Auto-Mietkauf ... ? wer hat Erfahrung?

Diskutiere Auto-Mietkauf ... ? wer hat Erfahrung? im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo, ich weiß nicht genau, ob dieses Thema hier richtig ist, aber leider finde ich kein anderes Forum, wo es evtl. besser "reinpasst". Ich...
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MissFernando

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Hallo,

ich weiß nicht genau, ob dieses Thema hier richtig ist, aber leider finde ich kein anderes Forum, wo es evtl. besser "reinpasst".

Ich habe jetzt übers Internet von der Möglichkeit gelesen, ein Neufahrzeug per Mietkauf zu bekommen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen gemacht oder evtl. von Bekannten gehört, die das schon mal gemacht haben.
Lt. Aussage der Firma ist das ziemlich neu.

Auf diese Weise kann man ein Neufahrzeug bis zu 40% günstiger kaufen. ... und das ohne Bonitätsprüfung oder andere Sicherheiten. Man zahl 1/3 des Neupreises an (man tritt zwar in Vorkasse, aber das Geld muss nicht zwingend an die Firma überwiesen werden. Es reicht eine Bankbestätigung, dass man über das Geld verfügt und daraufhin wird das Neufahrzeug entsprechend eigener Konfiguration bestellt und das Geld erhält die Firma erst bei Übergabe des Fahrzeuges) und 5% würde die Endrate betragen. Dazwischen kann man dann zwischen 36, 48 oder 60 Monaten Laufzeit wählen. Je länger die Laufzeit ist, umso günstiger kann man das Auto kaufen.

Für mich hört und liest sich das alles super, aber ich bezweifle, dass das rechtens zugeht.

Was denkt Ihr?

Über Eure Meinungen bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße
MissFernando
 
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Servicereiniger
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Lass es bleiben. glaub mir wenn du das auf ner Bank hinterlegst kommen die ganz schnell da dran.
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Abgesehen von der Betrugsmöglichkeit über im Ausland eingelöste Bankbürgschaften:
Ich liebe solche Rechenkunststückchen. :D

Nicht der Wagen wird bis zu 40% billiger, sondern die zu zahlende monatliche Rate ist gegenüber einer kompletten Ratenfinanzierung bis zu 40% billiger.

Ist auch nicht weiter verwunderlich, denn wenn man bereits 33% als Anzahlung leistet und 5% als Schlussrate, dann sind doch bereits 38% bezahlt, somit muss man mit dem "normalen" Monatsraten dann "nur" noch 62% des Kaufpreises (plus Zinsen) überweisen.

Bei einem normalen Ratenkredit muss man 100% des Fahrzeugpreises monatlich abstottern.

Die Rechnung ist an sich völlig in Ordnung und "sauber", allerdings passiert hier nichts anderes, dass Du 40% anzahlst und 60% per Raten abstotterst. Das musst Du aber nicht bei dieser Firma machen, sondern kannst das auch bei "überall und jedem", also Deiner Hausbank oder einer Kreditbank oder der Bank des Autoherstellers.

Da hier etwas von hinten durch die Brust gerechnet und noch krummer argumentiert wird, wirst Du mit so ziemlich hundertprozentiger Sicherheit überall woanders unter dem Strich erheblich billiger sein, als bei diesem Angebot.

Gehen wir doch mal in konkrete Zahlen:
10.000 Euro, 10% effektiv und 24 Monate sind pro Jahr 1.000 Euro Zinsen, bei 2 Jahren Laufzeit 2.000 Euro, zusammen 12.000 Euro und eine Monatsrate von 500 Euro.

Nun bleibt es zwar bei 10.000 Euro Finazierung, also bei 12.000 Euro Gesamtkosten, Du zahlst aber 1/3 an, somit 1/3 von 10.000 Euro sind 3.333 Euro und dann zahlst Du noch 5% zum Schluss sind 500 Euro zusammen 3.833 Euro, die nicht mit den "normalen" Raten bezahlt werden. 12.000 minus 3.833 sind 8.167 Euro, dies geteilt durch 24 Monatsraten sind sind 355,09 Euro.

Du bezahltst "nur" 340,29 Euro statt 500 pro Rate, immerhin 32% weniger, aber unter dem Strich innerhalb von 2 Jahren immer noch die gleiche Summe von 12.000 Euro.

