auch wenn es hier nur eine "was wäre wenn" Beratung gibt http://www.wer-weiss-was.de kann bestimmt den ein oder anderen Tipp geben. Mach dich überall schlau
4- Die Beamten wollen das sie so schnell wies geht wieder heim kommen! Hier wird also alles schön geredet und verharmlost! verlass dich da auf keinen Fall auf Aussagen wie "da kann nichts passieren" "da brauchst du keinen Anwalt" und "ist halt passiert - muss man nicht so eng sehen"
Im Nachhinein bist DU die jenige die dann am Arsch ist weil sie sich auf eine "daher geredete Sache" verlässt! Überdenke alles ziemlich gut!

Lg und viel Glück!
Sebastian
P.S.: Mir wurde auch was von 50€ gesagt ;-)
Anschließend warens 300 + Anwalt und 16Std Jugendstrafe wegen Schneeballschlacht -,-
 
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Susi07

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was für anwalt

meint ihr, ich kann zu einer normalen rechtsanwältin gehen oder soll ich gleich zu einem für verkehrsrecht gehen´? ?( ?( ?( ?(
 
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musarati

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Wenn du Rechtsschutz hast dann nimm gleich was "gescheites"
Wenn nicht dann schau natürlich auch das auf den Geldbeutel...
aber bedenke das du im Ernstfall den Führerschein vergessen kannst und das nicht für ein paar Monate...
aber die genaue Vorgehensweise musst du natürlich mit einer Professionellen Hilfe besprechen
0800 anwalt de
=0800-269258 33
soll nicht mal so schlecht sein... hier kannst du dich schlau machen an wen man sich wenden kann und wie du vorgehst...

Ich geh jetzt aber mal schlafen...
Gute Nacht und viel Glück!
Lg
Sebastian

P.S.: Im Falle bei Führerscheinverspätung bzw. Strafe/Vorstrafe musst du übrigens deine Firma einweihen sonst kann das zu einem Kündigungsgrund(Fristlos) werden!
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Mal nicht gleich so heftig schießen, da wird (außerirgendwelchen Geschichten als Zeugenaussage) nichts kommen.

Auswirkungen auf Deine demnächst Prüfung oder ähnliches haben nur Ordnungswidrigkeiten als FAHRER und da Du nicht gefahren bist, ist da schonmal nichts.

Weiterhin hätte es Auswirkungen, wenn Du Täter oder Tatbeteiligter bei einer Straftat bist, Tatbeteiligung ist auch das Wissen um die Straftat und deren Duldung (nennt sich "mittelbare" Tatbeteiligung). Hier aber auch kaum möglich.

Es wurden zwei Straftaten begangen, einmal das Fahren ohne Fahrerlaubnis und wenn Du den Typen nicht gekannt hast und er in ein Fahrzeug auf den Fahrersitz steigt und den Motor startet, bestehen eigentlich keinerlei Verdachtsmomente, die Dich an einer legalen Fahrt mit Fahrerlaubnis hätten zweifeln lassen. Also ist das vom Tisch.

Bleibt der Alk, hat der Fahrer über 1,1 Promille gahabt, dann hat der eine Straftat begangen, somit KÖNNTE man Dich irgendwie mit reinbringen.

Allerdings warst Du selber angetrunken, somit schon sehr beschränkt beieinander, dass Du dies hättest selber erkennen MÜSSEN. Weiterhin hat der sich ja reingesetzt und ist sofort losgefahren, somit lagen Deine Chancen eine Alkfahrt zu erkennen und dann auch noch dagegen was zu machen bei Null. Somit wird da kaum an einer aktiven oder auch passiven Tatbeteiligung etwas gegen Dich herauskommen.

Die Anzeige, die Du stellen kannst, würde ich auch stellen. Ist Deine Verletzung doch etwas größer hast Du Schmerzensgeldansprüche, insbesondere bei eventuellen Folgeschäden auch eine rechtliche Absicherung von irgendwelchen Behandlungskosten.

