Auto Salon in Genf: die wichtigsten Neuheiten im Überblick

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In dieser Woche beginnt eine der größten Automessen in Europa, und zahlreiche Hersteller werden in den Hallen in Genf ihre Neuheiten präsentieren. Dabei wird das gesamte Spektrum vom Kleinstwagen bis zum Supersportwagen abgedeckt, und auch zahlreiche Studien werden zu bewundern sein. Wir geben nachfolgend einen (unvollständigen) Überblick, was die Besucher des Auto Salon erwartet



Bei unserer Vorschau auf den Auto Salon beginnen wir bei den einheimischen Herstellern. Bei Audi wird es dabei sehr sportlich zugehen, denn der neue R8 wird der Star der Messe sein. Die zweite Generation des Sportwagens wird mit zwei verschieden starken 10-Zylinder-Motoren angeboten, auf Kundenwunsch wird es auch die rein elektrische Version R8 e-tron geben, die jedoch nicht in Genf zu sehen ist. Vorgestellt wird aber der kompakte RS3 mit 367 PS und 465 Nm maximalem Drehmoment sowie die Studie des künftigen A9 Avant. Deutlich ruhiger lässt es die Konkurrenz aus München angehen, denn dort gibt es mit dem BMW 2er Grand Tourer einen siebensitzigen Van zu sehen, der ab Juni erhältlich ist. Platz steht auch bei Mercedes im Vordergrund, denn die Stuttgarter bringen ihre Staatslimousine Mercedes-Maybach Pullman mit stolzen 6,50 Metern Länge mit. Fast 3 Meter kürzer fällt der neue Opel Karl aus, der künftig das Angebot der Rüsselsheimer nach unten abrundet und "ab Sommer" erhältlich ist. Mit dem neuen Opel Corsa OPC zeigt die GM-Tochter aber auch ihre dynamische Seite. Noch deutlich stärker und leistungsfähiger gibt sich erwartungsgemäß Porsche, wo der neue Cayman GT4 zu sehen sein wird. Bei Volkswagen hingegen geht es ins sanfte Gelände, wofür der VW Passat Alltrack das richtige Fahrzeug sein könnte. Noch einmal deutlich praktischer ist die Neuauflage des Minivans Caddy.



Einer der Stars der Messe dürfte bei Alfa Romeo zu sehen sein, denn die Italiener zeigen erstmals in Europa ihren offenen Sportwagens 4C Spider (Bild oben). Keine Neuheit, sondern einen Abschied gibt es bei Bugatti, denn dort ist der letzte gebaute Supersportwagen Veyron zu sehen, dessen Nachfolger mit 1.500 PS möglicherweise auf der IAA im September präsentiert wird. Bei Ferrari wird es den neuen Ferrari 488 GTB mit einem 670 PS starken Biturbo-V8 zu sehen geben, zudem wird mit FXX K der stärkste Ferrari aller Zeiten gezeigt. Kleiner, leichter und trotzdem extrem dynamisch wird eine der seltenen Neuheiten von Lotus sein. Ebenfalls aus Großbritannien stammt der neue McLaren 675LT, der eine noch sportlichere Version des von uns bereits getesteten McLaren 650S ist. In die gleiche Richtung zielt der Aventador SV, der auf dem Stand von Lamborghini zu sehen sein wird.



Doch die ausländischen können nicht nur Sportwagen, wie unter anderem die neuen Geländewagen Renault Kadjar und Hyundai Tucson beweisen. Die Koreaner haben zudem den i20 in einer Coupé-Version im Gepäck. Nissan zeigt mit seiner Studie Sway, wie ein sogenannter Crossover in der Kleinwagen-Klasse aussehen könnte. Aus England kommt das Facelift des beliebten Geländewagens Range Rover Evoque, auf dessen Cabrio-Version die Fans aber wohl noch ein Jahr warten müssen. Das gilt auch für einen Geländewagen von Seat, der nur als Studie zu sehen sein wird, obwohl bereits erste Erlkönige des SUV auf den Straßen unterwegs sind. Die Schwester Skoda hingegen darf mit einer echten Neuheit glänzen, denn dort ist erstmals der neue Superb (Bild oben) zu sehen. Zudem zeigen die Tschechen die Sondermodelle Octavia RS 230 und Fabia Monte Carlo. Ein weiterer Star der Messe steht bei Volvo, denn die Schweden zeigen erstmals ihren neuen großen Geländewagen XC90 (Bild unten) einem breiten Publikum.



Dieser Überblick zeigt, dass die Hersteller ein breites Spektrum an Neuheiten präsentieren. Er verdeutlicht aber auch, dass sich die Zeiten offenbar deutlich gewandelt haben. Während auf den letzten großen Messen in Frankfurt (2013), Genf und Paris Themen wie Umweltfreundlichkeit und Elektromobilität im Vordergrund standen, scheint man es jetzt wieder krachen zu lassen. Unter den zahlreichen Neuvorstellungen sind Öko-Fahrzeuge auf jeden Fall nur eine Randerscheinung, echte Neuheiten auf diesem Sektor gibt es allenfalls in homöopathischen Dosen zu bewundern.

Meinung des Autors: Größer, schneller, stärker - die "grünen" Zeiten in der Autobranche scheinen schon wieder vorbei zu sein, denn Themen wie Hybrid- oder Elektroautos stehen in Genf nicht mehr wirklich im Fokus.
 
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