Automobilindustrie in Deutschland

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Smilingsteffen

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Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt direkt oder indirekt mit der Automobilindustrie zusammen. Ohne diese Arbeitsplätze sähe es in Deutschland ziemlich mau aus. Eigentlich müssten alle in Deutschland stolz auf diesen Erfolg sein und mit der Entscheidung für ein deutsches Auto, in Arbeitsplätze in Deutschland investieren.

Spielen diese Tatsachen bei euch eine Rolle beim Autokauf?
 

Leghorn

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Die deutsche Automobilindustrie investiert ins Ausland um ihre Gewinne zu maximieren.
Es wird massig im Ausland hergestellt und es werden dort die Arbeitsplätze gesichert.
Falls eine Automobilfirma sich den Arsch bei gleicher Qualität im Ausland blutig verdienen kann, dann macht sie das.
Arbeitsplätze in Deutschland sind der Automobilindustrie ziemlich egal.
Ich schulde der Automobilindustie also garnichts.

Ich kaufe mir eh keine Neuwagen, ich habe nicht genug Geld das ich es aus dem Fenster schmeißen kann.
Wenn es doch mal vorkommen sollte, dann nehme ich eines mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.
Ob das Auto aus Deutschland oder Japan oder Frankreich kommt ist mir dabei egal.
Aus sehr geringen moralischen Beweggründen würde ich aber zu einem deutschen Auto tendieren.
Da ich nur gebrauchte, größere Autos fahre, bleibe ich bei deutscher, oberer Mittelklasse (A6, 5er, E-Klasse) da ich die nach 5-6 Jahren hinterher geschmissen bekomme :)
So habe ich bezahlbaren Komfort bei dem ein neuer Golf nicht grundsätzlich mithalten kann.
Jeder siebte Arbeitsplatz stimmt etwa aber in der Produktion sind es weniger.
Es fällt ja auch nicht alles weg.

Wechsel ich von Telekom zu XXX, gibt das Arbeitslose.
Wechsel ich zu einer online-Bank, gibt das Arbeitslose.
Verschicke ich die Post mit XXX gibt das Arbeitslose.
Der Rest findet Arbeit die nur noch mies bezahlt wird.
Worüber sollte ich mir Gedanken machen?
 

Peugeot 206 *Polska*

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Wechsel ich von Telekom zu XXX, gibt das Arbeitslose.
Wechsel ich zu einer online-Bank, gibt das Arbeitslose.
Verschicke ich die Post mit XXX gibt das Arbeitslose.
Der Rest findet Arbeit die nur noch mies bezahlt wird.
Worüber sollte ich mir Gedanken machen?

...das kann ich nicht bestätigen...wenn du z.B. von Telekom zu 1&1 wechselst, dann fallen höchstens die Arbeitsplätze der Telekom-Mitarbeiter weg, aber 1&1 bräuchte bei diesem Beispiel wieder Mitarbeiter ;) das Stellen gekürzt werden ist allen klar! Würden Leute von der Telekom aussteigen und ohne Telefon leben wollen, dann gäbe es Arbeitslose...
 

Leghorn

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Was irgendwo wegfällt wird nicht völlig ersetzt ;)
Bei Telekom fallen 2 weg, bei anderen gibts dafür eine Hotline-Kraft, bevorzugt in Ungarn, Indien oder sonstwo.
Im Zweifel gibts die Hälfte an Gehalt.
Ist halt so, es muß einem nur klar sein.
Ist evtl. auch nichts schlimmes aber in der Gesamtheit wird es bei Gelegenheit sehr weh tun.
Diese "Opfer" werden sicherlich auch keine Neuwagen aus Deutschland kaufen.

Die Deutschen haben inzwischen Jahre am Mark vorbeiproduziert/geworben.
Die kleinen Franzosen und Italiener laufen wie geschnitten Brot, die teuren deutschen Biedermeierautos bleiben stehen.
Dacia und Koreaner pennen auch nicht und bringen günstige Varianten.
Statt Gehaltserhöhungen gibts Dienstwagen die auch am Markt fehlen.
In anderen Ländern lebt nicht jeder siebte vom Auto, die Länder kommen auch so gut zurecht.
Geht hier eine Marke kaputt so geht die Welt nicht unter
Wie Du schon erwähntest, die Arbeitsplätze verschwinden ja angeblich nicht, sie sind nur woanders.
 