Es mag zwar erst den Anschein machen, dass dies nichts bringt, da der Fahrer kaum mehr Geld haben wird, aber das ist für Dich recht uninteressant, denn es gibt nicht nur den Fahrer, sondern auch den Halter des FAhrzeugs und die Fahrzeugversicherung selber (Haftpflicht), die diese Kosten dann tragen muss. Somit eher empfehlenswert dort mit einer Anzeige gegen den Fahrer auch "einzusteigen". Mit drin bist Du ohnehin, also in dem ganzen Verfahren, denn Du bist Zeuge und Geschädigte (Opfer, aber kein Täter).

Beruhige Dich erstmal richtig, insbesondere erzähle davon Deinem Fahrlehrer, damit er nicht zu schnell zur Prüfung mit Dir geht und Dir noch der Unfall in den Knochen sitzt.

Du wirst aber wegen dem Unfall noch ein paar mal durch Polizei und auch Staatsanwalt und Richter "angesprochen", allerdings als Zeuge und Unfallopfer, eine Täterschaft (oder besser: Mitverantwortung) ist bei Dir praktisch auszuschließen.
 
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Susi07

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hallo,

aber meinst du nicht, das die versicherung in dem fall nicht übernehmen wird?? jedenfalsl ist er ja ohne führerschein gefahren und damit besteht doch kein versicherungsschutz mehr ??
 
Krueml

Krueml

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Die versicherung muss übernehmen. Es stellt sich dann nur die Frage (nicht für dich) in wie weit der Fahrer in Regress genommen wird. Aber die Rechnungen für deine ärztliche Behandlung, Schmerzensgeld, ... muss die Versicherung des Fahrers/Halters bezahlen.
 
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Susi07

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ok danke für eure infos, hat mir viel weiter geholfen. jetzt werde ich mich mal weiter ausruhen und einige wege in gang setzen. ;) susi
 
Spunkmeyer

Spunkmeyer

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Servus miteinander

@Susi07:

Dir kann weder strafrechtlich noch Ordnungswidrigkeitenmäßig was vorgeworfen werden. Du warst Beifahrer bei einem betrunkenen. Du bist weder selbst gefahren, noch hat es sich um dein Auto gehandelt. Nur wenn dir das Auto gehört hätte bzw. wenn du als Halter eingetragen wärst, könnte man dir einen Vorwurf (Beihilfe zur Trunkenheitsfahrt bzw. Straßenverkehrsgefährdung) machen.

In deinem Fall bist du aus dem Schneider. Für deinen Führerschein hat es keinerlei Auswirkungen.
 
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gsds

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Ich kann zwar nichts zur Rechtslage sagen, aber kenne diese Umstände aus der Praxis ;(

Wir waren damals zu 3, fahren eine Person nach Hause, auf dem Rückweg krachts. Der Fahrer hatte keinen Führerschein(mehr, er hätte ihn am selben Tag wiederbekommen!) und 1,6%. Keiner von uns hat deswegen Probleme bekommen(wir hatten auch gebechert..) Selbst der Fahrer hat nach seinen ganzen Verstößen den Früherschein ca. 1 1/2 Jahre später wieder gehabt.
 
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musarati

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gsds schrieb:
Ich kann zwar nichts zur Rechtslage sagen, aber kenne diese Umstände aus der Praxis ;(

Wir waren damals zu 3, fahren eine Person nach Hause, auf dem Rückweg krachts. Der Fahrer hatte keinen Führerschein(mehr, er hätte ihn am selben Tag wiederbekommen!) und 1,6%. Keiner von uns hat deswegen Probleme bekommen(wir hatten auch gebechert..) Selbst der Fahrer hat nach seinen ganzen Verstößen den Früherschein ca. 1 1/2 Jahre später wieder gehabt.
Meiner Meinung nach gehört allen drei eine saftige Strafe da ihr ja ( vermute ich jedenfalls... weil so wie du das erzählst...) davon wusstet...
ihr hättet ja auch jemanden zamfahren können... und das ohne Führerschein und 1,6 Promille (oder?)

Mfg
Sebastian
 
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musarati

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und wie isses ausgegangen?
 
Thema:

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