Audi, BMW und Daimler kaufen offiziell Nokias Kartendienst HERE Maps für 2,8 Mrd Euro

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maniacu22

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Bereits vor gut zwei Wochen wurden in den Medien Übernahmegerüchte bezüglich des Nokia-Kartendienstes "HERE Maps" durch die deutschen Automobilkonzerne Audi, BWM sowie Daimler angesprochen. Jetzt gilt der Handel allerdings erst als abgeschlossen





Mittlerweile kann der Deal zwischen dem finnischen Elektronik-Konzern Nokia und den deutschen Automobilherstellern Audi AG, BMW Group sowie der Daimler AG als abgeschlossen bezeichnet werden. Als Objekt der Begierde ist der zuvor auf 2,5 Milliarden Euro geschätzte Kartendienst "HERE Maps" für 2,8 Milliarden Euro auf die drei Automobilkonzerne übergegangen, und zwar zu gleichen Teilen. Diese Transaktion wird nicht nur die zukünftige Navigation in unseren Automobilen beeinflussen, sondern bringt auch Nokia weitere Vorteile ein - sozusagen eine Win-Win-Situation.

Von den Automobilkonzernen erklärt Audi in einer Pressemitteilung, dass der Kauf "die Verfügbarkeit der Produkte und Dienstleistungen von Here als offene, unabhängige und wertschaffende Plattform für cloud-basierte Karten und Mobilitätsdienste" dauerhaft sichern könne. Dabei werden die rechtlichen Nutzungsanteile zwischen den drei Automobilkonzernen "brüderlich" zu drei gleichen Teilen gesplittet. Zukünftig soll "HERE Maps" nicht nur die Basis für neue Assistenzsysteme bilden, sondern der Traum vom vollautomatisierten Fahren erfüllt werden.

Aber auch das finnische Unternehmen Nokia zieht aus dem Verkauf von HERE Maps Vorteile, die laut Pressemitteilung nicht nur dringend benötigte Gelder in die Firmenkasse spülen wird, sondern es den Finnen erlaubt, sich durch freigewordene Kapazitäten in der Entwicklungsabteilung stärker auf die Netzwerktechnologie konzentrieren zu können, wie Nokia-CEO Rajeev Suri erklärt.

Für das erste Quartal 2016 ist der endgültige Abschluss von "HERE Maps" geplant, da das Kartellamt bis dahin seine Prüfungen abgeschlossen und die Freigabe erteilt haben sollte.

Meinung des Autors: Der Verkauf von "HERE Maps" ist eine Win-Win-Situation für beide Parteien. Jetzt fehlt nur noch das endgültige "Go" des Kartellamtes, damit der Deal perfekt ist. Dem dürfte allerdings kaum etwas im Wege stehen, da der Kartendienst nicht nur an einen, sondern gleich 3 Automobilkonzerne geht und auch noch "brüderlich" geteilt wird.
 
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