Smilingsteffen

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Also erstens haben die Deutschen nicht am Markt vorbeiproduziert, sondern bauen schon seit eh und je die umweltfreundlichsten Fahrzeuge.
Erster Hybrid von Porsche, Eco-Golf, Audi-Duo, 3 mal 3l-Auto von VW aber das nur am Rande.
Wenn es als Tatsache genannt wird, dass in Deutschland jeder 7. Arbeitsplatz von der Automobilindustrie abhängt, ist es doch völlig falsch zu Antworten dass die doch eh im Ausland produzieren. Wer Weltweit verkauft muss natürlich auch in anderen Ländern produzieren...
Das Problem der Deutschen ist, dass jeder gut verdienen will aber zu Schleuderpreisen kaufen will. Das setzt einen Kreislauf in Gang der am Ende einem selbst schadet.

Ich kaufe mir lieber einen 4-Jahre alten Golf als einen neuen Billigwagen. Generell kaufe ich wenn es geht nach der Priorität 1.Deutsches Produkt 2.Europäisches Produkt 3. Hauptsache nicht aus China
 

Leghorn

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Also erstens haben die Deutschen nicht am Markt vorbeiproduziert, sondern bauen schon seit eh und je die umweltfreundlichsten Fahrzeuge.
Erster Hybrid von Porsche, Eco-Golf, Audi-Duo, 3 mal 3l-Auto von VW aber das nur am Rande.

Und wo sind diese Karren?
Wurden die beworben oder konnte man die irgendwo als Nischenprodukt kaufen wenn man danach gefragt hat?
In der Masse bauen die Franzosen und Italiener die preiswerteren/sparsameren Autos.
Das merken die deutschen Hersteller natürlich.
Mit einem Q7 läßt sich aber mehr verdienen wie mit 3 kleineren Modellen, da wird schon klar was beworben wird.

Wer Weltweit verkauft muss natürlich auch in anderen Ländern produzieren...
Echt?
Warum sollte das so sein?
Einige, wenige Massenfahrzeuge welche an bestimmte Bedingungen gebunden sind evtl.
Alk-oder Gasantrieb, einige Bauvarianten.


Das Problem der Deutschen ist, dass jeder gut verdienen will aber zu Schleuderpreisen kaufen will. Das setzt einen Kreislauf in Gang der am Ende einem selbst schadet.
Da kann ich nur uneingeschränkt Recht geben.
90% der Bevölkerung können die Konsequenzen der "so billig wie möglich-Spirale" nicht erkennen.
Bis der eigene Arbeitsplatz mal weg ist.
 

Smilingsteffen

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Aus eigener Erfahrung kann ich zu den günstigen Italienern nur sagen:
Mein Italiener EZ 02/2001 also noch nicht mal 8 Jahre alt ist nach fast ausschließlich ruhigem Autobahnbetrieb nur noch Schrott. Man steckt Geld ohne Ende in Reperaturen und ein paar Monate später ist schon wieder was. Die Qualität ist mieß. Das Auto war 3 Jahre lang einigermaßen zuverlässig und dann ging es los.
Ich habe mir jetzt ein deutsches Auto bestellt. (Neuwagen)
Erstens wegen der Arbeitsplätze
2. Man setzt sich rein und alles passt. Die Ergonomie ist durchdacht. Die Materialien sind hochwertig und gut verarbeitet. Da ist nichts mit auf Toll machen und drunter steckt billiges. Bei den deutschen Autos macht man sich echt Gedanken.
3. Auch nach Jahren bleibt die Qualität und Zuverlässigkeit erhalten. Ich habe jetzt in mehreren Golf 5 mit über 200tkm gesessen und die waren wie neu... und hatten noch keine technischen Probleme.
Sollte ich mir also nen Billigwagen für weniger als 15t€ und wenig Spaß am Auto und oder nen deutschen für 20t€ kaufen und rundum zufrieden sein. Ein gutes Auto kostet nunmal so viel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Leghorn

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Alles einzusehen und schön, nutzt der Automobilindustie aber garnichts.
Neukäufer sind gesucht, Gebrauchtkäufer bringen wenig.
Momentan fahren die Leute ihre Karren länger, es gibt Massen von Leasingrückläufern und immer mehr Firmenwagen statt Gehaltserhöhungen.
Jetzt die Bankenkrise.
Daher auch der lange fällige Einbruch der Verkaufszahlen und die Krise der Automobilindustie.

