Audi Werkstatt - Problem / Kühlsystem Audi 100 C4 Überdruck

Diskutiere Audi Werkstatt - Problem / Kühlsystem Audi 100 C4 Überdruck im Servicewüste Deutschland Forum im Bereich AutoExtrem; Hallo an alle. Ich hoffe, jemand kann mir einen fundierten Rat geben, wie sich eigentlich meine Rechte gegenüber einer Audiwerkstatt gestallten...

audic 4

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Hallo an alle.

Ich hoffe, jemand kann mir einen fundierten Rat geben, wie sich eigentlich meine Rechte gegenüber einer Audiwerkstatt gestallten. In diesem Sinne veröffentliche ich hier ohne die Nennung von Namen das heutige Schreiben an die Audi-Hauptzentrale.

Vielleicht kann mir jemand sagen, wie seine Erfahrungen in einem, vielleicht ähnlichen Fall erlebt hat.
VIELEN DANK AN ALLE !

Am 31.03.2011 habe ich meinen Wagen Audi 100 in eine Audi-Filiale gebracht, mit dem Auftrag, Diagnose zu erstellen, warum sich im Kühlkreislauf meines Wagens immer zu hoher Druck aufbaut. Der Wagen wurde begutachtet und der Auftrag angenommen. Genauer Aufrag lautete: Kühlsystem prüfen / zu hoher Druck.

Probleme mit dem Kühlsystem haben bereits im Jahre 2005 angefangen. Zu diesem Zeitpunkt war der Wagen auch in Reparatur in einer autorisierten Audi-Autowerkstatt. Hier wurden viele Aggregate, mitunter auch eine Wasserpumpe ersetzt.

In den darauffolgenden Jahren bis heute gab es jedes Jahr irgendwelche Reparaturen bzw. Ersatzteile, die auf zu hohen Druck im Kühlsystem gedeutet haben. Ständig sind irgendwelche Rohransätze und Schläuche geplatzt.

Innerhalb von nur drei Jahren ist mitunter auch der Wärmetauscher drei Mal geplatzt (Anfang 2008 / Oktober 2010 und Februar 2011). Da die Reparatur jedes Mal sehr aufwendig ist, da das ganze Armaturenbrett ausgebaut werden muss, und diese Reparaturen immer mit immensen Kosten verbunden sind, wollte ich mir endlich Klarheit verschaffen.

Zuletzt im Oktober 2010, nachdem nun der Wärmetauscher zum zweiten Mal geplatzt ist, habe ich den Thermostaten, den Kühler, den Wärmetauscher, den Sicherheitsventil vom Ausgleichsbehälter, sowie alle Temperaturgeber und –Fühler austauschen lassen. Gleichzeitig habe ich die Funktion des Zusatzventilators prüfen lassen, ebenfalls wurde ein Kompressionstest und das Abgasverhalten im Kühlwasser bei Bosch geprüft worden. Alles war unauffällig, also negativ ausgefallen.
Im März 2011 ist mir der Wärmetauscher nun zum dritten Mal in Folge auf einer Reise in der CZ (Prag) erneut geplatzt. Dabei habe ich beobachtet, dass die Betriebstemperatur im Normalbereich ist, also laut Anzeige bei ca. 90 Grad stand. Die Ursache dafür war folglich erneut der zu hohe Druck im Kühlsystem.
Eine Werkstatt in der Tschechischen Republik hat die Wasserpumpe und den Thermostaten geprüft und nach eingehendem Test eine defekte Zylinderkopfdichtung als Ursache diagnostiziert. Diese wurde fachmännisch mit Planen und mit sämtlichen Abdichtungen erneuert. Dafür habe ich auch eine Garantie bei dieser Werkstatt bekommen.

Nach der Rückkehr aus Tschechien, nach nur ca. 600 gefahrenen Kilometern, erschien mir der Druck im Kühlsystem, soweit ich es als Leihe erkennen konnte, z.T. auch aufgrund von meinen schlechten Erfahrungen und aus meiner ständigen Angst vor möglichen weiteren Beschädigungen, jedoch immer noch zu hoch und habe daraufhin den Wagen zur endgültigen Diagnose in eine Audi-Werkstatt vor Ort gebracht.