Da Du aber ohnehin die 3.833 Euro haben musst, brauchst Du bei einer "normalen" Bank auch nur den Kaufpreis von 10.000 Euro minus Deiner 3.833 zu finanzieren, sind 6.167 Euro, mal 10% per anno mal 2 Jahre durch 24 Monate sind eine Monatsrate von 308,35 Euro.

Hier würdest Du sogar gegenüber diesem tollen Angebot sogar noch monatlich 32 Euro sparen und würdest unter dem Strich insgesamt nach 2 Jahren statt 12.000 Euro auch "nur" 11.233,40 Euro bezahlen, also rund 767 Euro gespart haben, weil Du dieses "tolle" Angebot nicht genommen hast. ;)

War nur auf 10.000 Euro gerechnet, ein Neuwagen dürfte teurer sein und je teurer der Wagen ist, um so mehr sparst Du über eine "normale" Finanzierung
 
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Servicereiniger
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Dickie aber Finanzierungsgeschäften wird doch mit Annuitätendarlehen gerechnet. und da verringern sich doch die zinsen im Laufe der zeit.
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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War auch nur mal ganz grob überschlagen und von 10% effektiv aus gerechnet.

1. Da über eine Annu-Berechnung eine Kreditfinanzierung nur schwer vergleichbar ist, gibt es ja die Vorschrift, dass der vergleichbare Effektiv-Zins genannt werden muss. In einem Effektivzins muss auch ein Disagio mit eingerechnet werden.

2. sieht es in der Realität wahrscheinlich noch schlimmer aus, wenn eine "normale Bank" mit 7,99 effektiv und eine "Autobank" mit 0,1 effektiv rechnet.

3. Gerade über die Annu wird doch in diesem "Geschäftsmodell" viel Gewinn gemacht, der Kreditgeber holt sich auch die Kohle, die er selber an den Kunden weiterverpumpt bei einer Bank. Dem Kunden berechnet man 10% effektiv auf alles, muss aber an die Bank nur 5,99% effektiv auf 2/3 bezahlen, denn man benötigt doch nur 2/3, das fehlende 1/3 hat der Kunde schon cash bezahlt, verzinst es aber über den "effektiven" Zinssatz trotzdem über die vollen 2 oder noch mehr Jahre Laufzeit. ;)


Falls einer mit den Begriffen Schwierigkeiten haben sollte:

"Annuität" bedeutet, dass man ausschließlich auf den momentan geschuldeten Betrag auch die Zinsen leisten muss, der aktuelle Betrag verringert sich ja durch die monatliche Rate immer weiter.

"Disagio" ist der Betrag, den die Bank bei Auszahlung eines Kredites als Zinsvorschuß gleich einbehält, also man holt sich einen Kredit über 100.000 Euro, bekommt aber nur 80.000 Euro ausgezahlt, die "fehlenden" 20.000 werden dafür benutzt, in die monatlichen Raten mit reinzubezahlen, damit die Ratenbelastung nicht so hoch ist.

"Effektiver Jahreszins" ist der Zinssatz, der trotz krummrechnen durch Annuitätszahlungen oder Disagio wirklich unter dem Strich bei rauskommt und gezahlt werden muss und somit auch Kreditgeber vergleichbar macht, egal wie gering der Annuitätszinns und merkwürdig hoch das Disagio auch sein mögen. 7% eff. sind billiger als 7,5% eff.

Dann könnte noch der Begriff "Tilgung" irgendwann mal kommen. Die monatliche rate besteht ja zum einem aus den Zinsen, zum anderen aber auch aus der "echten" Rückzahlung der geborgten Summe, diese "echte" Rückzahlung wird "Tilgung" genannt.
 
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Nobbe

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Hallo zusammen,

bin der Neue hier, habe mich extra wg dieses Themas angemeldet.

Dickie,
Deine Berechnung kann ich soweit nachvollziehen. Aber was ist mit folgendem Angebot:
Listenpreis 21.000
Erste Zahlung (bis Auslieferung): 7.500
Gebühr: 1.500
48 Monatsraten: 130
Schlußrate: 1.000

Gesamtkosten (die Zahlen oben sind alle aus dem Kopf, aber ungefähr richtig): 16.300

Dazu kommen 89 EUR monatlich für Vollkasko, Steuer und GEZ.

Ich habe mir die AGB genau durchgelesen, da gibt es einige kleinere Dinge, aber nichts, was nach zusätzlichen Kosten erstmal ausieht.