Persönlich fahre ich immer Gebrauchte und immer deutsche Autos.
Das habe ich auch nicht vor jemals zu ändern.
Nutzt aber den deutschen Herstellern garnichts.
 

Smilingsteffen

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Volkswagen ist denke ich auf einem guten Weg und folglich geht es da auch besser...
Die Produkte sind top. Die Produktivität bei gleichem Personal deutlich gesteigert....
Nicht nur die Arbeitsplätze bei VW sondern auch die bei den Zulieferern sind so sicher.

Das merkt man auch wenn man einen Neuwagen bestellt. Da hat man nämlich noch Lieferzeit....
 

tomato

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Spielen diese Tatsachen bei euch eine Rolle beim Autokauf?

Nö!

Ich weiss nicht, wie es Euch ergeht, aber ich habe trotz aller Widrigkeiten auch heute noch immer sehr viel Spaß am Autofahren. Diesen Spaß habe ich aber nur dann, wenn ich auch ein Auto fahre, welches mir diesen Spaß ermöglicht oder anders ausgedrückt, ein Auto, das meine persönlichen Bedürfnisse an "Fahrspaß" in vollem Umfang (oder zumindest soweit es geht) deckt.
Solange die deutsche Automobilindustrie mit ihren Produkten aber an diesen (MEINEN) Bedürfnissen vorbeiproduziert, werde ich bei denen auch kein Auto kaufen.

Sollte ich mir diesen Luxus irgendwann nicht mehr leisten können, muss man die Situation sicherlich überdenken und entsprechend den Markt sondieren.
Ob die deutschen Marken aber dann automatisch die besten Karten haben, wage ich zumindest zu bezweifeln.
 

Smilingsteffen

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Um auf die Art von Wagen einzugehen die Du fährst:
In Deutschland gibt es eine Menge Hersteller von Kleinserien-Sportwagen die Mindestens mit dem Caterham auf Augenhöhe sind.
MX-5, da gibt es auch tolle Autos von Opel, BMW, Mercedes und kleinen Herstellern die ne Alternative wären.
Das in Deutschland nur nüchterne Autos ohne Fahrspaß gebaut werden trifft ja garnicht zu.
Vielleicht ist dir was in Deutschland gebaut wird zu glatt und perfekt... ;-)
Wiesmann, Yes und Apollo sind nur einige Beispiele für Fahrmaschinen die Spaß machen.
 

131zippo

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hurra deutschland!!8o
so manches argument hier scheint direkt aus dem lehrbuch der deutschen industrie zu stammen ohne das es einmal hinterfragt wird.

Eigentlich müssten alle in Deutschland stolz auf diesen Erfolg sein und mit der Entscheidung für ein deutsches Auto, in Arbeitsplätze in Deutschland investieren.

ja ne,is klar:

ein opel aus belgien oder spanien,
audi aus ungarn,
bmw aus USA,
ford aus luxemburg,
usw...

wo sind die deutschen arbeitsplätze??

mit der argumetation kauft man am besten einen toyota der in köln gebaut wird.

davon abgesehen erhalte ich auch deutsche arbeitsplätze wenn ich einen mitshutoshi
irgendetwas fahre,
der händler,die werkstatt etc. stellt für mich ebenfalls einen "deutschen" arbeitsplatz dar.;)

....ist es doch völlig falsch zu Antworten dass die doch eh im Ausland produzieren. Wer Weltweit verkauft muss natürlich auch in anderen Ländern produzieren...

soweit so richtig,
nur ist es betrug am kunden etwas im ausland zu produzieren,dafür die deutschen produktionskosten zu kallkulieren,das ganze mit einem saftigen aufschlag zur gewinnmaximierung zu versehen und es dem kunden als "deutsches" produkt unterzuschieben!

Spielen diese Tatsachen bei euch eine Rolle beim Autokauf?

tatsachen spielen da durchaus eine rolle,zuallererst die tatsache was ich für mein geld bekomme.

Also erstens haben die Deutschen nicht am Markt vorbeiproduziert,...

das machen sie schon seit jahren mit dem erfolg das ihre zulassungszahlen stetig einbrechen.
sinnlose und für den kunden unbezahlbare paketpolitik ist da nur ein bsp.