Die Audi-Werkstatt meldete mir in einer Email vom 04.04.2011:
„Guten Morgen, an ihrem Fahrzeug haben wir festgestellt das die Kühlmitttelpumpe kein Kühlmittel fördert! Zur weiteren Schadensfeststellung müsste die Kühlmittelpumpe ausgebaut werden um zu sehen woran es liegt! Können wir dir Pumpe ausbauen?“

Ich habe umgehend auf diese Email geantwortet und auf meine ständigen Probleme seit 2005 hingewiesen. Gleichzeitig habe ich erklärt, dass ich mich mit der Reparatur der Wasserpumpe bereit erkläre, aber NUR unter der Voraussetzung, dass das eigentliche Problem nun endgültig beseitigt wird, da ich nicht mehr geneigt bin, ständig neue Reparaturversuche und die damit verbundene Finanzierung auf mich zu nehmen. Gerade deswegen habe ich ja eine autorisierte Werkstatt aufgesucht!
Am 12.04.2011, also nach 8 Tagen !, erreichte mich folgende Emailmitteilung:
„Guten Tag, wir haben eine neue Kühlmittelpumpe verbaut, da die ausgetauschte Pumpe keine ausreichende Kühlmittel-Förderung hatte! Mit der neuen Pumpe ist dies in Ordnung! Wir haben allerdings festgestellt das die Zylinderkopf-Dichtung defekt ist! Das heißt wir müssen den Zylinder-Kopf zur Schadensfeststellung ausbauen um zu sehen ob weitere Schäden erkennbar sind! Können wir dies machen?“

Daraufhin habe ich weitere Reparaturversuche bei der Audi-Firma gestoppt und sofort die Werkstatt in Tschechien kontaktiert, die die Zylinderkopfdichtung bereits erneuert hat. Diese erklärt sich natürlich bereit für die Garantie einzustehen, falls in der Tat sichergestellt werden sollte, dass ein Defekt an der Wasserpumpe nicht erkannt wurde und es dadurch möglicherweise erneut zur Beschädigung an der Zylinderkopfdichtung gekommen ist. Dafür wurde ein Sachverständiger bestellt und die tschechische Werkstatt benötigt die ausgebaute Wasserpumpe.

Am Freitag, den 15.04 und am Samstag den 16.04 habe ich das Autohaus vor Ort aufgesucht und die Situation erklärt. Ich habe gleichzeitig beide zuständigen Mitarbeiter gebeten, dass ich die ausgebaute Wasserpumpe benötigen werde. Ich habe unmissverständlich klar gemacht, dass ich diese zur weiteren Begutachtung benötige und ich somit das Altteil, das wohl zur Widerverwertung/Aufbereitung (?) von Audi normalerweise eingeschickt wird, wieder zurückbringen werde. Ich war natürlich auch bereit eine Sicherheitsleistung zu erbringen, damit sichergestellt wird, dass ich die alte WaPu zurückbringen werde.
Nun haben mir beide Herren gestern (18.04.2011) mitgeteilt, nachdem ich die Abholung avisiert habe, dass die angeblich defekte Wasserpumpe am selben Tag gegen 8 Uhr an Audi unwiderruflich zurückgesendet wurde. Der Geschäftsführer des Audi-Autohauses zeigte sich im heutigen telefonischen Gespräch äußerst arrogant, und teilte mir mit, (wörtlich) er hätte keine Zeit für solche „Spielchen“, er hätte mir bereits am Samstag alles erklärt. Seine Wahrheit ist die einzige und fertig!

Nun wird sicherlich jeder verstehen, dass es für mich keine „Spielchen“ sind. Es geht darum, dass möglicherweise eine andere Werkstatt die Garantie zu erfüllen hat, dazu aber erst einmal einen Nachweis der angeblichen Ursache prüfen muss. Dies ist durchaus nachvollziehbar. Ich zweifele zunächst einmal nicht die Kompetenz der Audi-Werkstatt an, ich zweifele ebenso wenig daran, dass die Wasserpumpe möglicherweise wirklich einen Schaden hat. Ich brauche jedoch diese WaPu zunächst einmal als Nachweis für meine Ansprüche und meine Garantie gegenüber einer anderen, für den Schaden haftenden Werkstatt.