Das einzige, was mir im Moment in den Sinn kommt, ist die Frage, ob hier evtl die MWST fehlt. Laut einer Internetseite (vergessen wo) muß die zu Beginn abgeführt werden.

Wo ist hier der Haken?

Vielen Dank vorab!

Nobbe
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Vermutlich darin, dass nach der Zahlung der Gebühr niemals ein Wagen geliefert wird, wäre auch nicht so neu.


Aber billig ist anders:
Du zahlst (onhe diese merkwürdige Gebühr) für den Wagen 14.740 Euro, bei einem Nettobetrag sind das zuzüglich 16% MwSt 17.100 Euro, und somit bei einem "Normalpreis" von 21.000 Euro ein Nachlass von 3.900 Euro, oder auch 18,5 Prozent.

Rechnet man noch zu den 17.100 die Gebühr von 1.500 Euro drauf, dann zahlst Du 18.600 Euro, somit gegenüber den 21.000 Listenpreis ein Nachlass von 2.400 Euro, oder auch 11,4% und das bekommt man bei jedem Vertrags-Händler an der Ecke (mindestens).

12% vom Vertragshändler an der Ecke und das Ganze zu 0,3% finanziert ist immer noch billiger.

Das mit der kompletten Mehrwertsteuer gleich mit der ersten Rate (zusätzlich) geht nur unter ganz bestimmten Bedingungen bei Geschäften unter "echten" Gewerbetreibenden.

Wird die Mehrwertsteuer mit der ersten Rate erhoben, dann zahlst Du bei Fahrzeugübergabe:
7.500 Euro + 1.500 Euro Gebühren + 2.315 Euro für die Mehrwertsteuer, sind zusammen 11.315 Euro, auch nicht gerade wenig bei einer Finanzierung und das musst Du erstmal haben. Kommen noch Überführung, Zulassung und "Fahrzeugbereitstellung" hinzu und schon ist man bei 12.000 Euro.

Das ganze sehe ich als wunderbare Geschichte um mit einer wirklich tollen Monatsrate anzugeben, letztendlich muss Du aber doch alles "normal" bezahlen, nicht als Ballon am Schluss, sondern gleich vorneweg als erste Rate.

Ich persönlich gehe da eigentlich immer von einem großen (teuren) Haken aus, denn ansonsten muss man nicht so viel zerfleddern, Gebühren nennen, und drückt sich um klare Nennung von Ross und Reiter, also Mehrwertsteuer und Effektiver Jahreszins.
 
N

Nobbe

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Dickie,

danke für Deine schnelle Antwort und Asche auf mein Haupt. Ich habe ja meine Unterlagen mit und so kann ich noch genauer werden (Zahlen waren übrigens ziemlich genau):

- MWST ist in den angegebenen Zahlen enthalten.
- Überführung ist auch enthalten.
- Zulassung und "Fahrzeugbereitstellung" weiss ich nicht, guter Punkt.

Dass der Wagen geliefert wird, davon gehe ich mal aus...

Hmmm....., ich finde immer noch keinen Haken.

Gruss Nobbe
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Mich irritiert die Position "Gebühr", wofür wird diese Gebühr verlangt, Kreditvermittlung (könnte also sein, dass der Kreditantrag verweigert wird, aber die "Mühe" trotzdem kostenpflichtig ist), Kaufvermittlung (ist das garnicht der Verkäufer, was ist dann mit Gewährleistung, bist Du auch Erstbesitzer oder ist das ein Vorführwagen / Tageszulassung).

Asonsten dann wieder die Sache mit dem Kaufpreis, ist die Mehrwertsteuer in den genannten Beträgen mit drin, dann kostet der Wagen 14.740 Euro, gegenüber einem Listenpreis von 21.000 sind das 30 Prozent Rabatt und das ist auch für einen Reimport schon außergewöhnlich viel. Nur bei wenigen Wagen erreichbar, wenn man sich auch noch selber drum kümmert.

Wenn man dann noch bedenkt, dass nur Hausbanken des Fahrzeugherstellers zinslose Kredite zur Verfügung stellen und "normale" Banken auch stramme Zinsen haben wollen, also auch noch was daran verdienen wollen und müssen, dann ist da wieder irgenetwas krumm.

Der letzte "Vermittler" mit ähnlichen Preisen wurde auf seiner Segelyacht bei der Flucht in Dänemark festgenommen, gibt einen risiegen Thread hier im Forum.