.... sondern bauen schon seit eh und je die umweltfreundlichsten Fahrzeuge.

hier lache ich mir einen ast!

als in der 3wege kat eingeführt wurde war die deutsche automobilindustrie nach eigenen aussagen nicht in der lage diese "risikotechnik" für alle fahrzeuge ausser ihren oberklasse produkten anzubieten.

für mittelklasse und kleinwagen wurden damals so zweifelhafte systeme wie die opel eco motoren angeboten,
wer einen kat wollte musste sich an firmen wie Wurm&co wenden.
seltsam,die "ausländer" konnten in allen klassen einen G-kat anbieten.

dann kam der partikelfilter für den diesel.
die deutschen hersteller versuchten zu blocken wo es geht weil er technisch nicht beherschbar sei.
und?
die "ausländer" konnten liefern!!;)

Das Problem der Deutschen ist, dass jeder gut verdienen will aber zu Schleuderpreisen kaufen will. Das setzt einen Kreislauf in Gang der am Ende einem selbst schadet.

stimmt zwar in der aussage,hat aber etwas von propaganda.
die wenigsten deutschen verdienen wirklich gut,sofern sie heute überhaupt noch etwas verdienen!:(
also wird gespart was unswieder zu ausländischen produkten führt,nicht weil die deutschen deutsche produkte nicht kaufen wollten,sondern weil sie sich diese nichtmehr leisten können.

btw. kann mir mal jemand schlüssig erklären warum ein in deutschland produziertes auto
im ausland zu dumpingpreisen angeboten werden kann die sich nicht durch steuer und ausstattungsunterschiede erklären lassen?;)

es wird wohl einen grund haben warum re-importe so gefragt sind.

Generell kaufe ich wenn es geht nach der Priorität 1.Deutsches Produkt 2.Europäisches Produkt 3. Hauptsache nicht aus China

klasse statement!!

was steht den auf deinem autoradio??
blaupunkt??
gratuliere!ein "reindeutsches" produkt made in taiwan by sony.;)

ich denke es sollte nun irgendwann auch der letzte die "deutsche brille" abnehmen und erkennen das die globalisierung uns längst überrollt hat.;)

Aus eigener Erfahrung kann ich zu den günstigen Italienern nur sagen:
Mein Italiener EZ 02/2001 also noch nicht mal 8 Jahre alt ist nach fast ausschließlich ruhigem Autobahnbetrieb nur noch Schrott. Man steckt Geld ohne Ende in Reperaturen und ein paar Monate später ist schon wieder was. Die Qualität ist mieß.

aus meiner erfahrung kann ich sagen:

87er fiat croma,450tkm. läuft noch heute,ROSTFREI!

86er uno dient meiner frau jeden tag ohne zu murren.:D

ok,ich habe ne fiatbrille.:D

89er mitshubishi galant,nach problemlosen 360tkm verkauft in den bekanntenkreis,
heute hat das auto fast 500tkm!

92er mitshubishi sigma, bei 350tkm letztes jahr verkauft,knackt gerade die 400tkm.

schaffen diese autos das nur weil ich glück hatte oder weil die qualität so schlecht ist??

aber von deutscher qualität kann ich auch ein liedchen singen.

meinen porsche habe ich verkauft weil:
die scheinwerfer funktionierten wie sie wollten,
nur nie beide gleichzeitig!
das targadach nie dicht war und eine regenfahrt immer im vollbad endete.
der handbremshebel beim parken abriss!

bis dahin waren es nur kleinigkeiten,
als ich aber das vergnügen hatte auf der autobahn die batterie zu verlieren hatte ich die schnauze voll!!

porsche ein deutsches premiumprodukt??

egal,
ich hatte ja auch ein paar autos mit einem stern auf der haube.

280 CE, 2 motorschäden.

c klasse 240,am tag der auslieferung war die klima defekt!!14 tage später zerlegte sich die hinterachse,nach 2 jahren das getriebe!!
über detailmängel und verarbeitung will ich garnich sprechen.;)

Die Materialien sind hochwertig und gut verarbeitet. Da ist nichts mit auf Toll machen und drunter steckt billiges. Bei den deutschen Autos macht man sich echt Gedanken.