Es sei mitunter auch festzuhalten, dass das Autohaus von mir die schriftliche Freigabe für den WaPu-Austausch hat, allerdings nur unter der Bedingung, es löse endgültig das eigentliche Problem des Überdrucks im Kühlsystem. Man konnte mir weiterhin nicht erklären, wobei die Aussagen der beiden Herren des Audi-Autohauses über den Zeitpunkt der Diagnose abweichen, wann der Schaden an der Zylinderkopfdichtung mittels des einfachen und leicht durchführbaren CO2-Tests im Kühlwasser festgestellt wurde. Hätte die Diagnose bereits am 4.4.2011 gestanden, so hätte man mir dies in der Emailanfrage zur WaPu-Reparatur angezeigt. Vielmehr sei anzunehmen, dass hier ein Teil ausgetauscht wurde (WaPu), diese Reparatur jedoch nicht die erwünschte Wirkung zeigte (Überdruck im Kühlsystem). Danach „suchte“ man nach weiteren möglichen Ursachen.

Ich hätte in Folge dessen als Kunde vorab entscheiden können, ob sich der finanzielle Gesamt-Aufwand für mich überhaupt lohnt. Auf diese Weise wurde etwas repariert, was nicht das Problem des Überdrucks beseitigt (Auftrag!). Ich habe nun eine angeblich neue WaPu, aber der Wagen ist weiterhin defekt.
Ich fordere daher die Audi-Werkstatt auf, dass die Herausgabe der alten WaPu für die unabhängige Begutachtung erfolgt und ich in Folge dessen gegebenenfalls auch meine Garantieansprüche geltend machen kann. Weiterhin stelle ich fest, dass ich für den WaPu-Ersatz nur dann meine Zustimmung gegeben habe, insofern das Hauptproblem damit endgültig beseitigt wird. Andere Diagnose (def. Zylinderkopfdichtung) stand mir zum Zeitpunkt meiner Reparaturentscheidung am 4.4.2011 an der WaPu nicht. Die Reparatur erfolgte somit nicht im Einklang mit dem angestrebten Erfolg, nämlich die Minderung des Überdrucks im System.

Bereits die Annahme, dass diese Werkstatt ein Beweisstück angeblich schnell verschwinden lässt, sobald sie von einem Gutachten erfährt, ist für mich ein Zeichen, dass man hier etwas möglicherweise zu vertuschen versucht.
 

Patrick B.

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Hallo,
verstehe ich das richtig das es Dir in erster Linie um die alte Kühlmittelpumpe geht?
Das Problem ist folgendes, diese Austauschteile werden üblicherweise entweder direkt wieder zurückgeschickt in den Austausch, oder eben an die Garantieabteilung.
Wäre die Pumpe in die Garantieabwicklung gegangen wäre sie eventuell noch wieder zu beschaffen, die AT Teile werden aber ohne irgend eine Möglichkeit sie wieder zu identifizieren abgeschoben.
Somit hat der Händler tatsächlich keine Möglichkeit DIESE Pumpe wieder zu bekommen.

Du hättest (ja, ich weiß nachher hat man leichtes reden) direkt bei der Auftragsannahme auf die Problematik hinweisen sollen und alle Teile erstmal zurückhalten lassen sollen (Dies ist bis 10 Tage Problemlos möglich).
Oder, sofern die Tschechische Werkstatt ebenfalls ein AUDI Betrieb war, direkt auf die Mögliche ET-Garantie hinweisen sollen.

Ich drücke Dir die Daumen das sich da noch irgendwie was regeln läßt, und insbesondere das das Grundsätzliche Problem mal gelöst wird.

Mfg Patrick
 

audic 4

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Problem Audi

Hallo Patrick,
vielen Dank für Deine Reaktion.
In erster Linie geht es mir um zwei Sachen:

1) in der Tat erst einmal um die "alte" Pumpe.
Ich habe ja am Freitag (die WaPu war noch da, ich habe sie gesehen) darauf EXTRA hingewiesen, dass ich die alte WaPu für die andere Werkstatt brauchen werde. Dass ich jedoch eine Reaktion seitens dieser anderen Werkstatt am Montag abwarten muss, was die wiederum für die Garantieabwicklung brauchen. Dies habe ich noch am Samstag, also einen Tag später, selbst beim Geschäftsführer der Audi-Werkstatt persönlich angesprochen und ihn gebeten, die WaPu nicht ans Werk zu senden. TROTZDEM WURDE DIE AUF EINMAL SCHNELL AM MONTAG MORGEN WEGGESCHICKT.