Könnte aber sein, dass diese "Gebühren" nur ein rausrechnen aus dem eigentlichen Fahrzeugpreis ist, um einen möglichst hohen Rabatt (extrem geringen Fahrzeugpreis) darzustellen.

Muss ja nicht unbedingt ein Haken dran sein, nur ist hier allzuviel irgendwie "versteckt" und "verschleiert", die Preise sind trotz Kreditfinanzierung sehr gering und das lässt micht "aufmerken".

Suche doch mal im Internet direkt nach dem Händler / Vermittler / Bank und auch die üblichen Nachlässe (Kaufpreis) für diesen Wagen, vielleicht existieren bereits Erfahrungen direkt mit diesen Leuten, dann kann man sehen, ob alles "sauber" läuft oder die ersten schon zemlich lang warten, weil der Wagen aus den merkwürdigsten Gründen immer noch nicht lieferbar ist, oder andere, zusätzliche "Gebühren" fällig geworden sind.
 
T

TheFreaker

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D:\Hessen\
Nobbe schrieb:
Dass der Wagen geliefert wird, davon gehe ich mal aus...
treffe keine Annahmen und gehe nicht von irgendeiner gegebenheit aus. Ganz besonders dann nicht wenn es um größere geldsummen geht. dass der wagen geliefert wird (oder auch nicht) ist zwar nicht so schlimm, nur vom prinzip her.
 
S

sepxxl

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man kann auch alles negativ reden, besser man informiert sich vorerst genau.

Anfangs hatte ich auch bedenken was den Mietkauf bettrieft. Mein Fahrzeg wurde inerhalb von 14 Tagen dierekt von der Gesellschaft ausgeliefert. Habe ein 60 Monats Vertrag abgeschlossen.
 
M

maasi

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Hallo zusammen,

sehr intessantes Thema.

Gibt es inzwischen mehr konkrete Erfahrungen? Postiv? Negativ?

Wer außer sepxxl hat einen solchen Mietkaufvertrag abgeschlossen?

Würde mich über Rückmeldungen freuen.

MfG
maasi
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Da hier nicht viel genaues gekommen ist, handelt es sich bei diesen sehr positiven Erfahrungen wohl eher um Anbieter derartiger "Zahlungs-Systeme".

Kein Hersteller oder Verkäufer von Fahrzeugen kann derartige Nachlässe (Prozente) geben, selbst Firmen die tausende Fahrzeuge jährlich kaufen, können von derartigen Nachlässen nur träumen und dann sollen auch noch Finazierungskosten, also Gewinne der finanzierenden Geldgeber auch noch mit bei sein, aha.

Derartige Finazierungs-"Modelle" werden unter verschiedenstem Namen immer wieder angeboten, dahinter verbirgt sich aber fast immer das Gleiche:

Mit der Anzahlungssumme wird vom Verkäufer oder "angeschlossenen Firmen" spekuliert und erhoft, dass ein hoher Spekulationsgewinn abfällt, dieser sehr hohe Gewinn wird allerdings bereits fest in den Ratenzahlungsplan mit eingerechnet und daher kommen diese geringen Raten bei raus.

Allerdings sollte man sich auch mal die Geschäftsbedingungen durchlesen, ebenso wie die Geschäftsbedingungen von (eher zufällig) genannten anderen Firmen auf diesem Vertrag, dann wird man (zumindest mit einigen Bankkenntnissen) bemerken, dass dort ein riesiger Hammer hängt, der allerdings erst zuschlägt, wenn der Vertrag abgelaufen ist und es zu der geringen Schlussrate kommt.

Diese Schlussrate ist nicht festgeschrieben, sondern in allen Verträgen nur "kalkuliert". Das bedeutet aber im Klartext: Wenn der Spekulationsgewinn von der Anzahlung nicht so hoch ausfällt, wie ursprünglich im Vertrag eingerechnet, muss nachgezahlt werden.
 
A

ansinja

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Mietkauf bei F.L.B. Automobile

Hallo,

auch ich bin auf dies Mietkaufangebot der Firma F.L.B. Automobile gestossen und habe mit Interesse eure Beiträge gelesen.
Ich bin mir immer noch nicht sicher ob davon abzuraten ist oder ob es unter bestimmten Bedingungen keine allzu schlechte Idee ist .

