Audi, BMW, Porsche und VW veröffentlichen Zahlen zum ersten Quartal 2013

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geronimo

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Vier deutsche Autohersteller haben ihre Absatzzahlen für das abgelaufenen Quartal veröffentlicht. Audi, BMW und Porsche können dabei neue Rekorde vermelden, aber auch VW hat einen Zuwachs erzielt. Verantwortlich dafür sind wieder einmal die Märkte Nordamerika und Asien-Pazifik, in Europa hingegen ist die Lage nach wie vor angespannt



Drei der vier deutschen Premiumhersteller, die Marken Audi, BMW und Porsche, vermelden für das abgelaufene Quartal neue Rekordwerte beim Fahrzeugabsatz, denn alle drei Hersteller haben niemals zuvor innerhalb eines Dreimonats-Zeitraums so viele Fahrzeuge abgesetzt. Audi konnte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent auf 369.500 Fahrzeuge steigern, BMW legte um 5,3 Prozent auf 448.200 Einheiten zu und Porsche wuchs sogar um 21,1 Prozent auf nunmehr 37.009 abgesetzte PKW. Auch VW konnte zulegen, die Marke steigerte sich um 5,2 Prozent auf 1,43 Millionen Fahrzeuge. Dies ist allerdings nicht das stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte.

Bei allen Herstellern sorgen vor allem die Absätze in Nordamerika und der Region Asien-Pazifik mit dem größten Absatzmarkt China für die Zuwächse. In diesen Regionen steigerten sich die vier Hersteller zwischen 7,3 und 44,7 Prozent (Porsche-Absatz in Amerika). Nicht ganz so positiv verlief hingegen die Entwicklung in Südamerika und vor allem in Europa, in diesen Märkten macht sich die aktuelle Wirtschaftskrise nach wie vor bemerkbar. Zwar konnten die drei Premiumhersteller über das Quartal gesehen in Europa leicht zulegen, allerdings fiel das Wachstum mit Werten von 0,7 bis 3,5 Prozent bescheidener aus als in Übersee. VW hingegen musste für den gesamteuropäischen Markt Einbußen von 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen, in Deutschland fiel der Absatz sogar um 15,1 Prozent auf nunmehr 126.500 Einheiten.

Ohne die Märkte in Asien und Nordamerika würden die deutschen Hersteller wohl sehr tief in der Krise stecken, denn gerade auf den einstigen Stammmärkten der Marken zeichnet sich nach wie vor ein deutlicher Trend nach unten ab. Dies dürfte vor allem Daimler zu spüren bekommen, denn die Absatzzahlen von Mercedes können in China nicht mit dem Wachstum der anderen deutschen Produzenten mithalten und sind gegen den aktuellen Trend sogar rückläufig. Das Unternehmen will dem entgegenwirken und hat bereits personelle Konsequenzen gezogen und im Januar erstmals einen Vorstand für China berufen.
Mit Material der Hersteller​
 
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