BMW 520,ein säufer vor dem herrn,schalter die aus dem armaturenbrett fallen,gurtmechanik nach 2 jahren durchgerostet!!,
auspuffendtopf nach 1 jahr abgefallen,
defekte ZV,elektronikprobleme ohne ende,die orginalen TRX reifen waren nur schwer zu bekommen,massive rostprobleme,etc
insgesamt das schlechteste auto das ich je als neuwagen erworben habe.

sollen wir nochmal das liedchen der deutschen qualität singen??

das beste deutsche auto das ich je hatte und auch jederzeit wieder zurückkaufen würde war ein polo 86c mit 45 ps,da stimmte preis leistung.:)

im fazit hat die deutsche automobilindustrie vor lauter geldscheffeln den anschluss verpennt und zahlt heute die zeche!
sie können nichts besser als die ausländischen anbieter fordern dafür aber unter dem mäntelchen "made in germany" (was ansich schon eine lüge ist!) den doppelten preis für schlechtere qualität!;)
 

tomato

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Um auf die Art von Wagen einzugehen die Du fährst:
In Deutschland gibt es eine Menge Hersteller von Kleinserien-Sportwagen die Mindestens mit dem Caterham auf Augenhöhe sind.

Nenn mir nur EINEN und ich sage Dir, warum das keine Alternative zum Caterham für mich ist.
Aber um´s vorweg zu nehmen, falls Du auf Fahrzeuge wie HKT, Imscher 77, VM oder Rush und Co. anspielen solltest, die sind für mich keine Alternativen, da ich
1. keine Turbomotoren mag (besonders nicht in einem nicht mal 600kg leichten Roadster)
2. sie alle durch die Bank schwerer als der Caterham sind
und
3. sie alle in Sachen Agilität und Handling nicht ganz an den Caterham rankommen.

MX-5, da gibt es auch tolle Autos von Opel, BMW, Mercedes und kleinen Herstellern die ne Alternative wären.
Das in Deutschland nur nüchterne Autos ohne Fahrspaß gebaut werden trifft ja garnicht zu.
Vielleicht ist dir was in Deutschland gebaut wird zu glatt und perfekt... ;-)
Wiesmann, Yes und Apollo sind nur einige Beispiele für Fahrmaschinen die Spaß machen.

Hast Du bei Yes, Wiesmann und Apollo mal auf´s Preisschild geschaut?
Anscheinend nicht!
Du darfst nicht vergessen, das Verhältnis Fahrspaß/Preis spielt auch eine sehr große Rolle.

Auch in diesem Fall, nenn mir einen alltagstauglichen und preiswerten Roadster, der eine echte Alternative zum MX-5 (in meinem Fall NA) ist.
Ich kenne keinen und ich habe ´ne Menge probiert (Z3: zu unhandlich, Z4 zu schwer, Opel GT: zu unpraktisch, Turbomotor und zu schwer, SLK: Blechdach, zu schwer, TT: Frontantrieb oder Allrad, Turbomotoren oder trinkfester VR6 und zu schwer). Am ehesten könnte ich mich da noch mit einem Z3 mit Vierzylinder anfreunden, aber warum sollte ich das tun, wenn der MX-5 einfach besser ist?

Kannst mir schon glauben, wenn ich sage, dass es für MICH keine Alternativen von deutschen Herstellern gibt.
 

Smilingsteffen

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wo sind die deutschen arbeitsplätze??

Also wenn es Fakt ist, dass jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland von der Automobilindustrie abhängt dann ist das nunmal Fakt. Da braucht man nicht mehr fragen wo die Arbeitsplätze sind sondern das ist ein Argument.
Und was heißt hier in Billiglohnländern produzieren? Spanien, England, Frankreich haben mindestens das gleiche Lohn/Lebensstandartnivau. Und die Produktionskosten sind ja nur der geringere Teil. Die Entwicklung kostet ja auch.
Der Toyota ist nicht nur teurer als Vergleichsprodukte sondern haben die in den letzten Jahren in der Quali, laut Testberichten und Aussagen von Fahrern, nachgelassen. Wenn einem Japaner ein guter Ruf durch gute Qualität zusteht dann wohl Mazda. Aber mit massig Werbung, geschätzte 1000+€ pro verkauftem Fahrzeug kann man den Leuten ja viel eintrichtern... auch hinsichtlich Umweltfreundlichkeit...
Die Leute kaufen die Marke nicht wegen dem niedriegen Preis, nicht wegen der Qualität (Mazda wäre ja besser) sondern weil die uns mit Werbung zuballern. Die Leute vergessen dabei dass Millionen von Menschen in Deutschland und Europa genauso gute Fahrzeuge entwickeln und bauen.

P.S. Zu den G-Kats: Bei den italienischen Fahrzeugen sind die ständig durchgeraucht, bei den deutschen hat einer fürs Fahrzeugleben gereicht...