Was steht denn jetzt in dem Vertrag drin, was den Ablösebetrag nach der Laufzeit betrifft? Ist der Betrag definitiv festgesetzt oder verhandlungssache?

Eine andere Frage noch, muss bei diesem Vertrag die volle Laufzeit (60 Monate) eine Vollkasko Versicherung für 69 euro/Monat abgeschlossen werden oder ist dies nur eine Option?

Ich würde mich freuen wenn ihr des Themas noch nicht mühsig seid und euch noch ein wenig auslassen könntet.

schon mal vielen Dank
 
G

GTX

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ansinja schrieb:
Was steht denn jetzt in dem Vertrag drin, was den Ablösebetrag nach der Laufzeit betrifft? Ist der Betrag definitiv festgesetzt oder verhandlungssache?

Hat Dickie oben beschrieben. Ist nur kalkuliert und bedeutet bei z.B. hohem Wertverlust das du eventuell kräftig nachzahlen darfst.

Eine andere Frage noch, muss bei diesem Vertrag die volle Laufzeit (60 Monate) eine Vollkasko Versicherung für 69 euro/Monat abgeschlossen werden oder ist dies nur eine Option?

Steht im Vertrag: Wenn da steht du musst, dann musst du. Ansonsten steht drin: Vollkasko wird empfohlen. Ich denke mal die Firma bekommt Provision für die Versicherungsabschlüsse und macht die Vollkasko zur Pflicht.

Ich würde mich freuen wenn ihr des Themas noch nicht mühsig seid und euch noch ein wenig auslassen könntet.

schon mal vielen Dank
Wenn du schon alle Beiträge in diesem Thread gelesen hast sollte eigentlich klar sein das es besser wäre einen Kredit auf der Bank oder beim Vertragshändler / Herstellerbank zu nehmen. Ausserdem bekommst du dort reale Nachlässe und keine theortisch herausgerechneten. ;)
 
A

ansinja

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Ich möchte hier niemandem auf den Schlips treten, allerdings wollte ich nicht auf eine Vermutung von jemandem nochmals hingewiesen werden, sondern erfahren, ob diese Vermutung von demjenigen, der einen solchen Vertrag unterschrieben hat, bestätigt werden kann.

vielen Dank
 
G

GTX

VERTRAUENSMODERATOR
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Ich habe zwar keinen solchen Vertrag unterschrieben, kann aber aus Erfahrung ( Autoverkäufer ) bestätigen das eine normale Finanzierung über die Hausbank sicherer und kalkulierbar ist. Mietkauf hört sich zwar immer gut an, rechnet sich aber in den allermeisten Fällen nicht. Um wirklich genaueres zu sagen braucht man den Vertrag weil es da zu viele Fußangeln gibt.
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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ansinja schrieb:
... sondern erfahren, ob diese Vermutung von demjenigen, der einen solchen Vertrag unterschrieben hat, bestätigt werden kann.
Es kann außer Vermutungen nichts geben.

Diese Geschichten laufen etwa seit einem Jahr und die Verträge sind teilweise auf 60 Monate angelegt, also einfach mal in vier Jahren nachfragen, wie die Verträge nun wirklich abgelaufen sind.

Nicht vergessen, der Hammer kommt am Ende und dabei handelt es sich um die Schlussrate, die bisher nur "vermutet" wird (sie ist keine vertraglich festgeschriebene Summe) und erst bei Rückgabe des Wagens dann genau berechnet wird. Wenn als Schlussrate 25.000 Euro verlangt werden, dann ist die rechtens und auch zu zahlen, denn einen derartigen Vertrag hat man etliche Jahre vorher unterschrieben.
 
A

ansinja

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um meine Neugier zu stillen, habe ich den Autohändler F.L.B. gebeten mir den Vertrag und die AGB vorab zu faxen.

Nach intensivem Studium bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Bedingungen wie bei einem Leasing sind, nur mit hoher erster Anzahlung.

"Verpflichtung zu allen Serviceuntersuchungen bei ganz bestimmten Werkstätten, Anzeigepflicht von allen Unfällen......die bei Fahrzeugbeschädigung oder durch andere Einwirkungen eintretende Wertminderung trägt der Mieter......Verpflichtung zu einer Vollkaskoversicherung für die gesamte Zeit von 5 Jahren"

Dass das Mietverhältnis automatisch mit dem Kauf des Autos endet ist nicht klar geregelt.

Nun habe ich dann doch einen Termin beim Skoda Händler :-)
 
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