2) man konnte mir im Audi-Autohaus nicht schlüssig erklären, wie man dazu gekommen ist, die WaPu sei defekt. Laut einer anderen, unbeteiligten Audi-Werkstatt ist dies nämlich von außen nicht sichtbar. Und das eigentliche Problem und mein Auftrag an die Werkstatt (Überdruck) wurde dadurch ja sowieso nicht behoben.
Ich nehme an, die sind folgendermaßen vorgegangen: alle Teile am Kühlsystem wurden von mir bis auf die WaPu ersetzt. Also haben sie diese einfach auf Verdacht hin rausgenommen und ersetzt. Das hat jedoch keinerlei Wirkung auf das Hauptproblem (Überdruck im Kühlsystem) gehabt. Dann haben Sie weiter gesucht und erst dann den CO2-Abgastest im Kühlwasser gemacht und die eigentliche Ursache (Zyl.Kopfdichtung) diagnostiziert. Nach dem Motto: der Kunde zahlt ja brav alle "Reparaturversuche " !

Ich kann mir nicht erklären, warum man das "Corpus Delicti " sonst einfach schnell verschwinden läßt!
Kann ich verlangen, dass die den Wagen in den Urzustand versetzen?

Danke
Igor
 

Patrick B.

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Verlangen kann man viel, nur wird das ohne Pumpe schwer möglich sein.;)

Mfg Patrick
 

onkel-howdy

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kann mir mal bitte einer erklähren wie eine kopfdichtung defekt geht wen die temp nie über 90 grad steigt?

oder wie eine pumpe die nicht richtig arbeitet (also weniger volumen/druck) einen überdruck im system verursachen soll?

sind in den neuen autos keine überdruckventile mehr drinne? die problematik von überdruck im kühlsystem dürfte doch seit den golf 2 zeiten beim vag konzern bekannt sein. hier wurden ja überdruckventile nachträglich verbaut?!
 

205-206

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Dein Fall ist mit der Tatsache, dass ein Teil in Tschechien repariert wurde nicht mehr ganz einfach. Möchte jetzt nicht behaupten, dass die Werkstatt schlechter arbeitet, aber alles in Deutschland würde vom Recht her einiges einfacher gestalten.
Da sich dein Fall nun doch schon Jahre hinzieht, und sich manche Schäden eigentlich noch im Gewährleistungsbereich der Werkstatt befanden bis der nächste Schaden aus gleichem Grund eingetreten ist, würde ich zu einer KFZ Schiedstelle gehen

http://www.kfz-schiedsstellen.de/

Wasserpumpen mit "zu wenig" Fördeleistung als "Schaden" kenne ich überhaupt nicht, ausser es sind Flügelräder weggebrochen. Und wie soll dass bitte gehen? Die wird höchstens undicht. Und wenn die Undichtigkeit so gross ist, dass die Förderleistung nicht mehr ausreicht, ist auch kein Wasser mehr drin.
Eine andere Frage ist ob die Pumpe nicht genügend Wasser förden kann weil nicht genug nachfliesst. Also ob ein Kreislauf nicht genügend Wasser durchlässt und zugesetzt ist. Lässt sich aber auch einfach feststellen.
Klärt jetzt aber nicht die Frage wie der zu hohe Druck zustande kommt.
Klingt im ersten Moment auch nach Kopfdichtung. Könnte aber auch ein Haarriss im Kopf/Block sein. Schon mal Kompression prüfen lassen?
Weiter gibt es die Möglichkeit Zylinder einzeln zu prüfen ohne dass die anderen Einfluss nehmen, ob der geprüfte Zylinder für den Druckaufbau im System verantwortlich ist.
Ebenso kann dazu die Wapu "abgeklemmt" werden so dass auch hier diese Störgrösse ausgeschlossen werden kann.