Wenn man mal weitsichtig denkt, kauft man besser die etwas teureren Qualitätsprodukte als 5 mal Billigramsch. Am Ende kommt es einem billiger und man hat auch noch Spaß mit dem hochwertigen Produkt.

Tomato- MX-5 geht aber auch nur wenn man unter 1,80m groß ist...
 
Zuletzt bearbeitet:

Leghorn

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Einen Caterham mit was anderem zu vergleichen ist auch sehr schwer.
Den MX5 kann man schon mit den deutschen 2-Sitzern vergleichen, einer wird den MX nehmen der anderen den Z4 oder oder oder...
Fand den MX5 allerdings schon sehr gut und absolut fortgeschritten/alltagstauglich.
Wäre im Preis-/Leistungsverhältnis meine erste Wahl bei Neuwagen, ansonsten allerdings Z3 ;)

In der Gesamtheit bauen die Deutschen Top-Autos aber trotzdem wandelt es sich.
Amerika hat auch zu lange am Markt vorbei produziert, jetzt merken sie das Civic und ähnliche Modelle den Markt für amerikanische Autos vernichtet haben.
Hier stehen wir auch an der Schwelle dazu.
Die Masse will die immer teurer werdenden Karren nicht mehr kaufen, selbst Selbstläufer wie den Golf nicht.
Dazu kommen die ganzen anderen Wechsel im Markt.

ps: im neuen MX5 gibts kein Problem mit der Größe, ich bin 1.90.
Es kommt etwas darauf an welche Sitze/Sitzverstellung man nimmt.
Ist beim Z3 das selbe.
 

131zippo

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Also wenn es Fakt ist, dass jeder 7. Arbeitsplatz in Deutschland von der Automobilindustrie abhängt dann ist das nunmal Fakt. Da braucht man nicht mehr fragen wo die Arbeitsplätze sind sondern das ist ein Argument.

ab heute wird es mein lieblingsargument.:D

du wirst sicher verständnis dafür haben das ich "dein" argument nun sinngemäss für dich übersetze:

in diesen 7 arbeitsplätzen sind alle arbeitnehmer beinhaltet die irgendetwas mit autos zu tun haben.
dazu gehört der schrauber von dacia,
die arbeiterin am band die bei bosch die zündkerzen für mazda fertigt,
der zubehörhändler der ersatzteile für lada verkauft,
der tuner für kia mit seinen umbausätzen,
etc...

diese 7. arbeitsplätze sind also nicht exclusiv bei deutschen autoherstellern zu suchen.


Und was heißt hier in Billiglohnländern produzieren? Spanien, England, Frankreich haben mindestens das gleiche Lohn/Lebensstandartnivau. Und die Produktionskosten sind ja nur der geringere Teil. Die Entwicklung kostet ja auch.

die entwicklung kostet im ausland also nichts??8o

gruss zippo 8)
 

tomato

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Tomato- MX-5 geht aber auch nur wenn man unter 1,80m groß ist...

Schomal dringesessen?

So pauschal kann man das überhaupt nicht sagen, es sei denn, man hat sich sein Wissen nur irgendwo angelesen.
Bin übrigens selbst auch über 1,80m groß und kann absolut nicht klagen.

Ich warte übrigens noch auf Deine Alternativvorschläge.
Ich gebe ja auch unumwunden zu, dass mein Geschmack sicher nicht dem der Allgemeinheit entspricht, aber ich habe ja auch immer nur für MICH argumentiert und erklärt, warum ICH auf dem Markt keine Alternativen von deutschen Herstellern für MICH finde.
Ich wollte auch nie sagen, dass deutsche Autos alle Schrott sind, das sind sie nicht, sie entsprechend bloss nicht MEINEM derzeitigen Anforderungsprofil.
 

shar

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Servus.
P.S. Zu den G-Kats: Bei den italienischen Fahrzeugen sind die ständig durchgeraucht, bei den deutschen hat einer fürs Fahrzeugleben gereicht...
Arbeite bei Fiat - komisch, daß ich in der ganzen Zeit keinen einzigen KAT erneuern musste, der nicht als Folgeschaden oder mechanischer Einwirkung von außen beschädigt/zerstört wurde. Entsprechend würde es mich interessieren worauf sich deine Info begründet.
Und nein, im Gegensatz zu Zippo habe ich keine Fiat-Brille auf. ;)

Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt schon lange nicht mehr bei den dt. Fahrzeugherstellern. Und dies macht sich jetzt nunmal bemerkbar, den langsam dringt es auch in die letzten Ecken von Deutschland, daß die Autos schlicht überteuert sind und die Qualität schon länger zu Wünschen übrig lässt und neben Ausstattung etc. zusammenfassend das Preisleistungsverhältnis eben nicht mehr passt.

