Bei Chiptuning höhere Verischerung?

Diskutiere Bei Chiptuning höhere Verischerung? im KFZ-Versicherungen Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo zusammen, mal ne Frage: ich habe mir vor 3 Monaten einen Mercedes ML 280 CDI BJ 2005 gekauft. Der hat in der Versicherung ohnehin schon...
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hajoknülle

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Hallo zusammen,

mal ne Frage: ich habe mir vor 3 Monaten einen Mercedes ML 280 CDI BJ 2005 gekauft. Der hat in der Versicherung ohnehin schon ziemlich hohe Typklassen Wie sieht es denn rein versicherungsrechtlich aus, wenn ich den Wagen chiptunen lasse und damit in einen Unfall gerate. Muss ich die höhere Motorleistung vorab meiner Versicherung melden? Und bekommt der Wagen dann höhere Typklassen? Oder interessiert das die Versicherung nicht? Bin etwas ratlos, kennt sich jemand von euch hier aus?

Danke schonmal für Eure Antworten!

Viele Grüße
HaJo
 
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Patrick B.

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Die Änderung muß nicht nur der Versicherung gemeldet werden, sondern auch in die Fahrzeugpapiere Eingetragen sein!!! Wenn nicht kann es sogar sein das Du deinen Versicherungsschutz verlierst.
Möglicherweise wirst Du eine höhere Prämie bezahlen müssen, aber nicht zwingend. Das ist eine Einzelfallentscheidung der Versicherung.
Habe im Bekanntenkreis bei ähnlichen Sachlagen verschiedenes erlebt, von "ändert sich nichts, aber danke das Sie uns informiert haben." bis "Oh, da stufen wir sie wie das Fahrzeug mit der Vergleichbaren Leistung sein." bis hin zu " wir belegen solche Sachen pauschal mit einem Aufschlag von 10%."

Mfg Patrick
 
NightflyAE

NightflyAE

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Sorry,

aber immer dieses gefährliche Halbwissen. Leider weiß auch kaum ein "Versicherungsverkäufer" draußen was er wirklich macht.
Eine der letzten Erhebungen belegt, 20% der Deutschen sind unzureichend oder gar falsch versichert (nicht nur bei KFZ).
Die KFZ-Haftpflicht als auch Kasko wird auf Grundlage des KFZ-Typs und der Unfallhäufigkeit sowie Schadenshöhe ermittelt.
Diese ist wie gerade genannt, an den Fahrzeugtyp gebunden. die sich jedem Auto speziell zuordnen lässt und jährlich neu ermittelt
wird. (Daher auch die Beitragsanpassungen, die dieses Jahr auch wieder zu höheren Kosten führen werden). D.h. unterm Strich,
das bei vorschriftsmäßigen Veränderungen am KFZ keine Sonderbeiträge erhoben werden. Erst wenn ich den Wert des Wagens deutlich
steigere, werden zusätzliche Vereinbarungen getroffen. (Auch nur auf Kundenwunsch)

"Die Prämien werden ferner aus statistischen Daten ermittelt:
Haftpflicht-Typklasse des Fahrzeuges (Schadenhäufigkeit und durchschnittliche Schadenhöhe)
Vollkasko-Typklasse des Fahrzeuges (Reparaturkosten eines bestimmten Fahrzeugmodells)
Teilkasko-Typklasse des Fahrzeuges (Schadenfrequenz von z. B, Teile- und Totalentwendung eines bestimmten Fahrzeugmodells und durchschnittliche Schadenhöhe)
Regionalklasse des Zulassungsortes (Schadenhäufigkeit in einem regional begrenzten Gebiet)"
(Quelle: Wikipedia)

Mein Tipp: Sucht euch einen kompetenten und VERTRAUENSwürdigen Berater (ich weiß, hier hapert es meist) und lasst euch
ein vernünftiges Angebot erstellen.

Viele Grüße

Nightfly
 
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js1

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Abgesehen von versicherungstechnischen Angelegenheiten muss eigentlich eine solche Änderung am Motor in den Papieren eingetragen sein. Wenn nicht (und wenn man erwischt wird), ist man halt mit ungültiger Zulassung unterwegs und verliert damit automatisch jeglichen Versicherungsschutz.

Aber wie gesagt, wenn's halt bemerkt wird. Deshalb sollte man in dem Falle eine solche Tuningvariante wählen, die man im Falle eines Falles (oder wenn man zum TÜV muss) auch schnell wieder entfernen kann ohne verdächtige Spuren zu hinterlassen.
 
Janner

Janner

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Oder dieses Pseudotuning ganz einfach sein lassen und sich gleich ein Fahrzeug mit der gewünschten Leistung kaufen.

Im übrigen scheitern Eintragungen von solchen Leistungssteigerungen daran, dass die vermeintliche Steigerung so gering ist, dass sie sich gerade mal im Bereich der Toleranzen der Serienleistungsangaben der Hersteller bewegen.

Diese ganzen "ultramegahypersuperganzvielpspower"-Zwischenklemmbastelkästchen, gefüllt mit Widerständen und ein paar blinkenden Lämpchen, sind da auch so ein Quatsch.

Wer meint nach solchem Quark mehr PS zu haben, scheut ganz sicher keinen Leistungsprüfstand, wo die genaue Leistung ermittelt werden kann. Oder ? ;)
 
NightflyAE

NightflyAE

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Oder dieses Pseudotuning ganz einfach sein lassen und sich gleich ein Fahrzeug mit der gewünschten Leistung kaufen.

Im übrigen scheitern Eintragungen von solchen Leistungssteigerungen daran, dass die vermeintliche Steigerung so gering ist, dass sie sich gerade mal im Bereich der Toleranzen der Serienleistungsangaben der Hersteller bewegen.

Diese ganzen "ultramegahypersuperganzvielpspower"-Zwischenklemmbastelkästchen, gefüllt mit Widerständen und ein paar blinkenden Lämpchen, sind da auch so ein Quatsch.

Wer meint nach solchem Quark mehr PS zu haben, scheut ganz sicher keinen Leistungsprüfstand, wo die genaue Leistung ermittelt werden kann. Oder ? ;)

Auf den Punkt!!! :D Hubraum ist durch nichts zu ersetzen...
 
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js1

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@Janner
Das ist kein "Pseudotuning" oder wie Du es nennst. Wieso hast Du dann selbst so ein Ding eingebaut?

Die Leistungssteigerung von etwa 20PS (was meine Tuningbox betrifft) ist sehr deutlich. Vor allem am Berg, beim Anfahren und bei Hochschalten. Ich fahre nun schon 7 oder 8 Jahre damit und bin mehr als zufrieden.
Andererseits will ich nicht bestreiten dass es sicher auch Anbieter solche Boxen gibt, die da nicht den erhofften Zweck erfüllen. Das ist aber nicht nur bei Tuningartikel der Fall. Egal was man kauft, das jeweilige Produkt, dessen Hersteller und Lieferant sollte man sich vorher immer etwas genauer anschauen.

Aber eigentlich ist das ja nicht das Thema, dem Threadstarter ging's um versicherungstechnische Probleme.
 
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