Aber alles ist mit nicht geringen Kosten verbunden. Zurückblickend auf das Baujahr würde ich persönlich den Audi abgeben und mir ein anderes Auto zulegen. spätestens dann wenn ich Informationen von der Schiedstelle habe wie weiter vorgegangen werden soll.
Würde als Möglichkeit vorschlagen der erfolglos reparierenden Audi-Werkstatt das Auto dort zu lassen und ein anderen vom Hof zu nehmen. (in Absprache mit der Schiedstelle)
Vielleicht nicht unbedingt einen Audi. Autohäuser sind oft froh wenn Markenfremde Fabrikate vom Hof sind.
Ist vielleicht eine Möglichkeit etwas vom investierten Geld zu retten.

good luck

Arno
 

Patrick B.

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Wasserpumpen mit "zu wenig" Fördeleistung als "Schaden" kenne ich überhaupt nicht, ausser es sind Flügelräder weggebrochen. Und wie soll dass bitte gehen? Die wird höchstens undicht.
Dann kennst Du aber die bei VW und AUDI zeitweise verbauten Kühlmittelpumpen nicht.
Abgefallene, oder Beschädigte Räder waren lange Zeit "Tagesgeschäft".;)
Mittlerweile ist dieses Problem aber scheinbar wieder gelöst worden.

Mfg Patrick
 

205-206

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Ist richtig. Abgefallene Räder habe ich noch nie gesehen, bzw. Pumpen wo sich die Welle im Flügelrad gelockert hat. Meine Erfahrung begrenzt sich dann nur auf Undichtigkeiten, Lagerschäden und abgefressene flügelräder wg. falschem Kühlmittel und abgefallene Antriebsscheiben bzw-rollen.

Schönen Tag zusammen
 

audic 4

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Audi 100 C4 Bj 92/ Kühlsystem - Überdruckproblem

Hallo an Alle.

Mag es nicht, wenn ein Thema einschläft und sozusagen nicht "beendet wird", denn schließlich können ja alle vom Beitrag etwas abgewinnen, wenn sie ähnliche Probleme haben. Also bin ich nach einiger mit meiner Berichterstattung und einigen Fragen zurück. Kurz gefasst: den Wagen habe ich dann auf „Biegen und Brechen“ doch zurückbekommen - nach Abzug der Kosten für die WaPu. Erst einmal musste ich aber alles bei der Kfz-Schiedsstelle melden und mit einem Anwalt drohen. Auf der Rechnung steht jetzt der Vermerk: " Zylinderkopf-(dichtung)wechsel notwendig, da CO2-Test des Kühlwassers positiv ". Nun bin ich direkt von der Audi-Werkstatt zum Bosch-Dienst gefahren und VOR MEINEN Augen diesen Test erneut machen lassen (4x in Folge mit Gegentest im Abgasstrahl - um sicher zu gehen, dass auch die Indikatorflüssigkeit in Ordnung ist). Der gute Mann von Bosch wollte ja was finden, hat sich echt bemüht, wollte das gleiche Verfärbungsphänomen sehen was wohl seine Kollegen bei Audi gesehen haben wollten. Und ich auch, damit sich die Aussage von Audi bestätigt und ich endlich weiß, woran ich bin. Aber es gab keinen Farbumschlag ( nur natürlich bei der Gegenprobe hinten am Auspuff - soll ja so sein ). Ich wollte es echt nicht glauben. Da wollte mir ein Audi-Betrieb in der Tat mindestens 1000,- Euro aus der Tasche ziehen !!? Und womöglich dann noch behaupten, der ZK hat einen Haarriss und weitere 1200,- Eur für den ZK berechnen? Ich bin deshalb noch zur zweiten freien Kfz-Werkstatt, total freundlich und wirklich kompetent! Die haben den CO2-Test noch einmal gemacht. Natürlich wieder negativ. Eine Auskunft bei der Audi-Werkstatt zu deren falschen Diagnose habe ich nicht erhalten - der arrogante Chef ist wohl beleidigt! Er hätte doch alles sach- und fachmännisch richtig gemacht, hieß es damals bei der Wagenübergabe. Soviel erst einmal zum Thema „spezialisierte“ und „autorisierte“ Autowerkstatt.

1. Frage - kann ich eigentlich aufgrund der Tatsache, dass der CO2-Test bei der Audi-Autowerkstatt mit falscher Diagnose, bzw. einer, die falsch durchgeführt wurde (nun schriftlich bestätigt durch zwei andere Werkstäten) das Geld von dieser rechtlich gesehen zurückfordern?