Zippo hatte es ja in ähnlicher Weise auch schon so schön formuliert:
im fazit hat die deutsche automobilindustrie vor lauter geldscheffeln den anschluss verpennt und zahlt heute die zeche!
sie können nichts besser als die ausländischen anbieter fordern dafür aber unter dem mäntelchen "made in germany" (was ansich schon eine lüge ist!) den doppelten preis für schlechtere qualität
Und dies kann man noch so oft abstreiten, ändert wird es aber nix daran, daß der Trend nunmal in diese Richtung geht, wobei das Verhalten hinsichtlich dem auf Verdei und Verderb Geld schäffeln nicht nur in der Automobilindustie zu finden ist - die Politik machts vor und (fast) alle machen es nach und u.a. deswegen wird hier auf kurz oder lang alles den Bach runter gehen, wobei die Fase daran ja ist, daß es sich mal wieder "nur" wiederholt, blickt man in die Vergangenheit zurück. Soweit zum Thema, aus Fehlern wird man Klug.

ps: im neuen MX5 gibts kein Problem mit der Größe, ich bin 1.90.
Es kommt etwas darauf an welche Sitze/Sitzverstellung man nimmt.
Ist beim Z3 das selbe.
Wenn ich schon halb im Auto liegen muss, um zumindest im Ansatz etwas Kopffreiheit zu haben, ist das in meinen Augen nicht Sinn der Sache.
Um zu schlafen, liege ich, um Auto zu fahren, sitzt ich aufrecht am Steuer.
Entsprechend würde ich mir z.B. auch nie einen Alfa GTV kaufen, den in dem Kübel hab nichtmal ich, wo ich nicht wirklich groß bin (ca. 175) keinen Platz.


Grüßle ~Shar~
 

Smilingsteffen

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Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt schon lange nicht mehr bei den dt. Fahrzeugherstellern. Und dies macht sich jetzt nunmal bemerkbar, den langsam dringt es auch in die letzten Ecken von Deutschland, daß die Autos schlicht überteuert sind und die Qualität schon länger zu Wünschen übrig lässt und neben Ausstattung etc. zusammenfassend das Preisleistungsverhältnis eben nicht mehr passt.

Also das Preis-Leistungsverhältnis stimmt schon, finde ich zumindest.
Natürlich gibt es billigere Autos, doch die sind nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Aktuell ist ein 1,4TSI Golf mit 7Gang-DSG. Kostet so 22000 auf der Liste und mit Rabatt so 19500€. Da stimmt Technik, Ergonomie, Innen und aussen fühlt sich das Auto gut an. Es gibt auch Extras wie Einparkassistent, Klimaautomatik... ESP ist Serie. Das Auto verbraucht 6l und ist richtig schön leise. Das Fahrwerk rockt. Alles passt eben.
Alternativ gibt es nen Sandero für 10000€. Der hat nen 1,6l Motor und 87PS. Ist innen und aussen naja verarbeitet, ist laut, verbraucht 7,5l. Entschuldigt mal aber genau das beschreibt auch den 323 Bj90 meiner Freundin. Wo sind denn da 18Jahre Fortschritt. Da kann man nun wirklich seinen Gebrauchten weiter fahren. Ersatzteile bekommt man dafür günstiger, und bald ein H-Kennzeichen.
Und da Japaner nicht unbedingt günstiger sind, ist für mich klar das das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Und Fakt ist immernoch, dass die Deutschen die innovativsten Autos bauen und gebaut haben. (Ja die Franzosen waren auch sehr kreativ...)
 

Tyrex75

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Zulieferer

....wo wird bitte noch ein deutsches auto voll in deutschland produziert?....es gibt sehr viele Zulieferer in ganz Europa.....d.h. wenn die deutsche autoindustrie schwaechelt, schwaechelt auch der zulieferer im ausland. Ich bin italiener und weiss das, da viele aus der Verwandschaft jetzt erstmal Kurzarbeit haben oder vollkommen zu hause sind, weil in ihren firmen die auftraege fehlen!!!
 
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