2. Frage: wie sicher ist der CO2-Test der Abgase im Kühlwasser IM HINBLICK AUF RÜCKSCHLUSS einer defekten ZKD (beim Benziner). Zusatzfrage: ist hier jemand, bei dem CO2-Test zwar negativ ausgefallen ist und er aber trotzdem einen eindeutigen ZK- oder ZKD- Schaden hatte?

3. WICHTIGE Frage: kann man irgendwie den richtigen Druck im Kühlsystem messen lassen, z.B. am Verschlussdeckel. Gibt es irgendwelche Mess- und Anzeigegeräte, welche man z.B. in das Schlauch-Kühlwassersystem irgendwo einbaut - zwischenschaltet?

4. Hat jemand eine Ahnung (bitte nicht schätzen und vermuten, nur "wissen" zählt), welche Temperaturzustände auf der Instrumentenanzeige eigentlich mit der Position 1-2 und 3 angezeigt werden? ( siehe Bild: http://bilderhosting.aaj.de/aaj/aaj-217255199591308764968.jpg )


Warum ich frage? Also ...
Da mir in der Vergangenheit schon 3x der Wärmetauscher geplatzt ist und die Reparatur immer mit immensen Kosten verbunden war (kpl. Ausbau des Armaturenbretts) habe ich ständig Angst, dass zu viel Druck in den Kühlwasserschläuchen anliegt. Die Temperatur kann ich ja ablesen, den Druck nicht. Denn durch die oft in Foren genannte „Finger-Druckprobe“ kann ich es ohne Vergleich und Erfahrung nicht richtig beurteilen. Ich habe viele Foren durchstöbert und oft wird von "steinhart" gesprochen. Aber das ist ein sehr weiter Begriff. Maximal soll ja 1,3-1,5 bar anliegen, dann öffnet das Sicherheitsventil vom Ausgleichsbehälter. Nun in der Vergangenheit hat es aber eben nicht getan und das schwächste Glied (Wärmetauscher) hat es dann immer abgekriegt, mit fatalen Folgen. Nun ist die Verschlusskappe mit dem Sicherheitsventil auch neu (blau - Öffnungszeitpunkt 1,2 bar ) . Mir scheint der Druck in den Kühlwasserschläuchen bei 90 Grad wirklich recht hoch, möchte aber gerne eine "Zahl „kennen. Einige sagen, dass es normal ist, andere wider es ist sehr hart. Bei 90 Grad dürfte ja eigentlich noch kein Druck da sein (außer, da drückt wirklich irgendwo was rein??). Manchmal scheint mir (muss mit diesem Problem nicht zusammenhängen), dass er bei Last zu wenig zieht; ich spüre es als ein Ruckeln, oder wie sehr kurze Zündungsaussetzer, immer im 4 Gang - Automatik bei ca. 80 Km/h ca. 2200 Umdrehungen - leichte Bergfahrt. Das kam erst nach dem die ZKD gemacht wurde.

Hat einer hier fundiertes Wissen und konkrete Vorschläge, wie ich dem Druckproblem endlich Herr werde. (Weitere Daten - NEU: WaPu , Thermostat , Kühler , Wärmetauscher , Verschluss am Ausgleichsbehälter , Zylinderkopfdichtung neu + vor dem Planen abgedrückt , Kühlerventilator OK - läuft an , Schalter vom Kühlerventilator auch neu ) Kein Öl im Wasser, kein Wasser im Öl. Wasserverlust - müßte ich noch prüfen, dazu bin ich noch zu wenig gefahren,

Irgendjemand Ideen?

Bin irgendwie dadurch mittlerweile zum Spezialisten für Autotechnik geworden, aber jetzt weiß ich echt nicht mehr weiter. Laufe ständig in den Motorraum und prüfe den Druck an den Schläuchen usw. Das kann so doch nicht weiter gehen.

Vielen Dank
Igor
 
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panther007

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Überdruck im Kühlsystem.

Hallo an Alle.

Mag es nicht, wenn ein Thema einschläft und sozusagen nicht "beendet wird", denn schließlich können ja alle vom Beitrag etwas abgewinnen, wenn sie ähnliche Probleme haben. Also bin ich nach einiger mit meiner Berichterstattung und einigen Fragen zurück. Kurz gefasst: den Wagen habe ich dann auf „Biegen und Brechen“ doch zurückbekommen - nach Abzug der Kosten für die WaPu. Erst einmal musste ich aber alles bei der Kfz-Schiedsstelle melden und mit einem Anwalt drohen. Auf der Rechnung steht jetzt der Vermerk: " Zylinderkopf-(dichtung)wechsel notwendig, da CO2-Test des Kühlwassers positiv ". Nun bin ich direkt von der Audi-Werkstatt zum Bosch-Dienst gefahren und VOR MEINEN Augen diesen Test erneut machen lassen (4x in Folge mit Gegentest im Abgasstrahl - um sicher zu gehen, dass auch die Indikatorflüssigkeit in Ordnung ist). Der gute Mann von Bosch wollte ja was finden, hat sich echt bemüht, wollte das gleiche Verfärbungsphänomen sehen was wohl seine Kollegen bei Audi gesehen haben wollten. Und ich auch, damit sich die Aussage von Audi bestätigt und ich endlich weiß, woran ich bin. Aber es gab keinen Farbumschlag ( nur natürlich bei der Gegenprobe hinten am Auspuff - soll ja so sein ). Ich wollte es echt nicht glauben. Da wollte mir ein Audi-Betrieb in der Tat mindestens 1000,- Euro aus der Tasche ziehen !!? Und womöglich dann noch behaupten, der ZK hat einen Haarriss und weitere 1200,- Eur für den ZK berechnen? Ich bin deshalb noch zur zweiten freien Kfz-Werkstatt, total freundlich und wirklich kompetent! Die haben den CO2-Test noch einmal gemacht. Natürlich wieder negativ. Eine Auskunft bei der Audi-Werkstatt zu deren falschen Diagnose habe ich nicht erhalten - der arrogante Chef ist wohl beleidigt! Er hätte doch alles sach- und fachmännisch richtig gemacht, hieß es damals bei der Wagenübergabe. Soviel erst einmal zum Thema „spezialisierte“ und „autorisierte“ Autowerkstatt.

1. Frage - kann ich eigentlich aufgrund der Tatsache, dass der CO2-Test bei der Audi-Autowerkstatt mit falscher Diagnose, bzw. einer, die falsch durchgeführt wurde (nun schriftlich bestätigt durch zwei andere Werkstäten) das Geld von dieser rechtlich gesehen zurückfordern?

2. Frage: wie sicher ist der CO2-Test der Abgase im Kühlwasser IM HINBLICK AUF RÜCKSCHLUSS einer defekten ZKD (beim Benziner). Zusatzfrage: ist hier jemand, bei dem CO2-Test zwar negativ ausgefallen ist und er aber trotzdem einen eindeutigen ZK- oder ZKD- Schaden hatte?

3. WICHTIGE Frage: kann man irgendwie den richtigen Druck im Kühlsystem messen lassen, z.B. am Verschlussdeckel. Gibt es irgendwelche Mess- und Anzeigegeräte, welche man z.B. in das Schlauch-Kühlwassersystem irgendwo einbaut - zwischenschaltet?

4. Hat jemand eine Ahnung (bitte nicht schätzen und vermuten, nur "wissen" zählt), welche Temperaturzustände auf der Instrumentenanzeige eigentlich mit der Position 1-2 und 3 angezeigt werden? ( siehe Bild: http://bilderhosting.aaj.de/aaj/aaj-217255199591308764968.jpg )


Warum ich frage? Also ...
Da mir in der Vergangenheit schon 3x der Wärmetauscher geplatzt ist und die Reparatur immer mit immensen Kosten verbunden war (kpl. Ausbau des Armaturenbretts) habe ich ständig Angst, dass zu viel Druck in den Kühlwasserschläuchen anliegt. Die Temperatur kann ich ja ablesen, den Druck nicht. Denn durch die oft in Foren genannte „Finger-Druckprobe“ kann ich es ohne Vergleich und Erfahrung nicht richtig beurteilen. Ich habe viele Foren durchstöbert und oft wird von "steinhart" gesprochen. Aber das ist ein sehr weiter Begriff. Maximal soll ja 1,3-1,5 bar anliegen, dann öffnet das Sicherheitsventil vom Ausgleichsbehälter. Nun in der Vergangenheit hat es aber eben nicht getan und das schwächste Glied (Wärmetauscher) hat es dann immer abgekriegt, mit fatalen Folgen. Nun ist die Verschlusskappe mit dem Sicherheitsventil auch neu (blau - Öffnungszeitpunkt 1,2 bar ) . Mir scheint der Druck in den Kühlwasserschläuchen bei 90 Grad wirklich recht hoch, möchte aber gerne eine "Zahl „kennen. Einige sagen, dass es normal ist, andere wider es ist sehr hart. Bei 90 Grad dürfte ja eigentlich noch kein Druck da sein (außer, da drückt wirklich irgendwo was rein??). Manchmal scheint mir (muss mit diesem Problem nicht zusammenhängen), dass er bei Last zu wenig zieht; ich spüre es als ein Ruckeln, oder wie sehr kurze Zündungsaussetzer, immer im 4 Gang - Automatik bei ca. 80 Km/h ca. 2200 Umdrehungen - leichte Bergfahrt. Das kam erst nach dem die ZKD gemacht wurde.

Hat einer hier fundiertes Wissen und konkrete Vorschläge, wie ich dem Druckproblem endlich Herr werde. (Weitere Daten - NEU: WaPu , Thermostat , Kühler , Wärmetauscher , Verschluss am Ausgleichsbehälter , Zylinderkopfdichtung neu + vor dem Planen abgedrückt , Kühlerventilator OK - läuft an , Schalter vom Kühlerventilator auch neu ) Kein Öl im Wasser, kein Wasser im Öl. Wasserverlust - müßte ich noch prüfen, dazu bin ich noch zu wenig gefahren,

Irgendjemand Ideen?

Bin irgendwie dadurch mittlerweile zum Spezialisten für Autotechnik geworden, aber jetzt weiß ich echt nicht mehr weiter. Laufe ständig in den Motorraum und prüfe den Druck an den Schläuchen usw. Das kann so doch nicht weiter gehen.

Vielen Dank
Igor

Das Thema ist zwar von 2011, aber ich hole das Thema nochmal aus der Versenkung. Ich fahre einen Audi A6 c4 Bj. 97 mit 2,6L ABC-Motor. Ich mache nach Möglichkeit immer alles selber und brauche keine Werkstatt.
Ich habe genau das gleiche Problem.
Vor drei Tagen ist der Kühler an der rechten Seite geplatzt. Der Druck ist seit Jahren immer zu hoch. Habe auch Kühler, Temperaturschalter, Thermostat, Ausgleichsbehälter und Überdruckkappe getauscht. Er zeigt im Kombiinstrument 90°C an und das Ventil am Deckel vom Ausgleichsbehälter hat geöffnet (Dampf tritt aus). Ich habe weiter den Motor laufen lassen, in der Hoffnung dass die Lüfter jetzt gleich angehen. Dieser ist vor etwa 6 Minuten ausgegangen und hatte meines Erachtens normal funktioniert. Da platzt mit lautem Knall der Kühler an einem der Sammelbehälter. Das Loch ist ca. 15 cm lang und 3cm breit. Das war eine Heißdampfwäsche für den Motor. Was kann die Ursache sein?
 
G

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Hallo.
Hab das gleiche Problem. 93er ABC.
Temperatur während der Fahrt nie höher als 70Grad und im Stand 90Grad (laut Anzeige).
Lüfter funktionieren tadellos.
Ich stehe kurz vorm Heizungskühlerwechsel Nr.3 in 1Jahr.
Kühlerschläuche teilweise steinhart.
Bereits erneuert: beide ZKD,Wasserpumpe,Thermostat,Ausgleichsbehälter inkl. Deckel,Wasserkühler.
Wäre toll wenn jemand eine Antwort hätte??!!
Gruß
 
G

Gast

Guest
Also bekomme ich nur als Mitglied eine Antwort?? Schade :-(
Ich möchte mich nicht überall registrieren wenn es auch ohne geht und man nur einmal Hilfe benötigt.
Wenn du mir zu 100% versichern kannst,das du die Lösung hast,würd ich mich auch anmelden ;-)
Gruß Dirk (Gast)
 
Thema:

Audi Werkstatt - Problem / Kühlsystem Audi 100 C4 Überdruck

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